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Mythen und kein Ende

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About the book

Mythen sind auch in der zunehmend christlich geprägten Spätantike omnipräsent, begegnen sie doch in der Lebenswirklichkeit in unterschiedlichen Medien, vor allem aber – als unverzichtbarer Bestandteil der griechisch-römischen Bildungstradition – in der Literatur. In polemischer Abgrenzung wird der christliche Wahrheitsanspruch für die eigenen biblischen Gestalten und Erzählungen gegenüber den paganen ‚Lügen‘ erhoben. Darüber hinaus werden traditionelle Mythen wie der vom Goldenen Zeitalter oder der Sirenenmythos christlich umgedeutet. Christliche Autoren reduzieren die vielen Götter der Heiden durch ein euhemeristisch-rationalistisches Erklärungsmodell auf bloße Menschen. Als kulturelles Gemeingut können Mythen hingegen unproblematisch etwa zu panegyrischen Zwecken eingesetzt werden. In exemplarischen Einzelinterpretationen von Texten der lateinischen Literatur der Spätantike entfaltet die Studie das Spektrum eines ablehnend-kritischen, aber auch kreativ-innovativen Umgangs mit Mythen.
ISBN9783777223124
PublisherHiersemann, A
Publication Date07/03/25
Pages257

Author

About Christine Schmitz

Christine Schmitz: Professorin für Klassische Philologie mit dem Schwerpunkt Latinistik an der Universität Münster

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