Merlinzauber
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Description
Book Information
Author Description
Hanns Meinke Geb. 1884 in Strasburg, gest. 1974 in Berlin. Von verschiedenen Strömungen seiner Zeit beeinflusster Dichter. Volksschullehrer. Zunächst geprägt von Romantik, Symbolismus. Als Mitglied des Charonkreises, der als Vorläufer des Expressionismus gilt, schreibt er auch in freien Rhythmen u. mythologischer Bildlichkeit. Gestalten wie Dionysos, Proteus, vor allem der Zauberer Merlin blieben zeitlebens Teil seiner Dichtung. 1905 erste Gedichte in Zeitschrift „Charon“. 1910 erste Einzelausgabe Masken des Marsyas zu lit. Vorbildern mit 6 Sonetten u. 6 Holzschnitten. 1911 sandte er Stefan George Sonettenkränze, die dieser mit Widmungsgedicht beantwortete. Meinke verstand sich als Pantheist, der das Göttliche in der Natur sieht, beschäftigte sich mit der Sufi-Bewegung u. dem persischen Dichter Rumi, dessen Rubayiate er ins Deutsche umdichtete (1926). Sah sich als Reinkarnation Echnatons, der Natur und Sonne anbetete. Meinkes Bücher sind Gesamtkunstwerke seiner Verse, eigener Holzschnitte und Zeichnungen sowie farbenprächtiger Kalligraphie. Als bildender Künstler schuf er Holz- u. Linolschnitte, Aquarelle, Zeichnungen, Lithographien, Scherenschnitte. In den 1920er Jahren gründete er die Merlin-Presse. Seine dort mit Handpresse gedruckten Texte erschienen im Weißen Ritter Verlag; später in anderen kleinen Verlagen. Ab 1922 Einzeldrucke als Lyrische Flugblätter der Merlin-Presse. „Castrum Peregrini“ druckte regelmäßig Meinkes Gedichte. 1933 verweigerte er den Beitritt zur Reichsschrifttumskammer, Publikationsverbot. In Deutsche Passion (1946) rechnete er mit der Zeit des Nationalsozialismus ab.
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Hanns Meinke Geb. 1884 in Strasburg, gest. 1974 in Berlin. Von verschiedenen Strömungen seiner Zeit beeinflusster Dichter. Volksschullehrer. Zunächst geprägt von Romantik, Symbolismus. Als Mitglied des Charonkreises, der als Vorläufer des Expressionismus gilt, schreibt er auch in freien Rhythmen u. mythologischer Bildlichkeit. Gestalten wie Dionysos, Proteus, vor allem der Zauberer Merlin blieben zeitlebens Teil seiner Dichtung. 1905 erste Gedichte in Zeitschrift „Charon“. 1910 erste Einzelausgabe Masken des Marsyas zu lit. Vorbildern mit 6 Sonetten u. 6 Holzschnitten. 1911 sandte er Stefan George Sonettenkränze, die dieser mit Widmungsgedicht beantwortete. Meinke verstand sich als Pantheist, der das Göttliche in der Natur sieht, beschäftigte sich mit der Sufi-Bewegung u. dem persischen Dichter Rumi, dessen Rubayiate er ins Deutsche umdichtete (1926). Sah sich als Reinkarnation Echnatons, der Natur und Sonne anbetete. Meinkes Bücher sind Gesamtkunstwerke seiner Verse, eigener Holzschnitte und Zeichnungen sowie farbenprächtiger Kalligraphie. Als bildender Künstler schuf er Holz- u. Linolschnitte, Aquarelle, Zeichnungen, Lithographien, Scherenschnitte. In den 1920er Jahren gründete er die Merlin-Presse. Seine dort mit Handpresse gedruckten Texte erschienen im Weißen Ritter Verlag; später in anderen kleinen Verlagen. Ab 1922 Einzeldrucke als Lyrische Flugblätter der Merlin-Presse. „Castrum Peregrini“ druckte regelmäßig Meinkes Gedichte. 1933 verweigerte er den Beitritt zur Reichsschrifttumskammer, Publikationsverbot. In Deutsche Passion (1946) rechnete er mit der Zeit des Nationalsozialismus ab.



