Kein Korb zu Weihnachten

Kein Korb zu Weihnachten

Hardback
4.619

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Description

Texas, 1895: Felicity Wiggins ist erstmals für die Weihnachtskorbaktion ihrer Kirchengemeinde zuständig. Fest entschlossen, so vielen bedürftigen Familien wie möglich zu helfen, setzt sie alles daran, den reichsten Mann der Stadt zum Mitmachen zu überreden. Doch Evan Beazer lebt völlig zurückgezogen, hält nichts von Almosen und will nichts mit der Dorfbevölkerung zu tun haben. Aber Felicity wäre nicht Felicity, wenn sie nicht einen Plan hätte. Während Felicity versucht, Evan aus seiner Einsamkeit herauszuholen, tut er alles in seiner Macht Stehende, um ihr aus dem Weg zu gehen. Doch Felicity ist nicht bereit, sich einen Korb geben zu lassen. Kann sie Evan davon überzeugen, dass wahre Reichtümer nicht auf Bankkonten liegen, sondern darin, anderen Freude zu bereiten?

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
176
Price
12.40 €

Author Description

Karen Witemeyer liebt historische Romane mit Happy-End-Garantie und einer überzeugenden christlichen Botschaft. Nach dem Studium der Psychologie begann sie selbst mit dem Schreiben. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Texas. www.karenwitemeyer.com Facebook: Karen Witemeyers Author Page

Posts

8
All
4.5

Für einen Roman wäre mir vieles zu knapp abgehandelt, aber für einen Kurzroman ist das ok. Die Story ist eng an die Weihnachtsgeschichte von Dickens angelehnt, was eine große Vorsehbarkeit bewirkt. Interessante Figuren, authentisches Setting, schöne Entwicklung und überzeugende Einwebung des christlichen Leitfadens.

3

Für Liebhaber von Adaptionen von Charles Dickens "A Christmas Carol".

Zum Cover: Die Covergestaltung gefällt mir gut, besonders der Blickwinkel und das rote Kleid der Frau, was ich immer wieder gern betrachtet habe. Der wunderschöne Himmel mit seinem Farbverlauf erinnerte mich an das Sprichwort: "Wenn der Himmel rot leuchtet, die Engel und das Christkind die Plätzchen backen". Gestört hat mich in dem Gesamtbild der Reiter in der Ferne. Dieser wirkte ein wenig zu klein auf die Entfernung von der Frau zum Haus hin. Meine Meinung: "Kein Korb zu Weihnachten" von Karen Witemeyer ist ein weihnachtlicher Kurzroman aus der "Kleine Auszeit"-Reihe des Francke Verlages und mein erstes Buch der Schriftstellerin. Ich war voller Vorfreude auf diese Story, doch leider konnte es mich nicht so fesseln wie erhofft. Texas, 1895: Die alleinstehende Felicity Wiggins ist für die Kirchengemeinde das erste Mal für die Weihnachtskorbaktion verantwortlich und mit vollem Eifer und Herzblut bei der Organisation und dem Zusammentragen der Spenden beschäftigt. Da ihr noch einige Spenden fehlen möchte sie dem reichsten Mann der Stadt, Mr Beazer, dazu bringen die Gemeinde zu unterstützen. Doch er ist ein harter zurückgezogener Geschäftsmann und strahlt absolute Kälte und Empathielosigkeit aus. Schafft Felicity es, Evan Beazer aus sich herauszukommen und ihn davon zu überzeugen, dass Geben viel schöner sein kann, als zu Nehmen? Ich fand mich nur sehr langsam in die Geschichte ein. Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig und an einigen Stellen etwas holprig, so dass ich einige Male Absätze doppelt lesen musste, um mich wieder darin einzufinden. Daher fiel es mir auch sehr schwer, mich in die Charaktere einzufühlen und das Mitfiebern blieb unangetastet. Felicity mochte ich und war fasziniert von ihrer Stärke, ihrer Willenskraft und ihrem festen und guten Glauben an den Menschen und an Gott zu vertrauen. Und obwohl Evan Beazer zunächst als sehr übellauniger Geschäftsmann dargestellt wurde, empfand ich ihn von Anfang an als einen positiven Menschen - hier hatte sich Felicity's Charme ein wenig auf mich übertragen. Zum Teil fehlte es mir an Umgebungsbeschreibungen, die die weihnachtliche Idylle im inneren Auge angeregt hätte. Der Stil der Erzählung ist angelehnt an den Charles Dickens Bestseller "A Christmas Carol" und gerade deswegen wollte ich unbedingt diese Geschichte lesen, jedoch war mir der Verlauf und einige Szenenhandlungen zu nah daran angelehnt. Immer wieder schleichte sich bei mir ein Deja-vue Erlebnis ein und somit verflog immer mehr meine Lesefreude. Das Einbinden der drei Geister war teils verwirrend und so kurz nebenher erzählt, dass mir der Zauber verwehrt blieb. Der Glaubenspart dagegen hat mir einige Gedankenpausen bescherrt und ich habe es sehr genossen, den Gesprächen der Protagonisten zu verfolgen, und deren Gottvertrauen zu spüren. Denn diese konnte Karen Witemeyer hervorragend übermitteln und zum Nachdenken anregen. Der Satz "Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen" oder "Das Vermächtnis eines Menschen ist wertlos, wenn es nichts Ewiges enthält" wird mich noch einige Zeit begleiten. Der Ausgang der Kurzstory war von Beginn an klar dargestellt und nichts überraschendes, was ich nicht schlimm fand, allerdings hätte ich mir etwas mehr an Spannung gewünscht, die mich an die Seiten gefesselt hätte. Die Zusammenkunft von Felicity und Evan ging mir zu schnell und die Romantik erreichte mich leider nicht. Fazit: "Kein Korb zu Weihnachten" von Karen Witemeyer ist ein kurzweiliger Weihnachtroman angelehnt an "A Christmas Carol", der aufzeigt, dass Geben viel mehr zurückgibt als das Nehmen. Eine solide Geschichte für Zwischendurch. Für Liebhaber von Adaptionen von Charles Dickens "A Christmas Carol". ~ Christlicher Weihnachtsroman ~ beeindruckende Glaubensgespräche zwischen den Figuren ~ leicht monoton und unscharfe Kulissenbeschreibungen ~ eine nette weihnachtliche Auszeit in Buchform ~

Für Liebhaber von Adaptionen von Charles Dickens "A Christmas Carol".
5

Wunderschöner Roman. Felicity lebt Nächstenliebe im wahrsten Sinne und beeinflusst dabei das Leben des grimmigen Evan Beazer beharrlich und nachhaltig.

3.5

Die Geschichte hat mich leider nicht so abgeholt und ich tat mich schwer in ihr einzutauchen. Aber folgende Sätze haben mich angesprochen: "Kein Mensch will sein Leben allein verbringen. Familie und Freunde machen das Leben erst lebenswert."

3.5

Die Geschichte hat mich leider nicht so abgeholt und ich ich tat mich schwer in sie einzutauchen. Aber folgende Sätze haben mich angesprochen: "Kein Mensch will sein Leben allein verbringen. Familie und Freunde machen das Leben erst lebenswert."

5

Das Wohl des Anderen über das Eigene stellen

Felicity Wiggins, eine resolute, lebensfrohe, großherzige Frau bietet alles auf, um mit Evan Beazer, dem reichsten Mann der Stadt zu sprechen. Sie läßt sich keineswegs abwimmeln und versucht alles mögliche, um an ihn heranzukommen, denn sie möchte ihn ja gerne für die Weihnachtskorbaktion gewinnen. Evan riegelt erst völlig ab, ist er doch bekannt als kalter, zurückgezogener Mensch. Der sogenannte Eiskönig. Doch ganz zarte Funken fliegen in sein fast erstarrtes, gefühlloses Herz. Er bewundert die Hartnäckigkeit dieser Frau und ertappt sich selbst bei dem Gedanken, wie belebend und schön doch ihre Anwesenheit ist. Wird sie ihn gewinnen können? Der Schreibstil der Autorin ist herzerfrischend. Manches Mal musste ich richtig lachen, aber es geht auch in die Tiefe. In die Tiefe der Seele eines Menschen, der nur sich selbst an erster Stelle sieht. Platz für andere gibt es nicht. Schön wird aufgezeigt, wie Gott starke Mauern einreißen kann, um aus Selbstmitleid Mitgefühl und Empfinden für andere enstehen läßt. Mir hat der Werdegang von Evan sehr gut gefallen. Gott klopft durch verschiedene Situationen an seine Herzenstür, bis ihm Eintritt verschafft wird. Felicity ist mit ihrer Art die Seele des Buches. Spannend von der ersten bis zu letzten Seite. Wieder ein wunderbarer "Kleine Auszeit Roman".

5

Ein schönes humorvolles Buch mit Tiefgang.

In diesem Werk gelingt es Witemeyer auf eindrucksvolle Weise, mit tiefgründigen Gedanken darauf hinzuweisen, dass Weihnachten vor allem ein Fest des Gebens ist – nicht nur des Nehmens. Die Hauptcharaktere, Felicity und Evan, wirken für mich authentisch und greifbar. Evan, ein nahezu zurückgezogener Eigenbrötler, glaubt, dass alle Menschen nur an seinem hart verdienten Geld interessiert sind. Felicity hingegen hat sich fest vorgenommen, ihn aus seiner Einsamkeit und seinen Vorurteilen herauszuholen – und dabei gibt sie nicht so schnell auf. Doch wird sie es schaffen, Evan von seinen tief verwurzelten Vorbehalten zu befreien? Der Schreibstil ist leicht und unterhaltsam, zugleich aber auch tiefsinnig. Beim Lesen musste ich oft schmunzeln oder sogar laut lachen, wurde aber auch zum Nachdenken angeregt. Das Buch ist kurzweilig und lässt sich problemlos an einem Tag – oder sogar in wenigen Stunden – durchlesen. Ich empfehle es sehr gerne weiter, vor allem für alle, die sich zur Weihnachtszeit nach einem herzerwärmenden und inspirierenden Leseerlebnis sehnen.

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