Mädchenfleisch - Psychothriller

Mädchenfleisch - Psychothriller

Softcover
3.514

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Description

„… sie hatte keinen Halt unter ihren Füßen, obwohl sie an den Beinen nicht gefesselt war. Sie baumelte wie eine Schweinehälfte am Haken. Unter ihren Füßen hatte man ein Feuer entfacht, die Flammen loderten und Luise strampelte mit den Beinen, um den qualvollen Schmerzen zu entkommen. Sie hatte keine Kraft mehr, ihren Körper anzuspannen, sich mit den Armen nach oben zu ziehen, um das Auskugeln ihrer Arme zu verhindern. An ihren Brüsten hingen Gewichte, acht Zentimeter große Gewichte, die mit Metallklammern an ihren Brustwarzen befestigt waren, tief ins Fleisch schnitten und bereits blutige, ausgefranste Abdrücke hinterlassen hatten …“Luise war jung, gerade einmal 15 Jahre alt. Sie war eines der Mädchen, die auf einen Loverboy hereingefallen war. Einen kaltblütigen Kerl, der ihr die große Liebe versprochen hatte, um sie dann mit perfiden Tricks zur willigen Sexsklavin abzurichten. Luise war nicht die Einzige. Da gab es noch Sophie, im gleichen Alter. Eine gute Schülerin aus gutem Haus. In diesem Roman wird ihre grausame Geschichte erzählt.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
267
Price
8.89 €

Posts

6
All
4

Die Bewertung fällt mir etwas schwer… Das Buch hat mich nicht losgelassen - ich konnte es nicht wirklich aus der Hand legen. Ich war immer wieder „fasziniert“ von der teils krassen Brutalität der Loverboys und der unerklärlichen Naivität der Opfer. Ich war wie ein Beobachter einer True-Crime-Story aber richtig hineinversetzen konnte ich mich nicht - dazu hat mir etwas mehr Tiefgang in vielen Passagen gefehlt. Die psychologische Gehirnwäsche zeigt sich bis zum Schluss bei dem man kurz an ein Happy-End denken könnte, welches dann aber sehr abrupt nicht stattfindet!

5

Krass!!! Passt auf eure Kinder auf!!! Bin echt geschockt, wie schnell man abrutscht! Dieses Buch wird mich bestimmt noch länger beschäftigen

5

Brutal und schonungslos detailliert. Leider ohne Happy End. Fast eine Pflichtlektüre um naive Mädchen zu schützen. Aber sicherlich kein Buch für junge Mädchen. Keine Ahnung. Sehr spannend Geschrieben und wahrscheinlich gar nicht so abwegig. Die Bewertungen mit einem Stern die von Rassismus faseln, können ja nicht ganz dicht in der Birne sein...

1

Leider konnte mich das Buch nicht mitreißen, obwohl ich das bei einer solchen Thematik durchaus erwartet habe. Sowohl das Auf, als auch das Ab kommen in der Geschichte so unvermittelt, dass man vor allem die Gefühle der weiblichen Protagonistin nicht nachvollziehen kann. Es kommt alles aus heiterem Himmel, statt sich langsam aufzubauen. 100 Seiten mehr, hätten diesem Buch nicht geschadet, um den Leser mehr in die Gefühlswelt einzubeziehen. Was mich aber wirklich gestört hat, war der Rassismus. Es wird hier mit beleidigenden Worten nur so um sich geworfen, was ich sehr unangenehm und plump fand. Man kann die rassistische Einstellung eines Charakters in einem Buch, sofern sie denn für die Geschichte unbedingt notwendig ist, auch subtiler darstellen. Außerdem wird im Zusammenhang mit der Problematik, um die es in dieser Geschichte geht, derart häufig auf den Migrationshintergrund hingewiesen, als sollte dem Leser verdeutlicht werden, dass ein Migrationshintergrund quasi Grundvoraussetzung für schlechte Absichten wäre. Und das wird nicht nur als Meinung einzelner Protagonisten dargestellt, sondern mehr als Tatsache hingestellt, ohne dass auch nur mit einem Wort versucht werden würde, dies in Frage zu stellen. Das finde ich absolut traurig und daneben.

1

Leider konnte mich das Buch nicht mitreißen, obwohl ich das bei einer solchen Thematik durchaus erwartet habe. Sowohl das Auf, als auch das Ab kommen in der Geschichte so unvermittelt, dass man vor allem die Gefühle der weiblichen Protagonistin nicht nachvollziehen kann. Es kommt alles aus heiterem Himmel, statt sich langsam aufzubauen. 100 Seiten mehr, hätten diesem Buch nicht geschadet, um den Leser mehr in die Gefühlswelt einzubeziehen. Was mich aber wirklich gestört hat, war der Rassismus. Es wird hier mit beleidigenden Worten nur so um sich geworfen, was ich sehr unangenehm und plump fand. Man kann die rassistische Einstellung eines Charakters in einem Buch, sofern sie denn für die Geschichte unbedingt notwendig ist, auch subtiler darstellen. Außerdem wird im Zusammenhang mit der Problematik, um die es in dieser Geschichte geht, derart häufig auf den Migrationshintergrund hingewiesen, als sollte dem Leser verdeutlicht werden, dass ein Migrationshintergrund quasi Grundvoraussetzung für schlechte Absichten wäre. Und das wird nicht nur als Meinung einzelner Protagonisten dargestellt, sondern mehr als Tatsache hingestellt, ohne dass auch nur mit einem Wort versucht werden würde, dies in Frage zu stellen. Das finde ich absolut traurig und daneben.

3.5

Gut, aber nicht "zu Ende" erzählt.

Die Story ist krass, das Thema interessant, aber im Gesamten betrachtet fehlte mir die ein oder andere Erzählung. Was hat Luise getan? Wo ist sie anschließend hin? Woher kommt die 180-Grad-Drehung der Mutter? Oder was tut die rassistische Einstellung des Vaters zur Sache? - Ich verstehe, dass diese den "Druck" auf Sophie erhöhen soll, aber finde, dass man das dann intensiver hätte spielen müssen. Sophie hätte viel mehr zwischen der Liebe zu ihrem Vater und der Anwiederung zu seinem Rassismus schwanken müssen...

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