Moriarty und der Schächter von London

Moriarty und der Schächter von London

Hardback
3.711

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Description

London, 1894. Eine Serie bizarrer Morde an prominenten Mitgliedern der Gesellschaft stürzt die Stadt in Angst. Der Täter tötet seine Opfer auf eine Weise, die auf religiöse Bräuche der nicht christlichen Einwohner der Themse-Metropole hindeuten. James Moriarty, Professor für Mathematik am renommierten King's College, muss wider Willen eine Allianz mit seiner Nemesis, einem kokainsüchtigen, selbsternannten Meisterdetektiv namens Holmes, eingehen, um dem Serienmörder das Handwerk zu legen. Denn hinter den Hassverbrechen steckt ein noch viel perfiderer Plan.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Hardback
Pages
262
Price
24.70 €

Author Description

Oliver Hoffmann, geboren 1965 in Mannheim, studierte Germanistik und Politische Wissenschaft. Seit seinem Studium arbeitet er an und mit Texten. Hoffmann lebt mit seiner Frau, zwei Ragdolls und entschieden zu vielen Büchern in Mannheim.

Posts

4
All
4

Dieser Krimi hat nichts an aktueller Brisanz verloren! Spannend bis zum Schluss, ein Must Read der Krimi-Sparte

London, Ende des 19. Jahrhunderts: ein unbekannter Mann ermordet mehrere Männer auf bestialische Art und Weise. Er schlitzt ihnen die Kehle aus und lässt sie ausbluten. Die lokale Polizei vermutet den Ursprung im religiösen Bereich, tappt aber überwiegend im Dunkeln. Nun soll Holmes alter Widersacher James Moriarty helfen. Ihm zur Seite steht Molly Miller, die ihren eigentlichen Unterhalt mit Einbrüchen aller Art verdient, und sich von Moriarty erwischen lässt. Molly selbst hat die besten Verbindungen zu Menschen, die zu den Hauptverdächtigen gehören. So hilft sie Moriarty nicht nur bei der ersten Spur, sie ergänzt Moriartys Überlegungen mit spitzfindigen Ideen. Aber als selbst das nicht mehr reicht, muss das neue Ermittlerduo erkennen: es führt keine Spur an dem alten Haudegen Holmes vorbei. Und der ist alles andere als tot, wie man es eigentlich erwartet hat. Können die beiden Erzfeinde über ihren Schatten springen und den Fall gemeinsam lösen? Dieses Buch beginnt mit einem kleinen Rückblick, wie es zum Showdown der beiden Erzrivalen kommt. Diesen Einstieg finde ich mehr als gelungen, da er für mich persönlich die bestmögliche Überleitung zum aktuellen Fall gibt. Dieser hat es in sich: eine geheime Vereinigung positioniert sich gegen alles Fremde. Ob Religion oder Kulturen, das wird von dieser Vereinigung nicht mehr gewünscht. Wer hier im Weg steht, wird kaltblütig entsorgt. Dabei kommt das Ermittlerteam dem Hauptverdächtigen schnell auf die Spur, kann ihm jedoch nichts nachweisen. Erst der letzte Hinweis ergibt die Lösung, und doch reicht sie nicht dazu, den Mörder offiziell zu verurteilen, denn hier wird Druck gemacht von ganz anderer Stelle. Dieser erste Teil von Oliver Hoffmann hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wird spannend erzählt, die Charaktere ohne zu langweilen beschrieben. Man erfährt allerhand über die Protagonisten, ohne den Leser zu überfluten an unnötigen Informationen. Seite um Seite, Kapitel um Kapitel habe ich das Buch verschlungen, und mitgerätselt, wie der Täter überführt wird. Dieser Krimi hat es wahrlich in sich. Zugegen, ich hätte dem Schluss vielleicht noch die ein oder andere Seite spendiert, um die Sache vollends rund zu machen. Leider hat mir die Umsetzung, wie der Täter zu seinem „Urteil“ kommt, nicht so richtig gefallen. Es fühlte sich ein bisschen so an, als müsste hier die Geschichte schnell zu einem Ende kommen, ich hätte mir hier eher ein Urteil von offizieller Stelle gewünscht. Gerade im Zuge der aktuellen Situation hat das Thema Verfolgung von religiösen Mitmenschen nichts an Aktualität verloren, und da erscheint Moriartys Urteil für mich ein bisschen seltsam an. Um das genauer auszuführen, müsste ich aber nun verraten, wie es ausging, und ich möchte ja euch nicht die Spannung verderben. Insgesamt aber ein tolles Buch. Erst fand ich es schade, dass Moriarty so spät auf Holmes getroffen ist, aber im Nachhinein war es genau der richtige Zeitpunkt. Insgesamt ein tolles und spannendes Buch, welches ich in nicht mal 24h ausgelesen habe und weggelesen habe. Ich denke, das spricht für sich. Und sind wir ehrlich: allein die Aufmachung des Buches ist schon der Knaller: der Einband ist in einem schönen Rot gehalten, mit grauweißer Schrift und Verzierungen, so dass es auch sehr viel im Bücherregal hermacht. Unbedingt lesen würde ich sagen

2.5

Moriarty tritt in die Fußstapfen des großen Detektivs 🔍

Leider gar nicht meins. Die Grundidee finde ich sehr spannend und auch die Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, sind interessant gewählt. Allerdings gibt es mehrfach Stilbrüche in den Ausdrucksformen. So wird ein älterer Schreibstil angestrebt, aber zwischendurch kommen von der jüngeren Protaginistin Worte wie "weggekokst" und "auf etwas abfahren" vor. Und bei "unbotmäßig" war ich dann auch als Germanistin leider raus und musste googeln :D Auch der ältere Schreibstil wirkt an einigen Stellen etwas übermäßig kompliziert, aber für 1894 ist das in Ordnung. Das Buch ist bestimmt interessant für Krimi- und Moriarty-Fans, die sich weniger an der Sprache stören als ich :)

3

Eine durchaus kreative Idee den legendären Erzfeind des berühmten Meisterdetektivs, der aufgrund einer Psychose seines Verfolgers zum perfiden Verbrecher stilisiert wurde, als leidenschaftlichen Ermittler in Szene zu setzen. Leider nicht ganz so gelungen ist die Ausarbeitung der Ich-Erzählerin, die eigentlich aus dem Bodensatz der Gesellschaft stammt, sich aber so gewählt ausdrückt und sich mit einer gelassenen Sicherheit unter die Gentlemen mischt, als ob sie schon immer dazugehörte. Wer sich daran nicht stört, wird seine Freude an diesem viktorianischen Krimi haben, der eine liebevolle Hommage an die klassischen Sherlock-Holmes ist!

3

Gut für zwischendurch. Die Atmosphäre war gelungen, die Story eher durchschnittlich.

Der Einstieg in das Buch fiel mir relativ leicht, obwohl das erste Kapitel vom Lesefluss her schwer zu lesen war. Doch das ist nur in diesen ich nenne es mal „Zwischenkapiteln“ so, aber man gewöhnt sich dran. Und genau das ist so ein Punkt, den ich an dem Buch wirklich mochte – der Schreibstil, er war in den „Hauptkapiteln“ flüssig, locker und schön viktorianisch. Auch mochte ich es das der Leser des Öfteren direkt angesprochen wurde. Und auch einfach das gesamte Flair tirfft genau meinen Geschmack, ich mag solche „Krimis“ in der viktorianischen Zeit einfach gerne. Die Geschichte an sich, ist eher leicht und was für zwischendurch. Ich war zwar neugierig, wie das Buch endet, aber so richtig spannend war es nicht. Die Protagonisten, hat ein wenig Tiefe aber die anderen Charaktere sind ein wenig farblos. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich doch recht Spaß an dem Buch hatte und es gut für zwischendurch ist.

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