Mandragola
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Description
Book Information
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Der Hexenmeister schnappte auf, dass ich mal etwas von Machiavelli lesen wollte. An so etwas wie "Die Alraune" habe ich dabei zwar nicht gedacht, aber als Einstieg eignet sich diese Komödie wunderbar. Ob ich die Parodie erkennt hätte, hätte ich nicht davon gewusst, kann ich nicht sagen. Aber so habe ich stets darauf geachtet und tatsächlich treibt Machiavelli bekannte Themen bis an die Spitze. Hier täuscht jeden jeden und wenn die Figuren in irren Verkleidungen durch Florenz huschen, kann man nicht anders, als lachend den Kopf zu schütteln. Dabei lässt der Autor an keinem ein wirklich gutes Haar, jeder bekommt sein Fett weg, ohne es wirklich zu realisieren. Der Anwalt ist naiv-blöd, der Schmarotzer intrigiert und der junge Kallimachus denkt nur an seinen Spass. Auch der Priester wird nicht verschont, der ist so geldgierig, dass er alles dafür tut und stets die Armen vorschiebt. Spannend fand ich auch, dass Machiavelli, obwohl er ein Theaterstück schreibt, sehr viel Lokalkolorit einbringen kann. Normalerweise beschränken sich solche Stücke auf bestimmte Zimmer, die man im Theater rasch anfertigen kann. Aber trotz der beschränkten Möglichkeit fühlt sich sogar der Leser des Textes nach Florenz versetzt, spürt den warmen Wind und es kommt sogar leichte Ferienstimmung auf. Diese hält aber nicht lange an, da die Figuren bereits wieder die nächsten ulkigen Pläne schmieden. Ehrlich, ich würde das Stück sehr gerne mal auf der Bühne sehen - das muss ein grandioses Erlebnis sein!
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Der Hexenmeister schnappte auf, dass ich mal etwas von Machiavelli lesen wollte. An so etwas wie "Die Alraune" habe ich dabei zwar nicht gedacht, aber als Einstieg eignet sich diese Komödie wunderbar. Ob ich die Parodie erkennt hätte, hätte ich nicht davon gewusst, kann ich nicht sagen. Aber so habe ich stets darauf geachtet und tatsächlich treibt Machiavelli bekannte Themen bis an die Spitze. Hier täuscht jeden jeden und wenn die Figuren in irren Verkleidungen durch Florenz huschen, kann man nicht anders, als lachend den Kopf zu schütteln. Dabei lässt der Autor an keinem ein wirklich gutes Haar, jeder bekommt sein Fett weg, ohne es wirklich zu realisieren. Der Anwalt ist naiv-blöd, der Schmarotzer intrigiert und der junge Kallimachus denkt nur an seinen Spass. Auch der Priester wird nicht verschont, der ist so geldgierig, dass er alles dafür tut und stets die Armen vorschiebt. Spannend fand ich auch, dass Machiavelli, obwohl er ein Theaterstück schreibt, sehr viel Lokalkolorit einbringen kann. Normalerweise beschränken sich solche Stücke auf bestimmte Zimmer, die man im Theater rasch anfertigen kann. Aber trotz der beschränkten Möglichkeit fühlt sich sogar der Leser des Textes nach Florenz versetzt, spürt den warmen Wind und es kommt sogar leichte Ferienstimmung auf. Diese hält aber nicht lange an, da die Figuren bereits wieder die nächsten ulkigen Pläne schmieden. Ehrlich, ich würde das Stück sehr gerne mal auf der Bühne sehen - das muss ein grandioses Erlebnis sein!




