Level Three: Endgame Love: Roman (Die Levels-Reihe 3)
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»Ich schätze, wir beide sind Seelenverwandte oder etwas in der Art.« »Das heißt, du entführst mich nicht, weil du eigentlich ein Stalker bist?« Ich fasse mir theatralisch an die Brust. »Du verletzt meine Gefühle.«
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und danach einfach nicht mehr losgelassen. Man wird direkt in einen emotionalen Strudel gezogen, aus dem es kein Entkommen gibt – und ehrlich gesagt wollte ich da auch gar nicht raus. Klassischer Fall von „Ich lese nur noch ein Kapitel“… und plötzlich ist das Buch durch. Das Tempo wirkt anfangs fast etwas schnell, bis man merkt, dass man die Seiten einfach inhaliert und sich schon wieder mitten im nächsten Drama befindet. Genau diese Mischung aus Spannung, Emotionen und Leichtigkeit sorgt dafür, dass die Geschichte durchgehend fesselt. Im Mittelpunkt steht Nele, die nach der Trennung von ihrer ersten großen Liebe komplett am Boden ist. Sie klammert sich zunächst noch an die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch ein Zurück geben könnte – ein Gefühl, das vermutlich viele nachvollziehen können. Doch statt stehen zu bleiben, trifft sie eine mutige Entscheidung: Sie bricht ihr BWL-Studium ab und beginnt Game Art zu studieren – etwas, das wirklich zu ihr passt. Nele liebt Anime, Gaming und das Zeichnen, doch durch ihre vergangene Beziehung hat sie verlernt, sich selbst zu akzeptieren. Ihr Ex hat ihre Interessen als kindisch abgetan und versucht, sie in eine Form zu pressen, die besser zu ihm passt. Genau diese Unsicherheiten machen sie zu einer sehr greifbaren und authentischen Protagonistin. Milan bringt ebenfalls sein eigenes emotionales Gepäck mit. Nachdem seine Mutter ihn verlassen hat, ist er im Heim aufgewachsen, was ihn nachhaltig geprägt hat. Er hat Schwierigkeiten mit Nähe und ist überzeugt, dass er nicht wirklich lieben kann, weil er es selbst nie gelernt hat. Nach außen wirkt er ruhig, kontrolliert und eher unauffällig, doch hinter dieser Fassade steckt deutlich mehr. Privat lebt er in einem Bauwagen in einer Kleingartenanlage und kümmert sich mit erstaunlichem Talent um seinen Garten. Gerade diese Mischung aus Kontrolle und Verletzlichkeit macht ihn zu einer sehr interessanten Figur. Das Kennenlernen der beiden verläuft alles andere als gewöhnlich. Nach einer eskalierenden Begegnung mit ihrem Ex wird Nele von Milan aus der Situation gerettet – inklusive inszeniertem Kuss. Statt danach getrennte Wege zu gehen, verbringen die beiden den Rest der Nacht gemeinsam im Jumphouse. Natürlich wäre das zu einfach, wenn es dabei bleiben würde. Beim Vorstellungsgespräch für ihr Praktikum bei Exeoh treffen sie erneut aufeinander – und ausgerechnet Milan wird ihr Mentor. Damit ist die Situation klar: Eine Beziehung ist vertraglich verboten. Trotzdem entwickelt sich zwischen ihnen eine intensive Verbindung. Was besonders positiv auffällt, ist das Vertrauen, das sich zwischen ihnen aufbaut. Beide öffnen sich einander und sprechen über ihre Vergangenheit und ihre Ängste. Die Beziehung basiert dadurch nicht nur auf Anziehung, sondern auch auf echter emotionaler Nähe. Die Spannung entsteht dabei vor allem durch das Verbot. Beide versuchen, professionell zu bleiben und ihre Gefühle zu kontrollieren – ein Plan, der erwartungsgemäß nicht besonders gut funktioniert. Sie nehmen sich vor, bis zum Ende des Praktikums durchzuhalten, was ungefähr so erfolgreich ist, wie man es sich denken kann. Ein großes Plus ist, dass das Buch nicht auf künstlich aufgebauschtes Drama setzt. Zwar gibt es Momente, in denen man kurz befürchtet, dass der Miscommunication-Trope zuschlägt, doch stattdessen reden die Figuren tatsächlich miteinander. Konflikte werden angesprochen und nicht unnötig in die Länge gezogen, was in diesem Genre eine erfrischende Ausnahme ist. Gleichzeitig bleibt das Verbot nicht folgenlos. Als ihr Chef die beiden beim Küssen erwischt, verliert Nele ihren Praktikumsplatz – und damit auch die Grundlage für ihr Studium. Dadurch bekommt die Geschichte eine zusätzliche Ernsthaftigkeit und zeigt, dass Entscheidungen echte Konsequenzen haben. Der Schreibstil von Vanessa Hußmann ist dabei einfach mitreißend. Die Seiten fliegen nur so dahin, und die Mischung aus Humor, Emotionen und romantischen Momenten funktioniert hervorragend. Besonders die Beziehung zwischen Nele und Milan hebt das Buch auf ein anderes Level. Trotz aller Hindernisse wirkt ihre Verbindung unglaublich heilsam – eine dieser Geschichten, bei denen einem beim Lesen ganz automatisch das Herz aufgeht. Für mich gab es keine wirklichen Kritikpunkte. Selbst ein potenzieller Stolperstein wie der Miscommunication-Trope wird hier so umgesetzt, dass er nicht stört, sondern sinnvoll aufgelöst wird. Am Ende bleibt eine emotionale, mitreißende und gleichzeitig angenehm reife Romance, die zeigt, dass Liebe nicht perfekt sein muss, um genau richtig zu sein.

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»Ich schätze, wir beide sind Seelenverwandte oder etwas in der Art.« »Das heißt, du entführst mich nicht, weil du eigentlich ein Stalker bist?« Ich fasse mir theatralisch an die Brust. »Du verletzt meine Gefühle.«
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und danach einfach nicht mehr losgelassen. Man wird direkt in einen emotionalen Strudel gezogen, aus dem es kein Entkommen gibt – und ehrlich gesagt wollte ich da auch gar nicht raus. Klassischer Fall von „Ich lese nur noch ein Kapitel“… und plötzlich ist das Buch durch. Das Tempo wirkt anfangs fast etwas schnell, bis man merkt, dass man die Seiten einfach inhaliert und sich schon wieder mitten im nächsten Drama befindet. Genau diese Mischung aus Spannung, Emotionen und Leichtigkeit sorgt dafür, dass die Geschichte durchgehend fesselt. Im Mittelpunkt steht Nele, die nach der Trennung von ihrer ersten großen Liebe komplett am Boden ist. Sie klammert sich zunächst noch an die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch ein Zurück geben könnte – ein Gefühl, das vermutlich viele nachvollziehen können. Doch statt stehen zu bleiben, trifft sie eine mutige Entscheidung: Sie bricht ihr BWL-Studium ab und beginnt Game Art zu studieren – etwas, das wirklich zu ihr passt. Nele liebt Anime, Gaming und das Zeichnen, doch durch ihre vergangene Beziehung hat sie verlernt, sich selbst zu akzeptieren. Ihr Ex hat ihre Interessen als kindisch abgetan und versucht, sie in eine Form zu pressen, die besser zu ihm passt. Genau diese Unsicherheiten machen sie zu einer sehr greifbaren und authentischen Protagonistin. Milan bringt ebenfalls sein eigenes emotionales Gepäck mit. Nachdem seine Mutter ihn verlassen hat, ist er im Heim aufgewachsen, was ihn nachhaltig geprägt hat. Er hat Schwierigkeiten mit Nähe und ist überzeugt, dass er nicht wirklich lieben kann, weil er es selbst nie gelernt hat. Nach außen wirkt er ruhig, kontrolliert und eher unauffällig, doch hinter dieser Fassade steckt deutlich mehr. Privat lebt er in einem Bauwagen in einer Kleingartenanlage und kümmert sich mit erstaunlichem Talent um seinen Garten. Gerade diese Mischung aus Kontrolle und Verletzlichkeit macht ihn zu einer sehr interessanten Figur. Das Kennenlernen der beiden verläuft alles andere als gewöhnlich. Nach einer eskalierenden Begegnung mit ihrem Ex wird Nele von Milan aus der Situation gerettet – inklusive inszeniertem Kuss. Statt danach getrennte Wege zu gehen, verbringen die beiden den Rest der Nacht gemeinsam im Jumphouse. Natürlich wäre das zu einfach, wenn es dabei bleiben würde. Beim Vorstellungsgespräch für ihr Praktikum bei Exeoh treffen sie erneut aufeinander – und ausgerechnet Milan wird ihr Mentor. Damit ist die Situation klar: Eine Beziehung ist vertraglich verboten. Trotzdem entwickelt sich zwischen ihnen eine intensive Verbindung. Was besonders positiv auffällt, ist das Vertrauen, das sich zwischen ihnen aufbaut. Beide öffnen sich einander und sprechen über ihre Vergangenheit und ihre Ängste. Die Beziehung basiert dadurch nicht nur auf Anziehung, sondern auch auf echter emotionaler Nähe. Die Spannung entsteht dabei vor allem durch das Verbot. Beide versuchen, professionell zu bleiben und ihre Gefühle zu kontrollieren – ein Plan, der erwartungsgemäß nicht besonders gut funktioniert. Sie nehmen sich vor, bis zum Ende des Praktikums durchzuhalten, was ungefähr so erfolgreich ist, wie man es sich denken kann. Ein großes Plus ist, dass das Buch nicht auf künstlich aufgebauschtes Drama setzt. Zwar gibt es Momente, in denen man kurz befürchtet, dass der Miscommunication-Trope zuschlägt, doch stattdessen reden die Figuren tatsächlich miteinander. Konflikte werden angesprochen und nicht unnötig in die Länge gezogen, was in diesem Genre eine erfrischende Ausnahme ist. Gleichzeitig bleibt das Verbot nicht folgenlos. Als ihr Chef die beiden beim Küssen erwischt, verliert Nele ihren Praktikumsplatz – und damit auch die Grundlage für ihr Studium. Dadurch bekommt die Geschichte eine zusätzliche Ernsthaftigkeit und zeigt, dass Entscheidungen echte Konsequenzen haben. Der Schreibstil von Vanessa Hußmann ist dabei einfach mitreißend. Die Seiten fliegen nur so dahin, und die Mischung aus Humor, Emotionen und romantischen Momenten funktioniert hervorragend. Besonders die Beziehung zwischen Nele und Milan hebt das Buch auf ein anderes Level. Trotz aller Hindernisse wirkt ihre Verbindung unglaublich heilsam – eine dieser Geschichten, bei denen einem beim Lesen ganz automatisch das Herz aufgeht. Für mich gab es keine wirklichen Kritikpunkte. Selbst ein potenzieller Stolperstein wie der Miscommunication-Trope wird hier so umgesetzt, dass er nicht stört, sondern sinnvoll aufgelöst wird. Am Ende bleibt eine emotionale, mitreißende und gleichzeitig angenehm reife Romance, die zeigt, dass Liebe nicht perfekt sein muss, um genau richtig zu sein.





