Meine Checkliste zum Verlieben

Meine Checkliste zum Verlieben

Hardback
4.19
Bücher Wie 36 Fragen An DichFamilie, Kleiner Bruder, FreundschaftAtypicalErste Liebe Erleben

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Description

Ausgezeichnet mit dem DELIA-Jugendliteraturpreis 2020 Kann man dafür sorgen, dass sich jemand in einen verliebt – nur mit einer Handvoll schlauer Fragen? Naomi möchte unbedingt daran glauben. Denn es läuft einfach viel zu viel schief in letzter Zeit: Sie vermisst den weltreisenden Papa, fühlt sich auch nach Monaten in der neuen Klasse immer noch fremd und ihr Schwarm Gustav sieht sie kaum an. Genau deshalb wäre er eigentlich der ideale Kandidat für eine solche Liebes-Checkliste. Doch bevor Naomi Gustav alle 36 Fragen daraus stellt, probt sie mit Adrian, dem Asperger-Genie mit dem IQ von Einstein und der Empathie einer Kaulquappe. Ausgerechnet er zeigt Naomi, dass es keine schlauen Fragen gibt, sondern nur schlaue Antworten, mit denen man dem Glück in den Hintern tritt.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Contemporary YA
Format
Hardback
Pages
288
Price
15.50 €

Author Description

Anja Janotta schreibt seit ihrem zwölften Lebensjahr Geschichten, hat aber erst einen Umweg über den Journalismus genommen. Für ihre Kinder hat sie wieder angefangen, literarisch zu schreiben. MEINE CHECKLISTE ZUM VERLIEBEN ist ihr siebter Roman und wurde mit dem DELIA-Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Anja Janotta lebt mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann an einem See in Oberbayern. Und die müssen sich als Versuchskaninchen auch schon mal 36 Fragen stellen lassen.

Posts

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Naomi ist total in Gustav verliebt, doch sie ist ganz weit hinten in der Hierarchie der Klasse und Gustav ist der coole Musiker. Da kommen ihr die 36 Fragen zum Verlieben die sie bei ihrer Mutter findet gerade Recht, doch wie soll sie das mit Gustav machen? Ganz klar, da muss ein Testobjekt her und wer wäre da besser geeignet als Adrian. Dieser hat das Asperger-Syndrom und wird dadurch in der Klasse ausgeschlossen und gemobbt. Also für Naomi ganz klar keine Gefahr sich zu verlieben, doch ist sich (nicht) verlieben wirklich so einfach? Nicht nur die erste Liebe beschäftigt Naomi, ihr Vater hat die Familie verlassen um sich selbst zu finden und so schreibt sie ihm E-Mails, und diese lesen wir Leser so zu sagen, deswegen spricht uns Naomi auch oft direkt an bzw. ihren Vater. Ihr kleiner Bruder Tim leidet sehr unter den Verlust des Vaters und stellt den typisch nervenden kleinen Bruder dar und doch kommt im Verlauf der Geschichte auch der Familie zusammenhalt gut raus. Mit Juli wird eine Freundin in die Geschichte eingebracht, die es zu Hause nicht leicht hat und es wird gezeigt, wie eine zunächst zarte Freundschaft entstehen kann. Besonders mochte ich, wie Adrian dargestellt wurde. Durch ihn wird jungen Lesern, ich finde die Empfehlung ab 12 Jahren passt, aber auch älteren gezeigt, wie sich Menschen mit Asperger-Syndrom fühlen und auch, welcher Umgang wünschenswert wäre z.B. Grenzen respektieren, feste Strukturen etc. Ich fand ihn und seine Art an manchen Stellen unheimlich niedlich, die Mischung aus erwachsener Ernsthaftigkeit aber auch kindlicher Naivität. Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen und das Design des Buches ist wie so oft beim Magellan Verlag einfach toll. Fazit: Für klein und groß. Eine Geschichte über das erste Mal verlieben, Freundschaft und Familie. Besonders gut fand ich, wie nicht das gängige Klischee des "emotionslosen Aspergers" bedient wurde, sondern wie schön Adrian dargestellt wurde. Deswegen auch ein wichtiges Buch. 4,5 Sterne

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MEINE MEINUNG In „Meine Checkliste zum Verlieben“ geht es um Naomi, die unbedingt daran glauben will, dass man durch eine Handvoll Fragen sich dann in jemanden verliebt. Zurzeit läuft es einfach nicht in ihrem Leben und seid, ihr Vater durch die Welt reist und sie sich in der neuen Klasse immer noch nicht so wohlfühlt. Ihr Schwarm Gustav wäre der ideale Kandidat für, die Liebescheckliste. Dieser jedoch scheint sie eher wenig zu beachten. Dann jedoch scheint Adrian ihr zu helfen, als Asperger-Genie mit einem besonderen IQ. Was wird sie herausfinden? Naomi ist 13 Jahre alt und scheint in ihrer Klasse nicht so weit vorn zu stehen auf der Beliebtheitsskala. Sie ist seit ein paar Monaten in der Klasse und fühlt sie noch nicht richtig angekommen. Seit ihrer Eltern getrennt sind, lebt sie bei ihrer Mutter. Adrian ist der Junge, der gleichzeitig ein Genie ist mit seinem IQ und an Asperger leidet. Er will von Naomi lernen, wie er sich anderen annähern kann und eine Beziehung aufbauen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Naomi erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Kulisse der Stadt hat mich direkt neugierig gemacht und man will durch die Augen der Protagonistin Naomi mehr kennen lernen. Die Nebenfiguren wie ihr kleiner Bruder haben mir nicht so gut gefallen. Der Vater von beiden also Naomis meldet sich mehr bei ihm und auch sein Charakter scheint eher darauf ausgelegt, wenn er etwas nicht gleich bekommt, tut er alles, damit es sich ändert. Die Spannung und Handlung haben mich mit langsam in die Geschichte von Naomi gezogen. Sie hat es nicht einfach seit ihr ihre Eltern sich getrennt haben und ihr Vater sich auf einer Art Weltreise befindet. Auch in ihrer neuen Klasse scheint, es nicht gerade einfach und sie wühlt sich eher wie eine Außenseiterin. Ihr Schwarm Gustav scheint sie ebenfalls nicht zu bemerken und sie endlich etwas dagegen machen. Eine Art Fragebogen mit dem sich fremde Menschen stellen soll eine Art Checkliste sein und bevor sie sich traut, ihn deswegen anzusprechen scheint, Adrian eine gute Hilfe dieser leidet am Asperger-Syndrom und es fällt ihm nicht so einfach sich anderen Menschen anzunähern. Was hält, das Schicksal für beide bereit??? Die Handlung ist eine Geschichte, die den Leser mitnimmt und man einfach weiterlesen will. Das Cover sieht einfach genial aus und macht direkt Lust in diese schöne Geschichte zu lösen. Fazit Mit „Meine Checkliste zum Verlieben“ schafft, die Autorin eine besondere Jugendbuch Geschichte, die mich mit jeder Seite mehr mitgenommen hat. Ich bin gespannt auf, das nächste Buch von ihr.

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Zum Buch: Naomi ist dreizehn und ein paar zerquetschte Monate, sie ist mit ihrer Mutter und ihrem nervigen Bruder in eine neue Stadt gezogen, denn ihr Papa befindet sich auf einem Weltreiseselbstfindungstrip und hat die Familie verlassen. Ihre Mutter versucht nun sich selbst zu finden und hat ein ganzes Regal voller Ratgeber. Da hat Naomi den Fragekatalog mit den 36 Fragen gefunden, die bei ehrlicher Beantwortung wahre Liebe versprechen. Nun traut sie sich nicht, die Fragen ihrem Schwarm Gustav zu stellen, sondern versucht sie erst bei Adrian, dem Sonderling. Meine Meinung: Ich würde durch das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam. Von Anja Janotta las ich auch schon die Trabbel-Drillinge und der Theorethiker-club. Eine wunderbare Autorin mit einem tollen Schreibstil, der sehr gut für junge Leser geeignet ist. In der Checkliste zum Verlieben traf sie den Ton richtig gut. Mir gefiel die Geschichte sehr gut, sie ist humorvoll, ehrlich aber auch total lustig geschrieben. Adrian erinnerte mich sehr an Monk, ist es Zufall mit dem Namen?, aber auch ein wenig an Don vom Rosie Projekt. Ein junger Mann mit Schwierigkeiten sich seinen Mitschülern zu öffnen und daher ein beliebtes Opfer. Naomi hat wohl einen Hang zu Einsiedlern, denn sie freundete sich auch mit Juli an, die ebenfalls ein Einzelgänger war. Im Endeffekt war es eine ganz tolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, auch über Mobbing und über die Liebe. Ob es nun die Fragen sind, die Pheromone oder doch die ähnlich Stellung in der Gesellschaft, die dafür sorgen das man sich mag oder gar verliebt, ist zwar nicht endgültig geklärt, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Ein ganz tolles Buch für junge Mädchen, die sich vielleicht gerade in der Findungsphase befinden, toll geschrieben, sehr ehrlich, aber durchaus auch witzig und unterhaltend. Meine Tochter (15) hat das Buch verschlungen und auch als sehr gut und absolut empfehlenswert empfunden. Sehr gerne mehr davon.

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