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„Ich werde schreckliche Kopfschmerzen von dieser Heulerei bekommen - und du machst es nicht besser.“ 🦌🏰🥹
SJM, wir müssen reden! Es war der nächste Morgen. Eine neue Zeitrechnung begann. Heute ist Tag 67 nach ToG. Mittlerweile konnte ich den Heartbreak zumindest etwas besser verwinden. Getreu dem Motto „Doppelt hält besser.“ war eine der wichtigsten Amtshandlungen während des Lesens die Anschaffung des E-Books. So wog diese Hommage an die gesamte Reise, an unzählige besondere Charaktere und neue Welten wenigstens nicht auch noch beschwerlich in meinen Händen. All die kleinen Details und Verbindungen, die zusammenfanden, haben es nämlich in sich und wiegen tonnenschwer. „Für eine bessere Welt.“ Kurze Kapitel, Perspektivwechsel als Schleudertrauma verpackt und ein roter Faden, der auf die große, epische, finale Schlacht zwischen „Gut und Böse“ zusteuert. Auch wenn dieses Klischee hier zwar auf den ersten Blick bedient wird, mag ich die unzähligen Graustufen dazwischen. SJM erzählt die Geschehnisse detailliert und nimmt uns wortwörtlich mit durch ganz Erilea, inklusive Truppenbewegungen, politischen und kriegsrelevanter Diskussionen mit Zahlen, Daten und Fakten. Ich mochte diese Ausführlichkeit sehr, weil sie der Geschichte gerecht wird. Gleichermaßen wird es emotional auf allen Ebenen. Von Himmel hoch jauchzend bis zu Tode betrübt mit filetiertem und mehrfach abgebranntem Herzen la Maas. Für mich war die Handlungsgeschiwindigkeit absolut passend. Das Vokabular ist wie immer ein Banger und eine Besonderheit für sich. Es werden fleißig Fäden zusammengeflochten, wie die Zöpfe unserer Protagonistinnen und Protagonisten, lange Haare gibt es hier ja zum Glück an vielen Ecken 😎. Kurz vor dem großen Finale auf den letzten (Achtung!) 200 Seiten, hatte ich überlegt, das Ende doch noch einmal hinauszuzögern. Rückblickend hätte ich das besser getan, denn mitten in der Nacht ist definitiv kein guter Zeitpunkt dafür. Daher mein Tipp: Die letzten 200 Seiten wirklich nur in einer emotional halbwegs guten Verfassung und mit ausreichend Zeit lesen, denn a) werdet ihr sie mit ziemlicher Sicherheit durchlesen wollen, b) emotionale Breakdowns in der Nacht sind kein Hit und c) danach ist es halt echt vorbei vorbei. Keine Novelle, keine Afterparty, nur innere Leere. Meine kleinen Kritikpunkte sind eigentlich ein Widerspruch in sich, aber manch Charakter kam mir auf diesen 1100 Seiten immer noch zu kurz. Die Liebesakte fand ich manchmal etwas cringe. Aber gut, mein Leben war, sehr zu meinem Glück, noch nie von Valghorden bedroht. Also was weiß ich schon. Ganz vielleicht gab es auch den ein oder anderen Logikfehler, aber sei es drum. Das ist alles nicht relevant am Ende. Dieses Buch, diese Reihe, ist anders. Trotz aller Kritiken um SJM, dem wenig herausragendem literarischem Feuerwerkspotential oder anderer Negativschlagzeilen, wird ToG für immer einen besonderen Platz in meiner Erinnerung füllen. Diese Reise hat mich emotional mitgenommen, mich mitfiebern lassen, (Vor-)Freude geweckt und mir echte Trauer beschert. Und das ist für mich die wahre Magie, die ToG besitzt. Ich hoffe, sie erreicht auch euch. Bis hierher: Lob an mich selbst! Bisher bin ich mit lodernden Schritten um die Details herumgetanzt. Aber jetzt wird das Feuer unter den Schuhsohlen entfacht. Spoileralarm ist gesetzt. Wir gehen rein. Wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, ist euch wahrscheinlich glasklar, dass ich nach diesem Ende natürlich nicht schlafen konnte. Also schlug ich mir die Nacht mit abertausenden Reels um die Ohren, nur um nochmal richtig in den Schmerzshit reinzugehen und gleichzeitig endlich keine Spoiler mehr fürchten zu müssen. Ebenso recherchierte ich Theorie um Theorie auf Reddit. Kleiner Vorgeschmack: Danach konnte ich ein bisschen beruhigter Schlafen 😁. Aber zuerst gelten meine Gedanken all unseren gefallenen Held:innen. Wenn ich manchen Beitrag lese, frage ich mich, ob ich eine andere Reihe las. Ich gehörte nie zum „Chaol-Hate-Club“. Ebensowenig übersprang ich je ein Kapitel um Manon und die Hexen. Vielmehr verlor ich von Beginn an mein Herz an unsere Hexenkönigin und ihre wilde Bande. Und Leute, dann kamen auch noch die Wyvern dazu. Der Hexenarc wird wohl auf ewig mein liebster bleiben. Alleine dieser Band war wild: Die epische Krönung mit Gänsehautgarantie, der Aufruf an die Crochans, die ihre Besen aus den Abstellkammern holen und losdüse, der Kampf mit Bad-Granny und ihren seltsamen Zofen und dann kam der Moment in Orynth… „Lebe, Manon. Lebe.“ Einfach ciao! Zuerst kam die Leugnung, dann die Wut, gefolgt von der Verhandlung, nur um dann in noch größerer Trauer zu versinken. Und akzeptieren werde ich das auf gar keinen Fall, jemals, niemals. Jetzt gehört zur Wahrheit auch, dass ich, dank der Spoiler, um die man ja leider nicht ganz herumkommt, diesen besonderen Satz bereits kannte. Um mich bestmöglich auf die nahende Katastrophe vorzubereiten, spann ich mir natürlich schon ein mögliches Szenario zusammen, was es mit diesem Satz auf sich haben könnte. Natürlich starb Manon am Ende meiner Theorie nicht, wir sind ja nicht bei GOT. Wobei die letzten Bände mir auch dahingehend den Zahn gezogen haben sollten. Die ganzen Hinweise zur Übergabe wurden ja ausführlichst gedropt. Demnach war glasklar, eine Übergabe steht bevor. Als super krasse Doppelhexenkönigin könnte Manon aber besondere Kräfte haben, die sie am Ende retten würde. Ich bereitete mich also darauf vor, dass sie sich, ähnlich wie Aelin irgendwo zwischen oder gegen schmeißen würde, als eine Art Schild oder Dunkelheitswelle. Weil Manon aber die Hexenkönigin ist, wird ihr Körper dabei nicht zerstört. Soweit meine Theorie. Sie würde dann wie ein anderer Charakter aus dem Maas-Universum kurz sowas wie quasi tot sein, Dorian würde um sie weinen und zack, würde sie wieder auferstehen. Ich möchte festhalten, ich finde meine Theorie bis heute eine gute Sache! Denn das was SJM mit Asterin & Co. getan hat, entbehrt sich jeder Form eines Herzens. Das war brutal, darauf war ich nicht vorbereitet. Und der arme Abraxos, ich meine SJM komm schon, das kannst du doch nicht ernst meinen! Während ich darauf wartete, dass wir uns wieder in irgendeiner von Maeves Illusionen befanden, las ich Seite um Seite weiter. Turns out, war keine Illusion. Und während ich meine Recherche unter Tränen begann, mir unzählige TikToks dieser Szene reinzog, um mir das imaginäre Messer noch einmal richtig ins Herz zu stechen, nahm ich meinen Mut zusammen und suchte auf Reddit. Und das war ein einziger Segen. Leider weiß ich nicht mehr, welch gescheite Person folgende Theorie zum besten gab, aber mögen deine Ärmel auf ewig trocken blieben. Laut dieser Theorie gibt es in ACOTAR eine „Briar“. Es wird vorausgesetzt, dass SJM keine Namen ohne Grund doppelt verwendet. Demnach „teleportieren“ (oder was auch immer) die Dreizehn durch das helle (!) Licht ihrer Übergabe in das ACOTAR-Universum und existieren dort weiter. Dies könnte möglich, weil das „Licht“ der Übergabe ansonsten immer dunkel ist. Ein Easter Egg zu ACOTAR ist ja am Ende dieses Bandes hier sehr offensichtlich eingebaut. Ich halte also an dieser wunderbaren Theorie fest und hoffe inständig, dass es auch die Wyvern nach Velaris geschafft haben. Abraxos hat sein Happy End verdient! Vielleicht ist diese Theorie auch viel bekannter als ich annehme, aber mir hat sie mein ToG-Herz gerettet! Es gäbe noch so viel zu teilen, z. B. über Lord Lorcan Lochan oder das Namensparadoxon, aber nun ist erstmal Schluss. Wobei nicht ganz: Das Wiedersehen mit Nox war viel zu kurz, der Mann hat mehr verdient. Und excuse me, wo ist eigentlich Mort? Hat irgendjemand nochmal an den gedacht? Auf die neue Welt. „Geschenkte Zeit. Jeder Moment davon war geschenkte Zeit“ (S. 145).

1 days ago
„Ich werde schreckliche Kopfschmerzen von dieser Heulerei bekommen - und du machst es nicht besser.“ 🦌🏰🥹
SJM, wir müssen reden! Es war der nächste Morgen. Eine neue Zeitrechnung begann. Heute ist Tag 67 nach ToG. Mittlerweile konnte ich den Heartbreak zumindest etwas besser verwinden. Getreu dem Motto „Doppelt hält besser.“ war eine der wichtigsten Amtshandlungen während des Lesens die Anschaffung des E-Books. So wog diese Hommage an die gesamte Reise, an unzählige besondere Charaktere und neue Welten wenigstens nicht auch noch beschwerlich in meinen Händen. All die kleinen Details und Verbindungen, die zusammenfanden, haben es nämlich in sich und wiegen tonnenschwer. „Für eine bessere Welt.“ Kurze Kapitel, Perspektivwechsel als Schleudertrauma verpackt und ein roter Faden, der auf die große, epische, finale Schlacht zwischen „Gut und Böse“ zusteuert. Auch wenn dieses Klischee hier zwar auf den ersten Blick bedient wird, mag ich die unzähligen Graustufen dazwischen. SJM erzählt die Geschehnisse detailliert und nimmt uns wortwörtlich mit durch ganz Erilea, inklusive Truppenbewegungen, politischen und kriegsrelevanter Diskussionen mit Zahlen, Daten und Fakten. Ich mochte diese Ausführlichkeit sehr, weil sie der Geschichte gerecht wird. Gleichermaßen wird es emotional auf allen Ebenen. Von Himmel hoch jauchzend bis zu Tode betrübt mit filetiertem und mehrfach abgebranntem Herzen la Maas. Für mich war die Handlungsgeschiwindigkeit absolut passend. Das Vokabular ist wie immer ein Banger und eine Besonderheit für sich. Es werden fleißig Fäden zusammengeflochten, wie die Zöpfe unserer Protagonistinnen und Protagonisten, lange Haare gibt es hier ja zum Glück an vielen Ecken 😎. Kurz vor dem großen Finale auf den letzten (Achtung!) 200 Seiten, hatte ich überlegt, das Ende doch noch einmal hinauszuzögern. Rückblickend hätte ich das besser getan, denn mitten in der Nacht ist definitiv kein guter Zeitpunkt dafür. Daher mein Tipp: Die letzten 200 Seiten wirklich nur in einer emotional halbwegs guten Verfassung und mit ausreichend Zeit lesen, denn a) werdet ihr sie mit ziemlicher Sicherheit durchlesen wollen, b) emotionale Breakdowns in der Nacht sind kein Hit und c) danach ist es halt echt vorbei vorbei. Keine Novelle, keine Afterparty, nur innere Leere. Meine kleinen Kritikpunkte sind eigentlich ein Widerspruch in sich, aber manch Charakter kam mir auf diesen 1100 Seiten immer noch zu kurz. Die Liebesakte fand ich manchmal etwas cringe. Aber gut, mein Leben war, sehr zu meinem Glück, noch nie von Valghorden bedroht. Also was weiß ich schon. Ganz vielleicht gab es auch den ein oder anderen Logikfehler, aber sei es drum. Das ist alles nicht relevant am Ende. Dieses Buch, diese Reihe, ist anders. Trotz aller Kritiken um SJM, dem wenig herausragendem literarischem Feuerwerkspotential oder anderer Negativschlagzeilen, wird ToG für immer einen besonderen Platz in meiner Erinnerung füllen. Diese Reise hat mich emotional mitgenommen, mich mitfiebern lassen, (Vor-)Freude geweckt und mir echte Trauer beschert. Und das ist für mich die wahre Magie, die ToG besitzt. Ich hoffe, sie erreicht auch euch. Bis hierher: Lob an mich selbst! Bisher bin ich mit lodernden Schritten um die Details herumgetanzt. Aber jetzt wird das Feuer unter den Schuhsohlen entfacht. Spoileralarm ist gesetzt. Wir gehen rein. Wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, ist euch wahrscheinlich glasklar, dass ich nach diesem Ende natürlich nicht schlafen konnte. Also schlug ich mir die Nacht mit abertausenden Reels um die Ohren, nur um nochmal richtig in den Schmerzshit reinzugehen und gleichzeitig endlich keine Spoiler mehr fürchten zu müssen. Ebenso recherchierte ich Theorie um Theorie auf Reddit. Kleiner Vorgeschmack: Danach konnte ich ein bisschen beruhigter Schlafen 😁. Aber zuerst gelten meine Gedanken all unseren gefallenen Held:innen. Wenn ich manchen Beitrag lese, frage ich mich, ob ich eine andere Reihe las. Ich gehörte nie zum „Chaol-Hate-Club“. Ebensowenig übersprang ich je ein Kapitel um Manon und die Hexen. Vielmehr verlor ich von Beginn an mein Herz an unsere Hexenkönigin und ihre wilde Bande. Und Leute, dann kamen auch noch die Wyvern dazu. Der Hexenarc wird wohl auf ewig mein liebster bleiben. Alleine dieser Band war wild: Die epische Krönung mit Gänsehautgarantie, der Aufruf an die Crochans, die ihre Besen aus den Abstellkammern holen und losdüse, der Kampf mit Bad-Granny und ihren seltsamen Zofen und dann kam der Moment in Orynth… „Lebe, Manon. Lebe.“ Einfach ciao! Zuerst kam die Leugnung, dann die Wut, gefolgt von der Verhandlung, nur um dann in noch größerer Trauer zu versinken. Und akzeptieren werde ich das auf gar keinen Fall, jemals, niemals. Jetzt gehört zur Wahrheit auch, dass ich, dank der Spoiler, um die man ja leider nicht ganz herumkommt, diesen besonderen Satz bereits kannte. Um mich bestmöglich auf die nahende Katastrophe vorzubereiten, spann ich mir natürlich schon ein mögliches Szenario zusammen, was es mit diesem Satz auf sich haben könnte. Natürlich starb Manon am Ende meiner Theorie nicht, wir sind ja nicht bei GOT. Wobei die letzten Bände mir auch dahingehend den Zahn gezogen haben sollten. Die ganzen Hinweise zur Übergabe wurden ja ausführlichst gedropt. Demnach war glasklar, eine Übergabe steht bevor. Als super krasse Doppelhexenkönigin könnte Manon aber besondere Kräfte haben, die sie am Ende retten würde. Ich bereitete mich also darauf vor, dass sie sich, ähnlich wie Aelin irgendwo zwischen oder gegen schmeißen würde, als eine Art Schild oder Dunkelheitswelle. Weil Manon aber die Hexenkönigin ist, wird ihr Körper dabei nicht zerstört. Soweit meine Theorie. Sie würde dann wie ein anderer Charakter aus dem Maas-Universum kurz sowas wie quasi tot sein, Dorian würde um sie weinen und zack, würde sie wieder auferstehen. Ich möchte festhalten, ich finde meine Theorie bis heute eine gute Sache! Denn das was SJM mit Asterin & Co. getan hat, entbehrt sich jeder Form eines Herzens. Das war brutal, darauf war ich nicht vorbereitet. Und der arme Abraxos, ich meine SJM komm schon, das kannst du doch nicht ernst meinen! Während ich darauf wartete, dass wir uns wieder in irgendeiner von Maeves Illusionen befanden, las ich Seite um Seite weiter. Turns out, war keine Illusion. Und während ich meine Recherche unter Tränen begann, mir unzählige TikToks dieser Szene reinzog, um mir das imaginäre Messer noch einmal richtig ins Herz zu stechen, nahm ich meinen Mut zusammen und suchte auf Reddit. Und das war ein einziger Segen. Leider weiß ich nicht mehr, welch gescheite Person folgende Theorie zum besten gab, aber mögen deine Ärmel auf ewig trocken blieben. Laut dieser Theorie gibt es in ACOTAR eine „Briar“. Es wird vorausgesetzt, dass SJM keine Namen ohne Grund doppelt verwendet. Demnach „teleportieren“ (oder was auch immer) die Dreizehn durch das helle (!) Licht ihrer Übergabe in das ACOTAR-Universum und existieren dort weiter. Dies könnte möglich, weil das „Licht“ der Übergabe ansonsten immer dunkel ist. Ein Easter Egg zu ACOTAR ist ja am Ende dieses Bandes hier sehr offensichtlich eingebaut. Ich halte also an dieser wunderbaren Theorie fest und hoffe inständig, dass es auch die Wyvern nach Velaris geschafft haben. Abraxos hat sein Happy End verdient! Vielleicht ist diese Theorie auch viel bekannter als ich annehme, aber mir hat sie mein ToG-Herz gerettet! Es gäbe noch so viel zu teilen, z. B. über Lord Lorcan Lochan oder das Namensparadoxon, aber nun ist erstmal Schluss. Wobei nicht ganz: Das Wiedersehen mit Nox war viel zu kurz, der Mann hat mehr verdient. Und excuse me, wo ist eigentlich Mort? Hat irgendjemand nochmal an den gedacht? Auf die neue Welt. „Geschenkte Zeit. Jeder Moment davon war geschenkte Zeit“ (S. 145).
1 days ago









