Klapper
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BÄR, offline seit…
Ich mochte die Sprache. Die Eigenart. Diese kurzen, prägnanten Sätze. Als würde jemand denken, bevor er spricht; und dann trotzdem nicht alles sagen. Weil es eh niemand versteht. Oder weil’s zu weh tut. Das ganze Buch trägt eine Melancholie in sich, ohne je zu jammern. Da ist dieses Schweigen. Zwischen den Figuren. In den Familien. In Klapper selbst. Ich mochte das Nerdige. Diese Counter-Strike-Welt, das stille Zocken, das Sich-Verlieren in digitalen Räumen, wenn die echten zu eng oder zu laut sind. Es spiegelt was in Familien passiert, wenn keiner so richtig hinschaut. Wenn Kinder funktionieren. Oder eben nicht. Wenn Erwachsene überfordert sind, aber keiner darüber spricht. Es geht um Freundschaft, Verlust, Zuwendung. Um Klapper und Bär. Außenseiter, beide. Und genau deshalb verbunden. Und um das, was zwischen Menschen entsteht, ohne dass man es benennen kann. „Klapper“ ist kein Buch, das gefallen will. Es ist leise, manchmal unbeholfen, oft verwirrend. Ich habe es aufgrund der Rezension von Caroline Wahl gelesen und wurde nicht enttäuscht. Pascal Houdus hat beim Vorlesen die ganze Gewichtung, das Schweigen, das Schwere und Sanfte extrem gut transportiert.

Emotionales Meisterwerk
Ich bin schockiert, Ich bin wütend, Ich bin traurig Die Realität ist manchmal wie ein Schlag ins Gesicht und genau so ist es hier. Knatter ( sein Spitzname) lockt sich in seinen alten Counter Strike Account ein und ein Name in seiner Freundesliste lässt ihn nicht los . „Bär“ seine Klassenkameradin und ihre gemeinsame Geschichte . Es geht um das erwachsen werden , um mobbing und Ausgrenzung, um Macht und toxische Männlichkeit und das Bild der Gesellschaft. Es geht um Familien und ihre Probleme und es geht ums Leben und überleben . Weinend und wütend aufgrund des Wissens wieviel Realität in diesem Buch steckt hat mich umgehauen.
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BÄR, offline seit…
Ich mochte die Sprache. Die Eigenart. Diese kurzen, prägnanten Sätze. Als würde jemand denken, bevor er spricht; und dann trotzdem nicht alles sagen. Weil es eh niemand versteht. Oder weil’s zu weh tut. Das ganze Buch trägt eine Melancholie in sich, ohne je zu jammern. Da ist dieses Schweigen. Zwischen den Figuren. In den Familien. In Klapper selbst. Ich mochte das Nerdige. Diese Counter-Strike-Welt, das stille Zocken, das Sich-Verlieren in digitalen Räumen, wenn die echten zu eng oder zu laut sind. Es spiegelt was in Familien passiert, wenn keiner so richtig hinschaut. Wenn Kinder funktionieren. Oder eben nicht. Wenn Erwachsene überfordert sind, aber keiner darüber spricht. Es geht um Freundschaft, Verlust, Zuwendung. Um Klapper und Bär. Außenseiter, beide. Und genau deshalb verbunden. Und um das, was zwischen Menschen entsteht, ohne dass man es benennen kann. „Klapper“ ist kein Buch, das gefallen will. Es ist leise, manchmal unbeholfen, oft verwirrend. Ich habe es aufgrund der Rezension von Caroline Wahl gelesen und wurde nicht enttäuscht. Pascal Houdus hat beim Vorlesen die ganze Gewichtung, das Schweigen, das Schwere und Sanfte extrem gut transportiert.

Emotionales Meisterwerk
Ich bin schockiert, Ich bin wütend, Ich bin traurig Die Realität ist manchmal wie ein Schlag ins Gesicht und genau so ist es hier. Knatter ( sein Spitzname) lockt sich in seinen alten Counter Strike Account ein und ein Name in seiner Freundesliste lässt ihn nicht los . „Bär“ seine Klassenkameradin und ihre gemeinsame Geschichte . Es geht um das erwachsen werden , um mobbing und Ausgrenzung, um Macht und toxische Männlichkeit und das Bild der Gesellschaft. Es geht um Familien und ihre Probleme und es geht ums Leben und überleben . Weinend und wütend aufgrund des Wissens wieviel Realität in diesem Buch steckt hat mich umgehauen.






