Keine Macht der Ohnmacht

Keine Macht der Ohnmacht

Hardback
5.01

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Description

Deutschland im permanenten Krisenmodus: hohe Preise, wirtschaftliche Flaute, Anschläge und politische Polarisierung. Kriege und Erderwärmung scheinen unlösbar. Darauf reagieren Menschen unterschiedlich: kämpferisch, angepasst, mit Rückzug. Immer mehr meinen, nichts tun zu können. Dabei verspricht Demokratie doch Mitbestimmung! Dieses Buch zeigt auf wissenschaftlicher Grundlage, wie die Probleme und schlechten Stimmungen in unserer krisengeplagten Gesellschaft wirken — persönlich und politisch. Verständlich erklärt es anhand von Fallgeschichten aus dem Alltag, wie wir mit Hilflosigkeit und schlechten Nachrichten umgehen können, um die Zukunft wieder in die Hand zu nehmen.

»Anschaulich, fundiert und ermutigend. Wenn Sie drei Tage statt schaurige Nachrichten zu scrollen dieses Buch lesen, wette ich, haben Sie ein besseres Verständnis für die Welt - und was jeder von uns tun kann.«

Eckart von Hirschhausen

»Eine großartige Melange aus sortierender Theorie, verständnisorientierter Feldforschung und alltagstauglichen Handlungsempfehlungen: raus aus der Ohnmacht, rein ins rebellische Engagement!«

Maja Göpel, Politökonomin

»Matthias Quent gehört zu den interessantesten jungen Denkern der Republik. Mit diesem Buch beweist er das aufs Neue.«

Petra Pinzler, DIE ZEIT

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
272
Price
22.70 €

Author Description

Matthias Quent ist Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er gründete und leitete bis 2022 das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena. Quent forscht und lehrt unter anderem zu Rechtsradikalismus, Folgen der Digitalisierung, zu Demokratieförderung und zu gesellschaftspolitischen Fragen der ökologischen Transformation. Als medial gefragter Experte, Redner und Sachverständiger berät und unterstützt er Aktivitäten zur Stärkung demokratischer Kultur in unterschiedlichen Kontexten. Sein Sachbuch »Deutschland rechts außen« (Piper, 2019) stand auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde mit dem Preis »Das politische Buch 2020« der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet. Quent studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Neuere Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der University of Leicester (UK).

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Ein Buch, das wachrüttelt – und lange nachwirkt

Manche Bücher liest man – und legt sie danach wieder zur Seite. Dieses gehört nicht dazu. „Keine Macht der Ohnmacht“ hat mich beim Lesen immer wieder innehalten lassen. Es beschreibt auf eindrucksvolle Weise, wie unterschiedlich Menschen auf Krisen reagieren, wie sie mit politischen Antworten umgehen – und wie stark Ängste, Unsicherheiten und Frustration unsere Gesellschaft prägen. Besonders spannend fand ich die Beschreibung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Vieles davon kam mir erstaunlich vertraut vor. Immer wieder habe ich mich gefragt: Wo stehe ich eigentlich selbst? Wie reagiere ich auf Unsicherheit, auf politische Entwicklungen, auf gesellschaftliche Spannungen? Das Buch ist stellenweise beunruhigend ehrlich. Eine Zahl ist mir besonders im Kopf geblieben: Schon etwa 3,5 % der Bevölkerung können ausreichen, um große gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Das klingt wenig – und genau das macht es so erschreckend. Gleichzeitig macht dieses Buch aber auch Mut. Es zeigt, dass die Lauten nicht automatisch die Mehrheit sind. Und dass es viele Menschen gibt, die sich vielleicht ohnmächtig oder überhört fühlen – deren Stimmen aber entscheidend für unsere Demokratie sind. Für mich ist dieses Buch ein echter Weckruf. Es erinnert daran, dass Engagement wichtig ist – und dass jede Stimme zählt. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit. Absolute Leseempfehlung.

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