Lullaby

Lullaby

Hardback
3.631
KindstodInformationsgesellschaftFight ClubGedichte

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Description

Carl Streator, ein verwitweter Reporter um die vierzig, recherchiert für eine Artikelreihe über Fälle von plötzlichem Kindstod und stößt dabei auf eine merkwürdige Gemeinsamkeit: In den Kinderzimmern der verstorbenen Babys findet er den Sammelband "Gedichte und Lieder aus aller Welt", und immer ist dieser auf Seite 27 aufgeschlagen. Furchtbare, verdrängt geglaubte Erinnerungen werden in Streator geweckt, denn er erkennt sowohl das Buch als auch das afrikanische Wiegenlied, das auf jener Seite abgedruckt ist, wieder. Vor zwanzig Jahren hatte er das Gedicht seiner kleinen Tochter und seiner Frau vor dem Einschlafen vorgelesen; am nächsten Morgen waren beide tot. Todesursache: unbekannt. Ganz allmählich wächst in Streator der Gedanke heran, dass die scheinbar harmlosen Worte des Schlafliedes den Tod verheißen, und sein Verdacht erhärtet sich, als er es an einem unglaubwürdigen Fernsehpriester und einem aufdringlichen Radiosprecher testet, die ihn mit ihrem nie enden wollenden Gerede belästigen. Mit Entsetzen wird ihm bewusst, welche Macht er auf einmal in seinen Händen hält. Denn geriete das Wissen von der tödlichen Wirkung des Wiegenlieds in die falschen Hände, oder würde das Lied im Radio oder im Fernsehen vorgetragen, es bedeutete ewige Nachtruhe für Millionen von Menschen. New York Times "Seine dichten, komplexen Romane beschwören eine nihilistische Welt und zeigen doch die alarmierenden Seiten der Gesellschaft. In "Lullaby" flirtet Palahniuk mit der Idee von einer Welt ohne Lärm, weil Lärm seiner Meinung nach die wirklich wichtigen Dinge im Leben überdeckt." USA Today "Düsterer und doch komischer Spaß von der Art, wie ihn nur Palahniuk zu Stande bringt." Kirkus Review

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
256
Price
20.50 €

Posts

4
All
3.5

Eigentlich so gar kein Buch, was ich normalerweise lese. Ich musste mich auch erstmal ganz schön an den Schreibstil gewöhnen. Aber es ist gut! Voller abgedrehter Vorkommnisse und voller Satire. Hätte ich nicht erwartet 😁

5

Total abgedreht und unvorhersehbar, typisch Chuck Palahniuk

4.5

In seinem düster-satirischen Roman "Lullaby" entführt uns Chuck Palahniuk in eine makabre Welt, in der ein Wiegenlied den Tod bringen kann. Der Journalist Carl Streator kommt durch Zufall an dieses mysteriöse Dokument, das, einmal vorgelesen, jedes Lebewesen in einen stillen Schlaf versetzt - den ewigen. Gemeinsam mit der jungen Immobilienmaklerin Helen startet Streator eine Reise durch die USA, um alle Kopien dieses tödlichen Wiegenliedes zu vernichten.

Mit bissigem Humor und absurden Wendungen kritisiert Palahniuk unsere oberflächliche Gesellschaft, in der Menschen lediglich als Problem betrachtet werden. Die schwarze Magie des Wiegenliedes wird zur Metapher für schnelle, simple Lösungen von komplexen sozialen Dilemmas. Palahniuks skurril-makabrer Stil ist gewöhnungsbedürftig, aber "Lullaby" zeigt eindrucksvoll sein Talent für intelligente, sarkastische Gesellschaftskritik verpackt in eine schräge Horrorstory.

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