Mord im Gewächshaus
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Description
Die zwölfjährige Myrtle Hardcastle ist eine leidenschaftliche Verfechterin der Gerechtigkeit und verfügt über eine höchst unkonventionelle Besessenheit von der Kriminalwissenschaft. Bewaffnet mit den Gesetzesbüchern ihres Vaters und dem Mikroskop ihrer Mutter studiert Myrtle Toxikologie, hält sich über die neuesten Entwicklungen in der Tatortanalyse auf dem Laufenden und beobachtet ihre Nachbarn in der ruhigen Kleinstadt Swinburne in England. Als ihre Nachbarin, eine wohlhabende Witwe und exzentrische Züchterin seltener Blumen, unter mysteriösen Umständen stirbt, ergreift Myrtle ihre Chance. Unterstützt von Miss Ada Judson, ihrer unerschütterlichen Gouvernante, will Myrtle den Mord an Miss Wodehouse beweisen und den Mörder finden, auch wenn ihr sonst niemand glaubt – noch nicht einmal ihr Vater, der Staatsanwalt der kleinen Stadt. Die viktorianischen Regeln für junge Damen aus gutem Hause reizt sie bei ihren Ermittlungen bis zum Äußersten aus, gerät mehr als einmal in brenzlige Situationen und weiß bald kaum mehr, wem sie eigentlich noch trauen kann. Doch dank ihrer Cleverness und nicht zuletzt mithilfe der Katze der ermordeten Nachbarin findet Myrtle schließlich entscheidende Hinweise ...
Hinter großen Detektiven wie Sherlock Holmes oder Hercule Poirot muss sich Myrtle Hardcastle wahrlich nicht verstecken und begeistert Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt.
Ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award 2021 in der Kategorie Best Juvenile.
Book Information
Author Description
Elizabeth C. Bunce verschlang schon als Kind Bücher über Sherlock Holmes, Trixie Belden und Serien wie Quincy. Sie hat schon immer geschrieben, sogar noch bevor sie überhaupt wusste, dass dies ein ganz fabelhafter Beruf sein kann. Seither hat sie viele Bücher für Jugendliche geschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Kansas City, USA.
Posts
Hat mir sehr gut gefallen
Ein Cozy Krimi. Der Unterschied zu den anderen wenigen die ich schon hatte, es wird richtig ermittelt. Und natürlich ist die Protagonistin ein Kind. Was es aber auch erfrischend macht, da Kinder ja wenig auf Etikette und Hemmungen der Erwachsenen geben. Myrtle geht, sieht und ermittelt. Wirklich sehr unterhaltsam und spannend. Für Fans von Flavia De Luce und Enola Holmes und allen anderen die gerne Krimis lesen.
Von Pfingstrosen und güldenen Lilien... Myrtle Hardcastle ist Amateurdetektivin und nahezu besessen von allem, was mit Kriminalwissenschaft zu tun hat. Was könnte es da aufregenderes geben, als einen echten Mordfall und das auch noch direkt nebenan? Denn als Myrtle eines morgens die Polizei verständigt, weil ihre Nachbarin und ihr Gärtner nicht wie gewohnt ihrem Tagewerk nachgehen, schlittert sie direkt in eine Mordermittlung, bei der es um Rache, ein erhofftest Erbe und eine geheimnisvolle Lilienart geht und der Myrtle und ihre Gouvernante Miss Judson ordentlich auf Trab hält. Sehr schöner und humorvoller Krimi mit historischem Setting und einer cleveren, einfallsreichen und leicht rebellischen Protagonistin. Ich mochte sehr, dass Myrtle ihre Abenteuer nicht alleine bestehen muss, denn sie wird von ihrer unerschütterlichen und äußert patenten Gouvernante Miss Judson und Katze Peony unterstützt. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und man kann durchaus miträtseln und sich von der ein oder anderen Wendung überraschen lassen, außerdem fand ich die kleinen Erklärungstexte am Kapitelanfang sehr gelungen. Von mir eine klare Empfehlung, vor allem für alle, die die "Flavia de Luce" oder "Enola Holmes" Reihe mögen.
Ganz gut, aber kein Agatha Christie
Ich habe lange keinen klassisch klassischen Krimi gelesen und mich sehr auf diesen gefreut. Handlungsrahmen im England des 19. JHs., Ermittlern ein 12jähriges Mädchen. Es macht wirklich Spaß, einem sich ganz in Ruhe entwickelten Handlungsstrang zu folgen. Ohne große Verfolgungsjagden, Schießereien, Horror, Psychologische Verirrungen und zu detailgetreue Beschreibungen von Leichen. Einfach mal ein ganz einfaches Motiv und ein*e "normale*r Täter*in. Auch die Charaktere machen Spaß. Der typisch britische schwarze Humor ist auch mit eingebaut. Und Sherlock Holmes und Co. werden nicht einfach kopiert. Alles in allem ein Lesevergnügen. Aber die Geschichte hat doch ihre Längen, die Charaktere sind an manchen Stellen so stereotyp, dass sie die Handlung erahnen lassen und zumindest war relativ früh auf der richtigen Täterspur. Es ist eben kein Agatha Christie. Deshalb gibt es auch keine Top-Bewertung. Aber eine Empfehlung schon. Lese-Soundtrack: John Butler und John Butler Trio
Myrtle, meine neue kleine Detektivin...
1893 England ein neugieriges Mädchen namens Myrtle ruft die Polizei weil bei ihrer Nachbarin nicht alles so läuft wie sonst. Und gerät beim aufklären des Falls mehr als ein Mal in Schwierigkeiten. Als ich durch Zufall über diese Bücher stolperte dachte ich, ich versuche es mal. Da ich Flavia de Luce vermisse brauchte ich eine neue Falllösende neugierige schlaue Dedektivin und ich habe eine gefunden. Ein spannender Fall mit vielen Wendungen und ich hoffe die anderen Teile sind genauso gut. 🔍
Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist toll und der Schreibstil ist so einfach zu lesen. Ich finde dieses Buch besonders, denn bevor jedes Kapitel beginnt, wird erstmal der Kapitel-Name erläutert und Myrtle´s Handbuch für Grundlagen wird darin auch erwähnt... Dieses Buch lässt mich viel zu of an Flavia de Luce denken, aber es hat seinen eigenen Charme, Charakter, sodass die Vergleiche gleich schnell vergessen sind. Ihr Vater ist Staatsanwalt und ist so gar nicht wie ein Staatsanwalt sein sollte. Er lässt Myrtle machen. Die Gouvernante ist so eine tolle Protagonistin, dass Sie mit dem Vater von Myrtle nicht anbandelt, wundert mich. Die Beiden würden so toll zusammen passen... Der Vater und die Gouvernante sind sich manchmal einig, aber wenn dem nicht so ist, wird es schon recht amüsant... Es geht um einen angeblichen Selbstmord einer älteren Dame aus dem Nachbarhaus, woran Myrtle natürlich nicht glaubt. Sie hinterfragt sofort diverse Dinge und macht sich erstmal unbeliebt. Dann gibt es da noch zwei Mädchen, die Myrtle dann in einem sogenannten Kutschenhaus einsperren. Jedoch wird dies nicht als Kutschenhaus genutzt, sondern vom Gerichtsmediziner...Myrtle hat natürlich nicht wirklich Angst und macht sich auf die Suche nach dem Obduktionsbericht, bis jener Gerichtsmediziner eintrifft... Dann findet Myrtle die Katze der Verstorbenen und nimmt diese mit sich. Diese ist mit klebrigem Zeug beschmiert und wird daraufhin krank...Diese Gegebenheit klärt sich mit der Zeit, dazu möchte ich mich aber vorerst nicht weiter äußern! Und so langsam aber sicher, kommt Myrtle mit Hilfe ihrer Gouvernante und der ein oder anderen Hilfe auf den Weg zur Lösung dieses Falles... Ich bin sehr begeistert und hoffe, dass der Folgeband nicht so lange auf sich warten lässt.
"Mord im Gewächshaus" ist ein kurzweiliger Auftaktband zu einer Krimireihe für Jugendliche, der an "Flavia de Luce" erinnert, aber seinen eigenen Charme hat. Die Protagonistin Myrtle ist eine cleveres Mädchen, das einem jungen Sherlock Holmes in nichts nachsteht. Sie ist intelligent, selbstbewusst und ein tolles Vorbild für junge Leser*innen. Auch ihre Gouvernante Miss Judson, die fast wie ihr Sidekick ist, hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi ist gut aufgebaut, es macht Freude mitzurätseln und man wird von einigen Wendungen überrascht. Ich mochte auch das historische Setting sehr gern, es gibt dem Krimi ein besonderes Flair. Ein Highlight ist für mich auch das wunderschöne Cover, das super ansprechend gestaltet ist und für mich ein großes Kaufkriterium wäre. Ich freue mich schon darauf, mehr von Myrtle Hardcastle zu lesen.
Eine freche Nachwuchsermittlerin Myrtle ist ihrer Zeit weit voraus und eine sehr aufmerksame Nachwuchsermittlerin. Mit ihrem Kindermädchen und ihrem Vater, dem Staatsanwalt, schliddert sie von einer Herausforderung in die nächste. Mir hat die Geschichte gut gefallen, jedoch war sie sehr langwierig und hat mich einiges an Nerven gekostet. Es dauert einfach alles unfassbar lange. Ich glaube nicht, dass junge Mädchen solche Ausdauer und Geduld hätten, dass es endlich losgeht. Trotzdem lohnt es sich schon allein für Myrtle, denn sie ist großartig.
Zum Buch: Myrtle lebt mit ihrem Vater und ihrer Gouvernante in einem Haushalt. Myrtle ist sehr an der Detektivarbeit interessiert, was vielleicht mit dem Beruf ihrer Vaters, Anwalt, zu tun hat. Myrtle möchte unbedingt zu Scottland Yard. Dann passiert das mit ihrer Nachbarin Miss Wodehouse. Ihr Tod ist kein Unfall, es ist Mord, da ist sich Myrtle ganz sicher. Meine Meinung: Ich mag schon das Cover sehr gerne. Die Geschichte liest sich gut, ein Kinderkrimi, der im Jahr 1893 spielt. Myrtle ist ein sehr aufgewecktes Kind, ihre Gouvernante hat es nicht leicht mit ihr. Guter Schreibstil, die Kapitel sind teilweise ein wenig lang. Was mir gut gefällt, sind die Grundlagen der Detektei aufgeschrieben von Myrtle, mit denen jedes Kapitel beginnt. Wie sie den Fall löst ist schon außergewöhnlich, auch die anderen Figuren sind allesamt gut gezeichnet. Noch etwas ist mir positiv aufgefallen, die Fußnoten, wenn es ein schwieriger Begriff ist, oder auch mal amüsant was beschrieben wird. Das lockert auf und macht das lesen noch leichter. Ein gelungener Auftakt eines Kinderkrimis in eines spannenden Zeit. Hat Spaß gemacht.
Im Buch geht es um Myrtle Hardcastle, welche das Mysterium um den Tod ihrer Nachbarin und das Geheimnis um die Lilien besagter Nachbarin löst. Myrtle ist eine ganz fantastische Person. Sie hat eine starke Meinung und ist sehr clever. Die Anmerkungen im Buch, die auch aus Myrtles Sicht sind, sind super lustig und bringen noch einmal einen ganz besonderen Charme. Sie hat viele spannende Hobbys und Interessen - zum Beispiel ein “makaberes” Interesse an Kriminalfällen. Man kann aber auch sehen, dass sie im Verlauf des Buches sehr an den Geschehnissen wächst. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut geschrieben. Sie wirken alle sehr lebendig und man gewinnt sie ebenfalls sehr lieb. Die Geschichte selber hat mir auch sehr gut gefallen. Das Mysterium ist sehr spannend geschrieben und es werden immer wieder neue Hinweise eingestreut, die dafür sorgen, dass man ganz dabei ist mitzurätseln. Dadurch war das Buch wahnsinnig aufregend. Es wird auch die Perspektive auf Mädchen-/Frauenbildung zu der Zeit, in der das Buch spielt, angesprochen und es wird sich auf eine sehr charmante Weise über die überaus seltsame Ansicht ausgelassen, wobei man Myrtle auch oft anmerkt, dass solche Ansichten sie stören. Ich finde das vor allem gut für jüngere Kinder, damit diese dazu ermutigt werden, sich bei Diskriminierung zu wehren und auch in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde jedem empfehlen mit Myrtle auf dieses Abenteuer zu gehen.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich liebe Geschichten mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Dieses 12 jährige Mädchen ist so wissbegierig und das im Jahr 1893, wo Mädchen alles andere als zum Lernen animiert wurden. Mit ihrer kindlichen Leichtigkeit und ihrem Charme steckt sie ihre Nase in alle möglichen Dinge und beginnt zu ermitteln, warum und wie ihre Nachbarin ums Leben gekommen ist.
Auf den Spuren der Blumen!
Auch wenn mich Myrtle nicht ganz so überzeugen konnte wie Enola, habe ich die intelligente und neugierige Ermittlerin sofort ins Herz geschlossen. Alles, was im viktorianischen England spielt, bekommt von mir grundsättlich schonmal einen Pluspunkt. Zudem sind die Charaktere wunderschön ausgearbeitet, der Fall spannend, der Schreibstil federleicht und die Auflösung am Ende (zumindest für mich) nicht vorraussehbar. Es ist ein wunderbarer Jugendkrimi, den ich jedem ans Herz legen möchte. Aber, mMn, ist er ein klein wenig zu lang geraten. Stellenweise ist einfach die Luft raus und ich musste mich wirklich dazu zwingen, weiterzuhören. Für das Ende hat es sich trotzdem gelohnt, aber deswegen reicht es von mir nicht für die 5 Sterne. Trotzdem kann ich eine große Leseempfehlung aussprechen!
Solider Jugendkrimi
Darum geht es: Im Fall von Miss Wodehouses Tod hatte ich noch keine Verdächtigen und beweisen ließ sich erst recht nichts, dennoch verzichteten die Indizien allmählich, auch wenn mir das keiner glauben wollte. Schließlich fallen alte Damen mit guter Gesundheit nicht einfach so mitten in der Nacht tot um, kurz nachdem man ihr Lebenswerk zerstört hat. Eine Ermittlung konnte ich vielleicht nicht einfordern, aber ich konnte mich selbst auf die Suche machen und ich wusste genau, wen ich suchen musste: einen Mörder! Die Geschichte wird in der Ich-Perspektiven (Myrthe) erzählt. Es wird einigermaßen spannend dargestellt. Was mich am meisten gestört hat war, dass Myrthe, die in dem Buch 12 Jahre alt ist, eher als jugendliche 14-16jährige rüber kam. Einen weiteren Fall werde ich nicht mehr lesen.
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Die zwölfjährige Myrtle Hardcastle ist eine leidenschaftliche Verfechterin der Gerechtigkeit und verfügt über eine höchst unkonventionelle Besessenheit von der Kriminalwissenschaft. Bewaffnet mit den Gesetzesbüchern ihres Vaters und dem Mikroskop ihrer Mutter studiert Myrtle Toxikologie, hält sich über die neuesten Entwicklungen in der Tatortanalyse auf dem Laufenden und beobachtet ihre Nachbarn in der ruhigen Kleinstadt Swinburne in England. Als ihre Nachbarin, eine wohlhabende Witwe und exzentrische Züchterin seltener Blumen, unter mysteriösen Umständen stirbt, ergreift Myrtle ihre Chance. Unterstützt von Miss Ada Judson, ihrer unerschütterlichen Gouvernante, will Myrtle den Mord an Miss Wodehouse beweisen und den Mörder finden, auch wenn ihr sonst niemand glaubt – noch nicht einmal ihr Vater, der Staatsanwalt der kleinen Stadt. Die viktorianischen Regeln für junge Damen aus gutem Hause reizt sie bei ihren Ermittlungen bis zum Äußersten aus, gerät mehr als einmal in brenzlige Situationen und weiß bald kaum mehr, wem sie eigentlich noch trauen kann. Doch dank ihrer Cleverness und nicht zuletzt mithilfe der Katze der ermordeten Nachbarin findet Myrtle schließlich entscheidende Hinweise ...
Hinter großen Detektiven wie Sherlock Holmes oder Hercule Poirot muss sich Myrtle Hardcastle wahrlich nicht verstecken und begeistert Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt.
Ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award 2021 in der Kategorie Best Juvenile.
Book Information
Author Description
Elizabeth C. Bunce verschlang schon als Kind Bücher über Sherlock Holmes, Trixie Belden und Serien wie Quincy. Sie hat schon immer geschrieben, sogar noch bevor sie überhaupt wusste, dass dies ein ganz fabelhafter Beruf sein kann. Seither hat sie viele Bücher für Jugendliche geschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in Kansas City, USA.
Posts
Hat mir sehr gut gefallen
Ein Cozy Krimi. Der Unterschied zu den anderen wenigen die ich schon hatte, es wird richtig ermittelt. Und natürlich ist die Protagonistin ein Kind. Was es aber auch erfrischend macht, da Kinder ja wenig auf Etikette und Hemmungen der Erwachsenen geben. Myrtle geht, sieht und ermittelt. Wirklich sehr unterhaltsam und spannend. Für Fans von Flavia De Luce und Enola Holmes und allen anderen die gerne Krimis lesen.
Von Pfingstrosen und güldenen Lilien... Myrtle Hardcastle ist Amateurdetektivin und nahezu besessen von allem, was mit Kriminalwissenschaft zu tun hat. Was könnte es da aufregenderes geben, als einen echten Mordfall und das auch noch direkt nebenan? Denn als Myrtle eines morgens die Polizei verständigt, weil ihre Nachbarin und ihr Gärtner nicht wie gewohnt ihrem Tagewerk nachgehen, schlittert sie direkt in eine Mordermittlung, bei der es um Rache, ein erhofftest Erbe und eine geheimnisvolle Lilienart geht und der Myrtle und ihre Gouvernante Miss Judson ordentlich auf Trab hält. Sehr schöner und humorvoller Krimi mit historischem Setting und einer cleveren, einfallsreichen und leicht rebellischen Protagonistin. Ich mochte sehr, dass Myrtle ihre Abenteuer nicht alleine bestehen muss, denn sie wird von ihrer unerschütterlichen und äußert patenten Gouvernante Miss Judson und Katze Peony unterstützt. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und man kann durchaus miträtseln und sich von der ein oder anderen Wendung überraschen lassen, außerdem fand ich die kleinen Erklärungstexte am Kapitelanfang sehr gelungen. Von mir eine klare Empfehlung, vor allem für alle, die die "Flavia de Luce" oder "Enola Holmes" Reihe mögen.
Ganz gut, aber kein Agatha Christie
Ich habe lange keinen klassisch klassischen Krimi gelesen und mich sehr auf diesen gefreut. Handlungsrahmen im England des 19. JHs., Ermittlern ein 12jähriges Mädchen. Es macht wirklich Spaß, einem sich ganz in Ruhe entwickelten Handlungsstrang zu folgen. Ohne große Verfolgungsjagden, Schießereien, Horror, Psychologische Verirrungen und zu detailgetreue Beschreibungen von Leichen. Einfach mal ein ganz einfaches Motiv und ein*e "normale*r Täter*in. Auch die Charaktere machen Spaß. Der typisch britische schwarze Humor ist auch mit eingebaut. Und Sherlock Holmes und Co. werden nicht einfach kopiert. Alles in allem ein Lesevergnügen. Aber die Geschichte hat doch ihre Längen, die Charaktere sind an manchen Stellen so stereotyp, dass sie die Handlung erahnen lassen und zumindest war relativ früh auf der richtigen Täterspur. Es ist eben kein Agatha Christie. Deshalb gibt es auch keine Top-Bewertung. Aber eine Empfehlung schon. Lese-Soundtrack: John Butler und John Butler Trio
Myrtle, meine neue kleine Detektivin...
1893 England ein neugieriges Mädchen namens Myrtle ruft die Polizei weil bei ihrer Nachbarin nicht alles so läuft wie sonst. Und gerät beim aufklären des Falls mehr als ein Mal in Schwierigkeiten. Als ich durch Zufall über diese Bücher stolperte dachte ich, ich versuche es mal. Da ich Flavia de Luce vermisse brauchte ich eine neue Falllösende neugierige schlaue Dedektivin und ich habe eine gefunden. Ein spannender Fall mit vielen Wendungen und ich hoffe die anderen Teile sind genauso gut. 🔍
Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist toll und der Schreibstil ist so einfach zu lesen. Ich finde dieses Buch besonders, denn bevor jedes Kapitel beginnt, wird erstmal der Kapitel-Name erläutert und Myrtle´s Handbuch für Grundlagen wird darin auch erwähnt... Dieses Buch lässt mich viel zu of an Flavia de Luce denken, aber es hat seinen eigenen Charme, Charakter, sodass die Vergleiche gleich schnell vergessen sind. Ihr Vater ist Staatsanwalt und ist so gar nicht wie ein Staatsanwalt sein sollte. Er lässt Myrtle machen. Die Gouvernante ist so eine tolle Protagonistin, dass Sie mit dem Vater von Myrtle nicht anbandelt, wundert mich. Die Beiden würden so toll zusammen passen... Der Vater und die Gouvernante sind sich manchmal einig, aber wenn dem nicht so ist, wird es schon recht amüsant... Es geht um einen angeblichen Selbstmord einer älteren Dame aus dem Nachbarhaus, woran Myrtle natürlich nicht glaubt. Sie hinterfragt sofort diverse Dinge und macht sich erstmal unbeliebt. Dann gibt es da noch zwei Mädchen, die Myrtle dann in einem sogenannten Kutschenhaus einsperren. Jedoch wird dies nicht als Kutschenhaus genutzt, sondern vom Gerichtsmediziner...Myrtle hat natürlich nicht wirklich Angst und macht sich auf die Suche nach dem Obduktionsbericht, bis jener Gerichtsmediziner eintrifft... Dann findet Myrtle die Katze der Verstorbenen und nimmt diese mit sich. Diese ist mit klebrigem Zeug beschmiert und wird daraufhin krank...Diese Gegebenheit klärt sich mit der Zeit, dazu möchte ich mich aber vorerst nicht weiter äußern! Und so langsam aber sicher, kommt Myrtle mit Hilfe ihrer Gouvernante und der ein oder anderen Hilfe auf den Weg zur Lösung dieses Falles... Ich bin sehr begeistert und hoffe, dass der Folgeband nicht so lange auf sich warten lässt.
"Mord im Gewächshaus" ist ein kurzweiliger Auftaktband zu einer Krimireihe für Jugendliche, der an "Flavia de Luce" erinnert, aber seinen eigenen Charme hat. Die Protagonistin Myrtle ist eine cleveres Mädchen, das einem jungen Sherlock Holmes in nichts nachsteht. Sie ist intelligent, selbstbewusst und ein tolles Vorbild für junge Leser*innen. Auch ihre Gouvernante Miss Judson, die fast wie ihr Sidekick ist, hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi ist gut aufgebaut, es macht Freude mitzurätseln und man wird von einigen Wendungen überrascht. Ich mochte auch das historische Setting sehr gern, es gibt dem Krimi ein besonderes Flair. Ein Highlight ist für mich auch das wunderschöne Cover, das super ansprechend gestaltet ist und für mich ein großes Kaufkriterium wäre. Ich freue mich schon darauf, mehr von Myrtle Hardcastle zu lesen.
Eine freche Nachwuchsermittlerin Myrtle ist ihrer Zeit weit voraus und eine sehr aufmerksame Nachwuchsermittlerin. Mit ihrem Kindermädchen und ihrem Vater, dem Staatsanwalt, schliddert sie von einer Herausforderung in die nächste. Mir hat die Geschichte gut gefallen, jedoch war sie sehr langwierig und hat mich einiges an Nerven gekostet. Es dauert einfach alles unfassbar lange. Ich glaube nicht, dass junge Mädchen solche Ausdauer und Geduld hätten, dass es endlich losgeht. Trotzdem lohnt es sich schon allein für Myrtle, denn sie ist großartig.
Zum Buch: Myrtle lebt mit ihrem Vater und ihrer Gouvernante in einem Haushalt. Myrtle ist sehr an der Detektivarbeit interessiert, was vielleicht mit dem Beruf ihrer Vaters, Anwalt, zu tun hat. Myrtle möchte unbedingt zu Scottland Yard. Dann passiert das mit ihrer Nachbarin Miss Wodehouse. Ihr Tod ist kein Unfall, es ist Mord, da ist sich Myrtle ganz sicher. Meine Meinung: Ich mag schon das Cover sehr gerne. Die Geschichte liest sich gut, ein Kinderkrimi, der im Jahr 1893 spielt. Myrtle ist ein sehr aufgewecktes Kind, ihre Gouvernante hat es nicht leicht mit ihr. Guter Schreibstil, die Kapitel sind teilweise ein wenig lang. Was mir gut gefällt, sind die Grundlagen der Detektei aufgeschrieben von Myrtle, mit denen jedes Kapitel beginnt. Wie sie den Fall löst ist schon außergewöhnlich, auch die anderen Figuren sind allesamt gut gezeichnet. Noch etwas ist mir positiv aufgefallen, die Fußnoten, wenn es ein schwieriger Begriff ist, oder auch mal amüsant was beschrieben wird. Das lockert auf und macht das lesen noch leichter. Ein gelungener Auftakt eines Kinderkrimis in eines spannenden Zeit. Hat Spaß gemacht.
Im Buch geht es um Myrtle Hardcastle, welche das Mysterium um den Tod ihrer Nachbarin und das Geheimnis um die Lilien besagter Nachbarin löst. Myrtle ist eine ganz fantastische Person. Sie hat eine starke Meinung und ist sehr clever. Die Anmerkungen im Buch, die auch aus Myrtles Sicht sind, sind super lustig und bringen noch einmal einen ganz besonderen Charme. Sie hat viele spannende Hobbys und Interessen - zum Beispiel ein “makaberes” Interesse an Kriminalfällen. Man kann aber auch sehen, dass sie im Verlauf des Buches sehr an den Geschehnissen wächst. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut geschrieben. Sie wirken alle sehr lebendig und man gewinnt sie ebenfalls sehr lieb. Die Geschichte selber hat mir auch sehr gut gefallen. Das Mysterium ist sehr spannend geschrieben und es werden immer wieder neue Hinweise eingestreut, die dafür sorgen, dass man ganz dabei ist mitzurätseln. Dadurch war das Buch wahnsinnig aufregend. Es wird auch die Perspektive auf Mädchen-/Frauenbildung zu der Zeit, in der das Buch spielt, angesprochen und es wird sich auf eine sehr charmante Weise über die überaus seltsame Ansicht ausgelassen, wobei man Myrtle auch oft anmerkt, dass solche Ansichten sie stören. Ich finde das vor allem gut für jüngere Kinder, damit diese dazu ermutigt werden, sich bei Diskriminierung zu wehren und auch in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde jedem empfehlen mit Myrtle auf dieses Abenteuer zu gehen.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich liebe Geschichten mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten. Dieses 12 jährige Mädchen ist so wissbegierig und das im Jahr 1893, wo Mädchen alles andere als zum Lernen animiert wurden. Mit ihrer kindlichen Leichtigkeit und ihrem Charme steckt sie ihre Nase in alle möglichen Dinge und beginnt zu ermitteln, warum und wie ihre Nachbarin ums Leben gekommen ist.
Auf den Spuren der Blumen!
Auch wenn mich Myrtle nicht ganz so überzeugen konnte wie Enola, habe ich die intelligente und neugierige Ermittlerin sofort ins Herz geschlossen. Alles, was im viktorianischen England spielt, bekommt von mir grundsättlich schonmal einen Pluspunkt. Zudem sind die Charaktere wunderschön ausgearbeitet, der Fall spannend, der Schreibstil federleicht und die Auflösung am Ende (zumindest für mich) nicht vorraussehbar. Es ist ein wunderbarer Jugendkrimi, den ich jedem ans Herz legen möchte. Aber, mMn, ist er ein klein wenig zu lang geraten. Stellenweise ist einfach die Luft raus und ich musste mich wirklich dazu zwingen, weiterzuhören. Für das Ende hat es sich trotzdem gelohnt, aber deswegen reicht es von mir nicht für die 5 Sterne. Trotzdem kann ich eine große Leseempfehlung aussprechen!
Solider Jugendkrimi
Darum geht es: Im Fall von Miss Wodehouses Tod hatte ich noch keine Verdächtigen und beweisen ließ sich erst recht nichts, dennoch verzichteten die Indizien allmählich, auch wenn mir das keiner glauben wollte. Schließlich fallen alte Damen mit guter Gesundheit nicht einfach so mitten in der Nacht tot um, kurz nachdem man ihr Lebenswerk zerstört hat. Eine Ermittlung konnte ich vielleicht nicht einfordern, aber ich konnte mich selbst auf die Suche machen und ich wusste genau, wen ich suchen musste: einen Mörder! Die Geschichte wird in der Ich-Perspektiven (Myrthe) erzählt. Es wird einigermaßen spannend dargestellt. Was mich am meisten gestört hat war, dass Myrthe, die in dem Buch 12 Jahre alt ist, eher als jugendliche 14-16jährige rüber kam. Einen weiteren Fall werde ich nicht mehr lesen.















