Lieber Feind

Lieber Feind

Hardback
4.421
EmanzipationUniversitätBriefeWaisenhaus

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Description

Ein Waisenhaus leiten? Sally McBride erklärt ihre beste Freundin Judy für komplett verrückt, als diese ihr die Leitung des John-Grier-Heims übertragen will. Hätte ihr Verlobter nicht schallend gelacht und damit ihren Ehrgeiz geweckt, Sally hätte niemals eingewilligt.

Plötzlich einhundert Kinder zu haben, ist keine leichte Aufgabe! Und die Zustände im Heim sind haarsträubend. Mit Verve geht Sally an die Arbeit, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch dabei macht sie sich nicht nur Freunde. Ihr liebster Feind allerdings ist und bleibt der betreuende Kinderarzt Dr. Robin MacRae.

Mit „Lieber Feind“ knüpft Jean Webster an „Lieber Daddy-Long-Legs“ an. Im Unterschied zu den Briefen von Judy an Daddy-Long-Legs, schreibt Sally an mehrere Adressaten, auch an Judy, so dass wir so auch erfahren, wie deren Geschichte weitergeht. Geistreich, anrührend und voller Charme, sollte man sich auch diesen wunderbaren Briefroman nicht entgehen lassen!

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
416
Price
19.60 €

Author Description

Jean Webster, eigentlich Alice Jane Chandler Webster (1876 - 1916), war eine amerikanische Schriftstellerin und Journalistin und eine Nichte von Mark Twain. Sie studiert Englisch und Ökonomie am Vassar College. Ihr berühmtester Roman ist der Briefroman „Daddy-Long-Legs“. Er wurde mehrfach verfilmt, in viele Sprachen übersetzt, und ist seit 1947 in verschiedenen Ausgaben auch auf Deutsch erschienen.

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Da schreibt man eine ellenlange Rezi und Goodreads schmiert beim Speichern ab. Hmpf. Daher jetzt in Kurzform: das Buch ist in großen Teilen sehr schön, witzig, authentisch, fesselnd. Kaum zu glauben, das es 1916 geschrieben worden ist. Ganz wichtig ist es, sich diese Zeit vor Augen zu halten, insbesondere wenn es um die Vererbungslehre geht; die war damals sehr populär und wissenschaftlich untermauert. Das ist in der heutigen Zeit sehr befremdlich zu lesen, wenn über Euthanasie von “ Idioten, Schwachsinnigen, Alkoholikern“ locker fröhlich in netten Abendgesellschaften diskutiert wird. In dieser Hinsicht ist das Buch ganz sicher eher ein ambivalentes Lesevergnügen. So sehr ich Sallie als Prota mochte, ist sie ein Kind ihrer Zeit - ich bin aber eins meiner.

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