Lady in the Lake
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Description
1960s Baltimore that combines modern psychological insights with elements of
classic noir, about a middle-aged housewife turned aspiring reporter who
pursues the murder of a forgotten young woman. In 1966, Baltimore is a city of
secrets that everyone seems to know—everyone, that is, except Madeline “Maddie”
Schwartz. Last year, she was a happy, even pampered housewife. This year, she’s
bolted from her marriage of almost twenty years, determined to make good on her
youthful ambitions to live a passionate, meaningful life.
Maddie wants to matter, to
leave her mark on a swiftly changing world. Drawing on her own secrets, she
helps Baltimore police find a murdered girl—assistance that leads to a job at
the city’s afternoon newspaper, the Star. Working at the
newspaper offers Maddie the opportunity to make her name, and she has found
just the story to do it: Cleo Sherwood, a missing woman whose body was
discovered in the fountain of a city park lake.
If
Cleo were white, every reporter in Baltimore would be clamoring to tell her
story. Instead, her mysterious death receives only cursory mention in the daily
newspapers, and no one cares when Maddie starts poking around in a young Black woman's
life—except for Cleo's ghost, who is
determined to keep her secrets and her dignity. Cleo scolds the ambitious
Maddie: You're interested in my death, not my life. They're not the
same thing.
Maddie’s investigation brings her into contact with people that
used to be on the periphery of her life—a jewelry store clerk, a waitress, a
rising star on the Baltimore Orioles, a patrol cop, a hardened female reporter,
a lonely man in a movie theater. But for all her ambition and drive, Maddie
often fails to see the people right in front of her. Her inability to look
beyond her own needs will lead to tragedy and turmoil for all sorts of
people—including Ferdie, the man who shares her bed, a police officer who
is risking far more than Maddie can understand.
Book Information
Posts
Es ist das Jahr 1966. Cleo Sherwood aus Baltimore wird seit acht Monaten vermisst. Außer ihrer Eltern und ihrer beiden Söhne interessiert sich jedoch niemand für ihr Verschwinden. Madeline Schwartz, die bei einer ortsansässigen Zeitung tätig ist und endlich ihren Namen in einer Verfasserzeile lesen möchte, wittert eine große Story und versucht herauszufinden, was wirklich mit Cleo Sherwood passierte. Vorherrschende Themen in diesem thrillerlastigen Roman sind der Alltagsrassismus in den Vereinigten Staaten der 1960er Jahre und die Emanzipationsbemühungen vieler Frauen. Als eine junge dunkelhäutige Frau im US-Bundesstaat Maryland spurlos verschwindet, ist das für Öffentlichkeit und Presse keine weiteren Bemühungen wert, den Fall aufzuklären. Madeline Schwartz, Mutter eines jugendlichen Sohnes und frisch von ihrem Ehemann getrennt, sucht eine neue Herausforderung in ihrem Leben. Sie möchte unabhängig sein und die Möglichkeit nutzen, sich sowohl privat als auch beruflich neu zu erfinden. So nimmt sie sich dem ungelösten Fall an und begibt sich damit häufig in große Schwierigkeiten. Schon nach den ersten Kapiteln war ich von der Handlung und insbesondere seiner Figuren gefesselt. Sehr gut umgesetzt sind die Perspektivwechsel. Lippman schreibt den Hauptteil der Handlung in der dritten Person, während jedes zweite Kapitel aus der Sicht eines Charakters erzählt wird, der zuvor thematisiert wurde. So lernt die Leserschaft auch Nebenrollen kennen, die nicht immer von großer Relevanz für den weiteren Handlungsverlauf sind, aber einen außergewöhnlichen Erzählstil aufzeigen, der mich komplett mitnehmen konnte. Ich bin keine große Verfechterin von Kriminalromanen, fühlte mich hier mit dem Gesamtpaket aber durchweg wohl. Laura Lippman schafft eine interessante Story, die durch ihre Art zu schreiben und die sehr gut ausgearbeiteten Figuren wirkt. Ich mochte auch das Setting sehr gerne, weil es in den 1960er Jahren spielt und sich mit den wichtigen Themen Rassismus und Rollenbild von Mann und Frau beschäftigt, die damals übermächtig waren. Die Autorin rückt diese zentralen Themen der Gesellschaft in den Mittelpunkt, um die herum sich ein wahrer Thriller entfaltet, der starke weibliche Persönlichkeiten schafft und den Finger in die Wunde legt. Mordermittlungen die geprägt sind von rassistischem und sexistischem Gedankengut werden ebenso deutlich gemacht wie ganz allgemein die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter als auch von schwarz und weiß. Ein Buch, das mich konstant einfangen konnte. Von Anfang bis Ende ein sehr gelungener Roman mit Thriller-Charakter, der spannungsgeladen ist und besonders durch seine interessanten Charaktere überzeugt.
Description
1960s Baltimore that combines modern psychological insights with elements of
classic noir, about a middle-aged housewife turned aspiring reporter who
pursues the murder of a forgotten young woman. In 1966, Baltimore is a city of
secrets that everyone seems to know—everyone, that is, except Madeline “Maddie”
Schwartz. Last year, she was a happy, even pampered housewife. This year, she’s
bolted from her marriage of almost twenty years, determined to make good on her
youthful ambitions to live a passionate, meaningful life.
Maddie wants to matter, to
leave her mark on a swiftly changing world. Drawing on her own secrets, she
helps Baltimore police find a murdered girl—assistance that leads to a job at
the city’s afternoon newspaper, the Star. Working at the
newspaper offers Maddie the opportunity to make her name, and she has found
just the story to do it: Cleo Sherwood, a missing woman whose body was
discovered in the fountain of a city park lake.
If
Cleo were white, every reporter in Baltimore would be clamoring to tell her
story. Instead, her mysterious death receives only cursory mention in the daily
newspapers, and no one cares when Maddie starts poking around in a young Black woman's
life—except for Cleo's ghost, who is
determined to keep her secrets and her dignity. Cleo scolds the ambitious
Maddie: You're interested in my death, not my life. They're not the
same thing.
Maddie’s investigation brings her into contact with people that
used to be on the periphery of her life—a jewelry store clerk, a waitress, a
rising star on the Baltimore Orioles, a patrol cop, a hardened female reporter,
a lonely man in a movie theater. But for all her ambition and drive, Maddie
often fails to see the people right in front of her. Her inability to look
beyond her own needs will lead to tragedy and turmoil for all sorts of
people—including Ferdie, the man who shares her bed, a police officer who
is risking far more than Maddie can understand.
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Es ist das Jahr 1966. Cleo Sherwood aus Baltimore wird seit acht Monaten vermisst. Außer ihrer Eltern und ihrer beiden Söhne interessiert sich jedoch niemand für ihr Verschwinden. Madeline Schwartz, die bei einer ortsansässigen Zeitung tätig ist und endlich ihren Namen in einer Verfasserzeile lesen möchte, wittert eine große Story und versucht herauszufinden, was wirklich mit Cleo Sherwood passierte. Vorherrschende Themen in diesem thrillerlastigen Roman sind der Alltagsrassismus in den Vereinigten Staaten der 1960er Jahre und die Emanzipationsbemühungen vieler Frauen. Als eine junge dunkelhäutige Frau im US-Bundesstaat Maryland spurlos verschwindet, ist das für Öffentlichkeit und Presse keine weiteren Bemühungen wert, den Fall aufzuklären. Madeline Schwartz, Mutter eines jugendlichen Sohnes und frisch von ihrem Ehemann getrennt, sucht eine neue Herausforderung in ihrem Leben. Sie möchte unabhängig sein und die Möglichkeit nutzen, sich sowohl privat als auch beruflich neu zu erfinden. So nimmt sie sich dem ungelösten Fall an und begibt sich damit häufig in große Schwierigkeiten. Schon nach den ersten Kapiteln war ich von der Handlung und insbesondere seiner Figuren gefesselt. Sehr gut umgesetzt sind die Perspektivwechsel. Lippman schreibt den Hauptteil der Handlung in der dritten Person, während jedes zweite Kapitel aus der Sicht eines Charakters erzählt wird, der zuvor thematisiert wurde. So lernt die Leserschaft auch Nebenrollen kennen, die nicht immer von großer Relevanz für den weiteren Handlungsverlauf sind, aber einen außergewöhnlichen Erzählstil aufzeigen, der mich komplett mitnehmen konnte. Ich bin keine große Verfechterin von Kriminalromanen, fühlte mich hier mit dem Gesamtpaket aber durchweg wohl. Laura Lippman schafft eine interessante Story, die durch ihre Art zu schreiben und die sehr gut ausgearbeiteten Figuren wirkt. Ich mochte auch das Setting sehr gerne, weil es in den 1960er Jahren spielt und sich mit den wichtigen Themen Rassismus und Rollenbild von Mann und Frau beschäftigt, die damals übermächtig waren. Die Autorin rückt diese zentralen Themen der Gesellschaft in den Mittelpunkt, um die herum sich ein wahrer Thriller entfaltet, der starke weibliche Persönlichkeiten schafft und den Finger in die Wunde legt. Mordermittlungen die geprägt sind von rassistischem und sexistischem Gedankengut werden ebenso deutlich gemacht wie ganz allgemein die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter als auch von schwarz und weiß. Ein Buch, das mich konstant einfangen konnte. Von Anfang bis Ende ein sehr gelungener Roman mit Thriller-Charakter, der spannungsgeladen ist und besonders durch seine interessanten Charaktere überzeugt.




