Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2)
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Description
Bern 1863: Kurz bevor die Räder einer vorbeifahrenden Kutsche den kleinen Tagträumer Rudolphe Lindt auf dem Marktplatz erfassen, wird er von einem wunderschönen Blumenmädchen gerettet. Von diesem Augenblick an ist klar: Der junge Lindt hat überlebt, um Großes zu vollbringen! Doch nicht etwa so, wie es sich seine Familie wünscht. Der Sohn eines Arztes wird zum Schulabbrecher und stürzt sich in das Abenteuer. Als Charmeur und Lebemann haben ihm schon immer alle Türen offen gestanden. Wieso sollte sich das nun ändern? In Bern eröffnet er schließlich eine Schokoladenfabrik und schafft etwas Einzigartiges, das ihm einen Platz in den Geschichtsbüchern sichert: Der Junge, der einst eine herbe Enttäuschung für seine Familie war, revolutioniert die Schokoladenherstellung. Während Rudolphe Lindt das Conchieren erfindet, richten sich die Blicke der Welt auf ihn. Vor allem Chocolatier Sprüngli kann nicht glauben, was er vollbracht hat …
Opulent, dramatisch und akribisch recherchiert – die unvergessliche Familiensaga rund um die weltberühmten Schweizer Chocolatiersfamilien Sprüngli & Lindt!
Ungekürzte Lesung mit Heike Warmuth
11h 47min
Book Information
Author Description
Lisa Graf wurde in Passau geboren. Nach Stationen in München und Südspanien schlägt sie gerade Wurzeln im Berchtesgadener Land. Sie hat nicht viele Schwächen, aber zu Lindt-Schokolade konnte sie noch nie nein sagen. Mit ihrer grandiosen Familiensaga Dallmayr eroberte sie sowohl die Herzen ihrer Leserinnen als auch die Bestsellerliste und schaffte es bis an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste. Nun erscheint die mit Spannung erwartete neue Saga Lindt & Sprüngli, in der sie die bewegte Geschichte rund um die weltberühmten Schweizer Chocolatiersfamilien erzählt.
Posts
Eine interessante und fesselnde Reihenfortsetzung!
Die Familien Lindt und Sprüngli und ihre Liebe zur Schokolade Bern, 1863: Rudolphe Lindt ist acht Jahre alt, als er beinahe stirbt. Denn eine neuartige Blüte hat ihn so in ihren Bann gezogen, dass er nur durch ein mutiges Mädchen vor einer herannahenden Kutsche gerettet wurde. Seither verbindet ihn eine tiefe Freundschaft und Zuneigung zu Binia. Diese übersteht auch die vielen Jahre, die Rudolphe später bei seinen Verwandten in Lausanne am Genfer See verbringt und dort die Schokoladenherstellung erlernt. Denn durch seinen Großonkel durfte er endlich ein Ziel für sein zukünftiges Leben entdecken. So macht er sich nach seiner Rückkehr nach Bern gleich auf die Suche nach den perfekten Fabrikgebäuden für seine Schokoladenmanufaktur. Immer unterstützt von Binia. Zürich, 1863: Die Familie Sprüngli genießt ihren guten Ruf in der Stadt und hat mit seiner Konditorei und angeschlossenem Erfrischungsraum etwas weit über die Stadtgrenzen hinaus berühmtes erschaffen. Doch auch hier übernimmt langsam die jüngere Generation die Führung und es ändert sich so manches. Lisa Graf hat eine flüssige Weise zu erzählen und zieht damit die Leser*innen schnell in ihren Bann. Obwohl dieser Roman ein zweiter Teil ist, könnte auch erst hier mit der Reihe gestartet werden, denn die Autorin wiederholt wichtige Fakten im Verlauf der Handlung. Einzig die vielen Namensgleichheiten in den Familien sorgen manchmal für kurzzeitige Verwirrung, diesen Fakt kann die Autorin aber nicht verändern und macht das Bestmögliche daraus. Bereits der erste Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich war neugierig, wie sich die Familiengeschichten fortsetzen. Vorallem die Familie Lindt steht nun im Mittelpunkt, denn Rudolphe widmet sein Leben nun der Schokolade. Was mich verwundert und gleichzeitig begeistert hat, denn gerade er war planlos und wusste nur, was er nicht machen wollte in der Zukunft. Doch seine Liebe zur Schokolade ist erwacht und diese Leidenschaft ist nun nicht mehr auszulöschen. Ein Roman, der dringend eine Tafel Schokolade beim Lesen erfordert, denn die Lust auf Schokolade ist immer da und muss gestillt werden!

Lisa Graf hat den zweiten Teile ihrer Trilogie der schokoladigen Geschichte von „Lindt & Sprüngli“ unter dem Namen „Zwei Rivalen, ein Traum“ veröffentlicht. Wir schreiben inzwischen das Jahr 1863 als der Junge Rudolphe Lindt von einem bildhübschen Blumenmädchen gerettet wird, bevor er unter die Räder einer vorbeifahrenden Rutsche erfasst wird. Nachdem ihm das Leben gerettet wurde, ist ihm klar, er möchte großes Vollbringen. Jedoch nicht wie seine Familie es sich wünschen würde. Er übernimmt nicht die Apotheke und bricht die Schule ab. Bei seinem Onkel arbeitet er in der Fabrik mit und nach seiner Rückkehr eröffnet er seine eigene Schokoladenfabrik. Er arbeitet rund um die Ohr an den Produkt, da es besser schmecken soll, als das der Konkurrenz. Wie und ob ihm das gelingt, wird auf rund 500 Seiten erzählt. Lisa Graf hat auch mit ihrem zweiten Band einen sehr kurzweiligen und interessanten historischen Roman geschrieben, der sich gut weg lesen lässt und man gut unterhalten wird. Der flüssige und brillante Schreibstil macht sie zu einer tollen Erzählerin. Die Figuren sind alle sehr lebendig gezeichnet und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Ein großes Leseerlebnis, dass die Autorin im Jahr 2026 zum Finale führt. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne, für alle die historische Romane oder Schokolade mögen.
Band 2 hat mich direkt wieder abgeholt. Ich war sofort wieder drin in dieser Schoggiwelt und hatte richtig Freude daran, wie alles weitererzählt wird. Die Spannung zieht sich konstant durch die Geschichte, ohne dass es je zu viel oder zu wenig wird. Besonders stark fand ich wieder, wie mit Sprache gespielt wird. Das Berndeutsche und auch die französischen Einflüsse wirken total stimmig und nicht aufgesetzt. Wieder richtig stark, spannend und mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Ich hatte eine richtig gute Zeit damit und freue mich jetzt schon sehr auf Band 3.

Ein Einblick in die Ursprünge der berühmten Schokolade
Inhalt: Rudolf Lindt, Sohn eines Apothekers aus Bern, gilt als Träumer. Eines Tages wird er fast von einer Kutsche überfahren. Im letzten Moment kann ihn das Blumenmädchen Binia retten, die in der Matte, einem ärmlichen Viertel der Stadt, lebt. Ab diesem Zeitpunkt verbringt er heimlich viel Zeit mit ihr. Als Rudolf die Schule beendet hat und immer noch nicht weiß, was er möchte, bekommt er die Chance, bei seinem Onkel in Lausanne alles über die Schokoladenherstellung zu lernen. Anfangs skeptisch, findet Rudolphe, wie er sich jetzt nennt, immer mehr gefallen daran. Ein paar Jahre später kehrt er nach Bern zurück. Versessen davon, die beste Schokolade der ganzen Welt herzustellen. Er kauft ein altes Fabrikgebäude in der Matte und beginnt mit den ersten Versuchen. Während alle nur auf sein Scheitern warten, glaubt Binia fest an ihn...... Leseeindruck: "Lindt & Sprüngli - Zwei Rivalen, ein Traum" ist der 2. Band einer Trilogie und erfasst den Zeitraum von 1863 bis 1880. Während es im ersten Band hauptsächlich um Rudolf Sprüngli geht, erfährt man in der Fortsetzung alles über das Leben von Rudolf (Rudolphe) Lindt. Ich fand es spannend seinen Werdegang zu verfolgen und habe viel über Bern, Lausanne und die Schokoladenherstellung gelernt. Vor allem gegen Ende wurde es richtig spannend. Immer wieder scheitert Rudolf Lindt bei seinen Versuchen und plötzlich hat er einen Durchbruch, kann sich darauf aber immer noch nicht ausruhen. Ein bisschen verzweifeln haben mich die vielen Namensgleichheiten lassen. Vor allem, wenn es dann wieder einen Sprung zu Familie Sprüngli gab, um zu erfahren wie es hier weiterging. Aber es hießen nunmal bald alle Rudolf oder David. Das ist der Geschichte geschuldet. Fazit: Auch "Lindt & Sprüngli - Zwei Rivalen, ein Traum" konnte mich überzeugen und ich habe einen tiefen Einblick in die Ursprünge der berühmten Schokolade bekommen. Das Ende lässt ahnen, dass die Rivalen Sprüngli und Lindt bald zusammen kommen. Ich kann es kaum erwarten bis der Abschluss der Trilogie erscheint. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Gelungene Fortsetzung
Etwas spannender als der erste Teil war diese Reise. Diesmal begleiten wir den jungen Lindt, demnach wird sich wohl der dritte Teil darum drehen, wie die zwei zusammenfinden und sich das Unternehmen bildet. Das einzige, was mich extrem gestört hat, war die Beschreibung der Frauen und deren Alltag und vorgeschriebene Verhaltensweisen . Ich weiß, dass das alles der historischen Genauigkeit gewidmet ist, die Autorin nennt ja auch Quellen in dieser Hinsicht hinten. Aber puuuuh wie da die Männer mit den Frauen geredet haben. Das gab schon ein Geschmäckle 😅 Werde trotzdem den dritten Teil lesen und freue mich drauf 🙂
Im ersten Band ging es vor allem um die Familie Sprüngli und die Entwicklung der Sprüngli Schokolade und Confiserie. Im Zweiten Band erscheint Rudolf Lindt auf der Bildfläche. Er zaudert, nach der Schule und dem Tod seiner Lieblingsschwester, was er machen möchte. Eins weiß er, er möchte nicht wie sein Vater Apotheker werden. Rudolf geht zu seinen Verwandten nach Lausanne. Anfangs wird er "getestet" und schuftet in deren Schokoladenfabrik. Rudolf, jetzt Rodolphe, lernt alles was zum Thema Schokoladenherstellung gehört. Wieder zurück in Bern, will er endlich seine eigene Fabrik, trotz des Widerstands, seiner Eltern eröffnen. Rodolphe sucht sich Hilfe und experimentiert mit Maschinen und Mischungen, bis er das Ergebnis hat was er sich wünscht und auf den Markt gehen kann. Selbst Sprüngli bekommt Wind von der neuen Schokolade und der Konkurrenzkampf kann beginnen... Wieder sehr anschaulich erzählt, wie bereits im ersten Band.
Ein würdiger Nachfolger 🍫
Wieder einmal wurde die Schokolade so fein beschrieben, dass man sie selbst fast schon riechen und schmecken konnte. Erneut habe ich viel neues über die Herstellung des braunen Golds gelernt. An sich war das Buch ein gelungener zweiter Band, auch dass endlich Lindt eine größere Rolle spielt, war super. Allerdings hat mir im ersten Band die Dynamik zwischen den Charakteren doch besser gefallen als hier - hier habe ich keine so enge Bindung zu ihnen aufbauen können. Auch fiel es mir teilweise schwer den Überblick über die einzelnen Personen (zumal es so viele Rudolfs gibt) und Zeitebenen beizubehalten. Die 3* sind absolut nicht negativ gemeint - es ist eben ein solider zweiter Band, der dem ersten m.M.n. nicht das Wasser reichen konnte. Sehr interessant und natürlich freue ich mich auch schon auf den abschließenden Band der Reihe!

Mehr als interessant
Der erste Band war ja schon spannend zu lesen. Wie Sprüngli gekämpft hat. Im zweiten Band lerne ich endlich die Lindt Seite kennen. Auch sein Kampf ist einzigartig. Spannend. Ich dachte, dass es nur zwei Bände geben würde und war schon so gespannt, wie die beiden Familien aufeinandertreffen. Doch scheinbar muss ich noch auf einen dritten Band warten. Die Autorin beschreibt die Orte so genau, als hätte sie in der Zeit gelebt. Es muss einiges an Recherche gebraucht haben, um Orte und Menschen so zum Leben zu erwecken, dass ich selbst dachte, ich sein ein Teil davon.
Für mich war der zweite Band von 𝘓𝘪𝘯𝘥𝘵 & 𝘚𝘱𝘳𝘶̈𝘯𝘨𝘭𝘪 wieder ein wunderbar atmosphärischer, gemütlicher Roman.
🍫 𝘌𝘳 𝘸𝘶̈𝘳𝘥𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘩𝘪𝘯𝘻𝘶𝘧𝘶̈𝘨𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘨𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯 𝘬𝘰̈𝘯𝘯𝘦𝘯, 𝘰𝘩𝘯𝘦 𝘥𝘦𝘮 𝘎𝘦𝘴𝘢𝘮𝘵𝘣𝘪𝘭𝘥, 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘒𝘰𝘮𝘱𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯 𝘢𝘶𝘴 𝘋𝘶𝘧𝘵, 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘮𝘢𝘤𝘬 𝘶𝘯𝘥 𝘒𝘰𝘯𝘴𝘪𝘴𝘵𝘦𝘯𝘻 𝘻𝘶 𝘴𝘤𝘩𝘢𝘥𝘦𝘯. 𝘚𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘰𝘬𝘰𝘭𝘢𝘥𝘦 𝘴𝘤𝘩𝘮𝘦𝘤𝘬𝘵𝘦 𝘬𝘰̈𝘴𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘢𝘩 𝘨𝘶𝘵 𝘢𝘶𝘴. 𝘚𝘪𝘦 𝘬𝘰𝘯𝘯𝘵𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘣𝘦𝘴𝘴𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯. 𝘚𝘰 𝘸𝘢𝘳 𝘴𝘪𝘦 𝘱𝘦𝘳𝘧𝘦𝘬𝘵. ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ᴿᴱᶻᴱᴺˢᴵᴼᴺˢᴱˣᴱᴹᴾᴸᴬᴿ⁾ 💭 Vielen Dank an @team.bloggerportal & @penguinbuecher für das tolle Rezensionsexemplar! 🫶🏻 Ich habe mich riesig auf die Fortsetzung von 𝘓𝘪𝘯𝘥𝘵 & 𝘚𝘱𝘳𝘶̈𝘯𝘨𝘭𝘪 gefreut, schließlich war Band 1 mein Einstieg in historische Romane. Die Geschichte setzt 1863, also am Ende des ersten Bandes, an und führte mich bis ins Jahr 1880. Dieses Mal steht Rudolf Lindt im Mittelpunkt, aber auch die Familie Sprüngli spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Im ersten Band habe ich es geliebt, Rudolf Sprüngli von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter zu begleiten, seine Leidenschaft für Schokolade zu entdecken und seinen beruflichen Weg mitzuverfolgen. Nun lernte ich Rudolf Lindt kennen, den Sohn eines Apothekers, der einen anderen Weg einschlagen möchte als sein Vater. Nach dem Tod seiner geliebten Schwester zieht er zu seinem Onkel nach Lausanne, wo er in einer Schokoladenfabrik arbeitet. Später gründet er in Bern seine eigene und ich verfolgte, welche Rückschläge, aber auch Erfolge ihn auf diesem Weg prägten. Parallel dazu verfolgte ich weiterhin die Entwicklungen bei den Sprünglis: wie Rudolfs Söhne heranwachsen, Verantwortung übernehmen und das Familienunternehmen weiterführen. Alte Bekannte tauchen wieder auf, aber auch neue Figuren bereichern die Geschichte. All das fügt sich zu einem harmonischen, lebendigen Gesamtbild. Lisa Graf gelingt es erneut, historische Ereignisse, persönliche Schicksale und den Zauber der Schokoladenwelt zu verbinden. Durch die wechselnden Perspektiven wirkt alles sehr lebendig und nahbar. Für mich war der zweite Band von 𝘓𝘪𝘯𝘥𝘵 & 𝘚𝘱𝘳𝘶̈𝘯𝘨𝘭𝘪 wieder ein wunderbar atmosphärischer, gemütlicher Roman, der mich in eine andere Zeit versetzt hat. Ich freue mich schon sehr auf den abschließenden Band und darauf, die Wege der Familien Lindt und Sprüngli weiterzuverfolgen. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆

Rudolphes Visionen Als der junge Lindt sich verträumt über den Marktplatz seiner Heimatstadt bewegt, überlebt er einen Unfall nur knapp. Es ist ein Unfall, den sein persönliches Leben nachhaltig beeinflussen wird und gleichzeitig die Basis für eine Neuentwicklung im Schokoladenbusiness. „Lindt & Sprüngli: Zwei Rivalen, ein Traum.“ ist Band 2 um die Lindt & Sprüngli-Trilogie von Lisa Graf. Es ist die Geschichte einer jungen Generation von Chocolatiers, die sich bemühen, den Markt um die Schokolade zu verändern. Eine Generation, die versucht, den Genuss des Kakaos in die europäischen Haushalte zu bringen. Es ist die Geschichte des jungen Rudolf Lindt, seinen Ideen und Vorstellungen, seiner Wanderschaft, aber auch seiner Familiengeschichte, aber vor allem einer besonderen Freundschaft, die vermutlich die Basis für unseren heutigen Schokoladengenuss bildet. Rudolf ist ein Visionär, der sich gegen alle Bedenken auflehnt, eine Fabrik im ärmeren Viertel Berns gründet und sich der Unterstützung der Bewohner dieser Gegend aufgrund der Freundschaft zu Binia sicher sein kann. Es ist der Beginn der Lindtschen Schokoladenproduktion, der auch die Familie Sprüngli, die man bereits im ersten Band kennengelernt hat, aufhorchen lässt. Rudolf, später Rudolphe, zeigt mit seiner Geschichte aber auch gleichzeitig, dass es sich lohnt, durchzuhalten, zu kämpfen und sich auch gegen die eigene Familie durchzusetzen. Er war für mich manchmal etwas schwierig zu greifen, denn er ist ein Träumer, ein Macher, aber auch jemand, dem Standesgrenzen egal sind. Binia wiederum ist sein Fels in der Brandung, der ihn fördert, der an ihn glaubt, sich aber selber nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, obwohl auch bei ihr manchmal ein Hauch von Unsicherheit auftritt. Während ich nach dem Lesen des ersten Bandes noch die Verbindung zur Firma Lindt gesucht habe, bringt dieser Band nun Licht ins Dunkel und da auch ein dritter Band schon angekündigt wird, bin ich nun beruhigter, dass wir nach und nach erfahren werden, wie sich die Schokolade, die für uns meist das Highlight an Weihnachten und Ostern bildet, aber auch im alltäglichen zu finden ist, entwickelt hat. Wer also neugierig ist, was sich hinter dem kleinen Lindt-Hasen verbirgt und wie sich die Firma Lindt entwickelte, sollte auch diesen zweiten Band lesen und mit Vorfreude auf Band 3 warten.
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Bern 1863: Kurz bevor die Räder einer vorbeifahrenden Kutsche den kleinen Tagträumer Rudolphe Lindt auf dem Marktplatz erfassen, wird er von einem wunderschönen Blumenmädchen gerettet. Von diesem Augenblick an ist klar: Der junge Lindt hat überlebt, um Großes zu vollbringen! Doch nicht etwa so, wie es sich seine Familie wünscht. Der Sohn eines Arztes wird zum Schulabbrecher und stürzt sich in das Abenteuer. Als Charmeur und Lebemann haben ihm schon immer alle Türen offen gestanden. Wieso sollte sich das nun ändern? In Bern eröffnet er schließlich eine Schokoladenfabrik und schafft etwas Einzigartiges, das ihm einen Platz in den Geschichtsbüchern sichert: Der Junge, der einst eine herbe Enttäuschung für seine Familie war, revolutioniert die Schokoladenherstellung. Während Rudolphe Lindt das Conchieren erfindet, richten sich die Blicke der Welt auf ihn. Vor allem Chocolatier Sprüngli kann nicht glauben, was er vollbracht hat …
Opulent, dramatisch und akribisch recherchiert – die unvergessliche Familiensaga rund um die weltberühmten Schweizer Chocolatiersfamilien Sprüngli & Lindt!
Ungekürzte Lesung mit Heike Warmuth
11h 47min
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Author Description
Lisa Graf wurde in Passau geboren. Nach Stationen in München und Südspanien schlägt sie gerade Wurzeln im Berchtesgadener Land. Sie hat nicht viele Schwächen, aber zu Lindt-Schokolade konnte sie noch nie nein sagen. Mit ihrer grandiosen Familiensaga Dallmayr eroberte sie sowohl die Herzen ihrer Leserinnen als auch die Bestsellerliste und schaffte es bis an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste. Nun erscheint die mit Spannung erwartete neue Saga Lindt & Sprüngli, in der sie die bewegte Geschichte rund um die weltberühmten Schweizer Chocolatiersfamilien erzählt.
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Eine interessante und fesselnde Reihenfortsetzung!
Die Familien Lindt und Sprüngli und ihre Liebe zur Schokolade Bern, 1863: Rudolphe Lindt ist acht Jahre alt, als er beinahe stirbt. Denn eine neuartige Blüte hat ihn so in ihren Bann gezogen, dass er nur durch ein mutiges Mädchen vor einer herannahenden Kutsche gerettet wurde. Seither verbindet ihn eine tiefe Freundschaft und Zuneigung zu Binia. Diese übersteht auch die vielen Jahre, die Rudolphe später bei seinen Verwandten in Lausanne am Genfer See verbringt und dort die Schokoladenherstellung erlernt. Denn durch seinen Großonkel durfte er endlich ein Ziel für sein zukünftiges Leben entdecken. So macht er sich nach seiner Rückkehr nach Bern gleich auf die Suche nach den perfekten Fabrikgebäuden für seine Schokoladenmanufaktur. Immer unterstützt von Binia. Zürich, 1863: Die Familie Sprüngli genießt ihren guten Ruf in der Stadt und hat mit seiner Konditorei und angeschlossenem Erfrischungsraum etwas weit über die Stadtgrenzen hinaus berühmtes erschaffen. Doch auch hier übernimmt langsam die jüngere Generation die Führung und es ändert sich so manches. Lisa Graf hat eine flüssige Weise zu erzählen und zieht damit die Leser*innen schnell in ihren Bann. Obwohl dieser Roman ein zweiter Teil ist, könnte auch erst hier mit der Reihe gestartet werden, denn die Autorin wiederholt wichtige Fakten im Verlauf der Handlung. Einzig die vielen Namensgleichheiten in den Familien sorgen manchmal für kurzzeitige Verwirrung, diesen Fakt kann die Autorin aber nicht verändern und macht das Bestmögliche daraus. Bereits der erste Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich war neugierig, wie sich die Familiengeschichten fortsetzen. Vorallem die Familie Lindt steht nun im Mittelpunkt, denn Rudolphe widmet sein Leben nun der Schokolade. Was mich verwundert und gleichzeitig begeistert hat, denn gerade er war planlos und wusste nur, was er nicht machen wollte in der Zukunft. Doch seine Liebe zur Schokolade ist erwacht und diese Leidenschaft ist nun nicht mehr auszulöschen. Ein Roman, der dringend eine Tafel Schokolade beim Lesen erfordert, denn die Lust auf Schokolade ist immer da und muss gestillt werden!

Lisa Graf hat den zweiten Teile ihrer Trilogie der schokoladigen Geschichte von „Lindt & Sprüngli“ unter dem Namen „Zwei Rivalen, ein Traum“ veröffentlicht. Wir schreiben inzwischen das Jahr 1863 als der Junge Rudolphe Lindt von einem bildhübschen Blumenmädchen gerettet wird, bevor er unter die Räder einer vorbeifahrenden Rutsche erfasst wird. Nachdem ihm das Leben gerettet wurde, ist ihm klar, er möchte großes Vollbringen. Jedoch nicht wie seine Familie es sich wünschen würde. Er übernimmt nicht die Apotheke und bricht die Schule ab. Bei seinem Onkel arbeitet er in der Fabrik mit und nach seiner Rückkehr eröffnet er seine eigene Schokoladenfabrik. Er arbeitet rund um die Ohr an den Produkt, da es besser schmecken soll, als das der Konkurrenz. Wie und ob ihm das gelingt, wird auf rund 500 Seiten erzählt. Lisa Graf hat auch mit ihrem zweiten Band einen sehr kurzweiligen und interessanten historischen Roman geschrieben, der sich gut weg lesen lässt und man gut unterhalten wird. Der flüssige und brillante Schreibstil macht sie zu einer tollen Erzählerin. Die Figuren sind alle sehr lebendig gezeichnet und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Ein großes Leseerlebnis, dass die Autorin im Jahr 2026 zum Finale führt. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne, für alle die historische Romane oder Schokolade mögen.
Band 2 hat mich direkt wieder abgeholt. Ich war sofort wieder drin in dieser Schoggiwelt und hatte richtig Freude daran, wie alles weitererzählt wird. Die Spannung zieht sich konstant durch die Geschichte, ohne dass es je zu viel oder zu wenig wird. Besonders stark fand ich wieder, wie mit Sprache gespielt wird. Das Berndeutsche und auch die französischen Einflüsse wirken total stimmig und nicht aufgesetzt. Wieder richtig stark, spannend und mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Ich hatte eine richtig gute Zeit damit und freue mich jetzt schon sehr auf Band 3.

Ein Einblick in die Ursprünge der berühmten Schokolade
Inhalt: Rudolf Lindt, Sohn eines Apothekers aus Bern, gilt als Träumer. Eines Tages wird er fast von einer Kutsche überfahren. Im letzten Moment kann ihn das Blumenmädchen Binia retten, die in der Matte, einem ärmlichen Viertel der Stadt, lebt. Ab diesem Zeitpunkt verbringt er heimlich viel Zeit mit ihr. Als Rudolf die Schule beendet hat und immer noch nicht weiß, was er möchte, bekommt er die Chance, bei seinem Onkel in Lausanne alles über die Schokoladenherstellung zu lernen. Anfangs skeptisch, findet Rudolphe, wie er sich jetzt nennt, immer mehr gefallen daran. Ein paar Jahre später kehrt er nach Bern zurück. Versessen davon, die beste Schokolade der ganzen Welt herzustellen. Er kauft ein altes Fabrikgebäude in der Matte und beginnt mit den ersten Versuchen. Während alle nur auf sein Scheitern warten, glaubt Binia fest an ihn...... Leseeindruck: "Lindt & Sprüngli - Zwei Rivalen, ein Traum" ist der 2. Band einer Trilogie und erfasst den Zeitraum von 1863 bis 1880. Während es im ersten Band hauptsächlich um Rudolf Sprüngli geht, erfährt man in der Fortsetzung alles über das Leben von Rudolf (Rudolphe) Lindt. Ich fand es spannend seinen Werdegang zu verfolgen und habe viel über Bern, Lausanne und die Schokoladenherstellung gelernt. Vor allem gegen Ende wurde es richtig spannend. Immer wieder scheitert Rudolf Lindt bei seinen Versuchen und plötzlich hat er einen Durchbruch, kann sich darauf aber immer noch nicht ausruhen. Ein bisschen verzweifeln haben mich die vielen Namensgleichheiten lassen. Vor allem, wenn es dann wieder einen Sprung zu Familie Sprüngli gab, um zu erfahren wie es hier weiterging. Aber es hießen nunmal bald alle Rudolf oder David. Das ist der Geschichte geschuldet. Fazit: Auch "Lindt & Sprüngli - Zwei Rivalen, ein Traum" konnte mich überzeugen und ich habe einen tiefen Einblick in die Ursprünge der berühmten Schokolade bekommen. Das Ende lässt ahnen, dass die Rivalen Sprüngli und Lindt bald zusammen kommen. Ich kann es kaum erwarten bis der Abschluss der Trilogie erscheint. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Gelungene Fortsetzung
Etwas spannender als der erste Teil war diese Reise. Diesmal begleiten wir den jungen Lindt, demnach wird sich wohl der dritte Teil darum drehen, wie die zwei zusammenfinden und sich das Unternehmen bildet. Das einzige, was mich extrem gestört hat, war die Beschreibung der Frauen und deren Alltag und vorgeschriebene Verhaltensweisen . Ich weiß, dass das alles der historischen Genauigkeit gewidmet ist, die Autorin nennt ja auch Quellen in dieser Hinsicht hinten. Aber puuuuh wie da die Männer mit den Frauen geredet haben. Das gab schon ein Geschmäckle 😅 Werde trotzdem den dritten Teil lesen und freue mich drauf 🙂
Im ersten Band ging es vor allem um die Familie Sprüngli und die Entwicklung der Sprüngli Schokolade und Confiserie. Im Zweiten Band erscheint Rudolf Lindt auf der Bildfläche. Er zaudert, nach der Schule und dem Tod seiner Lieblingsschwester, was er machen möchte. Eins weiß er, er möchte nicht wie sein Vater Apotheker werden. Rudolf geht zu seinen Verwandten nach Lausanne. Anfangs wird er "getestet" und schuftet in deren Schokoladenfabrik. Rudolf, jetzt Rodolphe, lernt alles was zum Thema Schokoladenherstellung gehört. Wieder zurück in Bern, will er endlich seine eigene Fabrik, trotz des Widerstands, seiner Eltern eröffnen. Rodolphe sucht sich Hilfe und experimentiert mit Maschinen und Mischungen, bis er das Ergebnis hat was er sich wünscht und auf den Markt gehen kann. Selbst Sprüngli bekommt Wind von der neuen Schokolade und der Konkurrenzkampf kann beginnen... Wieder sehr anschaulich erzählt, wie bereits im ersten Band.
Ein würdiger Nachfolger 🍫
Wieder einmal wurde die Schokolade so fein beschrieben, dass man sie selbst fast schon riechen und schmecken konnte. Erneut habe ich viel neues über die Herstellung des braunen Golds gelernt. An sich war das Buch ein gelungener zweiter Band, auch dass endlich Lindt eine größere Rolle spielt, war super. Allerdings hat mir im ersten Band die Dynamik zwischen den Charakteren doch besser gefallen als hier - hier habe ich keine so enge Bindung zu ihnen aufbauen können. Auch fiel es mir teilweise schwer den Überblick über die einzelnen Personen (zumal es so viele Rudolfs gibt) und Zeitebenen beizubehalten. Die 3* sind absolut nicht negativ gemeint - es ist eben ein solider zweiter Band, der dem ersten m.M.n. nicht das Wasser reichen konnte. Sehr interessant und natürlich freue ich mich auch schon auf den abschließenden Band der Reihe!

Mehr als interessant
Der erste Band war ja schon spannend zu lesen. Wie Sprüngli gekämpft hat. Im zweiten Band lerne ich endlich die Lindt Seite kennen. Auch sein Kampf ist einzigartig. Spannend. Ich dachte, dass es nur zwei Bände geben würde und war schon so gespannt, wie die beiden Familien aufeinandertreffen. Doch scheinbar muss ich noch auf einen dritten Band warten. Die Autorin beschreibt die Orte so genau, als hätte sie in der Zeit gelebt. Es muss einiges an Recherche gebraucht haben, um Orte und Menschen so zum Leben zu erwecken, dass ich selbst dachte, ich sein ein Teil davon.
Für mich war der zweite Band von 𝘓𝘪𝘯𝘥𝘵 & 𝘚𝘱𝘳𝘶̈𝘯𝘨𝘭𝘪 wieder ein wunderbar atmosphärischer, gemütlicher Roman.
🍫 𝘌𝘳 𝘸𝘶̈𝘳𝘥𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘩𝘪𝘯𝘻𝘶𝘧𝘶̈𝘨𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘨𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯 𝘬𝘰̈𝘯𝘯𝘦𝘯, 𝘰𝘩𝘯𝘦 𝘥𝘦𝘮 𝘎𝘦𝘴𝘢𝘮𝘵𝘣𝘪𝘭𝘥, 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘒𝘰𝘮𝘱𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯 𝘢𝘶𝘴 𝘋𝘶𝘧𝘵, 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘮𝘢𝘤𝘬 𝘶𝘯𝘥 𝘒𝘰𝘯𝘴𝘪𝘴𝘵𝘦𝘯𝘻 𝘻𝘶 𝘴𝘤𝘩𝘢𝘥𝘦𝘯. 𝘚𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘰𝘬𝘰𝘭𝘢𝘥𝘦 𝘴𝘤𝘩𝘮𝘦𝘤𝘬𝘵𝘦 𝘬𝘰̈𝘴𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘢𝘩 𝘨𝘶𝘵 𝘢𝘶𝘴. 𝘚𝘪𝘦 𝘬𝘰𝘯𝘯𝘵𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘣𝘦𝘴𝘴𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯. 𝘚𝘰 𝘸𝘢𝘳 𝘴𝘪𝘦 𝘱𝘦𝘳𝘧𝘦𝘬𝘵. ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ᴿᴱᶻᴱᴺˢᴵᴼᴺˢᴱˣᴱᴹᴾᴸᴬᴿ⁾ 💭 Vielen Dank an @team.bloggerportal & @penguinbuecher für das tolle Rezensionsexemplar! 🫶🏻 Ich habe mich riesig auf die Fortsetzung von 𝘓𝘪𝘯𝘥𝘵 & 𝘚𝘱𝘳𝘶̈𝘯𝘨𝘭𝘪 gefreut, schließlich war Band 1 mein Einstieg in historische Romane. Die Geschichte setzt 1863, also am Ende des ersten Bandes, an und führte mich bis ins Jahr 1880. Dieses Mal steht Rudolf Lindt im Mittelpunkt, aber auch die Familie Sprüngli spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Im ersten Band habe ich es geliebt, Rudolf Sprüngli von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter zu begleiten, seine Leidenschaft für Schokolade zu entdecken und seinen beruflichen Weg mitzuverfolgen. Nun lernte ich Rudolf Lindt kennen, den Sohn eines Apothekers, der einen anderen Weg einschlagen möchte als sein Vater. Nach dem Tod seiner geliebten Schwester zieht er zu seinem Onkel nach Lausanne, wo er in einer Schokoladenfabrik arbeitet. Später gründet er in Bern seine eigene und ich verfolgte, welche Rückschläge, aber auch Erfolge ihn auf diesem Weg prägten. Parallel dazu verfolgte ich weiterhin die Entwicklungen bei den Sprünglis: wie Rudolfs Söhne heranwachsen, Verantwortung übernehmen und das Familienunternehmen weiterführen. Alte Bekannte tauchen wieder auf, aber auch neue Figuren bereichern die Geschichte. All das fügt sich zu einem harmonischen, lebendigen Gesamtbild. Lisa Graf gelingt es erneut, historische Ereignisse, persönliche Schicksale und den Zauber der Schokoladenwelt zu verbinden. Durch die wechselnden Perspektiven wirkt alles sehr lebendig und nahbar. Für mich war der zweite Band von 𝘓𝘪𝘯𝘥𝘵 & 𝘚𝘱𝘳𝘶̈𝘯𝘨𝘭𝘪 wieder ein wunderbar atmosphärischer, gemütlicher Roman, der mich in eine andere Zeit versetzt hat. Ich freue mich schon sehr auf den abschließenden Band und darauf, die Wege der Familien Lindt und Sprüngli weiterzuverfolgen. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆

Rudolphes Visionen Als der junge Lindt sich verträumt über den Marktplatz seiner Heimatstadt bewegt, überlebt er einen Unfall nur knapp. Es ist ein Unfall, den sein persönliches Leben nachhaltig beeinflussen wird und gleichzeitig die Basis für eine Neuentwicklung im Schokoladenbusiness. „Lindt & Sprüngli: Zwei Rivalen, ein Traum.“ ist Band 2 um die Lindt & Sprüngli-Trilogie von Lisa Graf. Es ist die Geschichte einer jungen Generation von Chocolatiers, die sich bemühen, den Markt um die Schokolade zu verändern. Eine Generation, die versucht, den Genuss des Kakaos in die europäischen Haushalte zu bringen. Es ist die Geschichte des jungen Rudolf Lindt, seinen Ideen und Vorstellungen, seiner Wanderschaft, aber auch seiner Familiengeschichte, aber vor allem einer besonderen Freundschaft, die vermutlich die Basis für unseren heutigen Schokoladengenuss bildet. Rudolf ist ein Visionär, der sich gegen alle Bedenken auflehnt, eine Fabrik im ärmeren Viertel Berns gründet und sich der Unterstützung der Bewohner dieser Gegend aufgrund der Freundschaft zu Binia sicher sein kann. Es ist der Beginn der Lindtschen Schokoladenproduktion, der auch die Familie Sprüngli, die man bereits im ersten Band kennengelernt hat, aufhorchen lässt. Rudolf, später Rudolphe, zeigt mit seiner Geschichte aber auch gleichzeitig, dass es sich lohnt, durchzuhalten, zu kämpfen und sich auch gegen die eigene Familie durchzusetzen. Er war für mich manchmal etwas schwierig zu greifen, denn er ist ein Träumer, ein Macher, aber auch jemand, dem Standesgrenzen egal sind. Binia wiederum ist sein Fels in der Brandung, der ihn fördert, der an ihn glaubt, sich aber selber nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, obwohl auch bei ihr manchmal ein Hauch von Unsicherheit auftritt. Während ich nach dem Lesen des ersten Bandes noch die Verbindung zur Firma Lindt gesucht habe, bringt dieser Band nun Licht ins Dunkel und da auch ein dritter Band schon angekündigt wird, bin ich nun beruhigter, dass wir nach und nach erfahren werden, wie sich die Schokolade, die für uns meist das Highlight an Weihnachten und Ostern bildet, aber auch im alltäglichen zu finden ist, entwickelt hat. Wer also neugierig ist, was sich hinter dem kleinen Lindt-Hasen verbirgt und wie sich die Firma Lindt entwickelte, sollte auch diesen zweiten Band lesen und mit Vorfreude auf Band 3 warten.
















