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„Liebe ist nicht immer so schön oder rein, wie die Leute es gerne denken. Manchmal ist da eine Dunkelheit."
Manacled ist die Fanfiction, aus der später Alchemised entstanden ist – und obwohl ich vorher noch nie eine Fanfiction gelesen hatte, hat mich genau das neugierig gemacht. Ich war auch eigentlich kein Fan von dem "Dramione-Konzept", aber nachdem ich Alchemised gelesen und geliebt hatte, konnte und wollte ich noch nicht loslassen. Die Geschichte quasi "noch einmal" mit Hermine und Draco als Protagonisten zu lesen, war so intensiv und schmerzvoll, dass ich wirklich froh war, Alchemised als erstes gelesen zu haben. Natürlich merkt man, dass Manacled eine Fanfiction ist – es gibt Rechtschreib- und Übersetzungsfehler, aber sie verlieren völlig an Bedeutung, sobald die Geschichte einen packt. Obwohl ich die Handlung aus Alchemised bereits kannte, hat Manacled nichts von seiner Wucht verloren. Was Manacled für mich so besonders gemacht hat, ist die Atmosphäre. Dieses ständige Gefühl von Gefahr, Dunkelheit und unausweichlicher Nähe. Die Dynamik zwischen Hermine und Draco ist brutal und ungeschönt, voller Macht, Verletzlichkeit, aber auch widerwilliger Verbundenheit. Nichts daran fühlt sich konstruiert an. Es ist eher, als würde man zwei Menschen dabei beobachten, wie sie aneinander zerbrechen und sich trotzdem festhalten, weil es keine Alternative gibt. Sie stehen auf gegensätzlichen Seiten und trotzdem entsteht zwischen ihnen eine Nähe, die sich nicht leugnen lässt. Man spürt in jedem Moment, wie sehr sie einander verletzen könnten, und gleichzeitig, wie sehr sie einander brauchen. Diese Spannung zwischen Abwehr und Anziehung, zwischen Angst und Verlangen, Zerstörung und Halt hat mich absolut gefesselt und nicht mehr losgelassen. Manacled ist keine Liebesgeschichte – und gerade deshalb ist es eine der stärksten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Es zwingt einen, hinzusehen, wo man sich lieber abwenden würde. Am Ende bleibt nicht die Dunkelheit. Am Ende bleibt die Entscheidung, weiterzuleben – trotz allem oder wegen allem. Dieses Buch bleibt, weil es weh tut. Und weil es wahr ist.

Feb 28, 2026
„Liebe ist nicht immer so schön oder rein, wie die Leute es gerne denken. Manchmal ist da eine Dunkelheit."
Manacled ist die Fanfiction, aus der später Alchemised entstanden ist – und obwohl ich vorher noch nie eine Fanfiction gelesen hatte, hat mich genau das neugierig gemacht. Ich war auch eigentlich kein Fan von dem "Dramione-Konzept", aber nachdem ich Alchemised gelesen und geliebt hatte, konnte und wollte ich noch nicht loslassen. Die Geschichte quasi "noch einmal" mit Hermine und Draco als Protagonisten zu lesen, war so intensiv und schmerzvoll, dass ich wirklich froh war, Alchemised als erstes gelesen zu haben. Natürlich merkt man, dass Manacled eine Fanfiction ist – es gibt Rechtschreib- und Übersetzungsfehler, aber sie verlieren völlig an Bedeutung, sobald die Geschichte einen packt. Obwohl ich die Handlung aus Alchemised bereits kannte, hat Manacled nichts von seiner Wucht verloren. Was Manacled für mich so besonders gemacht hat, ist die Atmosphäre. Dieses ständige Gefühl von Gefahr, Dunkelheit und unausweichlicher Nähe. Die Dynamik zwischen Hermine und Draco ist brutal und ungeschönt, voller Macht, Verletzlichkeit, aber auch widerwilliger Verbundenheit. Nichts daran fühlt sich konstruiert an. Es ist eher, als würde man zwei Menschen dabei beobachten, wie sie aneinander zerbrechen und sich trotzdem festhalten, weil es keine Alternative gibt. Sie stehen auf gegensätzlichen Seiten und trotzdem entsteht zwischen ihnen eine Nähe, die sich nicht leugnen lässt. Man spürt in jedem Moment, wie sehr sie einander verletzen könnten, und gleichzeitig, wie sehr sie einander brauchen. Diese Spannung zwischen Abwehr und Anziehung, zwischen Angst und Verlangen, Zerstörung und Halt hat mich absolut gefesselt und nicht mehr losgelassen. Manacled ist keine Liebesgeschichte – und gerade deshalb ist es eine der stärksten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Es zwingt einen, hinzusehen, wo man sich lieber abwenden würde. Am Ende bleibt nicht die Dunkelheit. Am Ende bleibt die Entscheidung, weiterzuleben – trotz allem oder wegen allem. Dieses Buch bleibt, weil es weh tut. Und weil es wahr ist.
Feb 28, 2026









