Morden in der Menopause
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Author Description
TINE DREYER ist das Pseudonym einer Autorin, die seit Jahren erfolgreich Kriminalromane und Thriller sowie Drehbücher schreibt. Nicht nur alterstechnisch ähnelt sie ihrer Protagonistin aus ›Morden in der Menopause‹, auch das Hormonchaos, das mitunter die gesamte Familie betrifft, ist ihr bekannt – inklusive aller absurden Folgeerscheinungen. Das Morden überlässt sie allerdings lieber ihrer Romanheldin Liv. Tine Dreyer lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen und einer Hündin in Köln.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Komplett drüber, komplett unvorhersehbar und genau deshalb so genial. 😂
Liv stolpert von einer Katastrophe in die nächste und schafft es dabei, jede Situation noch ein bisschen schlimmer zu machen. Zwischen schwarzem Humor, absurden Wendungen und überraschend viel Realität konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Ich habe selten so viel gelacht bei einem Buch. Für mich ein absolutes Chaos-Meisterwerk. 🖤
🥵🔪 Eine Hitzewallung & Zack, hast du jemanden ermordet. Wer kennt es nicht. 😆 Liv kennt es sehr gut, denn sie ist in der Menopause und hat sich gelinde gesagt nicht mehr so gut im Griff. Ich fand’s witzig, unterhaltsam und ich habe auch so einiges gelernt. Ich werde die Reihe auf alle Fälle weiter verfolgen.
Liv ist ist relativ glückliche Ehefrau von Jörn und relativ glückliche Mutter von Sophie, Hannes und Paul. Plötzlich stellt sie fest, dass sie launisch und vergesslich ist, Hitzewallungen bekommt und ihre Libido im Keller ist, an Schlaf ist nachts auch nicht zu denken. Ihre Frauenärztin bestätigt ihr dann das bereits befürchtete: Menopause. Und als ob das noch nicht genügt, kommt sie dahinter, dass ihr ältester Sohn Hannes sich scheinbar Drogen besorgen will. Kurzerhand folgt sie ihm bei einem Treffen mit seinem Dealer, bei dem Liv diesen versehentlich umbringt. Verdammt, und was nun? Witzige und herzergreifende Geschichte im Sinne der Achtsam-Morden-Reihe, aber aus der Sicht einer gestressten Ehefrau und Mutter. Hat mich sehr gut unterhalten, die Charaktere waren sehr sympathisch. Zwischendrin ein paar Längen, die sich etwas gezogen haben.
Achtsam morden aus weiblicher Perspektive
Ja, der Vergleich liegt wirklich sehr nahe und Leser, der "Achtsam morden"-Reihe werden sicher das ein oder andere Mal denken: das kenne ich doch irgendwoher. Aber die Geschichte von Tine Dreyer ist so wundervoll geschrieben, dass mir persönlich die Anlehnung an meine Lieblings-Krimireihe herzlich egal war. Die Protagonistin Liv (48) ist berufstätige Mutter von drei Teenagern. Sie führt eine "ganz normale" Ehe, kümmert sich nebenbei um Ihre Schwiegereltern und halt alles andere, was sonst so an Care-Arbeit anfällt. Sie ist empathisch, humorvoll und aufopferungsvoll. Nun befindet sie sich plötzlich mitten in den Wechseljahren während ihre beste Freundin mit Ende Vierzig noch einmal Mutter wird. Das damit einhergehende Hormonchaos führt zu einigen impulsiven Handlungen ... Und ja, vielleicht liegt es daran, dass mir als bald Mittvierzigerin das ein oder andere aus ihrem turbulenten Alltag sehr bekannt vorkommt: man muss sie einfach mögen. In all ihrer Schusseligkeit und mit ihrem Gedankenkarussell. Sie bleibt - trotz ihrer versehentlichen mörderischen Eskapaden - die ganze Zeit super sympathisch. Aber auch die übrigen Charaktere, allen voran die Familienmitglieder von Liv, sind toll beschrieben. Ein absolutes Highlight sind ihre Schwiegereltern - vor allem nach dem Besuch durch ihren Enkelsohn. Der Schreibstil der Autorin ist total angenehm, locker und leicht. Die Geschehnisse rund um Liv reihen sich mit hohem Tempo aneinander und man will einfach unbedingt wissen, wie es weitergeht. Nebenbei erfährt man zusätzlich allerhand wissenswertes über die Menopause. Ähnlich wie bei der "Achtsam-morgen" Reihe wird hier also ein humorvoller Krimi mit Fakten kombiniert. Dabei ist der Spannungsbogen die gesamte Zeit hoch: Ich habe das Buch daher in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht wieder aus der Hand legen konnte. Außerdem ist alles so herrlich überdreht, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe und das ein oder andere Mal Tränen lachen musste. Insofern würde ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen!

🔪 „Morden in der Menopause“ von Tine Dreyer 🔪 Schwitzt du noch oder mordest du schon? Manche Frauen bekommen Hitzewallungen, Liv bekommt gleich ein ganzes Problemmanagement mit Leichenbeilage, denn: Zwischen Hormonchaos, Alltagsstress und Mordlust liegt manchmal nur ein sehr, sehr dünner Geduldsfaden. 🤏
Wenn Frau, Mutter, Ehefrau, Organisatorin, Küchenplanerin und seelische Müllhalde für das komplette Umfeld gleichzeitig sein soll, dann ist es vielleicht irgendwann einfach vorbei mit der Contenance. Und genau daraus macht Tine Dreyer einen Krimi, der herrlich überzogen ist, sich gleichzeitig aber erschreckend echt anfühlt. Liv ist 48, mitten im Alltag zwischen Familie, Job und Dauerbelastung und hat sich mit den Wechseljahren bislang nicht wirklich beschäftigt. Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen waren für sie eher so ein fernes Frauenthema, das andere betrifft. Bis ihr wohlgeordnetes Leben in einer Mischung aus Überforderung, Wut und kompletter Eskalation aus den Fugen gerät. Aus einem Moment, der eigentlich schon schlimm genug ist, wird der Anfang von immer neuen Problemen, weiteren Toten und einem Leben, das sich endgültig nicht mehr sauber in geordnete Bahnen lenken lässt. Gleichzeitig beginnt Liv aber auch, sich endlich mit ihrem Hormonhaushalt auseinanderzusetzen und nicht mehr einfach alles klaglos zwischen Familie, Haushalt und Beruf aufzufangen. Ich fand dieses Buch wirklich großartig. Es ist witzig, böse, trocken, pointiert und dabei so nah an dem, was viele Frauen im Alltag erleben, dass ich beim Hören mehr als einmal sehr schmunzeln musste. Natürlich ist die Handlung in ihrer Zuspitzung komplett drüber, aber emotional ist da erschreckend viel dran. Dieses Gefühl, dass alle gleichzeitig etwas wollen, dass man funktionieren soll, dass Beschwerden kleingeredet werden und man am besten einfach still weitermacht, fängt das Buch richtig gut ein. Besonders mochte ich, dass die Wechseljahre hier nicht nur als lustige Randnotiz oder als Klischee abgefrühstückt werden. Ganz nebenbei zeigt die Geschichte nämlich auch, dass man Beschwerden nicht einfach hinnehmen muss und dass es durchaus Möglichkeiten gibt, etwas zu tun. Genau das geht im echten Leben viel zu oft unter oder wird mit einem genervten „Da muss man halt durch“ weggewischt. Nein, muss man nicht! Und ich mochte sehr, dass dieses Buch das mitschwingen lässt, ohne daraus einen belehrenden Roman zu machen. 🫶 Liv als Hauptfigur hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Sie ist nicht weinerlich, nicht passiv und verliert sich auch nicht in endlosem Selbstmitleid. Genau davor hatte ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, aber völlig zu Unrecht. Statt ewig herumzujammern, ist sie eine taffe, intelligente Frau (meistens zumindest 😅), die die Dinge auf ihre ganz eigene Weise in die Hand nimmt. Moralisch sauber ist das natürlich eher nicht, aber als Figur macht sie einfach unglaublich viel Spaß. Der Schreibstil ist super flüssig und angenehm. Das Buch lässt sich schnell weglesen beziehungsweise weghören, weil es einfach Tempo hat und man ständig wissen will, wie sich dieses Chaos noch weiter zuspitzt. Dazu kommt ein Humor, der genau meinen Nerv getroffen hat: trocken, bissig und herrlich alltagsnah. Ich habe das Hörbuch gehört und auch da hat für mich alles gepasst. Die Sprecherin Antje von der Ahe passt perfekt zu Liv und transportiert genau diese Mischung aus Genervtheit, Schärfe, Witz und Überforderung, die die Figur ausmacht. Für mich war das wirklich ideal besetzt. Ich habe die volle Punktzahl vergeben und freue mich jetzt schon total auf den zweiten Band. Und ganz ehrlich: Dieses Buch wird dieses Jahr vermutlich eines der Bücher sein, die ich am häufigsten verschenke. 😅 Ich habe Freundinnen, die jetzt so langsam in die Wechseljahre kommen und ebenfalls Kinder haben, und für genau diese Frauen ist das hier einfach perfekt. Es ist unterhaltsam, schwarzhumorig, herrlich ehrlich und hat ganz nebenbei fast schon ein kleines Ratgeber-Gen in sich, ohne jemals wie einer zu klingen. Also die perfekte Anleitung, oder auch nicht, je nachdem. 😅 Ein wunderbar böser, kluger und verdammt unterhaltsamer Krimi über eine Frau, der irgendwann einfach alles zu viel wird. Und seien wir ehrlich: Wer konnte Liv bitte nicht wenigstens ein kleines bisschen verstehen? 5 von 5 Ventilatoren 💨💨💨💨💨 🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵

Herrlich schräg und absolut amüsant
Mit einem ganz dicken Augenzwinkern und ordentlich viel (schwarzem) Humor erzählt die Autorin hier von einer Frau, die nicht nur mit Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und der lieben Familie zu kämpfen hat, sondern die, im Eifer des Gefechts, zur Mörderin wird. Und sei eine ungeplante Leiche nicht genug, kommen ihr doch immer weitere Idioten in den Weg. Aber anstatt durchzudrehen, meistert sie ihren doch sehr stressigen Alltag schlagfertig und schlagkräftig und findet mit viel Improvisationstalent für alles kreative Lösungen und sogar eine neue Freundin. Natürlich ist hier einiges überspitzt dargestellt und an Klischees wird auch nicht gespart, aber es passt hier einfach zusammen. Ganz erfrischender und lockerer Schreibstil. Großartig!
Ein herrlicher Krimi gepaart mit viel Humor und gespickt mit den Tücken des Älterwerdens
Ich durfte das Buch "Morden in der Menopause" von Tine Dreyer aus dem Dumont Buch Verlag lesen und kann nur immer wieder betonen, wie sehr ich diese Art von Humor liebe. In diesem Buch dreht es sich in der Hauptsache um Liv, die sehr viel um die Ohren hat. Sie hat zwei pupertierenden Kinder, einen Mann, der immer sehr beschäftigt zu sein scheint, einen Job als Küchenplanerin, in dem sie sehr gefordert wird, von ihrem Chef und noch mehr von einigen Kunden, der Haushalt macht sich auch nicht von allein und zu allem Überfluss sind da noch die Schwiegereltern, die sehr pflegeintensiv sind und welches komischerweise auch immer an ihr hängen bleibt. Dann kämpft sie zudem gerade mit ihrem eigenen Hormonhaushalt, stellt sie doch mit Erschrecken einige Symptome bei sich fest, die vielleicht auf die Wechseljahre hindeuten könnten. Wie kann das denn sein, ihre Freundin bekommt ein Baby und Liv soll schon in die Wechseljahre kommen? Als sie dann auch noch bei ihrem Sohn auf dem Handy eine Nachricht sieht, die ihr keine Ruhe lässt, folgt sie diesem kurzentschlossen heimlich am Abend und platzt prompt in ein Treffen mit einem Drogendealer. Ausgerechnet dort und diesem Moment erlebt Liv ihre allererste Hitzewallung und es passiert. Gemäß dem Buchtitel kommt es just zum Mord in der Menopause, einem Akt der Selbstverteidigung von sich und ihrem Sohn. Und jetzt ist guter Rat teuer, schließlich ist da jetzt diese Leiche. Was macht man damit, wohin damit. Mir hat dieses Setting eines doch sehr humorvollen Krimis, gepaart mit der alltäglichen und oft tabuisierten Herausforderung der Menopause sehr gut gefallen. Ich habe sehr oft Tränen vergossen vor Lachen, da mein Kopfkino Purzelbäume geschlagen hat. Daher bleibt mir nur Danke zu sagen, dass ich es lesen durfte. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Ironisch-witziger Frauenkrimi
Liv, von Beruf Küchenplanererin, aber mindestens genauso aktiv als Ehefrau und Mutter von 3 pubertierenden Kindern, ist Ende 40 und schlittert in die Wechseljahre, ohne zu ahnen, was die Hormonschwankungen alles mit sich bringen - bei ihr auf jeden Fall kleine Aussetzer, die zu Todesfällen führen, aber keine Sorge, es erwischt nur üble Gestalten. Liv ist sympathisch und man verfolgt amüsiert wie sie versucht, die Kontrolle über Körper und Leben wiederzuerlangen. Locker leicht, unterhaltsam, nebenbei mit interessanten Anmerkungen zu den Wechseljahren und soso witzig, dass man in einem Rutsch hindurchsausen kann.
Danke an #NetGalleyDE #dumontverlag für die Bereitstellung des #Rezensionsexemplares im Rahmen der #NetGalleyDEChallenge2024
Was ein Buch, was eine Geschichte, was eine tolle Lesezeit... Der Schreibstil war so gut und leicht zu lesen, dass man das Buch nicht weglegen konnte. Die Story hat mich so gepackt, da weiß ich jetzt auch nicht, was ich dazu noch sagen soll... Mehr, ich will mehr davon!!! Die Protagonisten haben mir sehr gefallen, vorallen Liv, die sich hier von einem Schlamassel in den nächsten manövriert, gleichzeitig aber auch gutes tut... Aber auch ihr Mann, ihre Kinder, die Freunde sogar die Wugners...dieses Paar Herrgott...ohne diese funktioniert ein solches Buch einfach nicht... Ein für mich ganz toller Beginn, der so nach und nach noch besser wurde. Ich persönlich fand die Zwischenabsätze, Liv's Gedankengänke, nach einem Vorkommniss, schon sehr wichtig und dies gibt dem ganzen etwas pepp!!! Ich hoffe noch mehr der Autorin lesen zu dürfen...
Ich habe so gelacht und geschmunzelt. Das Buch hat mir große Freude gemacht.
Hilfe, Hormone außer Kontrolle Zum Inhalt: Die 48jährige Liv Steinhammer ist Ehefrau und Mutter von drei pubertierenden Kindern, muß sich neben ihrem Job als Küchenplanerin auch noch um ihre Schwiegereltern kümmern und ist schlicht weg überfordert. Ausgerechnet jetzt gerät ihr eigener Hormonhaushalt aus den Fugen. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen ,Vergesslichkeit und Schlafstörungen sind die Vorboten der Wechseljahre, die sie mit voller Wucht ereilen. Als sie ihren Sohn beim Drogenkauf erwischt, eskaliert die Situation und sie hat plötzlich ganz andere Probleme. Wie entsorgt man eine Leiche? Natürlich findet sich da eine kreative Lösung. Nur leider kommt da ein Rattenschwanz an Problemen gleich hinterher. Mit „Morden in der Menopause“ hat Tine Dreyer genau meinen Nerv getroffen. Ich teile ihren schwarzen Humor und hatte wirklich großen Spaß mit diesem Buch. Die Autorin hat diesen Tabu behafteten Lebensabschnitt wunderbar beschrieben. „ Progesteron sorgt dafür, dass wir gelassen sind und gut schlafen können. Progesteronmangel hält uns dagegen nächtelang wach und macht uns dünnhäutig, nervös und verursacht Kopfschmerzen. Und plötzlich wird Mama zur Furie.“ Neben einer wirklich lustigen, ja natürlich auch überspitzten Kriminalgeschichte erfährt man vor jedem Kapitel ein bisschen Grundwissen zur Menopause. Das ist klug gemacht und hat mir gut gefallen. Gerade wenn man sich in einer ähnlichen Lebenssituation wie Liv befindet, wird man sich hier oft z.b in den Dialogen mit den Kindern, die in der Pubertät auch nicht gerade feinfühlig sind, wiederfinden, auch wenn man nicht direkt einen Mord begeht. Alle Fans der „Achtsam Morden“ Reihe werden auch an „Morden in der Menopause“ ihre Freude haben. Ich habe so gelacht, und der sympathischen Liv konnte man ihr tödlichen Ausraster nicht übel nehmen. Es gab immer gute Gründe. Zum Glück sind die Wechseljahre ja irgendwann überstanden.
Okay aber witzig
In Morden in der Menopause von Tine Dreyer begleiten wir Liv - Ehefrau, Mutter, Teilzeitbeschäftigte und Endvierzigerin - auf ihrem etwas anderen Weg die Menopause einzuleiten. Die Autorin begegnet diesen, für Frauen, unliebsamen Thema mit viel Witz und einer recht spektakulären Mordserie. Liv, die Hauptprotagonistin, nimmt uns aus ihrer Perspektive mit in den beginnenden Wahnsinn der Menopause. Sie scheint nicht sie selbst zu sein und während sie mit ihren Beschwerden und ihren Berufs- und Familienchaos zu kämpfen hat, sterben irgendwie aus Versehen ein paar richtig üble Gestalten. Das Buch ist wirklich sehr witzig geschrieben, etwas überspitzt vielleicht, aber gut lesbar. Man ist rasch drin in der Story und denkt sich manchmal nur, was kann der Protagonisten denn noch alles passieren? Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen und muss sagen, dass es sehr unterhaltsam war, aber nicht nicht lange in Erinnerung bleiben wird.
So witzig!
Was für ein unterhaltsames Buch! Liv, frisch in den Wechseljahren versteht sich selbst nicht mehr. Sie schläft schlecht,mit ihrem Mann läuft es nicht mehr gut, ihre pubertierenden Kinder bringen sie auf die Palme und die betagten Schwiegereltern sind auch mehr als anstrengend... Als sie ihren Sohn in einem abgelegenen Schrebergarten dabei erwischt, wie er Drogen kaufen will eskaliert die Situation ziemlich... Ausversehen erschlägt sie den Drogendealer mit einem herumliegenden Hammer. Die Leiche muss weg, das ist klar, aber erstmal versteckt Liv sie im Komposthaufen... Im Verlauf der Geschichte kauft sie statt Brötchen "ausversehen" den Schrebergarten, erwischt ihre Schwiegereltern beim Drogenrausch, läuft ihr ein weiterer Dealer in einen Eispickel, brennt ein Bordell ab und Liv einer jungen Prostituierten aus dem Milieu.... Was sich hier so aufgeschrieben total crazy anhört, ist es auch: ein total verrücktes Lesevergnügen. Die Autorin hat einen grandios lockeren Schreibstil und wenn Liv dann nicht nur ihre verrückte Geschichte, sondern auch über die Menopause berichtet ist ein echter Angriff auf die Lachmuskeln!
Mega lustig, wichtige Themen humorvoll dargestellt, super spannend, tolle Unterhaltung. Ich sag’s, wie’s ist: Wenn die Hormone Achterbahn fahren und die Stimmung irgendwo zwischen Mordlust und Wechseljahreshitze pendelt, dann ist dieser Krimi einfach perfekt! 🔥🔪 Tine Dreyer hat es geschafft, aus Schweißausbrüchen, Nervenzusammenbrüchen und jeder Menge Lebensweisheit ein mörderisch gutes Buch zu zaubern. Ich hab selten so gelacht UND gleichzeitig mitgefiebert. Zwischen Hitzewallungen, Tatverdächtigen und Freundinnenpower bleibt kein Auge trocken. Weder vor Spannung noch vor Lachen. Ein Krimi, der beweist: Die gefährlichste Waffe ist nicht immer das Küchenmesser … manchmal ist es einfach die Menopause. 😏 📚 Tropes: 👩🦳 Older Women Protagonists 🤣 Humorous Mystery 🔪 Amateur Sleuths 💅 Female Friendship Power ❤️🔥 Midlife Reinvention

Lustig geschrieben!
Ich weiß nicht, ob ich auf die Idee käme, in der Menopause zu morden. Liv hat bestimmt auch nicht daran gedacht. Seit einiger Zeit konnte sie immer schlechter schlafen und lag häufig des Nachts wach, während ihr Ehemann Jörn neben ihr schnarchte. Liv ist Mutter von drei pubertierenden Kindern und eigentlich geht es der Familie recht gut. Morden in der Menopause Liv arbeitet Halbtags für ein Küchenstudio und quält sich gerade mit einer wirklich nervigen Kundin herum, die sämtliche Extrawürste, die man sich vorstellen kann, in ihrer neuen Küche verbaut haben möchte. Außerdem sind, wie gesagt, ihre Kinder in der Pubertät. Was sicherlich nicht schlimm wäre. Liv hatte noch nie ihre Hand gegen ihren Nachwuchs oder auch nur gegen eine Schnecke oder Fliege erhoben. Sie war eigentlich nicht zu aggressiven Handlungen fähig, bis sie ihre Hormone im Stich ließen. So kam es eben auch, das der ältere Sohn eine Backpfeife bekam und der Dealer im Garten es mit seinem Leben bezahlen musste. So ein Pech aber auch, dass Liv zurzeit so schnell zu Übersprungshandlungen fähig war. Das nächste Problem nun: Wohin mit der Leiche? Das Leben von Liv nahm eine gefährliche Wendung. Sie wurde zu einer Kriminellen, weil die Hormonspiegel aus der Rolle fielen. Nur gut, dass nicht jede Frau so reagiert. Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Heulattacken und Gefühlschaos, reicht ja so schon, um die Frauen aus der Bahn zu werfen, wenn sie in die Menopause kommen. Dabei könnten wir das eigentlich feiern! Liv feiert auf ihre eigene Weise und richtet eine Menge Unordnung an, die sie aber bis zum Ende des Romans wieder auf die eine oder andere Art richten wird. Krimikomödie Liv spricht mir aus dem Herzen. Sie ist eine lustige Person, die alles wuppt und die Familie zusammenhält. Nicht nur ihre Kinder und der Haushalt, steht auf ihrer Agenda, sondern auch noch die Schwiegereltern, die Ü 80 sind. Sie hält alle Fäden in der Hand. Ich musste wirklich ein ums andere Mal laut lachen, wenn sie versucht wieder alles zu richten oder ihre Beschreibungen, wie sie neben ihrem schnarchenden Mann liegt und nicht schlafen kann. Auch ihre Versuche, die Leiche verschwinden zu lassen, die Bekanntschaften der Leiche unterzubringen oder die plötzlichen Geldsorgen zu kompensieren. Ich fand das Buch wirklich unterhaltsam und obendrein einen Einblick zu bekommen, was die fehlenden Hormone in unserm weiblichen Körper anstellen können. Am Anfang jeden neuen Kapitels beschreibt sie nämlich, was geschehen kann. In kursiver Schrift spricht Liv den Leser übrigens auch noch einmal persönlich an. Auch das war ein Highlight. Ich fand das Buch im Ganzen eine lustige Unterhaltung, die wirklich aufmunternd für jede Frau in der Menopause sein kann. Aber Achtung, wer schlechte Gerüche und widerliche Beschreibungen nicht verträgt, sollte darüber hinweglesen, was Liv so alles anstellt.

Absolut großartig...schwarzer Humor von feinsten, Charme und jede Menge Tote. Ein witzige und unterhaltsame Krimi Komödie über eine dreifache berufstätige Mutter in der Meno-Pause die auf jeden weg versucht ihren Sohn zu schützen. Und damit gehen auch einige Hürden, Stolpersteine und Geheimnisse einher, die sie mit ihrer Familie unter einen Hut bringen muss. Absolute Leseempfelung - für mich Monatshighlight
Liv ist Mutter von drei Teenagern. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, kommen Probleme mit ihrem Mann, Mäuse auf einer Baustelle und die Wechseljahre hinzu… Ach ja: und der ein oder andere Mord. Aber die sind ja nur passiert wegen der fehlenden Hormone, oder den Hitzewallungen, oder der Reizbarkeit… also im Prinzip kann Liv nichts dafür, sondern die Menopause. - „Morden in der Menopause“ ist ein herrlich erfrischender Roman für zwischendurch. Er ist locker leicht geschrieben, enthält eine Menge Humor und entwickelt eine regelrechte Sogwirkung. Klar spielt Tine Dreyer hier mit Klischees (und zwar nicht zu knapp) und natürlich ist alles überspitzt dargestellt, aber genau dies soll so sein. Manchmal muss man die Keule auspacken, zum einen, weil es einfach einen großen Unterhaltungswert hat, zum anderen aber auch, um auf unkonventionelle Weise über Probleme zu sprechen. Nun werden sicher nicht viele Frauen in ihrer Menopause zu Mörderinnen (hoffe ich zumindest), jedoch wird klar, dass diese Phase des Lebens nicht einfach ist. Körperliche Veränderungen, Anpassungen des Homrmonhaushalts: eine zweite Pubertät sozusagen. Ich kann da jetzt (noch) nicht wirklich mitreden, stelle es mir aber sehr unangenehm vor. Wenn man dann, durch das Absinken des „Kümmerhormons“ feststellt, dass man sämtliche Care-Arbeit allein bewältigt und sich alle um einen herum irgendwie Sch…. benehmen, kann man schon mal ein bisschen überreagieren. Neben der turbulenten, manchmal etwas abwegigen Story, bekommt man einige Fakten zu den Wechseljahren, was ich persönlich ganz interessant fand. „Morden in der Menopause“ ist kein literarisches Highlight, aber ein absolut gelungener Roman, der abschalten und schmunzeln lässt. Große Empfehlung.
Lustig und leicht zu lesen
Eine Frau Ende vierzig mit drei Pubertieren, Ehemann und betagten Schwiegereltern. Und dann gesellen sich noch die Wechseljahre hinzu, die leider für einige Protagonisten tödliche Auswirkungen haben... Stellenweise zum Brüllen komisch, werden hier sämtliche Generationenklischees bis zum Äußersten strapaziert. Wer herzhaft lachen und einfach unterhalten werden will, ist mit diesem Buch gut beraten. Selbst in den Wechseljahren zu sein ist nicht nötig, dürfte aber die "Ach guck, so wie bei mir"-Momente erhöhen. Hoffentlich nicht die todbringenden... Das weibliche Gegenstück zur "Achtsam morden"-Reihe. Und ja, auch zu diesem Buch gibt es einen Folgeband.
Frisch, menschlich, ehrlich - ein Muss für Frauen Ü40
Willkommen in der Lebensmitte🤦🏽♀️ 📖 Morden in der Menopause ✍🏽 @autorinchristinedreyer 📚 @dumontbuchverlag 📖 Ein eBook Rezensionsexemplar von @netgalleyde Erscheinungstermin: 13.03.2024 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Liv ist 48, dreifache Mutter, verheiratet, arbeitet Teilzeit als Küchenplanerin und kümmert sich neben Haushalt und Kindern um die betagten Schwiegereltern. Krampfhaft versucht sie es stets allen recht zu machen und stellt eigene Bedürfnisse - typisch Mama eben - hinten an. Aus der Ehe ist Routine geworden. Der Austausch ist begrenzt auf organisatorische Themen. Die drei pubertierenden Kinder machen Liv genauso sehr das Leben schwer, wie die gehässigen Schwiegereltern und die anspruchsvolle Kundschaft. Zudem kommen Wechseljahrsbeschwerden auf und Liv fühlt sich völlig überfordert und allein gelassen. Als Liv begreift, dass ihr Sohn zu einem Dealer geht, platzt ihr der Kragen. Im Affekt schlägt sie dem dreisten Typen den Kopf ein. Und damit löst sie eine Kettenreaktion von Ereignissen aus. Denn eine Leichenentsorgung sorgt nicht gerade für weniger Stress und Hitzewallungen. Vor allem, wenn es nicht bei einer bleibt... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Tja, nun ist es also so weit. Zu alt für Colleen Hoover, zu jung für Rosamunde Pilcher... willkommen in der Lebensmitte 🤷🏽♀️ Als ich den Titel bei @julia_liest_ sah und ihre Rezension, da war's um mich geschehen. Was dich erwartet? Ein erfrischender Krimi, leichtfüßig geschrieben, ehrlich, menschlich und intim und gleichzeitig sehr sehr lustig. Ich mochte absolut alles daran und fand Liv unfassbar sympathisch mit all ihren Speens, dem lösen Mundwerk und den tödlichen Stimmungsschwankungen. Neben ihrer Teilzeit Tätigkeit zeichnet sie sich als gute Freundin, loyale Partnerin und gleichzeitig auch als Löwenmutter und Familienmensch aus. Ich hab sie gleich ins Herz geschlossen. Gerade die unterschiedlichen Geschehnisse bei ihr und Freundin Eva zeigen auf, wie vielfältig die Lebensmitte ist und wie wichtig es ist, sie nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Das Buch macht auch Mut sich auf Veränderungen einzulassen und diese als Chance zu erkennen. Von mir gibt's tatsächlich 4,5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle Frauen Ü40!

Schwierig
Der Anfang ist sehr lustig und kurzweilig, aber je weiter es in der Geschichte geht desto komplizierter wird es … ein bisschen zu viel Mord und unglückliche Begebenheiten für meinen Geschmack. Gut fand ich die kurzen Erklärungen am Anfang der jeweiligen Kapitel über die Hormone. Das Ende war ein bisschen abrupt. Trotz allem ein Buch zum schmunzeln.
Was Hormone alles so anstellen können...
Ich muss sagen, dass ich erstmal erstaunt war, wie viele korrekte Fakten über die Menopause in einem Thriller stehen- und was sie alles mit uns Frauen machen. Unsere Protagonisten Liv ist nicht nur eine Frau, die zurzeit unter Hormonstörungen leidet, sondern sie ist tatsächlich auch eine große Spaßkanone! Vielleicht übt sie ihre Morde nicht mit einer Kanone aus, aber sie weiß, wie man zu Morden hat; Vielleicht auch nicht unbedingt mit Absicht. Ein unglaublich schöner Thriller/Comedy/ Drama Geschichte, die so viel Charakter und Charme hat, dass man wirklich eigentlich nur Liv zustimmen kann- sie kann wirklich nix dafür!!!
Witzig - und durchaus informativ ;-)
Das Buch ist sehr witzig geschrieben. Immer wieder durchsetzt mit guten Erklärungen, die mir vieles erklärt haben. Also, jetzt vor allem was die (auch eigenen) Wechseljahre betrifft. Mit einem ständigen Grinsen habe ich das Buch recht schnell durch gehabt, und konnte es kaum weglegen.
Leichen & Humor | So viele unerwartete Wendungen und Situationen!
Ja, es gibt mehrere Leichen. Und ja, ich habe an vielen Stellen wirklich Tränen gelacht! Alle paar Seiten taucht eine neue unvorhergesehene Situation auf, bringt einen zum Staunen und das Handeln und Lösen der vielen plötzlich vorhandenen Probleme der Hauptprotagonistin zum Lachen. Die Autorin hat alle Register gezogen und dafür gesorgt, dass alle Handlungsfäden immer wieder zusammen laufen. Das Buch ist damit kurzweilig und fluffig wegzulesen. Hier gibt‘s eine klare Leseempfehlung! Egal ob in der Hängematte im Sommer oder gemütlich eingekuschelt im Herbst, das Feeling passt. Ein absolut gelungenes Buch & tolle Unterhaltung. Ich bin definitiv neugierig, was Liv im nächsten Band alles so passiert. 😉

Zu übertrieben und anstrengend
Morden in der Menopause von Tine Dreyer ist ein Roman der etwas anderer Art. Es ist kein wirklicher Krimi und auch der Humor ist nicht ganz meiner. Mich hatte das Buch aus einem bestimmten Grund angesprochen, die Wechseljahre. Jede Frau wird früher oder später mit diesem leidigen Thema konfrontiert. Ich fand die Idee schön dieses hormonelle Frauenthema als Grundlage für ein Buch zu wählen. Allerdings konnte mich das Buch dann doch nicht überzeugen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. So kommt man gut in das Buch und kann es recht gut lesen. Vor jedem Kapitel gab es eine kleine Einführung in die Thematik Hormone und Wechseljahre. Das Buch ist aus der Sicht von der Hauptprotagonistin Liv geschrieben. Deren Leben plötzlich völlig aus den Fugen gerät. Mir persönlich war einfach alles zu viel und zu aufgesetzt. Es wirkt künstlich in die Länge gezogen, die Protagonisten sind alle sehr stereotypisch und unsympathisch. Es ist weder spannend noch witzig. Die Wortwitze wirken sehr gewollt und stark überzogen. Auch die Unterschwellige Anspielung zwischen dem Nachnamen der Hauptprotagonistin und der Tatwaffe war nicht witzig, sondern wirkte erzwungen humorvoll. Die Story war für mich an den Haaren herbeigezogen. Eine normale Frau die aufgrund ihrer Wechseljahre plötzlich mehrere Morde begeht, mit Drogen, dem Rotlichtmilieu und der Beseitigung von Leichen zu tun hat ist für mich alles andere als realistisch. Gerade das alles eigentlich immer zum guten für Liv läuft ist mir etwas zu viel gewesen. Das Ende lässt mich auch eher verwundert zurück. Es kam recht plötzlich und doch blieben noch einige Punkte offen. Da ich aber innerlich schon mit dem Buch abgeschlossen hatte, war mir das dann auch egal.

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Protagonist(s)
Pace
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TINE DREYER ist das Pseudonym einer Autorin, die seit Jahren erfolgreich Kriminalromane und Thriller sowie Drehbücher schreibt. Nicht nur alterstechnisch ähnelt sie ihrer Protagonistin aus ›Morden in der Menopause‹, auch das Hormonchaos, das mitunter die gesamte Familie betrifft, ist ihr bekannt – inklusive aller absurden Folgeerscheinungen. Das Morden überlässt sie allerdings lieber ihrer Romanheldin Liv. Tine Dreyer lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen und einer Hündin in Köln.
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Komplett drüber, komplett unvorhersehbar und genau deshalb so genial. 😂
Liv stolpert von einer Katastrophe in die nächste und schafft es dabei, jede Situation noch ein bisschen schlimmer zu machen. Zwischen schwarzem Humor, absurden Wendungen und überraschend viel Realität konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Ich habe selten so viel gelacht bei einem Buch. Für mich ein absolutes Chaos-Meisterwerk. 🖤
🥵🔪 Eine Hitzewallung & Zack, hast du jemanden ermordet. Wer kennt es nicht. 😆 Liv kennt es sehr gut, denn sie ist in der Menopause und hat sich gelinde gesagt nicht mehr so gut im Griff. Ich fand’s witzig, unterhaltsam und ich habe auch so einiges gelernt. Ich werde die Reihe auf alle Fälle weiter verfolgen.
Liv ist ist relativ glückliche Ehefrau von Jörn und relativ glückliche Mutter von Sophie, Hannes und Paul. Plötzlich stellt sie fest, dass sie launisch und vergesslich ist, Hitzewallungen bekommt und ihre Libido im Keller ist, an Schlaf ist nachts auch nicht zu denken. Ihre Frauenärztin bestätigt ihr dann das bereits befürchtete: Menopause. Und als ob das noch nicht genügt, kommt sie dahinter, dass ihr ältester Sohn Hannes sich scheinbar Drogen besorgen will. Kurzerhand folgt sie ihm bei einem Treffen mit seinem Dealer, bei dem Liv diesen versehentlich umbringt. Verdammt, und was nun? Witzige und herzergreifende Geschichte im Sinne der Achtsam-Morden-Reihe, aber aus der Sicht einer gestressten Ehefrau und Mutter. Hat mich sehr gut unterhalten, die Charaktere waren sehr sympathisch. Zwischendrin ein paar Längen, die sich etwas gezogen haben.
Achtsam morden aus weiblicher Perspektive
Ja, der Vergleich liegt wirklich sehr nahe und Leser, der "Achtsam morden"-Reihe werden sicher das ein oder andere Mal denken: das kenne ich doch irgendwoher. Aber die Geschichte von Tine Dreyer ist so wundervoll geschrieben, dass mir persönlich die Anlehnung an meine Lieblings-Krimireihe herzlich egal war. Die Protagonistin Liv (48) ist berufstätige Mutter von drei Teenagern. Sie führt eine "ganz normale" Ehe, kümmert sich nebenbei um Ihre Schwiegereltern und halt alles andere, was sonst so an Care-Arbeit anfällt. Sie ist empathisch, humorvoll und aufopferungsvoll. Nun befindet sie sich plötzlich mitten in den Wechseljahren während ihre beste Freundin mit Ende Vierzig noch einmal Mutter wird. Das damit einhergehende Hormonchaos führt zu einigen impulsiven Handlungen ... Und ja, vielleicht liegt es daran, dass mir als bald Mittvierzigerin das ein oder andere aus ihrem turbulenten Alltag sehr bekannt vorkommt: man muss sie einfach mögen. In all ihrer Schusseligkeit und mit ihrem Gedankenkarussell. Sie bleibt - trotz ihrer versehentlichen mörderischen Eskapaden - die ganze Zeit super sympathisch. Aber auch die übrigen Charaktere, allen voran die Familienmitglieder von Liv, sind toll beschrieben. Ein absolutes Highlight sind ihre Schwiegereltern - vor allem nach dem Besuch durch ihren Enkelsohn. Der Schreibstil der Autorin ist total angenehm, locker und leicht. Die Geschehnisse rund um Liv reihen sich mit hohem Tempo aneinander und man will einfach unbedingt wissen, wie es weitergeht. Nebenbei erfährt man zusätzlich allerhand wissenswertes über die Menopause. Ähnlich wie bei der "Achtsam-morgen" Reihe wird hier also ein humorvoller Krimi mit Fakten kombiniert. Dabei ist der Spannungsbogen die gesamte Zeit hoch: Ich habe das Buch daher in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht wieder aus der Hand legen konnte. Außerdem ist alles so herrlich überdreht, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe und das ein oder andere Mal Tränen lachen musste. Insofern würde ich mich sehr über eine Fortsetzung freuen!

🔪 „Morden in der Menopause“ von Tine Dreyer 🔪 Schwitzt du noch oder mordest du schon? Manche Frauen bekommen Hitzewallungen, Liv bekommt gleich ein ganzes Problemmanagement mit Leichenbeilage, denn: Zwischen Hormonchaos, Alltagsstress und Mordlust liegt manchmal nur ein sehr, sehr dünner Geduldsfaden. 🤏
Wenn Frau, Mutter, Ehefrau, Organisatorin, Küchenplanerin und seelische Müllhalde für das komplette Umfeld gleichzeitig sein soll, dann ist es vielleicht irgendwann einfach vorbei mit der Contenance. Und genau daraus macht Tine Dreyer einen Krimi, der herrlich überzogen ist, sich gleichzeitig aber erschreckend echt anfühlt. Liv ist 48, mitten im Alltag zwischen Familie, Job und Dauerbelastung und hat sich mit den Wechseljahren bislang nicht wirklich beschäftigt. Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen waren für sie eher so ein fernes Frauenthema, das andere betrifft. Bis ihr wohlgeordnetes Leben in einer Mischung aus Überforderung, Wut und kompletter Eskalation aus den Fugen gerät. Aus einem Moment, der eigentlich schon schlimm genug ist, wird der Anfang von immer neuen Problemen, weiteren Toten und einem Leben, das sich endgültig nicht mehr sauber in geordnete Bahnen lenken lässt. Gleichzeitig beginnt Liv aber auch, sich endlich mit ihrem Hormonhaushalt auseinanderzusetzen und nicht mehr einfach alles klaglos zwischen Familie, Haushalt und Beruf aufzufangen. Ich fand dieses Buch wirklich großartig. Es ist witzig, böse, trocken, pointiert und dabei so nah an dem, was viele Frauen im Alltag erleben, dass ich beim Hören mehr als einmal sehr schmunzeln musste. Natürlich ist die Handlung in ihrer Zuspitzung komplett drüber, aber emotional ist da erschreckend viel dran. Dieses Gefühl, dass alle gleichzeitig etwas wollen, dass man funktionieren soll, dass Beschwerden kleingeredet werden und man am besten einfach still weitermacht, fängt das Buch richtig gut ein. Besonders mochte ich, dass die Wechseljahre hier nicht nur als lustige Randnotiz oder als Klischee abgefrühstückt werden. Ganz nebenbei zeigt die Geschichte nämlich auch, dass man Beschwerden nicht einfach hinnehmen muss und dass es durchaus Möglichkeiten gibt, etwas zu tun. Genau das geht im echten Leben viel zu oft unter oder wird mit einem genervten „Da muss man halt durch“ weggewischt. Nein, muss man nicht! Und ich mochte sehr, dass dieses Buch das mitschwingen lässt, ohne daraus einen belehrenden Roman zu machen. 🫶 Liv als Hauptfigur hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Sie ist nicht weinerlich, nicht passiv und verliert sich auch nicht in endlosem Selbstmitleid. Genau davor hatte ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, aber völlig zu Unrecht. Statt ewig herumzujammern, ist sie eine taffe, intelligente Frau (meistens zumindest 😅), die die Dinge auf ihre ganz eigene Weise in die Hand nimmt. Moralisch sauber ist das natürlich eher nicht, aber als Figur macht sie einfach unglaublich viel Spaß. Der Schreibstil ist super flüssig und angenehm. Das Buch lässt sich schnell weglesen beziehungsweise weghören, weil es einfach Tempo hat und man ständig wissen will, wie sich dieses Chaos noch weiter zuspitzt. Dazu kommt ein Humor, der genau meinen Nerv getroffen hat: trocken, bissig und herrlich alltagsnah. Ich habe das Hörbuch gehört und auch da hat für mich alles gepasst. Die Sprecherin Antje von der Ahe passt perfekt zu Liv und transportiert genau diese Mischung aus Genervtheit, Schärfe, Witz und Überforderung, die die Figur ausmacht. Für mich war das wirklich ideal besetzt. Ich habe die volle Punktzahl vergeben und freue mich jetzt schon total auf den zweiten Band. Und ganz ehrlich: Dieses Buch wird dieses Jahr vermutlich eines der Bücher sein, die ich am häufigsten verschenke. 😅 Ich habe Freundinnen, die jetzt so langsam in die Wechseljahre kommen und ebenfalls Kinder haben, und für genau diese Frauen ist das hier einfach perfekt. Es ist unterhaltsam, schwarzhumorig, herrlich ehrlich und hat ganz nebenbei fast schon ein kleines Ratgeber-Gen in sich, ohne jemals wie einer zu klingen. Also die perfekte Anleitung, oder auch nicht, je nachdem. 😅 Ein wunderbar böser, kluger und verdammt unterhaltsamer Krimi über eine Frau, der irgendwann einfach alles zu viel wird. Und seien wir ehrlich: Wer konnte Liv bitte nicht wenigstens ein kleines bisschen verstehen? 5 von 5 Ventilatoren 💨💨💨💨💨 🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵🥵

Herrlich schräg und absolut amüsant
Mit einem ganz dicken Augenzwinkern und ordentlich viel (schwarzem) Humor erzählt die Autorin hier von einer Frau, die nicht nur mit Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und der lieben Familie zu kämpfen hat, sondern die, im Eifer des Gefechts, zur Mörderin wird. Und sei eine ungeplante Leiche nicht genug, kommen ihr doch immer weitere Idioten in den Weg. Aber anstatt durchzudrehen, meistert sie ihren doch sehr stressigen Alltag schlagfertig und schlagkräftig und findet mit viel Improvisationstalent für alles kreative Lösungen und sogar eine neue Freundin. Natürlich ist hier einiges überspitzt dargestellt und an Klischees wird auch nicht gespart, aber es passt hier einfach zusammen. Ganz erfrischender und lockerer Schreibstil. Großartig!
Ein herrlicher Krimi gepaart mit viel Humor und gespickt mit den Tücken des Älterwerdens
Ich durfte das Buch "Morden in der Menopause" von Tine Dreyer aus dem Dumont Buch Verlag lesen und kann nur immer wieder betonen, wie sehr ich diese Art von Humor liebe. In diesem Buch dreht es sich in der Hauptsache um Liv, die sehr viel um die Ohren hat. Sie hat zwei pupertierenden Kinder, einen Mann, der immer sehr beschäftigt zu sein scheint, einen Job als Küchenplanerin, in dem sie sehr gefordert wird, von ihrem Chef und noch mehr von einigen Kunden, der Haushalt macht sich auch nicht von allein und zu allem Überfluss sind da noch die Schwiegereltern, die sehr pflegeintensiv sind und welches komischerweise auch immer an ihr hängen bleibt. Dann kämpft sie zudem gerade mit ihrem eigenen Hormonhaushalt, stellt sie doch mit Erschrecken einige Symptome bei sich fest, die vielleicht auf die Wechseljahre hindeuten könnten. Wie kann das denn sein, ihre Freundin bekommt ein Baby und Liv soll schon in die Wechseljahre kommen? Als sie dann auch noch bei ihrem Sohn auf dem Handy eine Nachricht sieht, die ihr keine Ruhe lässt, folgt sie diesem kurzentschlossen heimlich am Abend und platzt prompt in ein Treffen mit einem Drogendealer. Ausgerechnet dort und diesem Moment erlebt Liv ihre allererste Hitzewallung und es passiert. Gemäß dem Buchtitel kommt es just zum Mord in der Menopause, einem Akt der Selbstverteidigung von sich und ihrem Sohn. Und jetzt ist guter Rat teuer, schließlich ist da jetzt diese Leiche. Was macht man damit, wohin damit. Mir hat dieses Setting eines doch sehr humorvollen Krimis, gepaart mit der alltäglichen und oft tabuisierten Herausforderung der Menopause sehr gut gefallen. Ich habe sehr oft Tränen vergossen vor Lachen, da mein Kopfkino Purzelbäume geschlagen hat. Daher bleibt mir nur Danke zu sagen, dass ich es lesen durfte. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Ironisch-witziger Frauenkrimi
Liv, von Beruf Küchenplanererin, aber mindestens genauso aktiv als Ehefrau und Mutter von 3 pubertierenden Kindern, ist Ende 40 und schlittert in die Wechseljahre, ohne zu ahnen, was die Hormonschwankungen alles mit sich bringen - bei ihr auf jeden Fall kleine Aussetzer, die zu Todesfällen führen, aber keine Sorge, es erwischt nur üble Gestalten. Liv ist sympathisch und man verfolgt amüsiert wie sie versucht, die Kontrolle über Körper und Leben wiederzuerlangen. Locker leicht, unterhaltsam, nebenbei mit interessanten Anmerkungen zu den Wechseljahren und soso witzig, dass man in einem Rutsch hindurchsausen kann.
Danke an #NetGalleyDE #dumontverlag für die Bereitstellung des #Rezensionsexemplares im Rahmen der #NetGalleyDEChallenge2024
Was ein Buch, was eine Geschichte, was eine tolle Lesezeit... Der Schreibstil war so gut und leicht zu lesen, dass man das Buch nicht weglegen konnte. Die Story hat mich so gepackt, da weiß ich jetzt auch nicht, was ich dazu noch sagen soll... Mehr, ich will mehr davon!!! Die Protagonisten haben mir sehr gefallen, vorallen Liv, die sich hier von einem Schlamassel in den nächsten manövriert, gleichzeitig aber auch gutes tut... Aber auch ihr Mann, ihre Kinder, die Freunde sogar die Wugners...dieses Paar Herrgott...ohne diese funktioniert ein solches Buch einfach nicht... Ein für mich ganz toller Beginn, der so nach und nach noch besser wurde. Ich persönlich fand die Zwischenabsätze, Liv's Gedankengänke, nach einem Vorkommniss, schon sehr wichtig und dies gibt dem ganzen etwas pepp!!! Ich hoffe noch mehr der Autorin lesen zu dürfen...
Ich habe so gelacht und geschmunzelt. Das Buch hat mir große Freude gemacht.
Hilfe, Hormone außer Kontrolle Zum Inhalt: Die 48jährige Liv Steinhammer ist Ehefrau und Mutter von drei pubertierenden Kindern, muß sich neben ihrem Job als Küchenplanerin auch noch um ihre Schwiegereltern kümmern und ist schlicht weg überfordert. Ausgerechnet jetzt gerät ihr eigener Hormonhaushalt aus den Fugen. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen ,Vergesslichkeit und Schlafstörungen sind die Vorboten der Wechseljahre, die sie mit voller Wucht ereilen. Als sie ihren Sohn beim Drogenkauf erwischt, eskaliert die Situation und sie hat plötzlich ganz andere Probleme. Wie entsorgt man eine Leiche? Natürlich findet sich da eine kreative Lösung. Nur leider kommt da ein Rattenschwanz an Problemen gleich hinterher. Mit „Morden in der Menopause“ hat Tine Dreyer genau meinen Nerv getroffen. Ich teile ihren schwarzen Humor und hatte wirklich großen Spaß mit diesem Buch. Die Autorin hat diesen Tabu behafteten Lebensabschnitt wunderbar beschrieben. „ Progesteron sorgt dafür, dass wir gelassen sind und gut schlafen können. Progesteronmangel hält uns dagegen nächtelang wach und macht uns dünnhäutig, nervös und verursacht Kopfschmerzen. Und plötzlich wird Mama zur Furie.“ Neben einer wirklich lustigen, ja natürlich auch überspitzten Kriminalgeschichte erfährt man vor jedem Kapitel ein bisschen Grundwissen zur Menopause. Das ist klug gemacht und hat mir gut gefallen. Gerade wenn man sich in einer ähnlichen Lebenssituation wie Liv befindet, wird man sich hier oft z.b in den Dialogen mit den Kindern, die in der Pubertät auch nicht gerade feinfühlig sind, wiederfinden, auch wenn man nicht direkt einen Mord begeht. Alle Fans der „Achtsam Morden“ Reihe werden auch an „Morden in der Menopause“ ihre Freude haben. Ich habe so gelacht, und der sympathischen Liv konnte man ihr tödlichen Ausraster nicht übel nehmen. Es gab immer gute Gründe. Zum Glück sind die Wechseljahre ja irgendwann überstanden.
Okay aber witzig
In Morden in der Menopause von Tine Dreyer begleiten wir Liv - Ehefrau, Mutter, Teilzeitbeschäftigte und Endvierzigerin - auf ihrem etwas anderen Weg die Menopause einzuleiten. Die Autorin begegnet diesen, für Frauen, unliebsamen Thema mit viel Witz und einer recht spektakulären Mordserie. Liv, die Hauptprotagonistin, nimmt uns aus ihrer Perspektive mit in den beginnenden Wahnsinn der Menopause. Sie scheint nicht sie selbst zu sein und während sie mit ihren Beschwerden und ihren Berufs- und Familienchaos zu kämpfen hat, sterben irgendwie aus Versehen ein paar richtig üble Gestalten. Das Buch ist wirklich sehr witzig geschrieben, etwas überspitzt vielleicht, aber gut lesbar. Man ist rasch drin in der Story und denkt sich manchmal nur, was kann der Protagonisten denn noch alles passieren? Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen und muss sagen, dass es sehr unterhaltsam war, aber nicht nicht lange in Erinnerung bleiben wird.
So witzig!
Was für ein unterhaltsames Buch! Liv, frisch in den Wechseljahren versteht sich selbst nicht mehr. Sie schläft schlecht,mit ihrem Mann läuft es nicht mehr gut, ihre pubertierenden Kinder bringen sie auf die Palme und die betagten Schwiegereltern sind auch mehr als anstrengend... Als sie ihren Sohn in einem abgelegenen Schrebergarten dabei erwischt, wie er Drogen kaufen will eskaliert die Situation ziemlich... Ausversehen erschlägt sie den Drogendealer mit einem herumliegenden Hammer. Die Leiche muss weg, das ist klar, aber erstmal versteckt Liv sie im Komposthaufen... Im Verlauf der Geschichte kauft sie statt Brötchen "ausversehen" den Schrebergarten, erwischt ihre Schwiegereltern beim Drogenrausch, läuft ihr ein weiterer Dealer in einen Eispickel, brennt ein Bordell ab und Liv einer jungen Prostituierten aus dem Milieu.... Was sich hier so aufgeschrieben total crazy anhört, ist es auch: ein total verrücktes Lesevergnügen. Die Autorin hat einen grandios lockeren Schreibstil und wenn Liv dann nicht nur ihre verrückte Geschichte, sondern auch über die Menopause berichtet ist ein echter Angriff auf die Lachmuskeln!
Mega lustig, wichtige Themen humorvoll dargestellt, super spannend, tolle Unterhaltung. Ich sag’s, wie’s ist: Wenn die Hormone Achterbahn fahren und die Stimmung irgendwo zwischen Mordlust und Wechseljahreshitze pendelt, dann ist dieser Krimi einfach perfekt! 🔥🔪 Tine Dreyer hat es geschafft, aus Schweißausbrüchen, Nervenzusammenbrüchen und jeder Menge Lebensweisheit ein mörderisch gutes Buch zu zaubern. Ich hab selten so gelacht UND gleichzeitig mitgefiebert. Zwischen Hitzewallungen, Tatverdächtigen und Freundinnenpower bleibt kein Auge trocken. Weder vor Spannung noch vor Lachen. Ein Krimi, der beweist: Die gefährlichste Waffe ist nicht immer das Küchenmesser … manchmal ist es einfach die Menopause. 😏 📚 Tropes: 👩🦳 Older Women Protagonists 🤣 Humorous Mystery 🔪 Amateur Sleuths 💅 Female Friendship Power ❤️🔥 Midlife Reinvention

Lustig geschrieben!
Ich weiß nicht, ob ich auf die Idee käme, in der Menopause zu morden. Liv hat bestimmt auch nicht daran gedacht. Seit einiger Zeit konnte sie immer schlechter schlafen und lag häufig des Nachts wach, während ihr Ehemann Jörn neben ihr schnarchte. Liv ist Mutter von drei pubertierenden Kindern und eigentlich geht es der Familie recht gut. Morden in der Menopause Liv arbeitet Halbtags für ein Küchenstudio und quält sich gerade mit einer wirklich nervigen Kundin herum, die sämtliche Extrawürste, die man sich vorstellen kann, in ihrer neuen Küche verbaut haben möchte. Außerdem sind, wie gesagt, ihre Kinder in der Pubertät. Was sicherlich nicht schlimm wäre. Liv hatte noch nie ihre Hand gegen ihren Nachwuchs oder auch nur gegen eine Schnecke oder Fliege erhoben. Sie war eigentlich nicht zu aggressiven Handlungen fähig, bis sie ihre Hormone im Stich ließen. So kam es eben auch, das der ältere Sohn eine Backpfeife bekam und der Dealer im Garten es mit seinem Leben bezahlen musste. So ein Pech aber auch, dass Liv zurzeit so schnell zu Übersprungshandlungen fähig war. Das nächste Problem nun: Wohin mit der Leiche? Das Leben von Liv nahm eine gefährliche Wendung. Sie wurde zu einer Kriminellen, weil die Hormonspiegel aus der Rolle fielen. Nur gut, dass nicht jede Frau so reagiert. Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Heulattacken und Gefühlschaos, reicht ja so schon, um die Frauen aus der Bahn zu werfen, wenn sie in die Menopause kommen. Dabei könnten wir das eigentlich feiern! Liv feiert auf ihre eigene Weise und richtet eine Menge Unordnung an, die sie aber bis zum Ende des Romans wieder auf die eine oder andere Art richten wird. Krimikomödie Liv spricht mir aus dem Herzen. Sie ist eine lustige Person, die alles wuppt und die Familie zusammenhält. Nicht nur ihre Kinder und der Haushalt, steht auf ihrer Agenda, sondern auch noch die Schwiegereltern, die Ü 80 sind. Sie hält alle Fäden in der Hand. Ich musste wirklich ein ums andere Mal laut lachen, wenn sie versucht wieder alles zu richten oder ihre Beschreibungen, wie sie neben ihrem schnarchenden Mann liegt und nicht schlafen kann. Auch ihre Versuche, die Leiche verschwinden zu lassen, die Bekanntschaften der Leiche unterzubringen oder die plötzlichen Geldsorgen zu kompensieren. Ich fand das Buch wirklich unterhaltsam und obendrein einen Einblick zu bekommen, was die fehlenden Hormone in unserm weiblichen Körper anstellen können. Am Anfang jeden neuen Kapitels beschreibt sie nämlich, was geschehen kann. In kursiver Schrift spricht Liv den Leser übrigens auch noch einmal persönlich an. Auch das war ein Highlight. Ich fand das Buch im Ganzen eine lustige Unterhaltung, die wirklich aufmunternd für jede Frau in der Menopause sein kann. Aber Achtung, wer schlechte Gerüche und widerliche Beschreibungen nicht verträgt, sollte darüber hinweglesen, was Liv so alles anstellt.

Absolut großartig...schwarzer Humor von feinsten, Charme und jede Menge Tote. Ein witzige und unterhaltsame Krimi Komödie über eine dreifache berufstätige Mutter in der Meno-Pause die auf jeden weg versucht ihren Sohn zu schützen. Und damit gehen auch einige Hürden, Stolpersteine und Geheimnisse einher, die sie mit ihrer Familie unter einen Hut bringen muss. Absolute Leseempfelung - für mich Monatshighlight
Liv ist Mutter von drei Teenagern. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, kommen Probleme mit ihrem Mann, Mäuse auf einer Baustelle und die Wechseljahre hinzu… Ach ja: und der ein oder andere Mord. Aber die sind ja nur passiert wegen der fehlenden Hormone, oder den Hitzewallungen, oder der Reizbarkeit… also im Prinzip kann Liv nichts dafür, sondern die Menopause. - „Morden in der Menopause“ ist ein herrlich erfrischender Roman für zwischendurch. Er ist locker leicht geschrieben, enthält eine Menge Humor und entwickelt eine regelrechte Sogwirkung. Klar spielt Tine Dreyer hier mit Klischees (und zwar nicht zu knapp) und natürlich ist alles überspitzt dargestellt, aber genau dies soll so sein. Manchmal muss man die Keule auspacken, zum einen, weil es einfach einen großen Unterhaltungswert hat, zum anderen aber auch, um auf unkonventionelle Weise über Probleme zu sprechen. Nun werden sicher nicht viele Frauen in ihrer Menopause zu Mörderinnen (hoffe ich zumindest), jedoch wird klar, dass diese Phase des Lebens nicht einfach ist. Körperliche Veränderungen, Anpassungen des Homrmonhaushalts: eine zweite Pubertät sozusagen. Ich kann da jetzt (noch) nicht wirklich mitreden, stelle es mir aber sehr unangenehm vor. Wenn man dann, durch das Absinken des „Kümmerhormons“ feststellt, dass man sämtliche Care-Arbeit allein bewältigt und sich alle um einen herum irgendwie Sch…. benehmen, kann man schon mal ein bisschen überreagieren. Neben der turbulenten, manchmal etwas abwegigen Story, bekommt man einige Fakten zu den Wechseljahren, was ich persönlich ganz interessant fand. „Morden in der Menopause“ ist kein literarisches Highlight, aber ein absolut gelungener Roman, der abschalten und schmunzeln lässt. Große Empfehlung.
Lustig und leicht zu lesen
Eine Frau Ende vierzig mit drei Pubertieren, Ehemann und betagten Schwiegereltern. Und dann gesellen sich noch die Wechseljahre hinzu, die leider für einige Protagonisten tödliche Auswirkungen haben... Stellenweise zum Brüllen komisch, werden hier sämtliche Generationenklischees bis zum Äußersten strapaziert. Wer herzhaft lachen und einfach unterhalten werden will, ist mit diesem Buch gut beraten. Selbst in den Wechseljahren zu sein ist nicht nötig, dürfte aber die "Ach guck, so wie bei mir"-Momente erhöhen. Hoffentlich nicht die todbringenden... Das weibliche Gegenstück zur "Achtsam morden"-Reihe. Und ja, auch zu diesem Buch gibt es einen Folgeband.
Frisch, menschlich, ehrlich - ein Muss für Frauen Ü40
Willkommen in der Lebensmitte🤦🏽♀️ 📖 Morden in der Menopause ✍🏽 @autorinchristinedreyer 📚 @dumontbuchverlag 📖 Ein eBook Rezensionsexemplar von @netgalleyde Erscheinungstermin: 13.03.2024 🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃 Liv ist 48, dreifache Mutter, verheiratet, arbeitet Teilzeit als Küchenplanerin und kümmert sich neben Haushalt und Kindern um die betagten Schwiegereltern. Krampfhaft versucht sie es stets allen recht zu machen und stellt eigene Bedürfnisse - typisch Mama eben - hinten an. Aus der Ehe ist Routine geworden. Der Austausch ist begrenzt auf organisatorische Themen. Die drei pubertierenden Kinder machen Liv genauso sehr das Leben schwer, wie die gehässigen Schwiegereltern und die anspruchsvolle Kundschaft. Zudem kommen Wechseljahrsbeschwerden auf und Liv fühlt sich völlig überfordert und allein gelassen. Als Liv begreift, dass ihr Sohn zu einem Dealer geht, platzt ihr der Kragen. Im Affekt schlägt sie dem dreisten Typen den Kopf ein. Und damit löst sie eine Kettenreaktion von Ereignissen aus. Denn eine Leichenentsorgung sorgt nicht gerade für weniger Stress und Hitzewallungen. Vor allem, wenn es nicht bei einer bleibt... 🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶 Tja, nun ist es also so weit. Zu alt für Colleen Hoover, zu jung für Rosamunde Pilcher... willkommen in der Lebensmitte 🤷🏽♀️ Als ich den Titel bei @julia_liest_ sah und ihre Rezension, da war's um mich geschehen. Was dich erwartet? Ein erfrischender Krimi, leichtfüßig geschrieben, ehrlich, menschlich und intim und gleichzeitig sehr sehr lustig. Ich mochte absolut alles daran und fand Liv unfassbar sympathisch mit all ihren Speens, dem lösen Mundwerk und den tödlichen Stimmungsschwankungen. Neben ihrer Teilzeit Tätigkeit zeichnet sie sich als gute Freundin, loyale Partnerin und gleichzeitig auch als Löwenmutter und Familienmensch aus. Ich hab sie gleich ins Herz geschlossen. Gerade die unterschiedlichen Geschehnisse bei ihr und Freundin Eva zeigen auf, wie vielfältig die Lebensmitte ist und wie wichtig es ist, sie nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Das Buch macht auch Mut sich auf Veränderungen einzulassen und diese als Chance zu erkennen. Von mir gibt's tatsächlich 4,5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle Frauen Ü40!

Schwierig
Der Anfang ist sehr lustig und kurzweilig, aber je weiter es in der Geschichte geht desto komplizierter wird es … ein bisschen zu viel Mord und unglückliche Begebenheiten für meinen Geschmack. Gut fand ich die kurzen Erklärungen am Anfang der jeweiligen Kapitel über die Hormone. Das Ende war ein bisschen abrupt. Trotz allem ein Buch zum schmunzeln.
Was Hormone alles so anstellen können...
Ich muss sagen, dass ich erstmal erstaunt war, wie viele korrekte Fakten über die Menopause in einem Thriller stehen- und was sie alles mit uns Frauen machen. Unsere Protagonisten Liv ist nicht nur eine Frau, die zurzeit unter Hormonstörungen leidet, sondern sie ist tatsächlich auch eine große Spaßkanone! Vielleicht übt sie ihre Morde nicht mit einer Kanone aus, aber sie weiß, wie man zu Morden hat; Vielleicht auch nicht unbedingt mit Absicht. Ein unglaublich schöner Thriller/Comedy/ Drama Geschichte, die so viel Charakter und Charme hat, dass man wirklich eigentlich nur Liv zustimmen kann- sie kann wirklich nix dafür!!!
Witzig - und durchaus informativ ;-)
Das Buch ist sehr witzig geschrieben. Immer wieder durchsetzt mit guten Erklärungen, die mir vieles erklärt haben. Also, jetzt vor allem was die (auch eigenen) Wechseljahre betrifft. Mit einem ständigen Grinsen habe ich das Buch recht schnell durch gehabt, und konnte es kaum weglegen.
Leichen & Humor | So viele unerwartete Wendungen und Situationen!
Ja, es gibt mehrere Leichen. Und ja, ich habe an vielen Stellen wirklich Tränen gelacht! Alle paar Seiten taucht eine neue unvorhergesehene Situation auf, bringt einen zum Staunen und das Handeln und Lösen der vielen plötzlich vorhandenen Probleme der Hauptprotagonistin zum Lachen. Die Autorin hat alle Register gezogen und dafür gesorgt, dass alle Handlungsfäden immer wieder zusammen laufen. Das Buch ist damit kurzweilig und fluffig wegzulesen. Hier gibt‘s eine klare Leseempfehlung! Egal ob in der Hängematte im Sommer oder gemütlich eingekuschelt im Herbst, das Feeling passt. Ein absolut gelungenes Buch & tolle Unterhaltung. Ich bin definitiv neugierig, was Liv im nächsten Band alles so passiert. 😉

Zu übertrieben und anstrengend
Morden in der Menopause von Tine Dreyer ist ein Roman der etwas anderer Art. Es ist kein wirklicher Krimi und auch der Humor ist nicht ganz meiner. Mich hatte das Buch aus einem bestimmten Grund angesprochen, die Wechseljahre. Jede Frau wird früher oder später mit diesem leidigen Thema konfrontiert. Ich fand die Idee schön dieses hormonelle Frauenthema als Grundlage für ein Buch zu wählen. Allerdings konnte mich das Buch dann doch nicht überzeugen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. So kommt man gut in das Buch und kann es recht gut lesen. Vor jedem Kapitel gab es eine kleine Einführung in die Thematik Hormone und Wechseljahre. Das Buch ist aus der Sicht von der Hauptprotagonistin Liv geschrieben. Deren Leben plötzlich völlig aus den Fugen gerät. Mir persönlich war einfach alles zu viel und zu aufgesetzt. Es wirkt künstlich in die Länge gezogen, die Protagonisten sind alle sehr stereotypisch und unsympathisch. Es ist weder spannend noch witzig. Die Wortwitze wirken sehr gewollt und stark überzogen. Auch die Unterschwellige Anspielung zwischen dem Nachnamen der Hauptprotagonistin und der Tatwaffe war nicht witzig, sondern wirkte erzwungen humorvoll. Die Story war für mich an den Haaren herbeigezogen. Eine normale Frau die aufgrund ihrer Wechseljahre plötzlich mehrere Morde begeht, mit Drogen, dem Rotlichtmilieu und der Beseitigung von Leichen zu tun hat ist für mich alles andere als realistisch. Gerade das alles eigentlich immer zum guten für Liv läuft ist mir etwas zu viel gewesen. Das Ende lässt mich auch eher verwundert zurück. Es kam recht plötzlich und doch blieben noch einige Punkte offen. Da ich aber innerlich schon mit dem Buch abgeschlossen hatte, war mir das dann auch egal.























































