Liebe mich so wie ich bin (Einfach Liebe 2)
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Warmherzige, emotionale Geschichte über Vergangenheit und Zukunft mit unermessliche Sehnsüchten, Ängsten und großer Liebe
Band 2 aus der Reihe „Einfach Liebe“ von Lotte R. Wöss. Inhalt: Ein Jahr ist vergangen, seit Jos Freundin Dani ihn mit einer anderen im Bett erwischt hat. Sie verließ ihn noch in derselben Nacht. Weiß aber kein weiß, er hat alles inszeniert um sie los zu werden. Doch warum? Als er erfuhr, dass sie in Amerika geheiratet hat, zerbrach sein Herz komplett. Genau ein Jahr später, steht Dani´s Mutter in seinem Büro. Sie ist total wütend und zeigt ihm ein Foto von einem kleinen Jungen. Dieser sieht genauso aus, wie er als Baby. Doch das darf nicht sein, er wollte nie ein Kind und wollte keine Bindung mehr zu Dani, damit er keinen verletzen kann. Aber nicht schlimm genug, dass er doch wohl Vater ist, erfährt er auch noch, dass sein Sohn schwer krank sei und seine Aufgabe ist es als Vater, Dani zu unterstützen und das nicht nur finanziell. Jo hat zwiespältige Gefühle und das aus guten Grund. Denn Jos hütet ein schreckliches Geheimnis. Meinung: In diesem Band geht es um Jo (Josef), der aus Band 1 schon am Rande erwähnt wurde. Nach dem ersten Band war ich von dem Schreibstil der Autorin sehr hin und her gerissen. Mit viel Gefühl, aber auch enormen Schmerz erzählt sie eine Geschichte über 2 Prota´s die es in ihrem Leben nicht leicht haben / hatten. Die Charaktere sind sehr authentisch und absolt mitfühlend. In der ein oder anderen Szene liefen mir die Tränen und ganz ehrlich… ich hätte am Anfang der Geschichte nicht gewusst wie sie endet. Ein ganz großes Thema in diesem Buch ist die Entwicklungsstörung „Autismus“. Mich hat es total berührt und die Wiedergabe der Erkrankung hat die Autorin super umgesetzt. Ich selber kannte zwar die Erkrankung vom Namen, aber nicht was wirklich die Hintergründe sind und da bin ich jetzt echt schlauer geworden. Die unterschiedlichen Reaktionen von Familie und Freunde sind erschreckend und doch so authentisch für die heutige Zeit. Denn so ist es doch im wahren Leben auch, egal mit welchen Beeinträchtigungen. Für mich selber habe ich vieles hinterfragt und ich muss sagen, dass für mich dieses Buch eine klare Leseempfehlung ist, denn sie hat mich berührt und schöne Lesestunden bereitet.

Eine sehr emotionale Geschichte über ein autistisches Baby / Kleinkind und ein Kindheitstrauma.
Ab der ersten Seite hatte es die Autorin erneut geschafft, dass ich wortwörtlich in die Geschichte hineingezogen wurde und ich das Buch nur ganz schwer zur Seite legen konnte. Dafür sorgte der lockere und moderne Schreibstil, die kurzen Kapitel und die sehr authentische Beschreibung von Noah. Während sich andere Leser wahrscheinlich für die Hintergründe der Trennung von Dani und Jos zu Beginn sehr interessierten, fesselte mich zu dieser Zeit eher Noahs Geschichte. Ich fand es sehr interessant, wie sich Noah, als Autist als Baby verhielt und wie sein Verhalten seiner Eltern, besonders seiner Mum gegenüber, sehr verletzte. Ich litt beim Lesen richtig mit Dani mit, die wie jede Mutter ihr Kind gerne mit viel Liebe gedrückt und geknuddelt hätte. Aber auch Noah tat mir leid, wie er mit seiner Störung klarkommen musste und die Hilflosigkeit und Überforderung seiner Eltern ertragen musste. Gleichzeitig fand ich es richtig toll, dass die Autorin nicht nur das Verhalten der Störung beschrieb, sondern auch auf die verschiedenen Therapiemöglichkeiten einging, egal ob positive oder negative Therapieansätze. Dadurch kann ich sagen, dass ich sehr gerne noch viel, viel mehr über diese Thematik gelesen hätte. Aber mit der Zeit fesselte mich auch Jos Geschichte, nicht der Grund der Trennung, das ließ mich irgendwie kalt, aber seine Vergangenheit. Hier hatte ich sogar Tränen in den Augen und hatte nach dem Beenden des Buches sogar noch etwas zu tun, mit seiner Geschichte abzuschließen. Somit gebe ich diesem Buch von Herzen wieder 5 Sterne und hoffe, dass die Autorin weiter solche tiefgängigen Geschichten schreiben wird.
Dani und Jos führen eine vermeintlich glückliche Beziehung. Kurz nach dem ersten Jahrestag geht alles in die Brüche. Ein Jahr später erfährt Jos, dass Dani in Amerika lebt, ein Kind hat und dieses anscheinend sehr krank ist. Was bedeutet dies für die beiden und was hat es sich mit Jos Vergangenheit auf sich? Der Hauptinhalt des Buches, der Autismus von Noah, ist sehr gut recherchiert und ehrlich dargestellt. Die Autorin zeigt hier mit Fingerspitzengefühl, was es für die Eltern, das Kind und viele Außenstehende heißt damit zu leben. Die verschiedenen Reaktionen werden sehr detailliert beschrieben. Auch die Arbeit der Eltern und ihre Ängste und Sorgen sind sehr gut ausgearbeitet. Was mir persönlich jedoch zu viel war, waren die vielen unsympathischen ProtagonistInnen und Geschehnisse. Ich muss dazu sagen, dass ich den ersten Teil nicht kenne, das Buch aber wohl auch alleine lesbar sein soll. Hier würde ich dazu raten tatsächlich auch den ersten Teil gelesen zu haben, ansonsten wird man schnell überfahren und es gibt nur wenig Raum für positives Aufatmen. Am meisten gestört haben mich die vielen negativen Bezeichnungen die ständig über Noah getätigt wurden. Natürlich ist das leider im RL oft so, hier war es mir zu viel. Allerdings stellt sich im späteren Verlauf auch heraus, warum diese Person so redet. Im Großen und Ganzen gefällt mir der dramatische Roman trotzdem. Das Hauptthema ist wichtig und ist gut verpackt.
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Warmherzige, emotionale Geschichte über Vergangenheit und Zukunft mit unermessliche Sehnsüchten, Ängsten und großer Liebe
Band 2 aus der Reihe „Einfach Liebe“ von Lotte R. Wöss. Inhalt: Ein Jahr ist vergangen, seit Jos Freundin Dani ihn mit einer anderen im Bett erwischt hat. Sie verließ ihn noch in derselben Nacht. Weiß aber kein weiß, er hat alles inszeniert um sie los zu werden. Doch warum? Als er erfuhr, dass sie in Amerika geheiratet hat, zerbrach sein Herz komplett. Genau ein Jahr später, steht Dani´s Mutter in seinem Büro. Sie ist total wütend und zeigt ihm ein Foto von einem kleinen Jungen. Dieser sieht genauso aus, wie er als Baby. Doch das darf nicht sein, er wollte nie ein Kind und wollte keine Bindung mehr zu Dani, damit er keinen verletzen kann. Aber nicht schlimm genug, dass er doch wohl Vater ist, erfährt er auch noch, dass sein Sohn schwer krank sei und seine Aufgabe ist es als Vater, Dani zu unterstützen und das nicht nur finanziell. Jo hat zwiespältige Gefühle und das aus guten Grund. Denn Jos hütet ein schreckliches Geheimnis. Meinung: In diesem Band geht es um Jo (Josef), der aus Band 1 schon am Rande erwähnt wurde. Nach dem ersten Band war ich von dem Schreibstil der Autorin sehr hin und her gerissen. Mit viel Gefühl, aber auch enormen Schmerz erzählt sie eine Geschichte über 2 Prota´s die es in ihrem Leben nicht leicht haben / hatten. Die Charaktere sind sehr authentisch und absolt mitfühlend. In der ein oder anderen Szene liefen mir die Tränen und ganz ehrlich… ich hätte am Anfang der Geschichte nicht gewusst wie sie endet. Ein ganz großes Thema in diesem Buch ist die Entwicklungsstörung „Autismus“. Mich hat es total berührt und die Wiedergabe der Erkrankung hat die Autorin super umgesetzt. Ich selber kannte zwar die Erkrankung vom Namen, aber nicht was wirklich die Hintergründe sind und da bin ich jetzt echt schlauer geworden. Die unterschiedlichen Reaktionen von Familie und Freunde sind erschreckend und doch so authentisch für die heutige Zeit. Denn so ist es doch im wahren Leben auch, egal mit welchen Beeinträchtigungen. Für mich selber habe ich vieles hinterfragt und ich muss sagen, dass für mich dieses Buch eine klare Leseempfehlung ist, denn sie hat mich berührt und schöne Lesestunden bereitet.

Eine sehr emotionale Geschichte über ein autistisches Baby / Kleinkind und ein Kindheitstrauma.
Ab der ersten Seite hatte es die Autorin erneut geschafft, dass ich wortwörtlich in die Geschichte hineingezogen wurde und ich das Buch nur ganz schwer zur Seite legen konnte. Dafür sorgte der lockere und moderne Schreibstil, die kurzen Kapitel und die sehr authentische Beschreibung von Noah. Während sich andere Leser wahrscheinlich für die Hintergründe der Trennung von Dani und Jos zu Beginn sehr interessierten, fesselte mich zu dieser Zeit eher Noahs Geschichte. Ich fand es sehr interessant, wie sich Noah, als Autist als Baby verhielt und wie sein Verhalten seiner Eltern, besonders seiner Mum gegenüber, sehr verletzte. Ich litt beim Lesen richtig mit Dani mit, die wie jede Mutter ihr Kind gerne mit viel Liebe gedrückt und geknuddelt hätte. Aber auch Noah tat mir leid, wie er mit seiner Störung klarkommen musste und die Hilflosigkeit und Überforderung seiner Eltern ertragen musste. Gleichzeitig fand ich es richtig toll, dass die Autorin nicht nur das Verhalten der Störung beschrieb, sondern auch auf die verschiedenen Therapiemöglichkeiten einging, egal ob positive oder negative Therapieansätze. Dadurch kann ich sagen, dass ich sehr gerne noch viel, viel mehr über diese Thematik gelesen hätte. Aber mit der Zeit fesselte mich auch Jos Geschichte, nicht der Grund der Trennung, das ließ mich irgendwie kalt, aber seine Vergangenheit. Hier hatte ich sogar Tränen in den Augen und hatte nach dem Beenden des Buches sogar noch etwas zu tun, mit seiner Geschichte abzuschließen. Somit gebe ich diesem Buch von Herzen wieder 5 Sterne und hoffe, dass die Autorin weiter solche tiefgängigen Geschichten schreiben wird.
Dani und Jos führen eine vermeintlich glückliche Beziehung. Kurz nach dem ersten Jahrestag geht alles in die Brüche. Ein Jahr später erfährt Jos, dass Dani in Amerika lebt, ein Kind hat und dieses anscheinend sehr krank ist. Was bedeutet dies für die beiden und was hat es sich mit Jos Vergangenheit auf sich? Der Hauptinhalt des Buches, der Autismus von Noah, ist sehr gut recherchiert und ehrlich dargestellt. Die Autorin zeigt hier mit Fingerspitzengefühl, was es für die Eltern, das Kind und viele Außenstehende heißt damit zu leben. Die verschiedenen Reaktionen werden sehr detailliert beschrieben. Auch die Arbeit der Eltern und ihre Ängste und Sorgen sind sehr gut ausgearbeitet. Was mir persönlich jedoch zu viel war, waren die vielen unsympathischen ProtagonistInnen und Geschehnisse. Ich muss dazu sagen, dass ich den ersten Teil nicht kenne, das Buch aber wohl auch alleine lesbar sein soll. Hier würde ich dazu raten tatsächlich auch den ersten Teil gelesen zu haben, ansonsten wird man schnell überfahren und es gibt nur wenig Raum für positives Aufatmen. Am meisten gestört haben mich die vielen negativen Bezeichnungen die ständig über Noah getätigt wurden. Natürlich ist das leider im RL oft so, hier war es mir zu viel. Allerdings stellt sich im späteren Verlauf auch heraus, warum diese Person so redet. Im Großen und Ganzen gefällt mir der dramatische Roman trotzdem. Das Hauptthema ist wichtig und ist gut verpackt.






