Mr. Sapien träumt vom Menschsein
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Description
Mr. Sapien, der Held von Ariel S. Winters Science-Fiction-Roman, ist ein Roboter – lebensmüde und völlig aus der Mode gekommen, weil noch von Menschen gemacht –, der sich gezwungen sieht, aus der Stadt zu fliehen, weil ihm die Abschaltung droht. Als ausgewiesener Menschenliebhaber war der Android dort zudem immer mehr der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt gewesen. Nun zieht er sich an die einsame englische Küste zurück, um in einem angemieteten Strandhaus auf dringend benötigte Ersatzteile zu warten. Sein halbherziger Suizidversuch hat ihn etwas beschädigt zurückgelassen. Dabei hängt er doch eigentlich so sehr am Leben. Da wird er auf seine einzigen Nachbarn in der Umgebung aufmerksam, eine rätselhafte Patchwork-Androidenfamilie, die ›Asimovs‹, die ein Geheimnis zu verbergen scheint: Unter ihnen soll einer der letzten Menschen leben … Hat er die Antworten, nach denen Mr. Sapien sucht? Oder ist es die Familientragödie der Asimovs, die ihm mehr über das Menschsein verrät, als es ein Mensch je könnte?
Book Information
Author Description
Der US-Amerikaner Ariel S. Winter war mit seinem Romandebüt "The Twenty-Year Death" für den Los Angeles Times-Book-Award nominiert. "Mr. Sapien träumt vom Menschsein" ist sein aktueller Roman, mit dem er erstmals in deutscher Übersetzung im Knaur Verlag erscheint.
Posts
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Welt in der das Buch spielt ist detailliert dargestellt und man bekommt eine gute Vorstellung . Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut entwickelt und man bekommt zu jedem einen Bezug. Man erfährt sowohl was in der Gegenwart passiert, als auch was alles in der Vergangenheit passiert ist. Mr. Saphien ist nicht der einzige der sich in der Welt wo fast nur noch Roboter leben und alt sein schon fast „schändlich“ ist fragt was der Sinn des Lebens ist und Wozu das alles. Das Buch bringt einem auch zum nachdenken und wirft das ein oder andere Thema auf. Was ein klein wenig gestört hat sind die plötzlichen Zeitsprüngen an verschieden Stellen und relativ am Anfang der doch recht große Sprung. Ab einer gewissen Stelle nimmt das Buch eine Wendung, die mich ehrlich gesagt ein klein wenig gestört hat und der Geschichte einen kleine Abbruch getan hat. Insgesamt ein tollen Buch das einen gut Unterhält und auch Nachdenken lässt für Zwischendurch.
Verwirrender Titel
Die Titelgebung des Knaur Verlages ist ja oft fragwürdig. Hier vermittelt der Titel etwas anderes, als der Text dann beinhaltet. Nur zehn Prozent des Buches geht wirklich um Mr. Sapien. Eigentlich geht es um die Androiden Patchwork Familie und ihren Umgang mit einer der wenigen Menschen. Was macht Menschensein aus? Das wird in Ansätzen im Buch behandelt. Für mich hat das Buch hier aber viel Potenzial verschossen.
Mr. Sapien ist ein alter Android, der eigentlich abgeschalten werden sollte. Er entflieht der hecktischen Stadt und mietet eine Hütte am Strand. Eigentlich will Mr. Sapien über seine Funktion und das Leben nach denken. Doch dann erfährt er, dass sein Vermieter ein Mensch ist. Da es nur noch sehr wenige Menschen auf der Welt gibt und er selbst noch von Menschenhand erschaffen wurde, möchte er seinen Vermieter unbedingt kennen lernen. ⠀⠀ Der Klappentext klang sehr interessant. Leider hat der Titel und der Klappentext nicht viel mit der Geschichte zu tun. Mr. Sapien, ein alter Roboter der einen Sinn in seinem Leben sucht, tritt hier vollkommen in den Hintergrund. Es dreht sich in diesem Buch nur um eine Patchwork Familie, bestehend aus Asimov3000 ein Robot, der das Anwesen Barren Crove geerbt hat. Seine Robo Tochter Mary und sein Robo Sohn Kent. Eines Tages nehmen sie einen Menschenjungen bei sich auf, Beachstone. Mary kümmert sich um den Jungen, Kent ist ständig eifersüchtig und schikaniert beide. Als Asimov stirbt, vergiftet der Hass die ganze Familie. ⠀⠀ Einerseits interessant, wie menschlich die Roboter dagestellt werden aber kein menschliches Verständis besitzen. Andererseits völlig absurde und unnötige Szenen, die nichts zu der Geschichte beitragen. ⠀⠀ Es wirkt als hätte der Autor einfach wild was zusammen geschrieben. Mir erschloss sich jedenfalls kein roter Faden. Die Geschichte springt immer wieder in der Zeit. Erst nach zwei, drei Sätzen ist einem klar, in welcher Zeit man gerade weiter liest. ⠀⠀ Der Schreibstil ist einfach und die Kapitel sind kurz gehalten, so dass man mit dem Lesen schnell voran kommt. ⠀⠀ Ich habe immer wieder gehofft, dass da noch was spannendes oder tiefgründiges kommt. Warum Mr. Sapien nun ein Mensch sein möchte bzw davon träumt wird nie aufgeklärt. Allgemein wird hier sehr wenig beschrieben. Kein Buch das ich weiter empfehlen würde. ⠀⠀
Description
Mr. Sapien, der Held von Ariel S. Winters Science-Fiction-Roman, ist ein Roboter – lebensmüde und völlig aus der Mode gekommen, weil noch von Menschen gemacht –, der sich gezwungen sieht, aus der Stadt zu fliehen, weil ihm die Abschaltung droht. Als ausgewiesener Menschenliebhaber war der Android dort zudem immer mehr der sozialen Ausgrenzung ausgesetzt gewesen. Nun zieht er sich an die einsame englische Küste zurück, um in einem angemieteten Strandhaus auf dringend benötigte Ersatzteile zu warten. Sein halbherziger Suizidversuch hat ihn etwas beschädigt zurückgelassen. Dabei hängt er doch eigentlich so sehr am Leben. Da wird er auf seine einzigen Nachbarn in der Umgebung aufmerksam, eine rätselhafte Patchwork-Androidenfamilie, die ›Asimovs‹, die ein Geheimnis zu verbergen scheint: Unter ihnen soll einer der letzten Menschen leben … Hat er die Antworten, nach denen Mr. Sapien sucht? Oder ist es die Familientragödie der Asimovs, die ihm mehr über das Menschsein verrät, als es ein Mensch je könnte?
Book Information
Author Description
Der US-Amerikaner Ariel S. Winter war mit seinem Romandebüt "The Twenty-Year Death" für den Los Angeles Times-Book-Award nominiert. "Mr. Sapien träumt vom Menschsein" ist sein aktueller Roman, mit dem er erstmals in deutscher Übersetzung im Knaur Verlag erscheint.
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Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Welt in der das Buch spielt ist detailliert dargestellt und man bekommt eine gute Vorstellung . Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut entwickelt und man bekommt zu jedem einen Bezug. Man erfährt sowohl was in der Gegenwart passiert, als auch was alles in der Vergangenheit passiert ist. Mr. Saphien ist nicht der einzige der sich in der Welt wo fast nur noch Roboter leben und alt sein schon fast „schändlich“ ist fragt was der Sinn des Lebens ist und Wozu das alles. Das Buch bringt einem auch zum nachdenken und wirft das ein oder andere Thema auf. Was ein klein wenig gestört hat sind die plötzlichen Zeitsprüngen an verschieden Stellen und relativ am Anfang der doch recht große Sprung. Ab einer gewissen Stelle nimmt das Buch eine Wendung, die mich ehrlich gesagt ein klein wenig gestört hat und der Geschichte einen kleine Abbruch getan hat. Insgesamt ein tollen Buch das einen gut Unterhält und auch Nachdenken lässt für Zwischendurch.
Verwirrender Titel
Die Titelgebung des Knaur Verlages ist ja oft fragwürdig. Hier vermittelt der Titel etwas anderes, als der Text dann beinhaltet. Nur zehn Prozent des Buches geht wirklich um Mr. Sapien. Eigentlich geht es um die Androiden Patchwork Familie und ihren Umgang mit einer der wenigen Menschen. Was macht Menschensein aus? Das wird in Ansätzen im Buch behandelt. Für mich hat das Buch hier aber viel Potenzial verschossen.
Mr. Sapien ist ein alter Android, der eigentlich abgeschalten werden sollte. Er entflieht der hecktischen Stadt und mietet eine Hütte am Strand. Eigentlich will Mr. Sapien über seine Funktion und das Leben nach denken. Doch dann erfährt er, dass sein Vermieter ein Mensch ist. Da es nur noch sehr wenige Menschen auf der Welt gibt und er selbst noch von Menschenhand erschaffen wurde, möchte er seinen Vermieter unbedingt kennen lernen. ⠀⠀ Der Klappentext klang sehr interessant. Leider hat der Titel und der Klappentext nicht viel mit der Geschichte zu tun. Mr. Sapien, ein alter Roboter der einen Sinn in seinem Leben sucht, tritt hier vollkommen in den Hintergrund. Es dreht sich in diesem Buch nur um eine Patchwork Familie, bestehend aus Asimov3000 ein Robot, der das Anwesen Barren Crove geerbt hat. Seine Robo Tochter Mary und sein Robo Sohn Kent. Eines Tages nehmen sie einen Menschenjungen bei sich auf, Beachstone. Mary kümmert sich um den Jungen, Kent ist ständig eifersüchtig und schikaniert beide. Als Asimov stirbt, vergiftet der Hass die ganze Familie. ⠀⠀ Einerseits interessant, wie menschlich die Roboter dagestellt werden aber kein menschliches Verständis besitzen. Andererseits völlig absurde und unnötige Szenen, die nichts zu der Geschichte beitragen. ⠀⠀ Es wirkt als hätte der Autor einfach wild was zusammen geschrieben. Mir erschloss sich jedenfalls kein roter Faden. Die Geschichte springt immer wieder in der Zeit. Erst nach zwei, drei Sätzen ist einem klar, in welcher Zeit man gerade weiter liest. ⠀⠀ Der Schreibstil ist einfach und die Kapitel sind kurz gehalten, so dass man mit dem Lesen schnell voran kommt. ⠀⠀ Ich habe immer wieder gehofft, dass da noch was spannendes oder tiefgründiges kommt. Warum Mr. Sapien nun ein Mensch sein möchte bzw davon träumt wird nie aufgeklärt. Allgemein wird hier sehr wenig beschrieben. Kein Buch das ich weiter empfehlen würde. ⠀⠀






