Leroy Phoenix: über Luft und Schatten
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Gute Urban Fantasy, aber der Funke wollte nicht überspringen
Leroy Phoenix – Über Luft und Schatten hat eigentlich vieles, was ich an Urban Fantasy mag: ein spannender Grundgedanke, ein modernes Setting und genug Mystery, um neugierig zu bleiben. Rein vom Genre her hat mich das Buch also komplett abgeholt – leider aber nicht emotional. Das größte Problem für mich waren die Figuren. Weder mit Leroy selbst noch mit den Nebencharakteren bin ich wirklich warm geworden. Sie blieben für mich auf Distanz, sodass ich zwar verstand, was passiert, aber selten das Bedürfnis hatte, wirklich mitzufiebern. Das liegt vermutlich auch am Schreibstil. Der ist keineswegs schlecht, traf aber meinen persönlichen Geschmack und Humor einfach nicht. Beim Lesen hatte ich ständig das Bild eines etwas zu cool gemeinten John-Sinclair-Verschnitts im Kopf – und ich kann nicht mal genau sagen, warum. Es war mehr ein Gefühl als ein konkreter Kritikpunkt, aber eines, das sich hartnäckig hielt. Trotzdem: Die Geschichte an sich ist interessant genug, dass ich das Buch nicht als Fehlgriff bezeichnen würde. Es war solide, stellenweise spannend und handwerklich okay umgesetzt. Und genau deshalb möchte ich dem zweiten Band auch noch eine Chance geben – vielleicht klickt es dort mehr mit den Figuren. Unterm Strich eine Urban-Fantasy-Geschichte mit Potenzial, die mich zwar nicht gepackt, aber auch nicht abgeschreckt hat. Manchmal reicht das ja schon, um neugierig auf den nächsten Teil zu bleiben.

Schwarzmagische Ritualmorde in London, da springt doch mein Buchherz gleich drauf an. Der Schreibstil erinnert mich ein bisschen an Kriminalromane der 50er Jahre mit modernen Einschlägen. Hier und da haben die Sätze noch ein paar Ecken und Kanten, aber die Geschichte um Leroy Phoenix war so spannend, dass es mir nur am Anfang aufgefallen ist. Das Ende kam dann doch etwas plötzlich und macht neugierig auf Band 2. Alles in allem ein solider Start für eine Urban Fantasy Reihe.
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Gute Urban Fantasy, aber der Funke wollte nicht überspringen
Leroy Phoenix – Über Luft und Schatten hat eigentlich vieles, was ich an Urban Fantasy mag: ein spannender Grundgedanke, ein modernes Setting und genug Mystery, um neugierig zu bleiben. Rein vom Genre her hat mich das Buch also komplett abgeholt – leider aber nicht emotional. Das größte Problem für mich waren die Figuren. Weder mit Leroy selbst noch mit den Nebencharakteren bin ich wirklich warm geworden. Sie blieben für mich auf Distanz, sodass ich zwar verstand, was passiert, aber selten das Bedürfnis hatte, wirklich mitzufiebern. Das liegt vermutlich auch am Schreibstil. Der ist keineswegs schlecht, traf aber meinen persönlichen Geschmack und Humor einfach nicht. Beim Lesen hatte ich ständig das Bild eines etwas zu cool gemeinten John-Sinclair-Verschnitts im Kopf – und ich kann nicht mal genau sagen, warum. Es war mehr ein Gefühl als ein konkreter Kritikpunkt, aber eines, das sich hartnäckig hielt. Trotzdem: Die Geschichte an sich ist interessant genug, dass ich das Buch nicht als Fehlgriff bezeichnen würde. Es war solide, stellenweise spannend und handwerklich okay umgesetzt. Und genau deshalb möchte ich dem zweiten Band auch noch eine Chance geben – vielleicht klickt es dort mehr mit den Figuren. Unterm Strich eine Urban-Fantasy-Geschichte mit Potenzial, die mich zwar nicht gepackt, aber auch nicht abgeschreckt hat. Manchmal reicht das ja schon, um neugierig auf den nächsten Teil zu bleiben.

Schwarzmagische Ritualmorde in London, da springt doch mein Buchherz gleich drauf an. Der Schreibstil erinnert mich ein bisschen an Kriminalromane der 50er Jahre mit modernen Einschlägen. Hier und da haben die Sätze noch ein paar Ecken und Kanten, aber die Geschichte um Leroy Phoenix war so spannend, dass es mir nur am Anfang aufgefallen ist. Das Ende kam dann doch etwas plötzlich und macht neugierig auf Band 2. Alles in allem ein solider Start für eine Urban Fantasy Reihe.





