Living Dead Girl
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Description
Once upon a time, my name was not Alice.
Once upon a time, I didn't know how lucky I was.
When Alice was ten, Ray took her away from her family, her friends -- her life. She learned to give up all power, to endure all pain. She waited for the nightmare to be over.
Now Alice is fifteen and Ray still has her, but he speaks more and more of her death. He does not know it is what she longs for. She does not know he has something more terrifying than death in mind for her.
This is Alice's story. It is one you have never heard, and one you will never, ever forget.
Book Information
Posts
Als Alice zehn war, nahm Ray sie mit – weg von ihrer Familie, ihren Freunden, ihrem Leben. Sie lernte, jede Kontrolle aufzugeben, jeden Schmerz zu ertragen. Sie wartete darauf, dass der Albtraum endlich vorbei ist. Jetzt ist Alice fünfzehn, und Ray hat sie immer noch, doch er spricht immer häufiger von ihrem Tod. Er ahnt nicht, dass genau das ist, wonach sie sich sehnt. Und sie ahnt nicht, dass er etwas noch Schrecklicheres als den Tod für sie geplant hat. Das ist Alices Geschichte. Eine, die du noch nie gehört hast – und eine, die du niemals, wirklich niemals vergessen wirst.
"Living Dead Girl" von Elizabeth Scott ist… harter Tobak. Wirklich. Ein Buch, bei dem man eigentlich erwartet, dass es einen emotional komplett zerlegt. Und genau das ist bei mir überraschenderweise nicht passiert. Während des Lesens war mir durchaus bewusst, wie grausam und verstörend diese Geschichte ist. Aber als ich das Buch beendet hatte, blieb dieses „Nachhallen“, das ich erwartet hatte, irgendwie aus. Ein großer Teil davon liegt vermutlich an Alice selbst. Ihre Gedanken und Handlungen sind auf eine Art nachvollziehbar – und gleichzeitig eben auch überhaupt nicht. Genau dieser Widerspruch hat bei mir eher Frust ausgelöst als Mitgefühl. Bis kurz vor Schluss war ich regelrecht wütend auf sie. Und das fühlt sich bei so einer Geschichte ehrlich gesagt ziemlich falsch an. Das Thema ist ohne Frage erschütternd. Eine Geschichte über etwas zutiefst Grauenvolles, aber emotional hat sie mich nicht so getroffen, wie ich es erwartet hätte.

I'm not sure how to rate this book. It was horrifying, gut-wrenching, shocking, twisted. It made me sick. What happens... it's so unbelievable and shocking and yet it happens all over the world. Maybe not exactly like this but it does and it's true what's said, people don't pay attention, they don't. The main character, you feel for her, you want her to be free and then there are some of her thoughts, you can't understand why she thinks them, how she could ever, when she experienced it herself. But then you understand, she only wants to be free. The ending of the book made me cry. She was free but no one would know who she was. It was hard to put the book down. But you have to, it's too intense to read it all in one go, too much to take in at once. I don't think I will read it again, not because it was bad but because it was too much.
Inhalt Alice ist zehn Jahre alt als sie bei einem Schulausflug von dem Pädophilen Ray entführt wird. Fünf Jahre später ist Alice aufgrund von Misshandlungen und Missbrauch gebrochen. Alice möchte nach den qualvollen Jahren nur eines: sterben um frei sein zu können. Ray spricht immer öfter von ihrem Tod und Alice sieht ihren Wunsch schon in greifbarer Ferne. Aber Ray hat etwas viel Schlimmeres für seine Alice im Sinn als den Tod. Meine Meinung Dieses Buch hat vom Verlag eine Altersempfehlung ab 16 Jahren, die ich nur unterstützen kann. Ein scheinbar harmloses Buch von nicht einmal 180 Seiten länge. Aber diese Geschichte hat es wirklich in sich. Alice erzählt uns ihren Leidensweg in schnörkeloser, schlichter Sprache. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt uns alles. Von ihrer Familie - zumindest das was sie noch weiß - und von Ray. Von der Entführung und vom Missbrauch. Diese Erlebnisse sind so eindringlich erzählt worden, dass ich so manche Träne für Alice vergossen habe. Ich habe Ray gehasst. Tue es auch jetzt noch. Immer wieder kam die Frage hoch wie ein Mensch so etwas tun kann. Ray mag unweigerlich krank sein, aber das rechtfertigt gar nichts. Er hat sich Alice so erzogen wie er sie haben wollte. Sie isst wann und was Ray ihr vorgibt. Sie duscht wenn Ray ihr dies erlaubt. Sie hat ihre Liebe zu ihm zu bezeugen, wenn er dies verlangt. Sie wird bestraft, wenn sie nicht Folge leistet. Sie fürchtet um ihre Familie - auch wenn die Erinnerung an sie verblasst. Sie bleibt bei Ray damit ihre alte Familie leben kann. Das ist wirklicher harter Tobak. Alice ist psychisch gebrochen. Fünf Jahre ist sie schon bei Ray und wurde nach seinen Vorstellungen geformt. Anhand ihrer Erzählungen versteht man sie und ihre Gefühle. Man denkt manchmal, wenn du nicht fliehen kannst, bring dich um - aber dann würde Ray zu ihrer alten Familie fahren und diese umbringen. In den Augen von Alice ist Ray vermutlich so etwas wie ein Gott - nicht jedoch der mit Licht und Liebe, sondern eher eine dunkle Version, die ihr Leben beherrscht und bestimmt. Alice versucht ihr Leben in kleinen Versen zu beschreiben. Ich fand diese manchmal schon bedrückender als manche brutale Szene im Buch. Ich konnte mich sofort auf Alice und ihre Geschichte einlassen. Zu sagen das ich mich mit ihr identifizieren konnte, wäre nicht richtig, da ich ihre Situation nur begrenzt nachempfinden kann. Aber den Hass, die Angst, die Wut und die Hoffnung auf Erlösung konnte ich nachempfinden. Ich konnte verstehen, dass sie gewisse Pläne von Ray ausführt nur um ihrem Ziel näher zu kommen, wie krank diese Gedanken und Handlungen auch sein mochten. Die Charaktere sind wirklich komplex beschrieben worden und auch die Umgebung und fremde Menschen, die Ray und Alice für Vater und Tochter halten, sind realistisch dargestellt. Oft keimte die Frage in mir auf ob wir denn wirklich so blind durch die Welt gehen?! Die Zeitungen lehren uns: leider ja. Das Ende war zum Teil zu erwarten. Aber trotzdem hat es mich irgendwie im Schock und unter Tränen zurückgelassen. Man denkt sich "Nein, so kann es doch nicht enden." Aber eigentlich doch. Es konnte nur so und nicht anders enden. Ich habe das Buch bewusst auf englisch gelesen - ich meine es ist auf deutsch noch nicht erhältlich - um es im Original lesen zu können. Obwohl ich nicht fließend englisch sprechen/verstehen kann, war dieses Buch sehr leicht zu lesen. Dies liegt vermutlich daran, dass es eher für ein jüngeres Publikum (ab 16 Jahren) empfohlen wird. Wer also ab und an mal ein Buch auf englisch liest/gelesen hat, wird hiermit gut zurechtkommen. Fazit Eine wirklich packende und verstörende Geschichte über ein entführtes Mädchen und ihrem Alltag mit ihrem Peiniger Ray. Auf jedenfall lesen! ABER: Nichts für Zartbesaitete und Leser denen Geschichten dieser Art generell nicht so ganz zusagen.
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und ich habe bis zur letzten Sekunde mitgefiebert. Letztendlich hätte ich mir gewünscht, dass das Buch etwas länger gewesen wäre, da ich gerne mehr Einblicke von Kylas Leben gesehen hätte. Ich fand die Gedanken von Kyla und was mit ihr geschehen ist wirklich erschreckend. Jedoch wegen den wenigen Seiten konnte man auch keine Bindung zur Protagonistin aufbauen und dadurch hinterließ die Geschichte einen unguten Nachgeschmack, aber nach 10 Minuten habe ich die Geschichte schon wieder vergessen.
Inhalt Alice ist zehn Jahre alt als sie bei einem Schulausflug von dem Pädophilen Ray entführt wird. Fünf Jahre später ist Alice aufgrund von Misshandlungen und Missbrauch gebrochen. Alice möchte nach den qualvollen Jahren nur eines: sterben um frei sein zu können. Ray spricht immer öfter von ihrem Tod und Alice sieht ihren Wunsch schon in greifbarer Ferne. Aber Ray hat etwas viel Schlimmeres für seine Alice im Sinn als den Tod. Meine Meinung Dieses Buch hat vom Verlag eine Altersempfehlung ab 16 Jahren, die ich nur unterstützen kann. Ein scheinbar harmloses Buch von nicht einmal 180 Seiten länge. Aber diese Geschichte hat es wirklich in sich. Alice erzählt uns ihren Leidensweg in schnörkeloser, schlichter Sprache. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt uns alles. Von ihrer Familie - zumindest das was sie noch weiß - und von Ray. Von der Entführung und vom Missbrauch. Diese Erlebnisse sind so eindringlich erzählt worden, dass ich so manche Träne für Alice vergossen habe. Ich habe Ray gehasst. Tue es auch jetzt noch. Immer wieder kam die Frage hoch wie ein Mensch so etwas tun kann. Ray mag unweigerlich krank sein, aber das rechtfertigt gar nichts. Er hat sich Alice so erzogen wie er sie haben wollte. Sie isst wann und was Ray ihr vorgibt. Sie duscht wenn Ray ihr dies erlaubt. Sie hat ihre Liebe zu ihm zu bezeugen, wenn er dies verlangt. Sie wird bestraft, wenn sie nicht Folge leistet. Sie fürchtet um ihre Familie - auch wenn die Erinnerung an sie verblasst. Sie bleibt bei Ray damit ihre alte Familie leben kann. Das ist wirklicher harter Tobak. Alice ist psychisch gebrochen. Fünf Jahre ist sie schon bei Ray und wurde nach seinen Vorstellungen geformt. Anhand ihrer Erzählungen versteht man sie und ihre Gefühle. Man denkt manchmal, wenn du nicht fliehen kannst, bring dich um - aber dann würde Ray zu ihrer alten Familie fahren und diese umbringen. In den Augen von Alice ist Ray vermutlich so etwas wie ein Gott - nicht jedoch der mit Licht und Liebe, sondern eher eine dunkle Version, die ihr Leben beherrscht und bestimmt. Alice versucht ihr Leben in kleinen Versen zu beschreiben. Ich fand diese manchmal schon bedrückender als manche brutale Szene im Buch. Ich konnte mich sofort auf Alice und ihre Geschichte einlassen. Zu sagen das ich mich mit ihr identifizieren konnte, wäre nicht richtig, da ich ihre Situation nur begrenzt nachempfinden kann. Aber den Hass, die Angst, die Wut und die Hoffnung auf Erlösung konnte ich nachempfinden. Ich konnte verstehen, dass sie gewisse Pläne von Ray ausführt nur um ihrem Ziel näher zu kommen, wie krank diese Gedanken und Handlungen auch sein mochten. Die Charaktere sind wirklich komplex beschrieben worden und auch die Umgebung und fremde Menschen, die Ray und Alice für Vater und Tochter halten, sind realistisch dargestellt. Oft keimte die Frage in mir auf ob wir denn wirklich so blind durch die Welt gehen?! Die Zeitungen lehren uns: leider ja. Das Ende war zum Teil zu erwarten. Aber trotzdem hat es mich irgendwie im Schock und unter Tränen zurückgelassen. Man denkt sich "Nein, so kann es doch nicht enden." Aber eigentlich doch. Es konnte nur so und nicht anders enden. Ich habe das Buch bewusst auf englisch gelesen - ich meine es ist auf deutsch noch nicht erhältlich - um es im Original lesen zu können. Obwohl ich nicht fließend englisch sprechen/verstehen kann, war dieses Buch sehr leicht zu lesen. Dies liegt vermutlich daran, dass es eher für ein jüngeres Publikum (ab 16 Jahren) empfohlen wird. Wer also ab und an mal ein Buch auf englisch liest/gelesen hat, wird hiermit gut zurechtkommen. Fazit Eine wirklich packende und verstörende Geschichte über ein entführtes Mädchen und ihrem Alltag mit ihrem Peiniger Ray. Auf jedenfall lesen! ABER: Nichts für Zartbesaitete und Leser denen Geschichten dieser Art generell nicht so ganz zusagen.
Nichts für Zartbesaitete. „The thing about hearts is that they always want to keep beating“ Dieses Buch ist sehr sehr emotional und aufreibend. Die Geschichte eines Mädchens, dass entführt, misshandelt und missbraucht wird. Der Schreibstil ist direkt und unzensiert, was somit sehr belastend ist, weil man den Leidensweg des Mädchens hautnah miterlebt. („Little Alice, all hollowed out, so easy to smash into a million little pieces“) Ich musste das Buch hin und wieder aus der Hand legen, weil es mich so mitgenommen hat.
Description
Once upon a time, my name was not Alice.
Once upon a time, I didn't know how lucky I was.
When Alice was ten, Ray took her away from her family, her friends -- her life. She learned to give up all power, to endure all pain. She waited for the nightmare to be over.
Now Alice is fifteen and Ray still has her, but he speaks more and more of her death. He does not know it is what she longs for. She does not know he has something more terrifying than death in mind for her.
This is Alice's story. It is one you have never heard, and one you will never, ever forget.
Book Information
Posts
Als Alice zehn war, nahm Ray sie mit – weg von ihrer Familie, ihren Freunden, ihrem Leben. Sie lernte, jede Kontrolle aufzugeben, jeden Schmerz zu ertragen. Sie wartete darauf, dass der Albtraum endlich vorbei ist. Jetzt ist Alice fünfzehn, und Ray hat sie immer noch, doch er spricht immer häufiger von ihrem Tod. Er ahnt nicht, dass genau das ist, wonach sie sich sehnt. Und sie ahnt nicht, dass er etwas noch Schrecklicheres als den Tod für sie geplant hat. Das ist Alices Geschichte. Eine, die du noch nie gehört hast – und eine, die du niemals, wirklich niemals vergessen wirst.
"Living Dead Girl" von Elizabeth Scott ist… harter Tobak. Wirklich. Ein Buch, bei dem man eigentlich erwartet, dass es einen emotional komplett zerlegt. Und genau das ist bei mir überraschenderweise nicht passiert. Während des Lesens war mir durchaus bewusst, wie grausam und verstörend diese Geschichte ist. Aber als ich das Buch beendet hatte, blieb dieses „Nachhallen“, das ich erwartet hatte, irgendwie aus. Ein großer Teil davon liegt vermutlich an Alice selbst. Ihre Gedanken und Handlungen sind auf eine Art nachvollziehbar – und gleichzeitig eben auch überhaupt nicht. Genau dieser Widerspruch hat bei mir eher Frust ausgelöst als Mitgefühl. Bis kurz vor Schluss war ich regelrecht wütend auf sie. Und das fühlt sich bei so einer Geschichte ehrlich gesagt ziemlich falsch an. Das Thema ist ohne Frage erschütternd. Eine Geschichte über etwas zutiefst Grauenvolles, aber emotional hat sie mich nicht so getroffen, wie ich es erwartet hätte.

I'm not sure how to rate this book. It was horrifying, gut-wrenching, shocking, twisted. It made me sick. What happens... it's so unbelievable and shocking and yet it happens all over the world. Maybe not exactly like this but it does and it's true what's said, people don't pay attention, they don't. The main character, you feel for her, you want her to be free and then there are some of her thoughts, you can't understand why she thinks them, how she could ever, when she experienced it herself. But then you understand, she only wants to be free. The ending of the book made me cry. She was free but no one would know who she was. It was hard to put the book down. But you have to, it's too intense to read it all in one go, too much to take in at once. I don't think I will read it again, not because it was bad but because it was too much.
Inhalt Alice ist zehn Jahre alt als sie bei einem Schulausflug von dem Pädophilen Ray entführt wird. Fünf Jahre später ist Alice aufgrund von Misshandlungen und Missbrauch gebrochen. Alice möchte nach den qualvollen Jahren nur eines: sterben um frei sein zu können. Ray spricht immer öfter von ihrem Tod und Alice sieht ihren Wunsch schon in greifbarer Ferne. Aber Ray hat etwas viel Schlimmeres für seine Alice im Sinn als den Tod. Meine Meinung Dieses Buch hat vom Verlag eine Altersempfehlung ab 16 Jahren, die ich nur unterstützen kann. Ein scheinbar harmloses Buch von nicht einmal 180 Seiten länge. Aber diese Geschichte hat es wirklich in sich. Alice erzählt uns ihren Leidensweg in schnörkeloser, schlichter Sprache. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt uns alles. Von ihrer Familie - zumindest das was sie noch weiß - und von Ray. Von der Entführung und vom Missbrauch. Diese Erlebnisse sind so eindringlich erzählt worden, dass ich so manche Träne für Alice vergossen habe. Ich habe Ray gehasst. Tue es auch jetzt noch. Immer wieder kam die Frage hoch wie ein Mensch so etwas tun kann. Ray mag unweigerlich krank sein, aber das rechtfertigt gar nichts. Er hat sich Alice so erzogen wie er sie haben wollte. Sie isst wann und was Ray ihr vorgibt. Sie duscht wenn Ray ihr dies erlaubt. Sie hat ihre Liebe zu ihm zu bezeugen, wenn er dies verlangt. Sie wird bestraft, wenn sie nicht Folge leistet. Sie fürchtet um ihre Familie - auch wenn die Erinnerung an sie verblasst. Sie bleibt bei Ray damit ihre alte Familie leben kann. Das ist wirklicher harter Tobak. Alice ist psychisch gebrochen. Fünf Jahre ist sie schon bei Ray und wurde nach seinen Vorstellungen geformt. Anhand ihrer Erzählungen versteht man sie und ihre Gefühle. Man denkt manchmal, wenn du nicht fliehen kannst, bring dich um - aber dann würde Ray zu ihrer alten Familie fahren und diese umbringen. In den Augen von Alice ist Ray vermutlich so etwas wie ein Gott - nicht jedoch der mit Licht und Liebe, sondern eher eine dunkle Version, die ihr Leben beherrscht und bestimmt. Alice versucht ihr Leben in kleinen Versen zu beschreiben. Ich fand diese manchmal schon bedrückender als manche brutale Szene im Buch. Ich konnte mich sofort auf Alice und ihre Geschichte einlassen. Zu sagen das ich mich mit ihr identifizieren konnte, wäre nicht richtig, da ich ihre Situation nur begrenzt nachempfinden kann. Aber den Hass, die Angst, die Wut und die Hoffnung auf Erlösung konnte ich nachempfinden. Ich konnte verstehen, dass sie gewisse Pläne von Ray ausführt nur um ihrem Ziel näher zu kommen, wie krank diese Gedanken und Handlungen auch sein mochten. Die Charaktere sind wirklich komplex beschrieben worden und auch die Umgebung und fremde Menschen, die Ray und Alice für Vater und Tochter halten, sind realistisch dargestellt. Oft keimte die Frage in mir auf ob wir denn wirklich so blind durch die Welt gehen?! Die Zeitungen lehren uns: leider ja. Das Ende war zum Teil zu erwarten. Aber trotzdem hat es mich irgendwie im Schock und unter Tränen zurückgelassen. Man denkt sich "Nein, so kann es doch nicht enden." Aber eigentlich doch. Es konnte nur so und nicht anders enden. Ich habe das Buch bewusst auf englisch gelesen - ich meine es ist auf deutsch noch nicht erhältlich - um es im Original lesen zu können. Obwohl ich nicht fließend englisch sprechen/verstehen kann, war dieses Buch sehr leicht zu lesen. Dies liegt vermutlich daran, dass es eher für ein jüngeres Publikum (ab 16 Jahren) empfohlen wird. Wer also ab und an mal ein Buch auf englisch liest/gelesen hat, wird hiermit gut zurechtkommen. Fazit Eine wirklich packende und verstörende Geschichte über ein entführtes Mädchen und ihrem Alltag mit ihrem Peiniger Ray. Auf jedenfall lesen! ABER: Nichts für Zartbesaitete und Leser denen Geschichten dieser Art generell nicht so ganz zusagen.
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und ich habe bis zur letzten Sekunde mitgefiebert. Letztendlich hätte ich mir gewünscht, dass das Buch etwas länger gewesen wäre, da ich gerne mehr Einblicke von Kylas Leben gesehen hätte. Ich fand die Gedanken von Kyla und was mit ihr geschehen ist wirklich erschreckend. Jedoch wegen den wenigen Seiten konnte man auch keine Bindung zur Protagonistin aufbauen und dadurch hinterließ die Geschichte einen unguten Nachgeschmack, aber nach 10 Minuten habe ich die Geschichte schon wieder vergessen.
Inhalt Alice ist zehn Jahre alt als sie bei einem Schulausflug von dem Pädophilen Ray entführt wird. Fünf Jahre später ist Alice aufgrund von Misshandlungen und Missbrauch gebrochen. Alice möchte nach den qualvollen Jahren nur eines: sterben um frei sein zu können. Ray spricht immer öfter von ihrem Tod und Alice sieht ihren Wunsch schon in greifbarer Ferne. Aber Ray hat etwas viel Schlimmeres für seine Alice im Sinn als den Tod. Meine Meinung Dieses Buch hat vom Verlag eine Altersempfehlung ab 16 Jahren, die ich nur unterstützen kann. Ein scheinbar harmloses Buch von nicht einmal 180 Seiten länge. Aber diese Geschichte hat es wirklich in sich. Alice erzählt uns ihren Leidensweg in schnörkeloser, schlichter Sprache. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt uns alles. Von ihrer Familie - zumindest das was sie noch weiß - und von Ray. Von der Entführung und vom Missbrauch. Diese Erlebnisse sind so eindringlich erzählt worden, dass ich so manche Träne für Alice vergossen habe. Ich habe Ray gehasst. Tue es auch jetzt noch. Immer wieder kam die Frage hoch wie ein Mensch so etwas tun kann. Ray mag unweigerlich krank sein, aber das rechtfertigt gar nichts. Er hat sich Alice so erzogen wie er sie haben wollte. Sie isst wann und was Ray ihr vorgibt. Sie duscht wenn Ray ihr dies erlaubt. Sie hat ihre Liebe zu ihm zu bezeugen, wenn er dies verlangt. Sie wird bestraft, wenn sie nicht Folge leistet. Sie fürchtet um ihre Familie - auch wenn die Erinnerung an sie verblasst. Sie bleibt bei Ray damit ihre alte Familie leben kann. Das ist wirklicher harter Tobak. Alice ist psychisch gebrochen. Fünf Jahre ist sie schon bei Ray und wurde nach seinen Vorstellungen geformt. Anhand ihrer Erzählungen versteht man sie und ihre Gefühle. Man denkt manchmal, wenn du nicht fliehen kannst, bring dich um - aber dann würde Ray zu ihrer alten Familie fahren und diese umbringen. In den Augen von Alice ist Ray vermutlich so etwas wie ein Gott - nicht jedoch der mit Licht und Liebe, sondern eher eine dunkle Version, die ihr Leben beherrscht und bestimmt. Alice versucht ihr Leben in kleinen Versen zu beschreiben. Ich fand diese manchmal schon bedrückender als manche brutale Szene im Buch. Ich konnte mich sofort auf Alice und ihre Geschichte einlassen. Zu sagen das ich mich mit ihr identifizieren konnte, wäre nicht richtig, da ich ihre Situation nur begrenzt nachempfinden kann. Aber den Hass, die Angst, die Wut und die Hoffnung auf Erlösung konnte ich nachempfinden. Ich konnte verstehen, dass sie gewisse Pläne von Ray ausführt nur um ihrem Ziel näher zu kommen, wie krank diese Gedanken und Handlungen auch sein mochten. Die Charaktere sind wirklich komplex beschrieben worden und auch die Umgebung und fremde Menschen, die Ray und Alice für Vater und Tochter halten, sind realistisch dargestellt. Oft keimte die Frage in mir auf ob wir denn wirklich so blind durch die Welt gehen?! Die Zeitungen lehren uns: leider ja. Das Ende war zum Teil zu erwarten. Aber trotzdem hat es mich irgendwie im Schock und unter Tränen zurückgelassen. Man denkt sich "Nein, so kann es doch nicht enden." Aber eigentlich doch. Es konnte nur so und nicht anders enden. Ich habe das Buch bewusst auf englisch gelesen - ich meine es ist auf deutsch noch nicht erhältlich - um es im Original lesen zu können. Obwohl ich nicht fließend englisch sprechen/verstehen kann, war dieses Buch sehr leicht zu lesen. Dies liegt vermutlich daran, dass es eher für ein jüngeres Publikum (ab 16 Jahren) empfohlen wird. Wer also ab und an mal ein Buch auf englisch liest/gelesen hat, wird hiermit gut zurechtkommen. Fazit Eine wirklich packende und verstörende Geschichte über ein entführtes Mädchen und ihrem Alltag mit ihrem Peiniger Ray. Auf jedenfall lesen! ABER: Nichts für Zartbesaitete und Leser denen Geschichten dieser Art generell nicht so ganz zusagen.
Nichts für Zartbesaitete. „The thing about hearts is that they always want to keep beating“ Dieses Buch ist sehr sehr emotional und aufreibend. Die Geschichte eines Mädchens, dass entführt, misshandelt und missbraucht wird. Der Schreibstil ist direkt und unzensiert, was somit sehr belastend ist, weil man den Leidensweg des Mädchens hautnah miterlebt. („Little Alice, all hollowed out, so easy to smash into a million little pieces“) Ich musste das Buch hin und wieder aus der Hand legen, weil es mich so mitgenommen hat.










