Lotta Wundertüte
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Description
Lotta, drei Jahre alt, ein Schmoller, ein Schlawiner, blond, zickig, zäh, süß – und schwerbehindert. Wie lebt es sich mit einem solchen Kind? Ein ehrlicher, zutiefst berührender Bericht über Familie, Mut, Leiden und Lachen – und die Frage: Was zählt im Leben?Herbst 2009. Sandra Roth ist im neunten Monat schwanger. Mit Lotta, einem Wunschkind, die Vorfreude der Familie ist groß. Doch bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Gehirn ihrer Tochter nicht mit ausreichend Blut versorgt wird. Welche Konsequenzen diese Gefäßfehlbildung für das Leben von Lotta haben wird, können die Ärzte nicht vorhersagen. »Lotta Wundertüte: Man weiß nie, was drin ist«, sagt einer.Lotta könnte ein »Rollstuhl-Baby« sein, so nennt das ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben. Während er auch gerne einen Rollstuhl hätte, weil man dann nicht selbst laufen muss, setzen sich die Eltern mit anderen Fragen auseinander: Wie lebt es sich mit einem behinderten Kind in einer Gesellschaft, die alles daransetzt, Behinderungen und Krankheiten abzuschaffen? Wie reagieren Freunde, Nachbarn, Kollegen? Und was wird Lotta für ein Leben haben – eingeschränkt, ausgegrenzt? Oder angenommen und geliebt? Authentisch und liebevoll erzählt Sandra Roth von den ersten drei Jahren mit Lotta, Jahre voller Kämpfe, Überraschungen, Leid und Glück, an deren Ende wir eine lächelnde Lotta im Kindergarten erleben. Ein Buch voll großer Fragen, das Mut macht, auch den schwierigen Momenten im Leben mit Optimismus und Humor zu begegnen.
Book Information
Author Description
Sandra Roth, geboren 1977, studierte Politikwissenschaften und Medienberatung in Bonn, Berlin und den USA. Nach ihrem Diplom absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitet seitdem als freie Autorin, u.a. für Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Brigitte. 2013 erschien ihr erstes Buch »Lotta Wundertüte« bei Kiepenheuer & Witsch. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln.
Posts
💔➡️💛 Ich habe geweint. Ich habe gelächelt. Und ich habe so viel gefühlt.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen Was für ein unglaublich gutes – und vor allem wichtiges – Buch. Lotta Wundertüte hat mich tief im Herzen getroffen. Ich war beim Lesen so oft überwältigt von meinen Gefühlen – ich habe geweint, ich habe gelächelt, und manchmal wusste ich gar nicht, wohin mit all dem, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ja, meine eigene Geschichte hat sicher dazu beigetragen, dass mich dieses Buch so berührt. Aber es geht darüber hinaus. Es ist diese Ehrlichkeit, diese Wärme und diese stille Kraft, die jede Seite durchzieht. Man spürt beim Lesen, dass hier jemand schreibt, der wirklich weiß, wovon er spricht – und der den Mut hat, das auch genauso zu zeigen. Dieses Buch hat mich nicht nur bewegt, sondern auch zum Nachdenken gebracht. Über das Leben, über Herausforderungen, über Liebe – und darüber, was wirklich zählt. Ich kann es von Herzen jedem empfehlen. Wirklich jedem. 🩵🩷🩵

Eine ehrliche, mutige Lebensgeschichte
Ein tolles Buch, das Spaß macht zu lesen und unsere Augen öffnet für herausfordernde aber auch teilweise wundervolle Leben mit einem beeinträchtigtem Kind. Eine Erinnerung an uns alle, dass jedes Leben wertvoll ist und wir als Gesellschaft nicht nach falschen „Optimums“ streben sollten. Dabei werden wundervolle Menschen abgehängt und glücklich macht es kaum einen von uns.
*Inhalt* "Herbst 2009. Sandra Roth ist im neunten Monat schwanger. Mit Lotta, einem Wunschkind, die Vorfreude der Familie ist groß. Doch bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Gehirn ihrer Tochter nicht mit ausreichend Blut versorgt wird. Welche Konsequenzen diese Gefäßfehlbildung für das Leben von Lotta haben wird, können die Ärzte nicht vorhersagen. »Lotta Wundertüte: Man weiß nie, was drin ist«, sagt einer.Lotta könnte ein »Rollstuhl-Baby« sein, so nennt das ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben. Während er auch gerne einen Rollstuhl hätte, weil man dann nicht selbst laufen muss, setzen sich die Eltern mit anderen Fragen auseinander: Wie lebt es sich mit einem behinderten Kind in einer Gesellschaft, die alles daransetzt, Behinderungen und Krankheiten abzuschaffen? Wie reagieren Freunde, Nachbarn, Kollegen? Und was wird Lotta für ein Leben haben – eingeschränkt, ausgegrenzt? Oder angenommen und geliebt?" (Quelle: Verlagshomepage) *Erster Satz des Buches* "November 2009 - Der Rollstuhl fährt zu schnell." *Infos zum Buch* Seitenzahl: 272 Seiten Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag ISBN: 978-3-462-04566-6 (gebundene Ausgabe) Preis: 18,99 € (Gebunden) / 9,99 € (Taschenbuch / Ebook) Reihe: Lotta Wundertüte Lotta Schultüte (erscheint im Oktober 2018) *Infos zur Autorin* "Sandra Roth, geboren 1977, studierte Politikwissenschaften und Medienberatung in Bonn, Berlin und den USA. Nach ihrem Diplom absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitet seitdem als freie Autorin, u.a. für Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Brigitte. 2013 erschien ihr erstes Buch »Lotta Wundertüte« bei Kiepenheuer & Witsch. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln." (Quelle: Verlagshomepage) *Fazit* -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Gerade weil ich mich schwerbetroffenen Menschen jeder Altersstufe arbeite und natürlich auch viel mit deren Umfeld zu tun habe, hat mich das Buch sehr interessiert - denn selten bekommt man einen wirklich guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der betreuenden Personen. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch dank eines unterrichtenden Orthopäden in meiner Fortbildung. -> Cover: Das schlichte Cover ist ein wahrer Blickfang, denn das Playmobil-Mädchen im Rollstuhl auf weißem Hintergrund macht aufmerksam. -> Story + Charaktere: "Lotta Wundertüte" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch zuging. Ich, die jeden Tag mit schwerbetroffenen Kindern und Erwachsenen arbeitet, lese auch in meiner Freizeit ein Buch zu dieser Thematik? Wie tief geht dieses Buch, wie sehr berührt es, wie sehr wird es mich belasten? Schon die ersten Seiten flogen nur so dahin und wir tauchen ein, in das Leben der hochschwangeren Sandra Roth. Sandra ist im 9. Monat schwanger, als ihrer Gynäkologin etwas merkwürdiges im Ultraschall auffällt. Ruckzuck landet sie n der Klinik und schnell ist klar: ihre ungeborene Tochter leidet unter einer Vena Galeni Malformation: einer Fehlbildung der Hirngefäße, die dafür sorgt, dass das sauerstoffreiche, venöse, Blut nicht ins Gehirn fließt, sondern direkt in die Arterie. Das Gehirn wird also ausgespart und dementsprechend nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Vom einen Moment auf den anderen steht die 32-jährige vor einer Entscheidung: will sie ihr Kind jetzt noch abtreiben? Sandra und ihr Mann Harry entscheiden sich für das Baby und für jede Menge Herausforderungen: viele Operationen, Epilepsie, Blaulicht, Diazepam und dem allerschlimmsten Feind eines jeden, der "anders" ist: die Gesellschaft. Die Autorin beschreibt nicht nur das Leben mit einem behinderten Kind im Alltag, sondern auch die vielen verschiedenen Reaktionen der Gesellschaft, auf solch ein betroffenes Kind. Sie bringt Emotionen mit und als Leser saugt man diese nicht nur regelrecht auf, sondern fühlt mit und möchte so manchem merkwürdigen Spießgesellen eines auf die Mütze geben, für sein Verhalten. Für mich als (Physio)Therapeutin war dieses Buch sehr aufschlussreich und es ließ mich einmal ins Leben und die Gefühlswelt derer blicken, mit denen ich tagtäglich zu tun habe: den Angehörigen. Was geht in deren Köpfen vor, was erleben diese Menschen Tag für Tag? Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen und wie schaffen sie es, in den schlimmsten Situationen immer stark zu bleiben? Zu Beginn des Buches fragte ich mich, wie es sich auf mich auswirken würde, ob es mich belasten würde, oder ob ich damit gut zurechtkommen und es weitestgehend "unfallfrei" lesen könnte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich an so manch schlechtem Tag ein wenig mehr Probleme hatte, denn Sandras Gefühle gingen mir stellenweise sehr nah. Im großen und ganzen fiel es mir jedoch leicht, denn sie meistert jede noch so schwierige Situation - egal wie. "Lotta Wundertüte" ist ein ganz zauberhaftes Buch über Stärke, den Kampf um Akzeptanz, Inklusion und einer Familie, die sich nichts mehr wünscht, als ihrer Lotta ein möglichst barrierefreies Leben zu ermöglichen. Die Geschichte um Lotta entspricht der Realität, auch wenn die ein oder andere Person hinzugedichtet und etwas verändert wurde, um deren Identität zu schützen. Die Namen der Kinder wurden ebenfalls verändert. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und die Emotionen sind absolut spürbar. -> Gesamt: Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, weil Sandra Roth einen ganz wunderbaren Schreibstil hat, der nicht nur Emotionen, sondern auch Fakten lebhaft wiedergeben kann, sondern weil die Geschichte berührt. Lottas Leben berührt und man will unbedingt wissen, was sie und ihre Familie erleben, wie es weitergeht und was für Hindernisse das Mädchen zu bewältigen hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung "Lotta Schultüte" und kann abschließend nur sagen: absolut lesenswert! Wertung: 5 von 5 Sterne!
DANKE Sandra Roth für so viel Ehrlichkeit! Für den persönlichen Einblick und fürs Mut machen!
⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen Was für ein unglaublich gutes – und vor allem wichtiges – Buch. Lotta Wundertüte hat mich tief im Herzen getroffen. Ich war beim Lesen so oft überwältigt von meinen Gefühlen – ich habe geweint, ich habe gelächelt, und manchmal wusste ich gar nicht, wohin mit all dem, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ja, meine eigene Geschichte hat sicher dazu beigetragen, dass mich dieses Buch so berührt. Aber es geht darüber hinaus. Es ist diese Ehrlichkeit, diese Wärme und diese stille Kraft, die jede Seite durchzieht. Man spürt beim Lesen, dass hier jemand schreibt, der wirklich weiß, wovon er spricht – und der den Mut hat, das auch genauso zu zeigen. Dieses Buch hat mich nicht nur bewegt, sondern auch zum Nachdenken gebracht. Über das Leben, über Herausforderungen, über Liebe – und darüber, was wirklich zählt. Ich kann es von Herzen jedem empfehlen. Wirklich jedem.
Lottas Mutter erzählt sehr einfühlsam und schnörkellos vom Leben mit einem schwer behinderten Kind. Mich hat das Buch sehr berührt und nicht nur, weil es eine Menge Parallelen zu meiner Enkelin gibt. Vor allem wirft es wieder die Frage auf, die mich sehr oft beschäftigt - wer soll entscheiden, welches Kind leben darf und welches nicht! Und sind Kinder nur weil sie „anders“ sind! Meine Enkelin ist für mich das perfekteste und vollkommenste Kind! Mit ihrem Lächeln lässt sie mich alles vergessen und macht mich soooo glücklich!
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Lotta, drei Jahre alt, ein Schmoller, ein Schlawiner, blond, zickig, zäh, süß – und schwerbehindert. Wie lebt es sich mit einem solchen Kind? Ein ehrlicher, zutiefst berührender Bericht über Familie, Mut, Leiden und Lachen – und die Frage: Was zählt im Leben?Herbst 2009. Sandra Roth ist im neunten Monat schwanger. Mit Lotta, einem Wunschkind, die Vorfreude der Familie ist groß. Doch bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Gehirn ihrer Tochter nicht mit ausreichend Blut versorgt wird. Welche Konsequenzen diese Gefäßfehlbildung für das Leben von Lotta haben wird, können die Ärzte nicht vorhersagen. »Lotta Wundertüte: Man weiß nie, was drin ist«, sagt einer.Lotta könnte ein »Rollstuhl-Baby« sein, so nennt das ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben. Während er auch gerne einen Rollstuhl hätte, weil man dann nicht selbst laufen muss, setzen sich die Eltern mit anderen Fragen auseinander: Wie lebt es sich mit einem behinderten Kind in einer Gesellschaft, die alles daransetzt, Behinderungen und Krankheiten abzuschaffen? Wie reagieren Freunde, Nachbarn, Kollegen? Und was wird Lotta für ein Leben haben – eingeschränkt, ausgegrenzt? Oder angenommen und geliebt? Authentisch und liebevoll erzählt Sandra Roth von den ersten drei Jahren mit Lotta, Jahre voller Kämpfe, Überraschungen, Leid und Glück, an deren Ende wir eine lächelnde Lotta im Kindergarten erleben. Ein Buch voll großer Fragen, das Mut macht, auch den schwierigen Momenten im Leben mit Optimismus und Humor zu begegnen.
Book Information
Author Description
Sandra Roth, geboren 1977, studierte Politikwissenschaften und Medienberatung in Bonn, Berlin und den USA. Nach ihrem Diplom absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitet seitdem als freie Autorin, u.a. für Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Brigitte. 2013 erschien ihr erstes Buch »Lotta Wundertüte« bei Kiepenheuer & Witsch. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln.
Posts
💔➡️💛 Ich habe geweint. Ich habe gelächelt. Und ich habe so viel gefühlt.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen Was für ein unglaublich gutes – und vor allem wichtiges – Buch. Lotta Wundertüte hat mich tief im Herzen getroffen. Ich war beim Lesen so oft überwältigt von meinen Gefühlen – ich habe geweint, ich habe gelächelt, und manchmal wusste ich gar nicht, wohin mit all dem, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ja, meine eigene Geschichte hat sicher dazu beigetragen, dass mich dieses Buch so berührt. Aber es geht darüber hinaus. Es ist diese Ehrlichkeit, diese Wärme und diese stille Kraft, die jede Seite durchzieht. Man spürt beim Lesen, dass hier jemand schreibt, der wirklich weiß, wovon er spricht – und der den Mut hat, das auch genauso zu zeigen. Dieses Buch hat mich nicht nur bewegt, sondern auch zum Nachdenken gebracht. Über das Leben, über Herausforderungen, über Liebe – und darüber, was wirklich zählt. Ich kann es von Herzen jedem empfehlen. Wirklich jedem. 🩵🩷🩵

Eine ehrliche, mutige Lebensgeschichte
Ein tolles Buch, das Spaß macht zu lesen und unsere Augen öffnet für herausfordernde aber auch teilweise wundervolle Leben mit einem beeinträchtigtem Kind. Eine Erinnerung an uns alle, dass jedes Leben wertvoll ist und wir als Gesellschaft nicht nach falschen „Optimums“ streben sollten. Dabei werden wundervolle Menschen abgehängt und glücklich macht es kaum einen von uns.
*Inhalt* "Herbst 2009. Sandra Roth ist im neunten Monat schwanger. Mit Lotta, einem Wunschkind, die Vorfreude der Familie ist groß. Doch bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Gehirn ihrer Tochter nicht mit ausreichend Blut versorgt wird. Welche Konsequenzen diese Gefäßfehlbildung für das Leben von Lotta haben wird, können die Ärzte nicht vorhersagen. »Lotta Wundertüte: Man weiß nie, was drin ist«, sagt einer.Lotta könnte ein »Rollstuhl-Baby« sein, so nennt das ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben. Während er auch gerne einen Rollstuhl hätte, weil man dann nicht selbst laufen muss, setzen sich die Eltern mit anderen Fragen auseinander: Wie lebt es sich mit einem behinderten Kind in einer Gesellschaft, die alles daransetzt, Behinderungen und Krankheiten abzuschaffen? Wie reagieren Freunde, Nachbarn, Kollegen? Und was wird Lotta für ein Leben haben – eingeschränkt, ausgegrenzt? Oder angenommen und geliebt?" (Quelle: Verlagshomepage) *Erster Satz des Buches* "November 2009 - Der Rollstuhl fährt zu schnell." *Infos zum Buch* Seitenzahl: 272 Seiten Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag ISBN: 978-3-462-04566-6 (gebundene Ausgabe) Preis: 18,99 € (Gebunden) / 9,99 € (Taschenbuch / Ebook) Reihe: Lotta Wundertüte Lotta Schultüte (erscheint im Oktober 2018) *Infos zur Autorin* "Sandra Roth, geboren 1977, studierte Politikwissenschaften und Medienberatung in Bonn, Berlin und den USA. Nach ihrem Diplom absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitet seitdem als freie Autorin, u.a. für Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Brigitte. 2013 erschien ihr erstes Buch »Lotta Wundertüte« bei Kiepenheuer & Witsch. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln." (Quelle: Verlagshomepage) *Fazit* -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Gerade weil ich mich schwerbetroffenen Menschen jeder Altersstufe arbeite und natürlich auch viel mit deren Umfeld zu tun habe, hat mich das Buch sehr interessiert - denn selten bekommt man einen wirklich guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der betreuenden Personen. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch dank eines unterrichtenden Orthopäden in meiner Fortbildung. -> Cover: Das schlichte Cover ist ein wahrer Blickfang, denn das Playmobil-Mädchen im Rollstuhl auf weißem Hintergrund macht aufmerksam. -> Story + Charaktere: "Lotta Wundertüte" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch zuging. Ich, die jeden Tag mit schwerbetroffenen Kindern und Erwachsenen arbeitet, lese auch in meiner Freizeit ein Buch zu dieser Thematik? Wie tief geht dieses Buch, wie sehr berührt es, wie sehr wird es mich belasten? Schon die ersten Seiten flogen nur so dahin und wir tauchen ein, in das Leben der hochschwangeren Sandra Roth. Sandra ist im 9. Monat schwanger, als ihrer Gynäkologin etwas merkwürdiges im Ultraschall auffällt. Ruckzuck landet sie n der Klinik und schnell ist klar: ihre ungeborene Tochter leidet unter einer Vena Galeni Malformation: einer Fehlbildung der Hirngefäße, die dafür sorgt, dass das sauerstoffreiche, venöse, Blut nicht ins Gehirn fließt, sondern direkt in die Arterie. Das Gehirn wird also ausgespart und dementsprechend nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Vom einen Moment auf den anderen steht die 32-jährige vor einer Entscheidung: will sie ihr Kind jetzt noch abtreiben? Sandra und ihr Mann Harry entscheiden sich für das Baby und für jede Menge Herausforderungen: viele Operationen, Epilepsie, Blaulicht, Diazepam und dem allerschlimmsten Feind eines jeden, der "anders" ist: die Gesellschaft. Die Autorin beschreibt nicht nur das Leben mit einem behinderten Kind im Alltag, sondern auch die vielen verschiedenen Reaktionen der Gesellschaft, auf solch ein betroffenes Kind. Sie bringt Emotionen mit und als Leser saugt man diese nicht nur regelrecht auf, sondern fühlt mit und möchte so manchem merkwürdigen Spießgesellen eines auf die Mütze geben, für sein Verhalten. Für mich als (Physio)Therapeutin war dieses Buch sehr aufschlussreich und es ließ mich einmal ins Leben und die Gefühlswelt derer blicken, mit denen ich tagtäglich zu tun habe: den Angehörigen. Was geht in deren Köpfen vor, was erleben diese Menschen Tag für Tag? Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen und wie schaffen sie es, in den schlimmsten Situationen immer stark zu bleiben? Zu Beginn des Buches fragte ich mich, wie es sich auf mich auswirken würde, ob es mich belasten würde, oder ob ich damit gut zurechtkommen und es weitestgehend "unfallfrei" lesen könnte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich an so manch schlechtem Tag ein wenig mehr Probleme hatte, denn Sandras Gefühle gingen mir stellenweise sehr nah. Im großen und ganzen fiel es mir jedoch leicht, denn sie meistert jede noch so schwierige Situation - egal wie. "Lotta Wundertüte" ist ein ganz zauberhaftes Buch über Stärke, den Kampf um Akzeptanz, Inklusion und einer Familie, die sich nichts mehr wünscht, als ihrer Lotta ein möglichst barrierefreies Leben zu ermöglichen. Die Geschichte um Lotta entspricht der Realität, auch wenn die ein oder andere Person hinzugedichtet und etwas verändert wurde, um deren Identität zu schützen. Die Namen der Kinder wurden ebenfalls verändert. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und die Emotionen sind absolut spürbar. -> Gesamt: Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, weil Sandra Roth einen ganz wunderbaren Schreibstil hat, der nicht nur Emotionen, sondern auch Fakten lebhaft wiedergeben kann, sondern weil die Geschichte berührt. Lottas Leben berührt und man will unbedingt wissen, was sie und ihre Familie erleben, wie es weitergeht und was für Hindernisse das Mädchen zu bewältigen hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung "Lotta Schultüte" und kann abschließend nur sagen: absolut lesenswert! Wertung: 5 von 5 Sterne!
DANKE Sandra Roth für so viel Ehrlichkeit! Für den persönlichen Einblick und fürs Mut machen!
⭐⭐⭐⭐⭐ 5 von 5 Sternen Was für ein unglaublich gutes – und vor allem wichtiges – Buch. Lotta Wundertüte hat mich tief im Herzen getroffen. Ich war beim Lesen so oft überwältigt von meinen Gefühlen – ich habe geweint, ich habe gelächelt, und manchmal wusste ich gar nicht, wohin mit all dem, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ja, meine eigene Geschichte hat sicher dazu beigetragen, dass mich dieses Buch so berührt. Aber es geht darüber hinaus. Es ist diese Ehrlichkeit, diese Wärme und diese stille Kraft, die jede Seite durchzieht. Man spürt beim Lesen, dass hier jemand schreibt, der wirklich weiß, wovon er spricht – und der den Mut hat, das auch genauso zu zeigen. Dieses Buch hat mich nicht nur bewegt, sondern auch zum Nachdenken gebracht. Über das Leben, über Herausforderungen, über Liebe – und darüber, was wirklich zählt. Ich kann es von Herzen jedem empfehlen. Wirklich jedem.
Lottas Mutter erzählt sehr einfühlsam und schnörkellos vom Leben mit einem schwer behinderten Kind. Mich hat das Buch sehr berührt und nicht nur, weil es eine Menge Parallelen zu meiner Enkelin gibt. Vor allem wirft es wieder die Frage auf, die mich sehr oft beschäftigt - wer soll entscheiden, welches Kind leben darf und welches nicht! Und sind Kinder nur weil sie „anders“ sind! Meine Enkelin ist für mich das perfekteste und vollkommenste Kind! Mit ihrem Lächeln lässt sie mich alles vergessen und macht mich soooo glücklich!










