Lob der guten Buchhandlung

Lob der guten Buchhandlung

by
Hardback
3.98

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Description

Was gibt es Schöneres, als unverhofft auf die große Liebe zu stoßen? Oder auf ungeahnte Lesefreuden?
Über das große Glück, das zu finden, wonach man nicht gesucht hat, schreibt Mark Forsyth in seinem charmanten und witzigen Essay, der zugleich eine Liebeserklärung an die gute Buchhandlung ist. Denn nur dort kann man zufällig genau das Buch entdecken, von dem man noch gar nicht wusste, wie sehr man es lieben wird.

Felicitas von Lovenberg hat bekannte Autorinnen und Autoren gefragt, welche Momente sie mit Buchhandlungen verbinden und diese Geschichte vom Glück, das in Büchern steckt, hier versammelt.

Mit Beiträgen von:
Alain de Botton
Marion Brasch
Laetitia Colombani
Jennifer Egan
Orkun Ertener
Hélène Gestern
Valentin Groebner
Yann Martel
Jörg Maurer
Thorsten Nagelschmidt
Lori Nelson Spielman
Peter Prange
Daniel Speck
Lize Spit
Ilija Trojanow
Klaus-Peter Wolf

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Literary Essays
Format
Hardback
Pages
160
Price
12.40 €

Posts

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All
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Manche der Geschichten sind besser als andere, aber es ist für jeden was dabei.

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Wusstet ihr, dass man in der Wagnerschen Buchhandlung in Innsbruck nachts alleine (beziehungsweise mit ein paar Freund:innen) Zeit verbringen kann? Das ist eine von den Vorstellungen, die ich mir gerne durch den Kopf gehen lasse, wenn ich einen schlechten Tag habe: Ich lasse mich einfach mal abends in einer Buchhandlung einsperren (wie ich das anstelle, variiert von Tagtraum zu Tagtraum) und dann verbringe ich eine ganze Nacht umgeben von meinen liebsten Büchern und denen, die es noch werden könnten. Dass das wirklich möglich ist (und zwar ohne dass ich das Gesetz brechen muss), habe ich allerdings erst durch dieses Buch erfahren. Also, liebe Wagnersche, nur, dass das klar ist: Irgendwann verbringe ich mal eine Nacht in eurer Buchhandlung. Falls ihr Interesse an einer Kooperation diesbezüglich habt: Hit me up! Joa, ich glaube, jetzt ist dann auch schon klar, was mein liebster Buchbeitrag war. Eventuell bin ich beim Lesen dieses Kapitels ein bisschen ausgeflippt. Aber auch die anderen Kapitel sind ziemlich spannend. Was sie alle gemeinsam haben? Die Liebe zu Büchern und zu Buchhandlungen. Jedes Kapitel wurde von einem/r anderem/n Autor:in geschrieben. Wie das bei solchen Anthologien immer ist, gilt auch hier: Manche der Texte finde ich schwächer, manche mittelmäßig, manche waren absolute Highlights. Manche sagten mir inhaltlich mehr zu, andere weniger. Aber selbst wenn ich mal die Worte eines/r Autor:in nicht ganz nachvollziehen konnte, kannte ich doch das Gefühl, das hinter all den Texten stand. Die Liebe zu Büchern und Buchhandlungen und Büchereien. Diese Liebe hat mein gesamtes Leben geprägt und so wie es im Moment aussieht, wird auch mein restliches Leben von dieser Liebe begleitet werden. Und das machte diese Lektüre für mich auch so schön. Diese Sammlung ist für mich wie ein Gespräch mit meinen lieben Unikolleg:innen in Innsbruck und Salzburg. Wenn ich dort aus dem Nichts anfange, über meine aktuelle Lektüre zu sprechen, über problematische Autor:innen zu jammern oder mich über nervige Trends der Buchbubble lustig zu machen, ist das ein ganz normales Gespräch und ihr wisst gar nicht, wie schön es ist, einfach mal ernsthaft länger über solche Themen sprechen zu können ohne Angst haben zu müssen, dass ich meinem Gegenüber auf die Nerven gehe. Diese Anthologie fühlte sich für mich an wie eines dieser Gespräche, falls das irgendwie Sinn macht. Mein Fazit? Auch wenn nicht alle Texte in dieser Sammlung gleich gut sind, gehört dieses Buch trotzdem zu meinen Jahreshighlights.

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