Lipstick & Kilts - Arran
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Aisla & Arran 🏴 Lipstick & Kilts 1
Ich bin eine Schande. Das ist seit zehn Jahren meine Wahrheit. Eine Wahrheit, mit der ich zu leben gelernt habe. Als Strafe habe ich Edinburgh, meine Familie und meine Freunde verlassen, bin nach London gezogen und habe als Anwalt Karriere gemacht. Es ist genau der richtige Job für mich, denn als Anwalt braucht man kein Herz. Mein Herz … Nun ja, das ist in Edinburgh geblieben und ich hätte niemals gedacht, dass sie mich hassen könnte. Sie ist Ailsa McGowan, die Frau, die mir auch nach zehn Jahren immer noch den Verstand raubt. Dabei wollte ich doch eigentlich nie wieder an sie denken. Aber dann bringt mich ein Schicksalsschlag zurück nach Hause und vor ihre Tür … Leider hat mir die sprachliche Gestaltung nicht zugesagt. Es war zu einfach geschrieben, zu viele deutsche Sprichwörter. Ich habe mich dadurch nicht so gut hineinversetzen können und war schnell gelangweilt. Die Protagonisten waren ganz süß. Allerdings ist Fremdgehen ein absolutes No Go!
„Schon immer dachte ich, dass Manieren was Gutes sind. Man darf nur nicht drüber nachdenken, woher sie kommen. Nämlich aus einer Zeit, als Frauen nicht als gleichberechtigt gesehen wurden, sondern als besonders labile Geschöpfe, denen man nichts zumuten konnte.“
Lipstick und Kilts hat echt gut angefangen, aber dafür stark nachgelassen. Arran war einfach unerträglich unsympathisch. Ein riesiges Ego, eine unerträgliche Überheblichkeit und absolut nicht in der Lage sein Verhalten zu reflektieren. Ailsa war super lieb, super verletzlich, super sensibel und dafür natürlich perfekt für Arrans Ego. Der Schreibstil war gut und der Verlauf der Geschichte auch. Aber der Plot und der männliche Protagonist waren eine Vollkatastrophe und machten es mir schwer am Ball zu bleiben. Hab mich dann aber doch noch durch die letzten Kapitel gequält.
Kilts? Wo sind die Kilts?
Unter dem Titel habe ich mir definitiv etwas anderes versprochen. Klar die Geschichte spielt in Schottland aber von Kilts ist weit und breit nichts zu lesen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Schottische Kultur mehr einbezogen wird. Aber am schlimmsten fand ich das ambivalente Verhalten der Protagonistin. „Nein! Doch! Oh!“ ein stetiges hin und her mit teils nicht nachvollziehbaren Entscheidungen.
So schön…
Annie kreiert hier wieder mal einen absolut tollen Typen🥵 Arran ist so toll🥰 und heiß😉 Aisla und er waren früher mal zusammen bis er ihr das Herz zerrissen hat. Und beim lesen bricht es einem auch ein klein wenig. Mit ganz viel Gefühl wird man in die Geschichte aufgesogen. Es gibt keinen großen Spannungsbogen dafür aber große Emotionen. Man hat das Gefühl mit in der Freundesgruppe zu sein und alles live mitzuerleben. Der Schmerz und die Trauer reißt einen mit und man möchte helfen. Die Story hat mich einfach total begeistert, eine absolut schöne Second Chance Geschichte.
Ein gelungener Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht!
"Nana ist tot." Diese Nachricht ändert nicht nur Arrans Leben schlagartig. Er muss zurück nach Edinburgh. Arran kommt nach Hause! Dass dies passiert, steht auch für Ailsa außer Frage. Und da ist sie wieder allgegenwärtig! Die Vergangenheit, die sie seit damals in eine Kiste gepackt hat um weiter zu funktionieren. Er wird kommen und mit ihm all die verdrängten Gefühle und Gedanken an die gemeinsame Zeit! All der Schmerz ist wieder da und mit ihm die Angst vor dem Wiedersehen! Die Protagonistin Ailsa ist bezaubernd. Eine so herzliche und hilfsbereite Person. Und obwohl sie mit Arran nicht unbedingt die schönsten Erinnerungen teilt, ist sie doch immer Teil seiner Familie geblieben. Aber auf ihre ganz eigene Art und Weise! Still und ohne Erwartungen! Sie ist einfach ein herzensguter Mensch, den man lieben muss. Arran hat mir hingegen so manchen Nerv geraubt. Auch er ist ein wirklich toller Mensch, doch die Fehler aus seiner Vergangenheit sind längst nicht vergessen. Das schlechte Gewissen gegenüber seiner Familie, seinen Freunden und auch gegenüber Ailsa plagt ihn sehr. Das ist zu jeder Zeit zu spüren! Die Geschichte hat mich in vielen Punkten sehr berührt. Leider kann ich sie euch nicht aufzählen, da ich zu sehr spoilern würde. Sie erzählt von Liebe, Verlust, Tod, Ängsten, Freunden, Hoffnung und die Aufarbeitung der Vergangenheit. Fest steht, dass ich nicht nur einmal Tränen in den Augen hatte. Besonders mit Ailsa musste ich als Leser mitleiden. Die Protagonisten wirken zu jeder Zeit authentisch. Jeder Gedanke und jede Handlung waren für mich wundervoll nachzuvollziehen. Nur mit meinem persönlichen Hasscharakter hatte ich sehr zu kämpfen. Ich hatte schon früh eine wage Vermutung. Doch am Ende hat sich diese nicht nur bestätigt, sondern ist weit schlimmer als geahnt. Es war unglaublich schön, wie sich die Protagonisten im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben. Sie in ihrem Schmerz und ihrer Aufarbeitung im Hinblick auf die Vergangenheit zu begleiten war dank der emotionalen und bildhaften Beschreibung sehr berührend und lief wie ein Film in meinem Kopf ab. Geschrieben aus der Ich-Perspektive beider Protagonisten war es ein Leichtes den Gedanken und Gefühlen zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich, spannend und fesselnd von Beginn bis zum Ende. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen, weil ich einfach nicht davon losgekommen bin. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, welche über sechs Freunde auf der Suche nach den ganz großen Gefühlen handelt. Und dieser Auftakt ist der Autorin wahrlich gelungen. Ich bin schon sehr gespannt, was uns bei den nächsten Büchern erwartet.

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Aisla & Arran 🏴 Lipstick & Kilts 1
Ich bin eine Schande. Das ist seit zehn Jahren meine Wahrheit. Eine Wahrheit, mit der ich zu leben gelernt habe. Als Strafe habe ich Edinburgh, meine Familie und meine Freunde verlassen, bin nach London gezogen und habe als Anwalt Karriere gemacht. Es ist genau der richtige Job für mich, denn als Anwalt braucht man kein Herz. Mein Herz … Nun ja, das ist in Edinburgh geblieben und ich hätte niemals gedacht, dass sie mich hassen könnte. Sie ist Ailsa McGowan, die Frau, die mir auch nach zehn Jahren immer noch den Verstand raubt. Dabei wollte ich doch eigentlich nie wieder an sie denken. Aber dann bringt mich ein Schicksalsschlag zurück nach Hause und vor ihre Tür … Leider hat mir die sprachliche Gestaltung nicht zugesagt. Es war zu einfach geschrieben, zu viele deutsche Sprichwörter. Ich habe mich dadurch nicht so gut hineinversetzen können und war schnell gelangweilt. Die Protagonisten waren ganz süß. Allerdings ist Fremdgehen ein absolutes No Go!
„Schon immer dachte ich, dass Manieren was Gutes sind. Man darf nur nicht drüber nachdenken, woher sie kommen. Nämlich aus einer Zeit, als Frauen nicht als gleichberechtigt gesehen wurden, sondern als besonders labile Geschöpfe, denen man nichts zumuten konnte.“
Lipstick und Kilts hat echt gut angefangen, aber dafür stark nachgelassen. Arran war einfach unerträglich unsympathisch. Ein riesiges Ego, eine unerträgliche Überheblichkeit und absolut nicht in der Lage sein Verhalten zu reflektieren. Ailsa war super lieb, super verletzlich, super sensibel und dafür natürlich perfekt für Arrans Ego. Der Schreibstil war gut und der Verlauf der Geschichte auch. Aber der Plot und der männliche Protagonist waren eine Vollkatastrophe und machten es mir schwer am Ball zu bleiben. Hab mich dann aber doch noch durch die letzten Kapitel gequält.
Kilts? Wo sind die Kilts?
Unter dem Titel habe ich mir definitiv etwas anderes versprochen. Klar die Geschichte spielt in Schottland aber von Kilts ist weit und breit nichts zu lesen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Schottische Kultur mehr einbezogen wird. Aber am schlimmsten fand ich das ambivalente Verhalten der Protagonistin. „Nein! Doch! Oh!“ ein stetiges hin und her mit teils nicht nachvollziehbaren Entscheidungen.
So schön…
Annie kreiert hier wieder mal einen absolut tollen Typen🥵 Arran ist so toll🥰 und heiß😉 Aisla und er waren früher mal zusammen bis er ihr das Herz zerrissen hat. Und beim lesen bricht es einem auch ein klein wenig. Mit ganz viel Gefühl wird man in die Geschichte aufgesogen. Es gibt keinen großen Spannungsbogen dafür aber große Emotionen. Man hat das Gefühl mit in der Freundesgruppe zu sein und alles live mitzuerleben. Der Schmerz und die Trauer reißt einen mit und man möchte helfen. Die Story hat mich einfach total begeistert, eine absolut schöne Second Chance Geschichte.
Ein gelungener Reihen-Auftakt, der Lust auf mehr macht!
"Nana ist tot." Diese Nachricht ändert nicht nur Arrans Leben schlagartig. Er muss zurück nach Edinburgh. Arran kommt nach Hause! Dass dies passiert, steht auch für Ailsa außer Frage. Und da ist sie wieder allgegenwärtig! Die Vergangenheit, die sie seit damals in eine Kiste gepackt hat um weiter zu funktionieren. Er wird kommen und mit ihm all die verdrängten Gefühle und Gedanken an die gemeinsame Zeit! All der Schmerz ist wieder da und mit ihm die Angst vor dem Wiedersehen! Die Protagonistin Ailsa ist bezaubernd. Eine so herzliche und hilfsbereite Person. Und obwohl sie mit Arran nicht unbedingt die schönsten Erinnerungen teilt, ist sie doch immer Teil seiner Familie geblieben. Aber auf ihre ganz eigene Art und Weise! Still und ohne Erwartungen! Sie ist einfach ein herzensguter Mensch, den man lieben muss. Arran hat mir hingegen so manchen Nerv geraubt. Auch er ist ein wirklich toller Mensch, doch die Fehler aus seiner Vergangenheit sind längst nicht vergessen. Das schlechte Gewissen gegenüber seiner Familie, seinen Freunden und auch gegenüber Ailsa plagt ihn sehr. Das ist zu jeder Zeit zu spüren! Die Geschichte hat mich in vielen Punkten sehr berührt. Leider kann ich sie euch nicht aufzählen, da ich zu sehr spoilern würde. Sie erzählt von Liebe, Verlust, Tod, Ängsten, Freunden, Hoffnung und die Aufarbeitung der Vergangenheit. Fest steht, dass ich nicht nur einmal Tränen in den Augen hatte. Besonders mit Ailsa musste ich als Leser mitleiden. Die Protagonisten wirken zu jeder Zeit authentisch. Jeder Gedanke und jede Handlung waren für mich wundervoll nachzuvollziehen. Nur mit meinem persönlichen Hasscharakter hatte ich sehr zu kämpfen. Ich hatte schon früh eine wage Vermutung. Doch am Ende hat sich diese nicht nur bestätigt, sondern ist weit schlimmer als geahnt. Es war unglaublich schön, wie sich die Protagonisten im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben. Sie in ihrem Schmerz und ihrer Aufarbeitung im Hinblick auf die Vergangenheit zu begleiten war dank der emotionalen und bildhaften Beschreibung sehr berührend und lief wie ein Film in meinem Kopf ab. Geschrieben aus der Ich-Perspektive beider Protagonisten war es ein Leichtes den Gedanken und Gefühlen zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich, spannend und fesselnd von Beginn bis zum Ende. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen, weil ich einfach nicht davon losgekommen bin. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, welche über sechs Freunde auf der Suche nach den ganz großen Gefühlen handelt. Und dieser Auftakt ist der Autorin wahrlich gelungen. Ich bin schon sehr gespannt, was uns bei den nächsten Büchern erwartet.










