Katabasis (Deluxe Limited Edition)

Katabasis (Deluxe Limited Edition)

Hardback
3.81706

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Description

Order now to receive the stunning DELUXE LIMITED EDITION— only available on the first printing while supplies last! The collector’s hardcover features stenciled edges, case effects, and illustrated endpapers.Dante’s Inferno meets Susanna Clarke’s Piranesi in this all-new dark academia fantasy from R. F. Kuang, the #1 New York Times bestselling author of Babel and Yellowface, in which two graduate students must put aside their rivalry and journey to Hell to save their professor’s soul—perhaps at the cost of their own. Katabasis, noun, Ancient Greek:The story of a hero’s descent to the underworldAlice Law has only ever had one goal: to become one of the brightest minds in the field of Magick. She has sacrificed everything to make that a reality: her pride, her health, her love life, and most definitely her sanity. All to work with Professor Jacob Grimes at Cambridge, the greatest magician in the world.That is, until he dies in a magical accident that could possibly be her fault.Grimes is now in Hell, and she’s going in after him. Because his recommendation could hold her very future in his now incorporeal hands and even death is not going to stop the pursuit of her dreams….Nor will the fact that her rival, Peter Murdoch, has come to the very same conclusion.With nothing but the tales of Orpheus and Dante to guide them, enough chalk to draw the Pentagrams necessary for their spells, and the burning desire to make all the academic trauma mean anything, they set off across Hell to save a man they don’t even like.But Hell is not like the storybooks say, Magick isn’t always the answer, and there’s something in Alice and Peter’s past that could forge them into the perfect allies…or lead to their doom.

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
Occult
Format
Hardback
Pages
560
Price
33.00 €

Posts

350
All
4.5

Ein packendes, kluges und philosophisches Fantasy-Werk. Kuang enttäuscht nicht!

4.5

"Alter", sagte Peter. "Die Hölle ist ein Campus."🙈😂

Als ich "Katabasis" in den Händen hielt, konnte ich mir nicht Ansatzweise vorstellen was da auf mich zu kommt. Auch wenn ich Rebecca F. Kuangs Bücher kenne, ist sie für eine Überraschung immer gut. Zumindest ging es mir so. Der Farbschnitt nebenbei ist mal etwas anderes😊. Alice Law ist Doktorandin, an der Universität in Cambridge, beim Magier Jacob Grimes. Nicht nur sie ist dort unter seinen Fittichen, auch Peter Murdoch ist Doktorand bei Grimes. Bis Grimes plötzlich bei einem Unfall stirbt. Beide entscheiden hinabzusteigen in die Hölle und Grimes von den Toten wieder auferstehen zu lassen. Die beiden Doktoranden merken sehr schnell, dass sie sich auf eine Reise begeben außerhalb jeglicher Regeln, oder Logik, oder Realität, oder Magie. Denn Gefahr birgt die Unterwelt genug und bringt zugleich Geheimnisse ans Licht, die für sie entweder böse enden könnten, oder sie beide zusammenarbeiten lässt. Dieses Buch arbeitet immer noch in mir und halt echt heftig nach. Einfach, weil es so viel zu verarbeiten gibt🤗😂. Was für ein Wortbuildung, (inklusive hier und da etwas derben Humor), was für Metaphern und "Hinweise" zu literarischen Werken, was für mathematische und wissenschaftlich, philosophische Themen... eingebettet in die Unterwelt. Wie gut, dass ich Rebecca F. Kuangs Bücher und Schreibstil schon kenne, somit kam ich gut in ihr Buch rein. Von der ersten bis zu letzten Seite war es spannend und hin und wieder auf ein paar Seiten zog es sich. Etwas dazu gelernt habe ich auch (Sry, aber manche Begriffe musste ich einfach googlen, bin ja nicht allwissend😊😂). Die Hauptprotagonistin fand ich in mancherlei Hinsicht etwas anstrengend und auch nervig. Ich flog einfach nur so durch die Seiten. Anspruchsvoll war es aufjedenfal und trotzdem ein toller Lesegenuss.😍 Bezüglich klarer Leseempfehlung, so macht sich jede Person ihr eigenes Bild. Ich kann eine Empfehlung klar aussprechen. Für alle die anspruchsvolle Literatur mögen, eine Reise in die Hölle wagen wollen und nebenbei vlt noch etwas dazulernen wollen 📖🥰

"Alter", sagte Peter. "Die Hölle ist ein Campus."🙈😂
1.5

Puh

Ich weiß nicht mal genau was ich sagen soll. Der Klappentext klang spannend und einige Stellen des Buches waren es auch. Aber sonst war es langatmig und ich musste mich durch quälen. Die theoretischen Bezüge sind mir einfach zu viel gewesen. Manchmal hab ich mich gefragt was das eigentlich alles mit der Story zu tun hat

3.5

„Das Leben muss man aktiv betreiben. Man muss darum kämpfen. Sonst ist es gar kein Leben. Darum geht es.“

War anders, als ich von dem Klappentext her erwartet hatte und für mich hat es sich zwischendurch teils sehr gezogen / war manchmal sehr zäh. Dennoch wollte ich natürlich immer wissen, wie es weitergeht bzw. ausgeht. Fazit: War nicht ganz meins, aber dennoch gut und vor allem auch anspruchsvoll geschrieben.

„Das Leben muss man aktiv betreiben. Man muss darum kämpfen.
Sonst ist es gar kein Leben. Darum geht es.“
4

Was, wenn dein größter Traum gleichzeitig deine persönliche Hölle ist? Und wie viel ist es wert, ihn trotzdem zu verfolgen?💀

Dieses Buch war wirklich eine Achterbahnfahrt. Kein langes Vorgeplänkel, direkt: Willkommen in der Hölle! – und das im wahrstenSinne des Wortes. Das Tempo war erstaunlich fast paced, was mir richtig gut gefallen hat.🤗 Die Darstellung der Hölle fand ich absolut gelungen und nein, man muss dafür weder Dantes Inferno noch sonstige Bücher vorher gelesen haben 😂 Ich finde R. F. Kuang schafft es wie immer, auch komplexe Themen verständlich und bildhaft rüberzubringen. Besonders gefesselt haben mich die Beziehungen zwischen Alice, Peter und ihrem Dozenten. Die Dynamik war komplex, spannend und durch die Rückblenden bekam das Ganze eine Tiefe, die ich sehr mochte. (Ich bin eh ein kleiner Rückblenden-Fan! Das gibt den Figuren meistens extra Würze und Tiefe ✨). Trotz allem: So richtig vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Ab ungefähr 60 % hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ein bisschen vor sich hinplätscherte, fast so, als hätte sie kurz den roten Faden verloren🫠 Zum Glück hat sie ihn wiedergefunden und das Ende war wirklich ein Knaller. Perfekt!👌🏾 Noch ein kleiner Minuspunkt: Selbst für Dark Academia war mir manches fast zu akademisch 🤓😂. Aber hey, auch ohne einen Doktortitel konnte man der Handlung gut folgen.

Was, wenn dein größter Traum gleichzeitig deine persönliche Hölle ist? Und wie viel ist es wert, ihn trotzdem zu verfolgen?💀
4

Wahnsinnig gut recherchiert, wunderbarer Schreibstil. Sehr coole Story. Teilweise schwer zu lesen, deshalb ziehe ich einen Punkt ab. Es war kein Highlight für mich und trotzdem öffnet es einem Horizonte an denen man noch einiges Zeit zu knabbern hat.

5

Lange gewartet und nicht enttäuscht worden ❣️

✨Neuzugang 2025✨ „Wie Aristoteles schon sagte, liegt das Glück im Denken.“ Das war ein wunderbares Buch! Ich habe lange überlegt wie ich es bewerten soll, ist es doch besser als viele andere, aber nicht besser als die anderen Bücher der Autorin. Problem gelöst, ihre anderen bekommen dann im re-read einfach 6 Sterne 😂 und Katabasis kann somit 5 Sterne bekommen. Es war so schlau und witzig, how could it not? Kleinere Kritikpunkte fasse ich weiter unten zusammen. Erst mal zum Inhalt: Doktorandin Alice Law steigt in die 8 Höfe der Hölle, um ihren Professor von den Toten zurückzuholen. Alice sieht sich nämlich für seinen Tod verantwortlich. Ungewollt begleitet wird sie von ihrem Archnemesis Peter Murdoch… Der Schreibstil der Autorin ist sehr mitreißend, ich denke da muss man fast nichts mehr zu sagen. Ähnlich wie Babel hat auch dieses Buch wieder Diskussionen ausgelöst und ist es völlig in Ordnung, dass es nachweislich nicht allen gefällt. Ein Buch darf auch nicht gefallen. Ich dachte damals, dass Babel recht anspruchsvoll war. Übrigens liebe ich Babel über alles, mich spricht bisher scheinbar alles an, was die Autorin schreibt. Katabasis ist aber nochmal eine ganz andere Nummer. Wann ist ein Buch intellektuell zu dicht? Ich denke, man sollte nicht so viel Angst haben, mal etwas Neues zu erfahren und auch keine Angst davor haben, etwas nicht zu verstehen. Man kann es immer wieder lesen und jedes Mal wird mehr hängenbleiben. Und hey, enemies to lovers hat es doch trotzdem 😅. Die Charaktere in Katabasis sind sehr menschlich dargestellt, das fand ich ganz toll. Das habe ich so auch noch in keinem Buch zuvor gehabt. Man fiebert unglaublich mit den beiden mit. Das Ende ist unerwartet und hat mich überrascht. Frau Kuang ist heimlich also doch ein Softie 🥰. Gut fand ich die Repräsentation von Morbus Crohn. Ich kenne mich damit zwar nicht aus, aber ich hatte den Eindruck, dass es recht intensiv und echt geschildert worden ist. Ein paar Bemerkungen bzgl. Selbst💀 haben mir nicht zugesagt. Evtl. war es für mich aus dem Zusammenhang gerissen, aber so ganz gut fand ich den Umgang mit dem Thema nicht. Auch wird an einigen Stellen über Frauen gelästert, die sich gegen Ungerechtigkeiten des Patriarchats auflehnen. Durch den sehr unterhaltsamen und sarkastischen Schreibstil war ich mir nicht immer sicher, wie die Autorin was genau meint. Freue mich einfach jetzt schon auf den re-read. Aber einige grausame Beschreibungen im Zusammenhang mit Tieren werde ich dann überblättern und nicht nochmal lesen. Kein Grund, das Buch deswegen zu meiden, aber ja, es gibt ein paar harsche Stellen. Für mich hat sich die Anschaffung echt gelohnt und ich bin erstaunt, dass das Buch auch wirklich keinen Tag auf meinem SuB gelegen hat! Macht Euch gern ein eigenes Bild! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Lange gewartet und nicht enttäuscht worden ❣️
4

Gemeinsam durch die Hölle gehen

Alice und Peter sind unfreiwillige Schicksalsgenossen als Doktoranden von Professor Grimes als auch bei der Reise durch die Hölle, um diesen daraus zu erretten. Es geht durch die verschiedenen Höfe der Hölle, sie lernen manch Bewohner dort kennen. Einige sind Freund andere Feind. Als sie getrennt werden scheint nur einer von ihnen die Aufgabe beennden zu können. Doch ist das wirklich das was sie noch wollen? Die Autorin wirft einen vom ersten Satz an direkt in die Hölle. Nebenbei erfährt man in Rückblenden , wie Alice und Peter überhaupt in diese Situation geraten sind. Philosophische und mathematische Gedankengänge, denen ich als Nicht-Mathematiker nicht immer folgen konnte, runden die Story gekonnt ab. Auch das Magiesystem dieses Buches war für mich was neues. Zum Ende hin gibt es einige Längen, aber alles in allem ist es wieder ein tolles Buch von Kuang. Wer Babel mochte, wird auch dieses mögen.

4

"... In die Hölle und zurück, das war das Ziel. Die ... haben vorgelegt. Danach wollten alle nachziehen. Es inspiriert doch nichts so sehr wie kolossales Versagen. Houdini ist dem Tod immer nur von der Schippe gesprungen; er ist nie von den Toten zurückgekommen." - Zitat, Seite 294 Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dieser Spruch, der häufig dem Schriftsteller Wilhelm Busch zugeordnet wird, passt ganz gut, um das Gefühl zu beschreiben, welches man beim Lesen des Romans von Rebecca F. Kuang bekommt - im Guten wie im Schlechten. Denn erstens passt dieses Grundgefühl zu Katabasis, zu einer Reise ins Ungewisse, sogar in die Unterwelt. Doch die damit verbundene Assoziation demoniert die Schriftstellerin ein Stück weit, weil dieses phantastische und gefährliche Abenteuer letztlich nur als Kulisse dient für ganz andere Geschichten, welche uns hier erzählt werden. Und die Frage steht im Raum: hat es dafür diesen Höllentrip wirklich gebraucht? Zunächst scheint die Autorin den Weg in die Unterwelt ganz klar zu verfolgen. Und auch die Ausgangslage wird deutlich geschildert: die Studentin für Analytische Magie, Alice Law, hat durch einen fehlerhaften Versuchsaufbau den Tod ihres Mentors, Jacob Octavian Grimes, verursacht. Da sie aber ohne ihren Prof kaum Chancen auf eine erfolgreiche Promotion hat, will sie ihn aus der Hölle zurück bringen. Als Gefährte schließt sich Mitstudent Peter Murdoch an, der ähnliche Interessen zu haben scheint. Das Verhältnis der Gefährten ist angespannt, was ebenfalls für Spannung sorgt. "Die Hölle, das sind die anderen ..." Nicht nur das Zitat von Satre, auch unzählige Anspielungen und Begriffe aus klassischen Texten, aus Mythen und Legenden webt die Autorin in ihre Geschichte ein. Ausgehend von einem Zitat Platons baut sie anfangs ein starkes Handlungsgerüst mit klassischer Unterfütterung, starken Charakteren und einem spannenden Schauplatz für die Figuren. Ihre Ansätze zur Gestaltung der Handlung erscheinen frisch und mit den eingefügten (fiktiven) Definitionen zu Magie und Reinkarnation weckt sie die Erwartungen auf eine spannende Reise mit innovativen Ideen. Nachdem sie Kapitel elf schließlich mit einem Cliffhanger beendet, nimmt sie schließlich das Tempo etwas zurück und wir erfahren viel über irdische Themen. Es geht um Beziehungen, um toxische Arbeitsverhältnisse, um chronische Krankheiten und auch um Suizid. Diese komplexen Themenfelder nehmen schließlich so einen großen Raum ein, dass man fast vergisst, dass man sich eigentlich in der Hölle befindet. Irgendwann scheint auch der Autorin bewusst zu sein, dass sie das Tempo wieder erhöhen sollte und wechselt in den Heldinnenmodus. Allerdings entscheidet sie sich für einen enttäuschend konservativen und eindimensionalen Ansatz, was die Auflösung ihrer Geschichte betrifft. Aber vielleicht hatte Oscar Wilde halt mal wieder recht? - Wie heißt es so schön: "Die Antwort, mein Freund, kennt ganz allein der Wind." Aber Katabasis ist insgesamt nicht die gelungene Neuinterpretation der Göttlichen Komödie und vielleicht ist das auch nicht der Anspruch. Gepflegte und zum Teil sehr innovative Unterhaltung garantiert dieser Roman aber allemal. FAZIT Die letzten Kapitel dieses Romans las ich im Fieber - eigentlich die perfekte Stimmung für dieses Abenteuer. Aber ganz ehrlich: dieses Höllensetting, ich hab es überhaupt nicht gefühlt. Da ich keine Fantasy Leserin bin, hat mich das nicht gestört, aber ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere dann doch von der Gestaltung enttäuscht ist. Diese Unterwelt war für mich von der Stimmung diffus, kaum greifbar. Leider traf das für mich auch auf viele Textstellen zu. Grundsätzlich finde ich den Ansatz der Ambivalenz spannend, weil es zur eigenen Gedankenspielen anregt. Aber das war auch nicht gegeben, denn die Autorin gibt zwar bei einigen Themen wie zum Beispiel "Kreative Schreibkurse" ganz deutlich ihre Meinung kund, aber andere Aussagen hält sie eher vage. Daher kratzt sie gerade bei existenziellen Fragestellungen nur an der Oberfläche. Was das Thema Suizid und Selbstmordgedanken angeht, finde ich die Einbringung erst einmal gut und auch angemessen. Allerdings wird hier ein wenig romantisiert z.B. durch den Begriff Todessehnsucht (kann auch an der Übersetzung liegen?!) und ich würde meinen, dass Menschen, die gerade Selbstmordgedanken haben oder durch ihre Geschichte sensibel auf das Thema reagieren, sorgfältig abwägen sollten, ob sie das Buch lesen möchten. Zuletzt würde ich Rebecca F Kuang sehr gerne fragen, warum sie die Handlung ausgerechnet in die 1980er Jahre versetzt hat. Und ihr danken, für die vielen anregenden Lesestunden mit Lachen und Tränen. Freu mich schon auf ihr nächstes Werk (vielleicht ohne Magie?! 😉).

4

Wenn der größte Traum einen fast zerstört

Mit Katabasis hat die Autorin ein wahren Höllenritt erschaffen - wir folgen Alice und Peter, Studierende der analytischen Magie, die versuchen ihren kürzlich verstorbenen Professor zurück ins Leben zu bringen. Dabei begeben sie sich auf eine Stufe mit Dante, Odysseus und Orpheus. Ihr Weg durch die Hölle und seinen Vorhöfen bringt die beiden einander dazu sehr vieles zu hinterfragen, insbesondere ob ihr größter akademischer Traum wirklich diesen Preis Wert ist. Es gibt so viele unzählige Anspielungen auf diverse literarische Werke und Klassiker, mathematische Gedankenspiele, Paradoxe, philosophische Überlegung und Ethik. Was durchaus super interessant für mich war, aber ich kann mir auch gut vorstellen das es für andere eher dröge sein kann. Zudem ist Alice, unsere Protagonistin nicht immer allzu symphatisch, aber irgendwie versteht man sie dennoch. Auch wenn ich Peter deutlich lieber mochte. Die Dynamik der beiden hat meines Erachtens aber gut funktioniert. Als Team harmonieren sie definitiv. Ich mochte auch die einzelnen Sequenzen der Vergangenheit, sie waren nur manchmal nicht optimal platziert und haben den Handlungsfluss unglücklich unterbrochen. Generell hatte das Buch im letzten Drittel ziemliche Längen, dafür war das Ende zufriedenstellend.

3.5

🌚💚 𝐊𝐀𝐓𝐀𝐁𝐀𝐒𝐈𝐒 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠 Puh, also insgesamt bin ich doch wider Erwarten etwas zwiegespalten. Es hat wirklich sehr sehr lange gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin. Ich denke, das lag vor allem daran, dass unglaublich viele philosophische Fachbegriffe verwendet werden und auf griechische Philosophen verwiesen wird. Diese haben mir natürlich nicht alle etwas gesagt und demnach musste ich vieles erst einmal googeln… Obwohl natürlich die Struktur und der Aufbau der verschiedenen Höfe der Hölle sich immer voneinander unterschieden hat und es somit immer Neues zu entdecken gab, so hatte ich das endgültige Ende beziehungsweise die letzten größeren Handlungsstränge doch irgendwie ein Stück weit vorausgeahnt. 𝐏𝐫𝐨𝐭𝐚𝐠𝐨𝐧𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧 Natürlich haben Alice und Peter die Handlung beide mitgetragen doch sehr viel vielschichtiger waren in meinen Augen die einzelnen Höfe der Hölle und ihre Besonderheiten. Gefallen hat mir, dass wir detaillierte Einblicke in die Vergangenheit der beiden erhalten haben. Dadurch wirken die Protagonisten noch einmal vielschichtiger und dreidimensionaler. 🤓 die Liebesgeschichte steht hier definitiv im Hintergrund, doch vor allem gegen Ende gewinnt sie noch einmal an Bedeutung und irgendwie war es auch toll, dass sich die Beziehung der beiden so unterschwellig entwickelt hat. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Also alles in allem kann ich festhalten, dass dieses Buch auf eine besondere Art und Weise doch stellenweise ziemlich belehrend und vor allem aber komplex gewesen ist. Sicherlich muss man die philosophische Tendenz auch mögen, dennoch waren die düsteren und irgendwie auch gefährlichen Vibes immer präsent und es hat mir sehr gefallen, wie sich die Beziehung von Alice und Peter entwickelt hat. für mich war es nicht das beste Buch der Autorin, aber dennoch definitiv ein besonderes. ❤️‍🔥💀🌚💚 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 3,75 / 5 ★ 𝐊𝐚𝐭𝐞𝐠𝐨𝐫𝐢𝐞: Zwischendurchlektüre 𝐄𝐦𝐨𝐣𝐢-𝐀̈𝐬𝐭𝐡𝐞𝐭𝐢𝐤: 🔥💀🐱🌚💚 𝐒𝐩𝐢𝐜𝐞-𝐋𝐞𝐯𝐞𝐥: 0 / 5 🌶️ 𝐋𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐧𝐠𝐬𝐳𝐢𝐭𝐚𝐭(𝐞) In einem Punkt sind sich alle Tartarologen einig: Die Hölle soll menschliche Seelen auf die Reinkarnation vorbereiten. — Seite 99 »Ich glaube, wir haben uns einfach ein bisschen verheddert. Aber wir versuchen immer noch, uns dem Licht zuzuwenden.« — Peter, Seite 401 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐦 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐀𝐮𝐭𝐨𝐫𝐢𝐧: Rebecca F. Kuang・@kuangrf 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐚𝐠: Eichborn・@eichbornverlag 𝐒𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧𝐚𝐧𝐳𝐚𝐡𝐥: 650 𝐄𝐫𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬𝐝𝐚𝐭𝐮𝐦: 26.08.2025 𝐆𝐞𝐧𝐫𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐓𝐫𝐨𝐩𝐞𝐬: Dark Academia, Dark Fantasy, Romantasy, Magischer Realismus, Rivals to Lovers & Academic Rivals 𝐄𝐢𝐧𝐳𝐞𝐥𝐛𝐚𝐧𝐝 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐢𝐡𝐞: Einzelband 𝐎𝐫𝐢𝐠𝐢𝐧𝐚𝐥𝐬𝐩𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞: Englisch [Unbezahlte Werbung・selbst gekauft] [Alle Bilder des Moodboards stammen von Pinterest.]

Post image
4.5

😳😢😅🤔🥰

Zwischendurch hatte es seine Längen, aber es hat mir dann doch wirklich gut gefallen

1.5

Ich glaube, ich habe hier meine eigene persönliche Hölle durchlebt.

Alice und Peter sind Doktoranden bei Professor Jacob Grimes, dem berühmtesten Magier in Cambridge. Doch nach einem kleinen Fehler - der möglicherweise auf Alice’ Kappe geht - explodiert der gute Grimes wie ein illegaler Böller an Silvester. Gehirnmasse an der Tafel inklusive. Um ihn zurückzubringen, suchen Alice und Peter gemeinsam nach einem Weg in die Hölle. Ich würde hier ja gern etwas Witziges schreiben, aber dieses Buch hat mir leider jeglichen Humor, ein gutes Stück Lebensfreude und zeitweise auch meinen Verstand geraubt. Die meiste Zeit war ich entweder gelangweilt, genervt oder hab es schlicht nicht verstanden - und irgendwann war es mir auch einfach egal. Das Lesen war ab einem gewissen Punkt nur noch ein Kampf und ich weiß immer noch nicht, wieso ich es nicht abgebrochen hab. Ich glaube die Bücher von R.F. Kuang sind einfach nicht mein cup of tea. Die Recherche, die dahinter steckt ist wirklich super beeindruckend und auch der Schreibstil ist sehr gut. Aber die Geschichte ist super zäh und die FMC jedes Mal so unsympathisch. Ok, vielleicht soll das so sein, aber das raubt mir wirklich jede Freude am Lesen. PS: Wäre Professor Grimes nicht ohnehin schon in der Hölle, würde ich höchstpersönlich ein Pentagramm auf den Boden zeichnen, nur um ihn dorthin zu befördern.

3.5

Gutes Buch, aber nicht für die Breite Masse

Ich habe „Babel“ von der Autorin gelesen und dachte ich wüsste was auf mich zu kommt. Doch „Katabasis“ legt noch mal eine Schippe drauf. Man merkt wie viel Arbeit und Mühe sich die Autorin gemacht hat, um diese Welt zu erschaffen. Dich für mich war es etwas zu viel des Guten. Es geht um Charakterentwicklung, was ich eigentlich sehr schätze, doch die Geschichte wird mit Philosophischen Themen sehr überfrachtet. Das ist zwar interessant, doch ich habe vieles nicht verstanden. Schade. Konnte mit Philosophie noch nie viel anfangen. Leider versteh ich auch den Sinn und Zweck der Magie nicht. Was mir gefallen hat, waren Alice und Peter, auch Elspeth mochte ich sehr gerne. Das Worldbuilding ist komplex und gut beschrieben. Der Schreibstil ist ok, auch wenn es nicht immer sehr flüssig zu lesen ist. Mir hat das Buch gefallen, doch uneingeschränkt empfehlen kann ich es nicht. Wer „Babel“ kennt und mag, der wird auch hier gut unterhalten. Doch für diejenigen, die mit Philosophie, viel Charakterentwicklung und Akademia nix anfangen können, wird das Buch eher nicht sein. Zusammen gefasst: Ich mag das Buch, auch wenn ich an den ganzen Philosophischen Themen leicht verzweifelt bin. Doch die beiden Protas machen vieles wieder gut.

3

Lange gefreut am Ende nicht ganz so gut….

Ich habe schon so viel Gutes von R. F. Kuang gehört und mich deshalb so sehr auf dieses Buch gefreut. Eine Reise in die Hölle, eine anspruchsvolle Geschichte beworben mit der Göttlichen Komödie es hätte sooooo toll werden können. Achtung ab hier Spoiler!!!! Die Hauptpersonen sind (für mich) nervig und haben viel zu wenig Tiefe. Es geht beiden nur darum bekannt, geliebt, gefeiert zu werden in der Wissenschaft Magie. Sie reisen in die Hölle um ihren Doktorvater bzw. dessen Seele zurück zu holen. An sich ja ok, nur hat dieser sie systematisch Körperlich und Seelisch ausgebeutet schlecht behandelt nicht beachtet und schlichtweg schlecht geredet. Warum die beiden dann ausgerechnet den A…. Zurück holen wollen erfahren wir nicht so wirklich. Nur eben des Ruhmes wegen. Dafür gibt jeder beim Eintritt in die Hölle die Hälfte seiner Lebenszeit ab. In der Hölle dann angekommen haben die beiden immer wieder Rückblicke auf die Zeit des Studiums…. Super Sache weil man kann den Doktorvater Frauchen nur noch weniger leiden. Die Hölle an sich die an Dantes Göttlicher Komödie angelehnt sein soll ist, für mich, ein Reinfall. Es passiert außer 3 Begegnungen NICHTS! Auch die Begegnungen sind eher ok. Ich hatte echt gehofft ein Buch mit Tiefe ein anspruchsvolles und gutes Buch zu bekommen. Drei Sterne gibt’s bei mir nur für das Aussehen und das Ende, das hat es etwas gerettet. Ich finde es schade es hätte so viel Mehr sein können.

4

Alice im Alptraumland

Wenn man auf der letzten Stufe eines Konfliktes zusammen in den Abgrund geht, landet man im schlimmsten Falle wie Alice Shaw wortwörtlich in der Hölle. Zusammen mit ihrem Kommilitonen Peter macht sie sich auf den Weg, um ihren kürzlich verstorbenen und verhassten Dokotorvater zurück ins Leben zu bringen, um ihre Promotion abschließen zu können. Doch der Weg durch die Hölle ist gekennzeichnet durch Gefahren, Undurchschaubarkeit und mythologischen Rätseln. Ein irrer Spaß und wilder Ritt

5

Mit Vollgas zurück in mein Philosophiestudium. Die letzten 100 Seiten fand ich schwächer als den Rest, habe aber voller Dankbarkeit sehr viel zum Nachdenken erhalten.

5

Bild-/sprachgewaltiger Höllenabstieg - philosophisch, intelligent und insgesamt eine großartige Metapher zum Uni-System der 80er Jahre! HIGHLIGHT

5

"In einem Punkt sind sich alle Tartarologen einig: Die Hölle soll menschliche Seelen auf die Reinkarnation vorbereiten."

Dieses Buch ist eine Herausforderung. Literarisch, thematisch und emotional. R.F.Kuang ist eine unglaubliche Autorin. Die Magie ihrer Version der Welt ist eine Mischung aus Mathematik, Philosophie, magischer Kreide und natürlich Linguistik. Dieses Buch fordert den Leser heraus mitzudenken, den Kopf während des Lesens anzustrengen. Wer eine leicht zu lesende, auf populären Tropes basierende Romance erwartet und/oder lesen möchte, sollte dieses Buch liegen lassen. Man muss Dante Alighieri nicht gelesen haben um die Themen im Buch verstehen zu können, aber es schadet nicht, schon mal von verschiedenen Ideen zur Hölle gehört zu haben.

5

Intelligent geschriebene rasante Fahrt durch die Hölle.

Zugegeben R.F. Kuangs Bücher sind nicht immer einfach zu lesen, vor allem, wenn man alle oder zumindest einige Referenzen verstehen möchte. Wenn man sich dadurch verwirren lässt, kann sich das Buch bestimmt wie eine halbe Dissertation anfühlen. Vor allem am Anfang. Ich habe auch nicht alles verstanden, aber mein Studium in den Geisteswissenschaften hat mir geholfen so manch einen Witz oder Anspielung sehr gut zu verstehen und für mich wurde dieses Buch geradezu ein wilder Ritt durch sämtliche Philosophische Ansätze. Einfach genial. Die Charaktere sind bewusst fehlerhaft und charakteristische Grauzonen. Spoiler/Triggerwarnung Für manche könnten einige Inhalte triggernd sein: Machtmissbrauch, Nötigung, sexuelle Nötigung, Mord, Tierversuche. Tötung von Tieren, Körperverletzung, Missbrauch von Schutzbefohlenen, Mobbing und Selbstmord. Es ist möglich, dass ich noch etwas vergessen habe. Fazit Für mich war R.F. Kuangs Buch ein Meisterwerk mit perfekten Abschluss. Ich habe jede Seite genossen. Ganz klare Leseempfehlung für junge Erwachsene. Lieblingscharaktere: Einfach Beide Spice: 0/5 Action: 💥💥/5 Humor: 🤣🤣🤣/5 Romance: 🌹/5 Drama: 🎭🎭/5

3

Schwierig

Ich wage mal den Versuch ein Buch zu bewerten, das ich nicht in seiner Gänze durchschaut habe. Grundsätzlich lese ich die Autorin gern. Babel hat mich herausgefordert und es war richtig gut, Yellowface fand ich anders aber auch sehr gut. Katabasis hat mich was Komplexität und seinen Anspruch betrifft noch mal auf ein neues Level gehoben. Ich glaube die Autorin ist eine sehr gebildete Frau, die gern auch anspruchsvolle Literatur schreiben möchte. Ich für mich als Leser, der gern auch mal anspruchsvolle Literatur lesen möchte hat das an seine Grenzen gebracht. Wenn man um ein Buch zu verstehen ein abgeschlossenes Mathematik und Philosophie Studium benötigt, dann geht mir die Lesefreude verloren. Ich habe ständig nachlesen müssen, was jetzt dieses und jenes bedeutet. Und ich habe mehrmals überlegt abzubrechen. Die Geschichte selbst ist eigentlich schnell erzählt. Die Studenten Alice und Peter reisen in die Hölle, um ihren Professor und Doktorvater dort heraus zu holen. Sie reisen durch die verschiedenen Höfe, benannt nach dem Todsünden. Währenddessen wird die Geschichte/der Werdegang von Alice und Peter erzählt. Warum Alice dem Professor unbedingt retten will, erschließt sich mir bis zum Schluss nicht. Der Typ war einfach ein Ekel. Das Buch strotzt nur so vor Symbolik. Gleichzeitig wird viel Kritik am elitären Denken an Universitäten, am Sexismus in diesem Bereich und an toxischen Beziehungen innerhalb der Uni geübt. Keine Ahnung ob die Autorin eigene Erfahrungen verarbeitet hat. Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und das Ende ist dann auch wieder rund, aber der Mittelteil war phasenweise echt zäh. Ich bin mir auch gar nicht sicher, wo ich das von Genre her einordnen soll. Ist es Fantasy, eine Dystopie, ein Fiebertraum...?Dennoch glaube ich, dass ich das Buch nach einer gewissen Zeit nochmal lesen werde. Einfach weil ich bis zum Schluss nicht alles verstanden haben. Wenn mich aber jemand fragen würde, ob ich das Buch empfehlen kann ist meine Antwort definitiv: nein.

3.5

Alice

In Katabasis von Rebecca F. Kuang ist man von der ersten Seite an voll im Geschehen. Als Alice Laws Professor Jacob Grimes bei einem tragischen Unfall stirbt, beschließt Alice ihn in die 8 Höfe der Hölle zu Folgen, um ihn von den Toten zurückzuholen. Blöd nur das ihr Rivale und Mitstudent Peter Murdoch die selbe Idee zu haben scheint und beschließt sie zu begleiten. Die Charaktere Alice und Peter mochte ich gerne, auch wenn Elspeth mein liebster Charakter war. Sowohl Alice als auch Peter entwickeln sich im Verlauf der Story weiter und lernen sich besser kenne, schön fand ich das ihre Beziehung nicht direkt im Vordergrund steht, sondern eher unterschwellig stattgefunden hat. Besonders schön fand ich auch die Rückblicke in Alice und Peters Vergangenheit, das hat den Charakteren Tiefe verliehen und ihr Verhalten verständlicher gemacht. Der Schreibstil ist angenehm, auch wenn er für mich nicht durchgängig flüssig war, was jedoch wahrscheinlich an den teilweise sehr komplexen Themen liegt, die ich zwar sehr interessant fand, bei denen ich aber nicht immer beim ersten Mal lesen durchgestiegen bin. Auch das Worldbuilding ist sehr komplex, jedoch auch sehr schön ausgebaut und beschrieben. Die Darstellung der Hölle und der der einzelnen Höfe hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mir vieles bildhaft vorstellen. Man merkt wie viel Zeit in diesem Buch steckt und wie viele Gedanken sich die Autorin über die Welt und den Ausbau der Welt gemacht hat. Etwas schade fand ich es, dass das Buch zur Mitte hin den Schwung etwas verloren hat, am Anfang war ich total in der Geschichte drin, jedoch hat es sich dann zur Mitte hin sehr gezogen, das Ende war dann aber wieder sehr schön. Kleine Anmerkung noch zum Schluss, das Buch hätte eine Contentwarnung gebraucht, es wurden viele Themen behandelt die triggern können, unter anderen auch Selbstmord und Tierversuche. Besonders mit dem Thema Selbstmord, aber auch mit dem Thema Tierversuche, wurde mir zu leichtfertig und nicht sensibel genug mit umgangen. Passt auf euch auf! Insgesamt ein sehr komplexes, aber auch super spannendes und fesselndes Buch, was sehr detaillier ausgearbeitet ist und philosophische Inhalte enthält. Das Buch ist nicht für jeden etwas, was vollkommen okay ist, auch mich konnte es nicht zu Hundertprozent überzeugen, trotzdem ist es sehr interessant zu lesen. ⭐️⭐️⭐️,5 /5 Vielen Dank an Rebecca F. Kuang und den Eichborn Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.

2.5

»Die Hölle soll menschliche Seelen auf die Reinkarnation vorbereiten.«

Gutgemeinte 2.50 Sterne ⭐ - aber auch nur, weil ich die Protagonisten Alice und Peter absolut hinreißend fand, andernfalls wäre es für mich ein 1 Sterne ⭐ Buch.💀 Das Buch ist so analytisch geschrieben, dass jede Spannung auf der Strecke bleibt. Es hat einfach keinen Spaß gemacht. 😶‍🌫️ War es philosophisch interessant? Ja. - aber ab einem gewissen Punkt (und dieser war sehr schnell erreicht) hat es mich des Todes genervt. Irgendwann war der philosophische Höhepunkt erreicht und über alle Maße hinaus überschritten - absolut zum kotzen.🫣 Auch die Beschreibung des höllischen Settings war viel zu gerafft und kam nur fad rüber. Ich hatte fast die ganze Zeit das Gefühl gehabt, die zwei würden durch triste Bürokomplexe rumlaufen.🤷🏻‍♀️ Die Gefahren der Hölle habe ich nicht gefühlt. Was mir zu 100 % gefallen hat, sind die Hauptprotagonisten. Ich fand sie so interessant und vielschichtig. Die Charakterentwicklung war so toll und die Chemie zwischen den beiden hat super gestimmt. Das hätte man nicht besser machen können, hat die Story am Ende aber auch nicht gerettet.🫠

»Die Hölle soll menschliche Seelen auf die Reinkarnation vorbereiten.«
4.5

Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen, weil es nicht einfach der nächste beliebige Fantasy-Roman ist, sondern weil Kuang Magie zu einer Wissenschaft macht, die auf Philosophie, Mathematik, Mythen und Literatur fußt, und zu diesen Disziplinen gibt es in der Welt, die sie erschafft, etliche Referenzen. Das hat für mich die Reise, die Alice und Peter in die Hölle antreten, um ihren verstorbenen Professor zurückzuholen, total spannend gemacht und Kuangs Version der Unterwelt ist vielschichtig und absolut lesenswert. Ein einzigartiges, tolles Buch und eine echte Leseempfehlung!

4

R.F. Kuang gelingt es auch in Katabasis, den Leser sofort in die Geschichte hineinzuziehen. Der Einstieg fällt leicht, die Spannung baut sich von Anfang an auf und man möchte direkt wissen, wie es weitergeht. Erzählt wird die Handlung aus der dritten Person, was der Geschichte eine gewisse Distanz, aber gleichzeitig auch eine klare Struktur verleiht. Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Alices Weg in die Hölle und den Aufbau der dortigen Geschehnisse. Die Beziehung zwischen Alice und Peter war für mich das emotionale Zentrum des Romans – herzergreifend, berührend und wunderschön erzählt. Ein zusätzliches Highlight waren die Rückblenden zur Akademie, die den Leser die Zusammenhänge besser verstehen lassen und der Geschichte eine besondere Würze geben. Wie schon in Babel vermittelt die Autorin auch hier eine tiefere Botschaft, die zwischen den Zeilen spürbar ist und zum Nachdenken anregt. Das ist etwas, das ich an Kuangs Schreibstil sehr schätze: Ihre Geschichten wollen mehr sein als bloße Unterhaltung – und das gelingt ihr. Trotzdem reicht Katabasis für mich nicht ganz an Babel heran. Die Story war wirklich schön und hat mir sehr gefallen, aber ein absolutes Jahreshighlight ist es dieses Mal nicht geworden. Dennoch bleibt es ein starkes Buch mit vielen emotionalen Momenten, das ich sehr gerne gelesen habe.

2

Ich kenne bereits "Babel" von der gleichen Autorin, deshalb war mir klar, dass ich mich hier auf eine gehaltvolle Geschichte einlasse, die vermutlich viele wissenschaftliche Begriffe enthält, die ich nicht immer sofort verstehe. Dem war auch so, allerdings ist Katabasis im Vergleich zu Babel so... Leer. Das liegt vor allem am Worldbuiling. Einen großen Teil der Geschichte befinden wir uns in der Hölle, was erstmal spannend klingt. Nur ist die Hölle zu 90% der Zeit eine staubige Wüste durch die die Lethe als Fluss fließt. Und das sorgt leider dafür, dass die Geschichte einfach leer bleibt, da wir die Protagonisten die meiste Zeit dabei begleiten wie sie durch Staub und Sand stampfen und dabei versuchen nicht zu verhungern oder zu verdunsten. Jetzt könnte das Ganze durch gut geschriebenene Charaktere wieder aufgewertet werden, aber auch die fehlen leider komplett. Alice und Peter stehen sich oft selbst im Weg und ein bisschen mehr Kommunikation hätte viele Probleme lösen können und die Geschichte um locker 200 Seiten verkürzen können. Am Ende habe ich mich einfach nur noch durchgekämpft und gehofft, dass es bald vorbei ist. Wer etwas von der Autorin lesen möchte sollte definitiv lieber zu "Babel" greifen.

4.5

Anders, philosophisch und unvorhersehbar

Alice ist Magierin im Studium und ihr Professor verstirbt. Sie beschließt in die Hölle zu reisen und ihn zurück zu holen. Unverhofft schließt sich ihr mitstudent Peter an. Beide starten mit dem selben Ziel. Nach und nach erfährt man die Beweggründe von beiden. Sie tun sich jedoch schwer, denn niemand weiß ganz genau wie die Hölle aufgebaut ist und wie es dort aussieht. Die beiden beschließen zusammenzuarbeiten. Aber dann kommt alles anders als geplant. Ich habe von R.F. Kuang schon Babel und Yellowface gelesen und mit jedem Buch schafft sie es etwas ganz anderes zu erschaffen. Keins der Bücher gleicht sich auch nur ein wenig. Ich fand dieses Buch gut. Es war allerdings teilweise nicht so einfach zu lesen, das es auch sehr philosophisch geschrieben war. Es wurden viele Kreuzverweise zu bestehender Lektüre gegeben, da sie gerade passend war. Ich hab aber weder etwas von Aristoteles oder Sokrates (oder aller anderen in dem Buch genannten Gelehrten) gelesen und so habe ich bestimmt teilweise auch Anspielungen verpasst. An sich versteht man die Handlung aber trotzdem und auch die "Moral von der Geschicht" ist definitiv verständlich. Ein wenig genervt hat mich, dass die Hauptcharaktere etwas sprunghaft waren in ihren Zielen und Umsetzungen. Da ist Alice einfach etwas sehr untentschlossen und dann aber verteidigt sie ihre Theorien sehr vehement. Empfehlen würde ich es für Leute, die Büpcher mit gehobener Message und Sprache mögen oder schon gelesen haben. Es is etwas Anspruchsvoll zu lesen.

4.5

"Die Hölle war voller kleiner Tragödien. Es war sinnlos, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. " S. 52

In Katabasis verfolgt Alice Law seit jeher nur ein Ziel: in der Welt der Analytischen Magie zur Spitze zu gehören. Als Doktorandin an der Universität Cambridge und Schülerin des legendären Jacob Grimes scheint sie ihrem Traum so nah wie nie zuvor. Bis ihr Mentor bei einem mysteriösen Zwischenfall ums Leben kommt, an dem Alice vielleicht mehr Anteil hat, als ihr lieb ist. Getrieben von Schuld und Loyalität wagt sie das Undenkbare: Sie steigt hinab in die Unterwelt, um Grimes’ Seele zurückzuholen. Blöd nur, dass auch ihr unliebsamer Konkurrent Peter Murdoch denselben Plan verfolgt. Beide machen sich auf eine gefährliche Rettungsmission, deren Preis sie erst unterwegs begreifen. Denn weder die Hölle noch die Magie funktionieren so, wie sie es erwarten – und die komplizierte Dynamik zwischen Alice und Peter kann sie entweder retten oder in den Abgrund reißen. Mir hat Katabasis aus mehreren Gründen unglaublich gut gefallen: - der Einblick in den akademischen Alltag in Cambridge hat mich begeistert: der Leistungsdruck, die feinen Hierarchien, das Miteinander (und Gegeneinander) zwischen Lehrenden und Studierenden. Vieles davon fühlte sich unglaublich authentisch an. Die zahlreichen Anspielungen auf Philosophie, Logik und Metaphysik etc. haben mein eigenes altes eingerostetes Uni-Wissen auf angenehme Weise wieder zum Leben erweckt (inklusive dem regelmäßigen Nachschlagen, um gedanklich mitzuhalten 😅) -Alice und Peter sind faszinierende Charaktere: kantig, fehlerhaft, ehrgeizig und gerade deshalb so spannend. Vor allem Alice’ Entwicklung hat mich wirklich beeindruckt. Für mich war es ein sehr fesselndes Buch, denn sobald ich danach griff, las ich viele Seiten am Stück. Wieder hat sie Autorin ihre Meisterklasse bewiesen. Ich freu mich schon sehr auf weitere Bücher von ihr 🥰

3.5

Ein ebenso kreatives wie philosophisches Werk mit einigen Längen - nicht für jeden

Babel war 2025 ein absolutes Jahreshighlight für mich, aber Katabasis kann daran nicht ganz anknüpfen. Sowohl die Ausgangssituation - die beiden Doktoranden Alice und Peter reisen in die Hölle, um ihren Doktorvater daraus zurückzuholen - als auch das Höllensetting selbst ist sehr akademisch und das Magiesystem analytisch wie philosophisch geprägt. Es gibt sehr viele Referenzen zu anderen Werken und Autoren und vieles ist teilweise sehr ausschweifend erklärt. Auf diese Art Buch muss man Lust haben. Hatte ich auch und die ersten 60% war ich sehr fasziniert und beeindruckt, aber dann begann der Plot mich etwas zu verlieren. Es wirkte etwas gehetzt, als hätte die Autorin gemerkt, dass sie noch 30% der Handlung unterbringen muss, aber schon 500 Seiten voll hat. Das war schade. Was ich außerdem wichtig finde, zu erwähnen, ist dass der Plot eigentlich nicht so sehr im Mittelpunkt steht, sondern es im Kern um Machtmissbrauch in all seinen Facetten geht und was es kostet, sich aus so einer Situation zu befreien.

3.5

"You thought people were giants, and they devastated you by being so human"

Katabasis war für mich das bisher schwächste Buch von R. F. Kuang - trotzdem ist es wie ich finde ein besonderes Buch, wie ich es so noch nicht gelesen habe (wie eigentlich fast alles von ihr). Ich mag, wie üblich, den Schreibstil sehr gerne und finde ihn sehr ansprechend, fand ihn aber noch einmal etwas akademischer als bei Babel. Allerdings passte er gut zum Thema des Buchs. Ich fand die Protagonisten, auch wie üblich, problematisch bis unsympathisch (aber auch wiedermal ein Opfer des Systems/der Umstände - aber das weiß man einfach bei dieser Autorin. Trotzdem waren die beiden die bisher nachvollziehbarsten Protagonisten, die die Autorin hervorgebracht hat. Könnte natürlich auch sein, weil das Thema Arbeitsalltag an der Universität dann doch nochmal näher ist als z.B. Krieg. Soweit so gut. Was mir allerdings gefehlt hat, ist einfach Spannung. Die Erzählung plätschert ein wenig vor sich hin, unterbrochen von vielen Rückblenden und selbst die actionreichsten Szenen waren irgendwie nicht zuende gedacht. Der Kontrast fällt besonders auf, weil man sonst einfach anderes von der Autorin gewöhnt ist.

4

Warum zur Therapie, wenn man das gleiche Ergebnis auch durch einen Ausflug in die Hölle erzielen kann

So, vorweg muss ich sagen, dass ich während ich dieses Buch gelesen habe, selbst an meiner Masterarbeit geschrieben habe/schreibe. Ob ich das Thema der Universität, dem Druck und das Bestimmen des eigenen Wertes anhand von Erfolg deshalb mehr gefühlt habe oder ob mich das Buch deshalb ein wenig belastet hat, kann ich nicht wirklich sagen - aber es hat definitiv mein Leseerlebnis beeinflusst. Die erste Prämisse des Buches ist relativ simpel. Zwei konkurrierende Doktoranden gehen in die Hölle, um ihren Doktorvater wiederzubeleben damit sie ihre Doktorarbeit abgeben können. Doch sobald man im Buch steckt, merkt man, dass es hier vielmehr um eine Erforschung von Trauma, Manipulation, Ungerechtigkeit im Universitätskontext - und den langen schwierigen Weg der Realisation und der Heilung geht. Das ist was für mich das Buch wirklich gut gemacht hat. Die ungesunden Verhaltens- und Denkweisen der Charaktere werden schonungslos beschrieben. An einigen Stellen konnte ich gerade noch so bis gar keine Sympathie für Alice empfinden und an anderen wünschte ich mich, jemand nimmt sie einmal ganz fest in den Arm. Dabei sind bestimmte Erklärungen für Verhalten so präzise geschrieben, dass es schon einer wissenschaftlichen Arbeit ähnelt (natürlich ohne Belege). Darin könnte man allerdings auch eine Schwäche des Buches sehen, denn an einigen Stellen geht es wirklich stark ins Wissenschaftliche. Ich habe die ganzen Paradoxen Namen einfach nicht weiter hinterfragt, dann war das auch kein großes Problem, aber wer sich wirklich alles vorstellen will, muss schon einen Abstecher ins Internet machen. Zum Setting passte die Wissenschaftlichkeit sehr gut, und ich bin gerade auch sehr an diese Art des Schreibens gewöhnt, weshalb ich damit gut klarkam. Eine Sache die mich allerdings gestört hat, war die Länge. Die Charaktere stolpern mehr oder weniger ahnungslos von einem Ort zum Anderen - was zwar irgendwo passt aber auch manchmal etwas zäh war. Auch wurde für mich die Spannung nicht wirklich aufrechterhalten, da hätten ein paar Streichungen insgesamt mehr impact für die Geschichte gehabt. Das Ende war befriedigend, besonders als ein bestimmter Charakter wiederkam, aber für mich war das Ende ab einem bestimmten Punkt absehbar, wo dann die zwischengeschobenen Szenen ebendiese Zähigkeit herbeigeführt haben. Insgesamt hatte ich aber trotzdem viel Spaß am Lesen :). Die Geschichte hatte sehr starke Momente, besonders im mittleren Teil, die mich wirklich bewegt haben und von denen ich auch etwas für mich selbst mitgenommen habe. —> Insgesamt hatte ich beim Lesen auch das Gefühl, das die Charaktere bei ihrem Weg durch die Hölle eine Läuterung ähnlich der der Toten erleben. So war der Weg durch die Hölle wie eine Allegorie zum dem Weg den man bestenfalls in einer Therapie macht. Schon allein deshalb würde ich das Buch weiterempfehlen.

4.5

Fantastisch 📖❤️‍🔥

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich gerne tiefgründig und philosophisch zum nachdenken anregen möchten. Für mich war dieses Buch ein kompletter Sog, auch wenn zwischendurch eine Herausforderung, aber lieben wir Leser*innen sowas nicht? Die Charaktere waren für mich so vielseitig, vor allem Alice muss man einfach eine Chance geben. Es zeigt ein Leben, nicht immer nur von den positiven Seiten beleuchtet, sondern auch die Schattseiten. Es geht um die eigenen Grauzonen des Charakters und insbesondere um Selbstliebe ⭐️❤️‍🔥📖

Fantastisch 📖❤️‍🔥
3

Sehr enttäuscht

Ich habe mich mal wieder von Book Tok beeinflussen lassen und habe mir Katabasis zugelegt. Am Anfang fand ich es echt super, obwohl ich ein bisschen mit dem Schreibstil zu kämpfen hatte. Aber danach fande ich es einfach nur noch langweilig. Meiner Meinung nach zu overhyped 😕

Sehr enttäuscht
5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Die Universität ist die Hölle – und die Hölle ist eine Universität, zumindest in Teilen.

Die Universität ist die Hölle – und die Hölle ist eine Universität, zumindest in Teilen. Schon diese Umkehrung zeigt, wie klug und vielschichtig Katabasis angelegt ist. Was für ein grandioses Buch! R. F. Kuang gelingt führt uns in die Hölle, die Abgründe und Höhen intellektuellen Lebens. Intellektuell herausfordernd, existenziell menschlich und in jeder Hinsicht überraschend, entfaltet der Roman eine erzählerische Tiefe, die man nur selten findet. Es ist ein Buch, für das man sich bewusst Zeit nehmen sollte. Denn nicht nur die Geschichte, sondern auch die dichte Verwebung von Anspielungen laden zum Nachdenken und Weiterforschen ein. Schon eine kleine Recherche offenbart, mit wie viel Detailkenntnis, Recherchearbeit und Liebe Kuang ihre Welt erschaffen hat.

4.5

Tolles Buch, doch nichts für jedermann.

Dieses Buch hat mich mitgerissen und viele Denkanstöße gegeben. Würde ich es weiter empfehlen, Jein. Es ist toll und hat sehr viel Tiefgang, ist aber auch hin und wieder sehr anspruchsvoll und durch seine Philosophie kein simpler Read. Ich liebe es und habe das Gefühl einen Klassiker gelesen zu haben.

Tolles Buch, doch nichts für jedermann.
4

Eine magische Reise in die Hölle

Man begleitet Alice und Peter in die Hölle und entwickelt ganz ganz langsam so viel Zuneigung für diese beiden verrückten Magier. Besonders Alice hat es mir angetan. Sie ist so unsicher und strebt nach Bestätigung und Anerkennung. Sie macht nicht nur wort wörtlich eine Reise durch. Ich liebe die Entwicklung die sie durchlebt und wie sie zu sich selbst findet. Ein ganz tolles Buch!

2.5

"Sie war gelangweilt, verzweifelt und kurz davor, alles aufzugeben" (S.545). Das fasst mein Erlebnis mit diesem Buch gut zusammen.

Mein drittes Buch von R.F.Kuang. Was mich dazu gebracht hat, nach zwei zweifelhaften Leseerlebnissen mit den Vorgängern zu entscheiden, mich auf einen dritten Schinken von ihr einzulassen: Ich weiß es nicht. Aber ich habe es geschafft. Wie eine Verdurstende habe ich es mit letzter Kraft zur Quelle a.k.a dem Ende des Buches geschafft. Ich bin quasi einmal durch die Hölle und zurück gegangen (pun intended). Naja gut, so schlimm wie letzterer Vergleich war es dann zwar nicht ganz, aber ein tolles Leseerlebnis war es nicht. Von allen drei Werken war dies das Schlechteste. Es folgen Anmerkungen: 1. Wieso das Buch in meiner Bibliothek unter New Adult Fantasy gelistet ist, ist mir schleierhaft. Es ist Fantasy, genau wie Babel. 2. Der Einstieg in das Buch war ein künstlerischer Griff ins Klo. Man wird sofort in ein Geschehen geworfen, kann sich kaum orientieren und ich hatte schon gleich zu Beginn keine Lust oder Drive, das Buch weiterzulesen. Es wurde nicht wirklich besser. 3. Ihre Vorarbeit, Recherche und Wissensvermittlung in allen Ehren, aber mich haben die tausend Theoreme, Paradoxa und Prämissen einfach nur genervt. Weil sie keinen richtigen Raum bekommen haben. Sie waren immer nur im flow of consciousness angerissen und gedroppt und dann wieder fallengelassen. Völlig belanglos, ohne richtige Relevanz für die Story. Ein riesiger Minuspunkt. Bei Babel standen die linguistischen Diskurse immer im direkten Verhältnis zum jeweiligen Punkt des Handelns, nicht hier. 4. Tippfehler, tausendfach das Wort "Prämisse", viele Wortwiederholungen generell. "Knochenviecher" 5. Teilweise Splattermovie. Gedärme explodieren, spritzen herum, Katzen werden ausgeweidet, gequält, ihre Knochen herausgerissen, etc. Was sollte das? Ich mochte die Rückblenden von Alice und Peter, ihre Erlebnisse an der Uni und die damit einhergehende Kritik an das universitäre System. Alles, was sich in der Hölle abspielte, fand ich langweilig, fade und letztenendlich hinsichtlich der Auflösung völlig belanglos. Die Charakterentwicklung hingegen war stark. Somit leider nur 2.5 Sterne.

4.5

Wer Kuang mag wird das Buch lieben

Katabasis ist für mich wieder ein typisches Kuang Buch gewesen. Es ist unglaublich schlau, unglaublich gut recherchiert, sehr philosophisch und okkultistisch. Im Gegensatz zu Babel ist es etwas leichter und hat sogar eine Prise trockenen Humor abbekommen. Wer Babel nicht mochte wird hier auch nicht glücklich werden. Wer Babel mochte wird es feiern. Das Grundthema einer Reise durch die Hölle war super interessant und lehrreich. Die Protagonisten habe alle ihre Zeit zur Ausarbeitung bekommen und wurden immer tiefgründiger und für den Leser empathischer. Hab's geliebt.

3.5

Was Kuang besonders gut kann? Zum Ende immer langweiliger werden.

Hey, das ist echt eine Kunst. Ich habe jedes Buch der Autorin gelesen und jedes Mal denke ich zu Beginn: wow, sowas kluges, systemanalytisches, facettenreiches habe ich ja noch nie gelesen, bis ich in jedem verdammten Buch an den Punkt komme: ja, ja, ist alles voll klug und toll gedacht und jetzt ist aber auch gut. Kann das Buch jetzt bitte ein Ende haben? Ich habe mich genug dem Linguistik-Studium hingegeben (Babel). Ich habe bis zum Erbrechen verstanden, wie grauschattiert Autorin ihre eigenen Figuren zeichnen kann (Yellowface) und auf wie viele Arten und Weisen das Wissenschaftssystem missbräuchlich ist, fand ich wirklich trefflich formuliert (Katabasis), aber dann kommt immer wieder dieses Gefühl, Kuang schreibe nur noch, weil sie es eben schon ganz schön aufregend findet, sich selber als Generalgebildete zu erleben, die auch noch auf Seite 600+ ganz nonchalant die Sokrates-Zitate rauskloppt und nicht mehr, weil sie wirklich noch eine Geschichte zu erzählen hätte. Die war nämlich schon auf ca. Seite 400 auserzählt und was dann blieb war, wie immer, gähnende Langeweile ohne auch nur noch einen erhellenden Aspekt auf der seeeeeeehr langen Zielgeraden. Also wie immer: die ersten 200 Seiten würde ich vollumfänglich empfehlen.

4.5

Dies war mein drittes Buch von R.F. Kuang und wie immer hat sie mich tief beeindruckt. Ich hatte etwas in Richtung „Babel" erwartet, und obwohl man die Werke vergleichen kann, ist Katabasis auf eine ganz eigene Weise faszinierend. Dieses Buch braucht Zeit, und genau das sollte man ihm auch geben, denn es entfaltet seine Wirkung langsam, aber unglaublich intensiv. Es ist ein echtes Slow-Burn-Erlebnis, aber keine Geschichte, die man wegen der Romantik liest. Erzählt aus Alices Sicht in der dritten Person, ist es sprachlich anspruchsvoll, durch und durch akademisch und zugleich unglaublich atmosphärisch. Kuang erschafft eine dichte, fast greifbare Stimmung, in der Themen wie Sexismus, Machtmissbrauch, Philosophie, Religion, Naturwissenschaften, Aufopferung und existenzielle Fragen miteinander verwoben sind. Ich mochte, wie sie komplexe Konzepte erklärt, ohne dass man sich je verloren fühlt, alles wirkt nachvollziehbar, klug und tiefgründig. Alice verkörpert internalisierte Misogynie, was sie zu einer faszinierenden, aber auch unangenehmen Figur macht. Gerade deshalb hätte ich mir zusätzlich eine Auseinandersetzung mit Rassismus gewünscht, denn als chinesische Frau in der westlichen Akademia wäre diese doppelte Marginalisierung unglaublich spannend gewesen. Besonders überrascht hat mich der Humor, trocken, intelligent und genau richtig dosiert. Ich musste mehrmals wirklich lachen, obwohl das Buch insgesamt düster, schwer und von emotionaler Tiefe geprägt ist. Ich habe gelacht, geschluckt, war schockiert und hatte Tränen in den Augen. Besonders der Mittelteil war für mich emotional am stärksten, während das Ende etwas zu abrupt kam und mir der letzte Wow-Moment fehlte. Trotzdem liebe ich, wie Kuang Intellekt, Gefühl und subtile Romantik zu einem vielschichtigen, dunklen und wunderschönen Gesamtwerk verwebt. Katabasis ist keine klassische High Fantasy, aber dafür ein einzigartiges, kluges Stück Dark Academia, das noch lange nachhallt.

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5

Alice die Hauptprotagonistin, ist in Cambrige Doktorandin für analytische Magie, und begibt sich mit Peter in die Hölle um die verstorbene Seele von Professor Grimes zurückzuholen. Beide durchreisen die Acht Höfe der Hölle dafür. Ich habe das Buch sehr gemocht, der Schreibstil ist etwas komplex jedoch sehr detailliert. Die Protagonisten fand ich sehr stark ausgearbeitet und authentisch, genau wie das Setting in das man komplett in die Hölle abtauchen konnte und jeden Moment miterlebt hat, und dazu die Geschichte in den 80er spielt. Dies war mein erstes Buch von R.F. Kuang, und es hat mich total überzeugt. Wer auf der Suche nach einem anspruchsvollen Buch ist, dem kann ich dieses nur empfehlen.

4.5

Das Magiesystem ist in Katabasis wirklich einzigartig! Ich hatte das Gefühl, dass ich mit der Protagonistin zusammen die Unterwelt erschließe. Dabei ist der Schreibstil der Autorin wirklich bildhaft und mitreißend. Ich hatte das Glück, auf eine Lesung von Rebecca F. Kuang gehen zu dürfen und dort hat sie sich darüber gesprochen, wie sehr sie es liebt Verknüpfungen zu anderen bekannten Medien einzubauen. Da hüpft mein Medienwissenschaftsherz doch ganz hoch. 😄 Ich musste mich etwas an Alice gewöhnen, sie ist definitiv keine einfache oder sofort super herzliche Hauptfigur, aber ich finde das auch sehr erfrischend. Oft sind Hauptfiguren eher neutraler gehalten; ich schätze, damit sich möglichst viele Leser*innen mit ihnen identifizieren können. Alice ist nicht so und auch ich konnte mich echt nicht so ganz mit ihr identifizieren, aber man lernt sie immer weiter und tiefgründiger kennen. Kuang sprach in der Lesung auch darüber, wie sich in den 1980er Jahren Neo-Liberale Bewegungen entgegen des Feminismus-Verständnis entwickelt haben. Dieser Bezug wird vorallem durch Alice deutlich, die wie mit Scheuklappen durch die universitäre Welt zu gehen scheint und gar nicht merkt wie sie dabei immer einsamer wird. Meine einzige Kritik ist, dass ich das Ende etwas „einfach“ im Verhältnis zum restlichen Buch finde. Ansonsten hat mich „Katabasis“ wirklich komplett abgeholt.

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4.5

✨ Rezension ✨ Katabasis | Rebecca F. Kuang | Eichborn | 656 Seiten | Übersetzt von Alexandra Jordan und Heide Franck | ⭐️⭐️⭐️⭐️🌟 Mit Katabasis entführt uns RF Kuang in die Hölle. Zusammen mit Alice und Peter sind wir auf der Suche nach der Seele ihres Professors, denn den brauchen sie schließlich für ihren Abschluss. Aber wollen sie ihn am Ende überhaupt noch? Wenn man durch die acht Kreise der Hölle reist, lernt man sich, das Leben und den Tot nochmal neu kennen. Geschickt verwebt die Autorin hier gesellschaftliche, politische und mythologische Themen mit den Urmenschlichsten Erfahrungen. Wer sind wir am Ende, was bleibt von unserem Leben und Wirken über und spielt das überhaupt eine Rolle? Wer sich mit Stolz, Wollust, Gier, Zorn, Gewalt, Grausamkeit, Tyrannei und dem Vergessen beschäftigt, gerät natürlich in viele Gefahren und so war es unglaublich spannend. Auf der Reise beschäftigen wir uns mit Schuld und Chronischen Krankheiten sowie Klassismus. Denn wenn man wieder geboren wird, kann es natürlich sein, das man in sehr viel einfacheren Verhältnissen den Weg zurück findet… Die Gedankenexperimente waren sehr spannend. Daneben wird auch das Leben der Studenten und das Universitässetting beleuchtet. In der erste Hälfte etwas langsamer, hat es in der zweiten Hälfte deutlich an Fahrt aufgenommen und mich richtig gut unterhalten! Kein Buch, um es mal eben nebenbei zu lesen, aber ich empfehle es sehr.

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3

Nach Yellowface war es mein zweites Buch der Autorin. Ich bin immer noch auf der Suche der besonderen Erzählstimme, die den Hype erklärt. Aber auch dieses Mal bin ich nicht fündig geworden. Für mich eine eher mittelmäßige Geschichte, bei der ich besonders die emotionale Einbindung vermisst habe. Der Plot ist klassisch strukturiert. Die Protagonistin wie schon in Yellowface wenig sympathisch, verkopft und egoistisch. Die Hölle ein zahlloses mathematisches Rätsel voller Dürre, Ödnis und Langeweile. Ellenlange Zitate alter Philosophen, Mathematiker und linguistische Diskurse machen aus Grumpy meets Sunshine keine Literatur. Ist dies ein Ablenkungsmanöver, dass den Blick auf die sprachlichen Einfalt verdecken soll? Zumindest die vereinzelten magischen Kämpfe und Fallen waren einfallsreich und teils amüsant. Zum Ende fielen die Puzzlestücke an die richtigen Plätze und schlossen den Plot umfassend ab. Dies reichte mir persönlich nicht für die 400 Seiten Mittelteil, in dem ich mich genauso wie die abgestiegenen Seelen durch die Höllenqual der Langeweile kämpfen musste. Von mir keine Empfehlung für Leute, die abwechslungsreicher und spannende Unterhaltung suchen und/oder sprachliche Finesse mögen.

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3.5

Ein gewitzter und spektakulärer Ritt ins Jenseits, der den Schattenseiten der akademischen Welt gründlich auf den Zahn fühlt. Es könnte ein Roman sein der zeitlos werden könnte und somit ein moderner Klassiker .

3.5

Intensiv und anspruchsvoll aber ohne Spannungsbogen

Nachdem ich die Lesung mit Rebecca F.Kuang zu genau diesem Buch besucht habe, war mir eines klar: das wird kein leichter Ritt! Die Autorin scheint aufzugehen in Themen die sich neu erschließt und die in ihren Büchern großen Raum einnehmen. Hier ist es Mathematik, Logik, aber auch Philosophie und ihre Herangehensweise im Vorfeld ist schon ein kleines Festival. So erzählte sie zum Beispiel, dass sie Studierende aus genau diesen Bereichen in ihr Haus eingeladen hat und während diese über Theorien und Fakten aus ihren Schwerpunkten referierten und diskutierten, machte sie sich Notizen. Das Ergebnis hat sie dann in diesem Werk zusammen getragen. Der Schauplatz ist Cambridge in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Alice Law hat ihren Doktorvater Grimes umgebracht, das scheint für sie klar zu sein. Ihre ehrgeizigen Pläne eine anerkannte Magierin und Wissenschaftlerin zu werden, sind damit in Gefahr. Also nutzt sie ihr Wissen über die Hölle und genau diese aufzusuchen. Unerwarteterweise wird sie begleitet, von Peter Murdock, der ebenfalls mit Grimes verbunden ist. Sie werden also Reisegefährten, was für Alice alles andere als freiwillig ist. Die große Frage ist nun – werden Sie den unsympathischen Professor finden? Wir Leser*innen sind natürlich sehr daran interessiert, wie es in der Hölle so zugeht. Auf der Basis religiöser, mythologischer und vor allem literarischer Beschreibungen setzt sich vor unserem Auge ein Bild zusammen, welches Komplex und doch sehr anschaulich ist. Mir hat sehr geholfen, dass ich vor Jahren Dantes göttliche Komödie gelesen habe, so war ich mit seiner Vorstellung schon vertraut. Kuang hat sich was das Setting betrifft mal wieder richtig ins Zeug gelegt. Die vielen abwechslungsreichen Ideen sind schon sehr lesenswert. Auch die Arbeit, die sie in die Beschreibung ihrer Charaktere legt, ist unglaublich detailliert. Immer wieder liegert sie Rückblicke, aus denen sich dann die Persönlichkeiten und deren Entwicklung ableiten lassen. Und dann haben wir noch die vielen Kleinigkeiten, die Worldbuilding und Figuren bereichern. Kreide, Knochenwesen, eine sehr interessante Weberin und der allgegenwärtige Fluss sind nur ein Teil dessen, was die Geschichte interessant macht. Das kann sie, da braucht man ihr nichts erzählen. Allerdings ist das ein oder andere auch schon aus anderen Werken bekannt. Kuang macht keinen Hehl daraus, dass sie sich gerne an den Ideen anderer Künstler bedient. Dass die mathematischen, logischen und philosophischen Theorien für ein durchschnittliches Leser*innenhirn wie meines nicht zu fassen sind, konnte ich gut aushalten. Manchmal dachte ich schon, es ist wirklich schade, dass ich jetzt diese oder jene Prämisse nicht wirklich durchblicke – bei manchen bräuchte man schon ein Mathematik Studium – aber es hat mich jetzt nicht aus dem Geschehen gerissen. Was Kuang allerdings nach wie vor nicht auf die Reihe kriegt, ist Spannung in die Geschichte einzubauen. Es gab ab und an kleine Stellen, bei denen ich unbedingt wissen wollte, was jetzt passiert, die ein Ziel haben und gelöst werden wollen. Und zwar so, dass man ein bisschen Herzklopfen bekommt. Aber das war schon wie im Roman „Babel“ selten der Fall. Auf über 650 Seiten ist das für manch einen sicherlich eine ermüdend und auch ich habe sehr lange für dieses Buch gebraucht. Ich mutmaße jetzt mal völlig subjektiv, dass die Autorin ähnlich wie die Protagonistin einen großen Ehrgeiz an den Tag legt, zu zeigen, was sie drauf hat und dabei vergisst (oder es schlichtweg nicht schafft) Wendungen, Twist und Aufregung einzubauen , die uns Seite für Seite umblättern lassen wollen. Ein bisschen weniger Tiefe in die Charaktere und dafür ein bisschen mehr Power in die Handlung, würde dieses Buch exzellent machen. Aber so geht ihm tatsächlich ab und an ein die Luft aus. Ich war aber schon darauf gefasst, dass das Buch so ist, wie es nun mal ist und hab mich ganz offen über die Dinge gefreut, die sie gut kann, nämlich wissenschaftliche Inhalte in Romane verpacken. Und das hat mir ganz gut gefallen. Ich empfehle das Buch nun allen, die die Muße haben, sich auf so einen dicken Klopper einzulassen, weil sie es lieben, neue Welten und Themen zu entdecken.

5

You can trust RF Kuang with this one. That's what I want to start with, because reading the story you might get the feeling of meandering unnecessarily and getting lost at times. Trust her. I've just finished the book, and found myself staring into the middle distance, with so many thoughts in my head. This is a story about: Good and evil Living and dying Knowing and believing Travelling and standing still Presence and absence Body and mind Remembering and forgetting Passing and failing Science and magic And realizing that none of these pairings are necessarily contradictive. It's also a story about male toxicity in academia. And about hurting and healing. Reading RF Kuang s books, I always feel as if the science mentioned is finally making sense of the world. Even though I might not even understand half of it, Kuang manages to always make sense and weave a tapestry of theories and principles and proofs that you can follow - in this case down to hell. And what she does to connect science and magic, always blows my mind in the best of ways. This one will live in my head for a long time. And I'm already feeling the urge to start all over again. 5/5 stars Thank you @harpercollins for gifting me this arc. #Katabasis #KatabasisGift #ArcReading #Bookstagram

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4.5

Ich habe noch nie so viel in einem Buch rumgekritzelt, Zettelchen rein geklebt und nachrecherchiert 😃 Katabasis war eine Wucht! Es war zwar schon länger auf meiner Wunschliste, aber dennoch war es ein Spontankauf, weil es signiert einfach so da lag, in der Bücherbox in Prenzlauer Berg 🤷‍♀️ Und irgendwie musste ich es dann auch direkt lesen. Ich war sofort drin und fasziniert von dem Schreibstil, anfangs auch etwas überfordert. Aber ich hab mich in dem wissenschaftlichen Setting sofort zurechtgefunden, da ich selbst an der Uni in verschiedenen Forschungsprojekten und als Dozentin gearbeitet habe, im Bachelor und Master als studentische Hilfskraft und danach noch mal 1,5 Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Die ganzen Beobachtungen aus diesem Umfeld und die Kritik am wissenschaftlichen Betrieb haben mir total aus der Seele gesprochen (es gibt einen Grund, warum ich am Ende doch keine wissenschaftliche Karriere angestrebt habe). Was ich auch mochte, ist, dass die Protagonistin und der Protagonist jetzt nicht so die krassen Sympathieträger sind und der Professor, den sie aus der Hölle zurückholen wollen, schon gar nicht. Die sind authentisch! Aber trotzdem fiebert man mit und nach und nach setzt sich ein umfassenderes Bild zusammen, man bekommt mehr Kontext in das Leben vor der Höllenreise und die verschiedenen Perspektiven. Ich habe Sorge, hier zu viel zu verraten, aber zwischenzeitlich war ich wirklich entsetzt über gewisse Entscheidungen und Handungen der Figuren. Es geht um Schuld und Tod (klar, wir sind in der Hölle), Kommunikation, Krankheit, Verzeihen, Hoffnung und Liebe... Wenn man sich ein bisschen für Logik und Mathematik, Philosophie oder Linguistik interessiert, liest es sich besonders gut, aber man kann auch einfach über Aspekte, die man nicht versteht, hinweg lesen. Davor muss man keine Angst haben. Für mich war es vor allem ein Mittel, um den akademischen Ehrgeiz und die Intelligenz der Protas zu verdeutlichen - und ein Sammelsurium an Easter Eggs für Nerds der jeweiligen Sparte. Der Handlung kann man auch ohne Hintergrundwissen folgen. Ich würde aber schon sagen, dass man gerne über Dinge nachdenken sollte, wenn man das Buch genießen will. Es ist keine Lektüre für mal eben zwischendurch. Es ist teils recht langsam erzählt und vieles spielt sich im Kopf von Alice ab. Manchmal kommt man sich vor, wie in einem Fiebertraum, was aber zum Höllensetting passt. Das scheint nicht für jedermann zu sein, wie ich es in der Diskussion auf Reado mitbekommen habe, aber ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Das Magiesystem fand ich auch super spannend und klug. Ich könnte noch so viel mehr erzählen, aber ich mach jetzt einfach mal einen Punkt 🙂 4.75⭐️ von mir (0.25 Abzug für 2 recht langatmige Kapitel im letzten Drittel).

5

Es ist mein erstes Buch von R.F.Kuang, da ich mich bisher nicht getraut habe. ABER ES IST EIN JAHRESHIGHLIGHT MEINE DAMEN UND HERREN 👏🏼👏🏼👏🏼 Sie zeigt, dass man schlau, selbstzweifelnd, lustig und emotional gleichzeitig sein kann. Dieses Buch gibt Dir alles, was Du dir wünschst und vorstellen kannst. Vor allem als Hörbuch zu empfehlen ! Man merkt, wie viel sie in diese Bücher reinsteckt und wie tiefgreifend die Recherche ist, um ein gutes Buch zu verfassen. Ich bin komplett überzeugt von dieser Frau und werde noch mehr von ihr lesen !!

4.5

A descent worth taking

I’ve read all of R.F. Kuang’s books and loved them, so my expectations for Katabasis were sky-high - and wow, it didn’t disappoint. This is Kuang at her best: sharp, ambitious, and completely unafraid to dive into dark, uncomfortable territory. If you’re into dark academia, this is a masterclass. The book blends magic, philosophy, mathematics, and history in ways that feel both fascinating and accessible. Kuang has such a gift for making complicated ideas not just understandable, but gripping. I found myself flying through chapters that, in lesser hands, would have felt heavy or dry. At its core, Katabasis uses Hell as a metaphor for academia itself - an ingenious move that allows Kuang to probe themes of misogyny, class, and the power structures that shape scholarly life. The result is both biting satire and profound critique, exposing the ways ambition can consume and corrupt. The characters are another highlight: morally messy, darkly funny, and at times painfully relatable. They’re the kind of people you’re repulsed by and fascinated with in equal measure, which makes following them through the labyrinth of the story both exhilarating and unsettling. In short, Katabasis is everything I hoped it would be: sharp, ambitious, and utterly unforgettable. Kuang continues to prove herself one of the most daring voices in contemporary fiction, and this novel cements her status as a writer who can turn the familiar into something dazzlingly strange and new.

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