Mortal Kiss: What would you sacrifice for a kiss? (Mortal Kiss, 1)
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Description
Book Information
Posts
Überaschend anders
Der Schreibstil und die Story haben mir gut gefallen, auch der Perspektivenwechsel durch dir Charaktere und die langsame Entwicklung. Für mich war dann doch einiges überraschend im positiven Sinne und gegen Ende kam auch ordentlich Spannung auf. Der weibliche intelligente Bösewicht gar mir gut gefallen auch wenn ich gern mehr über ihre Motive gewusst hätte. Auch das positive Bild der Biker war super und wie hier mit Erwartungen und Vorurteilen gespielt wurde. Die Atmosphäre war angenehm unheimlich. Bin schon auf den 2ten Band gespannt. Ein paar kleine Schreibfehler haben mich gestört und die Charaktere hätten mehr Tiefe haben können
Faye lebt in dem langweiligen Winter Mill, das aus unerklärlichen Gründen schon im September zugeschneit ist. Ihr Vater ist mit Ausgrabungen beschäftigt und ständig unterwegs, weswegen sie bei ihrer Tante Pam über der Buchhandlung wohnt. Ihre beste Freundin Liz ist das einzige Mittel gegen Langeweile. Doch das ändert sich bald, da eine Biker Gang im Wald und in der Stadt sein Unwesen treibt. Auch eine reiche Dame zieht mit ihrem Sohn in das große Anwesen am Waldrand, weswegen die ganze Stadt in Aufregung versetzt wird. Doch was die Kleinstadt richtig aus der Bahn wirft, ist die erste Leiche seit Jahrzehnten, die in ebenfalls diesem Waldstück gefunden wird. Fayes Leben scheint mit einem Mal interessant zu werden. Doch anfangs ahnt sie nicht, in welcher Gefahr sie sich bereits befindet. Bis sie eines Nachts von Wölfen gejagt wird... Handlung & Stil. Das Buch ist in ganz kurze Kapitel aufgeteilt, was mir persönlich das Lesen sehr erleichtert hat. Die Seiten sind an mir vorbeigeflogen und gleich von Anfang hatte ich mich in Winter Mill richtig gut eingelebt. Die Kapitel sind aus mehreren Sichten geschrieben, sodass man einige Charaktere begleiten kann. Allerdings jede nur in der dritten Person, der Erzählperspektive. Trotz allem kann man sich das Buch dadurch fast wie einen Film vorstellen, der die Perspektiven zu den einzelnen Beteiligten immer wieder wechselt. Mit jeder Seite wird das Buch unheimlicher, undurchsichtiger, die Spannung wird immer höher und die Lage verzwickter. Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass hinter diesem Buch so viel steckt. Was man erwartet, ist vielleicht eine kleine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Irgendwas, aber es ist wirklich viel mehr. Für die Liebe an sich bleibt wirklich wenig Zeit. Man wird in einem sehr angenehmen Tempo durch die Geschichte gebracht, allerdings von einer Spannung in die nächste. Charaktere & Setting. Faye und Liz sind sehr angenehme Persönlichkeiten, wobei ich zu Liz erst Ende des Buches eine Bindung aufgebaut habe. Die Spannung wird recht schnell in den ersten Kapiteln aufgebaut, als Faye und Liz ein Outfit in der neuen Boutique für die Party am Wochenende aussuchen, da ein unheimlicher Biker sie durch das Schaufenster beobachtet. Die Charaktere, wie auch die Szenerie sind in dem Buch wirklich gut dargestellt. Viele Menschen haben etwas Unheimliches an sich, man fragt sich wirklich bis zu einem gewissen Punkt, wer denn jetzt etwas mit den Vorkommnissen zu tun hat und wer nicht. Ich muss wirklich sagen, ich habe zeitweise an den Guten gezweifelt, weil es einfach sehr geschickt geschrieben ist, und man etwas Zeit braucht, bis man hinter steigt, wer nun auf welcher Seite steht. Der Schauplatz ist eine richtig tolle Kulisse geworden und hat sich vor dem Auge immer wieder neu geformt, sobald ein Detail dazukam. Wirklich ein Erlebnis. Sonstiges. Ich weiß nicht, wie viel oder was genau ich mir von Mortal Kiss erwartet hatte, aber es hat diese Erwartungen definitiv erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Eine Stelle hat mich sogar fast zum Weinen gebracht. Fast. Des Weiteren ist das Buch der Auftakt zu einer Trilogie, was die Frage aufwirft, ob das Ende wieder gemein ist, oder nicht. Ich kann euch beruhigen, denn das Ende ist ziemlich in sich abgeschlossen, sodass man wirklich bis nächstes Jahr Frühling oder Sommer warten kann, bis der zweite Band im Deutschen erscheinen wird. Allerdings freut man sich drauf, wieder in Winter Mill zu versinken...
Erster Satz: "Faye McCarron strich sich eine dunkelbraune, windzerzauste Strähne unter die gestreifte Wollmütze und bückte sich, um ein neues Foto zu machen." Cover: So, das Cover find ich im Gegensatz zu einigen anderen echt schön, denn irgendwie fängt es diese Kälte, die sich durch das ganze Buch zieht, gut ein. Meine Meinung: Ja, was soll ich sagen. Ich hatte mir mehr versprochen. Der Schreibstil wirkt unbeholfen und holprig und Alice Moss schafft es nicht, das aus der Geschichte rauszuholen, was es zu einem super tollen Buch gemacht hätte. Die Idee an sich ist unter Autoren ja schon sehr beliebt und es ist auch schwierig zum Thema Werwölfe was anderes zu schreiben - aber durchaus möglich, siehe "Nach dem Sommer". Leider hat mich Mortal Kiss an die Serie "Vampire Diaries" erinnert, doch was dort spannend und gut durchdacht wirkt, scheint in Mortal Kiss nur ein Abklatsch zu sein. Und obwohl die Geschichte aus den verschiedenen Sichten der Charakter geschildert wird, kann man sich nicht wirklich in diese hereinversetzen. Die Gefühle werden zwar beschrieben, aber man fühlt sie einfach nicht, wenn ihr wisst, was ich meine. Was noch merklich störte, war das sogenannte "Modebewusstsein" von Faye und Liz. Während die Welt droht unterzugehen, stehen diese beiden vor ihrem Schrank und überlegen, was sie zum "Weltuntergang" anziehen sollen, schminken sich und quatschen. Ich denke, die Autorin wollte in dem Falle eine gewissen Normalität vermitteln, was ihr leider nicht geglückt ist. Es wirkte einfach nur Fehl am Platz. Ebenso das Ende, während es hinter ihnen kracht und explodiert, stehen alle da und unterhalten sich - zwar über die Lösung des Problems, aber doch ohne Angst oder generell Emotionen. In meinem Kopf entstand irgendwie der Eindruck, dass sie sich in einer Blase durch einen Sturm bewegen. Auch den Szenen zwischen Faye und Finn - die Namen find ich übrigends wunderbar - fehlt das prickeln, sie wirken sehr flach und ehe dann mal etwas passiert, verlässt Finn die Szene oder Lucas taucht auf. Schade. Auch bei Lucas und Finn spürt man die Rivalität nicht - ich meine, wenn zwei das selbe Mädchen wollen, müsste man doch zwei kämpferische Jungs erleben, die nicht einfach aufgeben, so nach dem Motto: "Du kannst sie haben!" Den Punkt fand ich zum Ende hin sehr unglücklich gelöst. Generell kommt nicht viel neues was die Story angeht und auch das Ende wird recht schnell abgewickelt. Der Schreibstil ist leicht, aber holprig - könnte aber auch an der Übersetzung liegen, denn des öfteren kam mal ein Satz, bei dem man wirklich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat. Die Perspektive wechselt je nach Kapitel, die recht kurz gehalten sind, zwischen Faye, Liz, Finn und Lucas. Ich würde das Buch so zwischen 12 und 15 Jahren empfehlen, denn mir war der Schreibstil und das Verhalten der Protagonisten doch etwas zu kindlich. Schade fand ich auch, dass bis zum Ende nicht aufgeklärt wurde, was es denn mit der Leiche vom Anfang eigentlich auf sich hatte und auch der Epilog lässt mich fragend zurück. Ich denke, ich werde mir überlegen, ob ich Teil 2 noch eine Chance gebe oder nicht. Fazit: Leider für mich eine Enttäuschung, wenig neues, wenig Gefühl und noch dazu eine sehr holprige Übersetzung. Da wäre mehr drin gewesen.
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Überaschend anders
Der Schreibstil und die Story haben mir gut gefallen, auch der Perspektivenwechsel durch dir Charaktere und die langsame Entwicklung. Für mich war dann doch einiges überraschend im positiven Sinne und gegen Ende kam auch ordentlich Spannung auf. Der weibliche intelligente Bösewicht gar mir gut gefallen auch wenn ich gern mehr über ihre Motive gewusst hätte. Auch das positive Bild der Biker war super und wie hier mit Erwartungen und Vorurteilen gespielt wurde. Die Atmosphäre war angenehm unheimlich. Bin schon auf den 2ten Band gespannt. Ein paar kleine Schreibfehler haben mich gestört und die Charaktere hätten mehr Tiefe haben können
Faye lebt in dem langweiligen Winter Mill, das aus unerklärlichen Gründen schon im September zugeschneit ist. Ihr Vater ist mit Ausgrabungen beschäftigt und ständig unterwegs, weswegen sie bei ihrer Tante Pam über der Buchhandlung wohnt. Ihre beste Freundin Liz ist das einzige Mittel gegen Langeweile. Doch das ändert sich bald, da eine Biker Gang im Wald und in der Stadt sein Unwesen treibt. Auch eine reiche Dame zieht mit ihrem Sohn in das große Anwesen am Waldrand, weswegen die ganze Stadt in Aufregung versetzt wird. Doch was die Kleinstadt richtig aus der Bahn wirft, ist die erste Leiche seit Jahrzehnten, die in ebenfalls diesem Waldstück gefunden wird. Fayes Leben scheint mit einem Mal interessant zu werden. Doch anfangs ahnt sie nicht, in welcher Gefahr sie sich bereits befindet. Bis sie eines Nachts von Wölfen gejagt wird... Handlung & Stil. Das Buch ist in ganz kurze Kapitel aufgeteilt, was mir persönlich das Lesen sehr erleichtert hat. Die Seiten sind an mir vorbeigeflogen und gleich von Anfang hatte ich mich in Winter Mill richtig gut eingelebt. Die Kapitel sind aus mehreren Sichten geschrieben, sodass man einige Charaktere begleiten kann. Allerdings jede nur in der dritten Person, der Erzählperspektive. Trotz allem kann man sich das Buch dadurch fast wie einen Film vorstellen, der die Perspektiven zu den einzelnen Beteiligten immer wieder wechselt. Mit jeder Seite wird das Buch unheimlicher, undurchsichtiger, die Spannung wird immer höher und die Lage verzwickter. Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass hinter diesem Buch so viel steckt. Was man erwartet, ist vielleicht eine kleine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Irgendwas, aber es ist wirklich viel mehr. Für die Liebe an sich bleibt wirklich wenig Zeit. Man wird in einem sehr angenehmen Tempo durch die Geschichte gebracht, allerdings von einer Spannung in die nächste. Charaktere & Setting. Faye und Liz sind sehr angenehme Persönlichkeiten, wobei ich zu Liz erst Ende des Buches eine Bindung aufgebaut habe. Die Spannung wird recht schnell in den ersten Kapiteln aufgebaut, als Faye und Liz ein Outfit in der neuen Boutique für die Party am Wochenende aussuchen, da ein unheimlicher Biker sie durch das Schaufenster beobachtet. Die Charaktere, wie auch die Szenerie sind in dem Buch wirklich gut dargestellt. Viele Menschen haben etwas Unheimliches an sich, man fragt sich wirklich bis zu einem gewissen Punkt, wer denn jetzt etwas mit den Vorkommnissen zu tun hat und wer nicht. Ich muss wirklich sagen, ich habe zeitweise an den Guten gezweifelt, weil es einfach sehr geschickt geschrieben ist, und man etwas Zeit braucht, bis man hinter steigt, wer nun auf welcher Seite steht. Der Schauplatz ist eine richtig tolle Kulisse geworden und hat sich vor dem Auge immer wieder neu geformt, sobald ein Detail dazukam. Wirklich ein Erlebnis. Sonstiges. Ich weiß nicht, wie viel oder was genau ich mir von Mortal Kiss erwartet hatte, aber es hat diese Erwartungen definitiv erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Eine Stelle hat mich sogar fast zum Weinen gebracht. Fast. Des Weiteren ist das Buch der Auftakt zu einer Trilogie, was die Frage aufwirft, ob das Ende wieder gemein ist, oder nicht. Ich kann euch beruhigen, denn das Ende ist ziemlich in sich abgeschlossen, sodass man wirklich bis nächstes Jahr Frühling oder Sommer warten kann, bis der zweite Band im Deutschen erscheinen wird. Allerdings freut man sich drauf, wieder in Winter Mill zu versinken...
Erster Satz: "Faye McCarron strich sich eine dunkelbraune, windzerzauste Strähne unter die gestreifte Wollmütze und bückte sich, um ein neues Foto zu machen." Cover: So, das Cover find ich im Gegensatz zu einigen anderen echt schön, denn irgendwie fängt es diese Kälte, die sich durch das ganze Buch zieht, gut ein. Meine Meinung: Ja, was soll ich sagen. Ich hatte mir mehr versprochen. Der Schreibstil wirkt unbeholfen und holprig und Alice Moss schafft es nicht, das aus der Geschichte rauszuholen, was es zu einem super tollen Buch gemacht hätte. Die Idee an sich ist unter Autoren ja schon sehr beliebt und es ist auch schwierig zum Thema Werwölfe was anderes zu schreiben - aber durchaus möglich, siehe "Nach dem Sommer". Leider hat mich Mortal Kiss an die Serie "Vampire Diaries" erinnert, doch was dort spannend und gut durchdacht wirkt, scheint in Mortal Kiss nur ein Abklatsch zu sein. Und obwohl die Geschichte aus den verschiedenen Sichten der Charakter geschildert wird, kann man sich nicht wirklich in diese hereinversetzen. Die Gefühle werden zwar beschrieben, aber man fühlt sie einfach nicht, wenn ihr wisst, was ich meine. Was noch merklich störte, war das sogenannte "Modebewusstsein" von Faye und Liz. Während die Welt droht unterzugehen, stehen diese beiden vor ihrem Schrank und überlegen, was sie zum "Weltuntergang" anziehen sollen, schminken sich und quatschen. Ich denke, die Autorin wollte in dem Falle eine gewissen Normalität vermitteln, was ihr leider nicht geglückt ist. Es wirkte einfach nur Fehl am Platz. Ebenso das Ende, während es hinter ihnen kracht und explodiert, stehen alle da und unterhalten sich - zwar über die Lösung des Problems, aber doch ohne Angst oder generell Emotionen. In meinem Kopf entstand irgendwie der Eindruck, dass sie sich in einer Blase durch einen Sturm bewegen. Auch den Szenen zwischen Faye und Finn - die Namen find ich übrigends wunderbar - fehlt das prickeln, sie wirken sehr flach und ehe dann mal etwas passiert, verlässt Finn die Szene oder Lucas taucht auf. Schade. Auch bei Lucas und Finn spürt man die Rivalität nicht - ich meine, wenn zwei das selbe Mädchen wollen, müsste man doch zwei kämpferische Jungs erleben, die nicht einfach aufgeben, so nach dem Motto: "Du kannst sie haben!" Den Punkt fand ich zum Ende hin sehr unglücklich gelöst. Generell kommt nicht viel neues was die Story angeht und auch das Ende wird recht schnell abgewickelt. Der Schreibstil ist leicht, aber holprig - könnte aber auch an der Übersetzung liegen, denn des öfteren kam mal ein Satz, bei dem man wirklich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat. Die Perspektive wechselt je nach Kapitel, die recht kurz gehalten sind, zwischen Faye, Liz, Finn und Lucas. Ich würde das Buch so zwischen 12 und 15 Jahren empfehlen, denn mir war der Schreibstil und das Verhalten der Protagonisten doch etwas zu kindlich. Schade fand ich auch, dass bis zum Ende nicht aufgeklärt wurde, was es denn mit der Leiche vom Anfang eigentlich auf sich hatte und auch der Epilog lässt mich fragend zurück. Ich denke, ich werde mir überlegen, ob ich Teil 2 noch eine Chance gebe oder nicht. Fazit: Leider für mich eine Enttäuschung, wenig neues, wenig Gefühl und noch dazu eine sehr holprige Übersetzung. Da wäre mehr drin gewesen.






