Lovely Lies: London Love
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Julie hat Jura studiert und arbeitet in einer der größten Wirtschaftskanzleien Londons. Ihre Eltern sind mächtig stolz auf sie. Was sie allerdings nicht wissen: ihre Tochter hat ihr Studium nie beendet und in der Kanzlei arbeitet sie „nur“ als Reinigungskraft. Als plötzlich ihr Traummann vor ihr steht (nämlich der Doppelgänger von Tom Ellies, der den Lucifer in der gleichnamigen Serie spielt) und sie für die Assistentin des Chefs hält, traut sie sich nicht das Missverständnis aufzuklären. Bei dem Versuch ihre Notlügen nicht auffliegen zu lassen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sich Nathan in sie verliebt, bringt sie sich selber immer mehr in Schwierigkeiten. Julie ist in Liebesdingen ziemlich naiv und blauäugig. Als sie Nathan das erste Mal sieht, ist ihr sofort klar, dass sie füreinander bestimmt sind. Teilweise fantasiert sie sich wirklich unglaubliche Dinge zusammen und kommt scheinbar überhaupt nicht auf die Idee, dass es anders sein könnte. Dabei ist sie kein Dummchen, im Gegenteil ist sie sogar sehr klug. Sie ist gut im Improvisieren und darin Dinge und sich selber so darzustellen wie sie es gerne hätte. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich Flunkereien schon immer durch ihr Leben gezogen haben. Ich finde es bemerkenswert, was sie im Verlauf des Buches alles erreicht. Einerseits ist die ganze Geschichte humorvoll und es macht Spaß zu beobachten, was Julie sich als nächstes einfallen lässt oder was für Probleme sie sich damit aufhalst. Allerdings ist es auch manchmal ein bisschen erschreckend wie weit sie bereit ist zu gehen. Da habe ich mich doch manchmal gefragt, ob sie sich das wirklich genau überlegt hat. Außerdem finde ich es andererseits auch traurig, dass sie scheinbar niemals sie selbst sein kann. Selbst ihre Eltern kennen nicht die Wahrheit, nur ihre beste Freundin wird bis zu einem bestimmten Punkt eingeweiht. Warum meint Julie sich für ihr Leben im Allgemeinen und ihren Job im Besonderen schämen zu müssen? Zumal sie auch irgendwann selber bemerkt, wie sehr die Aufrechterhaltung ihres Lügennetzen sie mittlerweile belastet. Für mich machen sie grade diese Unwahrheiten eher unsympathisch, daher ist sie eigentlich eine liebenswerte Person! Natürlich ist mir klar, dass ihr Verhalten völlig überspitzt dargestellt wird und grade das macht ja auch den Reiz und den Unterhaltungswert aus. „Lovely Lies“ ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Neben Julie kommen noch zwei weitere Personen zu Wort, so dass der Leser bemerkt wie sie sich unwissend immer weiter reinreitet. Diese beiden Charaktere haben mir sehr gut gefallen und auch sie haben für den ein oder anderen Lacher gesorgt. Wer gerne humorvolle Liebesgeschichten liest, die auch ein bisschen Spannung mitbringen, wird sich mit Julie und Nathan bestimmt gut amüsieren.
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Julie hat Jura studiert und arbeitet in einer der größten Wirtschaftskanzleien Londons. Ihre Eltern sind mächtig stolz auf sie. Was sie allerdings nicht wissen: ihre Tochter hat ihr Studium nie beendet und in der Kanzlei arbeitet sie „nur“ als Reinigungskraft. Als plötzlich ihr Traummann vor ihr steht (nämlich der Doppelgänger von Tom Ellies, der den Lucifer in der gleichnamigen Serie spielt) und sie für die Assistentin des Chefs hält, traut sie sich nicht das Missverständnis aufzuklären. Bei dem Versuch ihre Notlügen nicht auffliegen zu lassen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sich Nathan in sie verliebt, bringt sie sich selber immer mehr in Schwierigkeiten. Julie ist in Liebesdingen ziemlich naiv und blauäugig. Als sie Nathan das erste Mal sieht, ist ihr sofort klar, dass sie füreinander bestimmt sind. Teilweise fantasiert sie sich wirklich unglaubliche Dinge zusammen und kommt scheinbar überhaupt nicht auf die Idee, dass es anders sein könnte. Dabei ist sie kein Dummchen, im Gegenteil ist sie sogar sehr klug. Sie ist gut im Improvisieren und darin Dinge und sich selber so darzustellen wie sie es gerne hätte. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich Flunkereien schon immer durch ihr Leben gezogen haben. Ich finde es bemerkenswert, was sie im Verlauf des Buches alles erreicht. Einerseits ist die ganze Geschichte humorvoll und es macht Spaß zu beobachten, was Julie sich als nächstes einfallen lässt oder was für Probleme sie sich damit aufhalst. Allerdings ist es auch manchmal ein bisschen erschreckend wie weit sie bereit ist zu gehen. Da habe ich mich doch manchmal gefragt, ob sie sich das wirklich genau überlegt hat. Außerdem finde ich es andererseits auch traurig, dass sie scheinbar niemals sie selbst sein kann. Selbst ihre Eltern kennen nicht die Wahrheit, nur ihre beste Freundin wird bis zu einem bestimmten Punkt eingeweiht. Warum meint Julie sich für ihr Leben im Allgemeinen und ihren Job im Besonderen schämen zu müssen? Zumal sie auch irgendwann selber bemerkt, wie sehr die Aufrechterhaltung ihres Lügennetzen sie mittlerweile belastet. Für mich machen sie grade diese Unwahrheiten eher unsympathisch, daher ist sie eigentlich eine liebenswerte Person! Natürlich ist mir klar, dass ihr Verhalten völlig überspitzt dargestellt wird und grade das macht ja auch den Reiz und den Unterhaltungswert aus. „Lovely Lies“ ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Neben Julie kommen noch zwei weitere Personen zu Wort, so dass der Leser bemerkt wie sie sich unwissend immer weiter reinreitet. Diese beiden Charaktere haben mir sehr gut gefallen und auch sie haben für den ein oder anderen Lacher gesorgt. Wer gerne humorvolle Liebesgeschichten liest, die auch ein bisschen Spannung mitbringen, wird sich mit Julie und Nathan bestimmt gut amüsieren.





