Jussifs Gesichter
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Description
Ein bewegender, dunkler, intensiver Roman über den Irak
Am »Tisch der Hoffnungslosen« in der Mekka-Bar finden sich Tag für Tag Männer ein, um sich Geschichten zu erzählen: Jussif und Junis sind Brüder. Als Jungen waren sie beide in dasselbe Mädchen verliebt. Weil sie Jussif bevorzugte, gab Junis ihr einen Kuchen mit Nägeln zu essen. Sie starb, aber nicht Junis, sondern Jussif kam dafür ins Gefängnis. Seitdem ist das Verhältnis der Brüder ein Spiel mit Rollen und Masken, aus dem im Krieg tödlicher Ernst wird.
Book Information
Author Description
Najem Wali, geboren 1956 in Basra/Irak, erlitt als Regierungsgegner Haft und Folter. 1980, nach Ausbruch des Iran-Irakkriegs, ist er nach Europa emigriert, studierte Deutsche und Spanische Literatur in Hamburg und Madrid und lebt heute als Schriftsteller und Kulturkorrespondent der arabischen Zeitung ›Al-Hayat‹ in Berlin. Wali ist die Stimme des aufgeklärten Irak in Deutschland. Sein Denken und Wirken zielt auf Verständigung und friedlicher Koexistenz zwischen westlicher und arabischer Welt. Für den Roman ›Bagdad Marlboro‹ erhielt er den Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2014.
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Ein bewegender, dunkler, intensiver Roman über den Irak
Am »Tisch der Hoffnungslosen« in der Mekka-Bar finden sich Tag für Tag Männer ein, um sich Geschichten zu erzählen: Jussif und Junis sind Brüder. Als Jungen waren sie beide in dasselbe Mädchen verliebt. Weil sie Jussif bevorzugte, gab Junis ihr einen Kuchen mit Nägeln zu essen. Sie starb, aber nicht Junis, sondern Jussif kam dafür ins Gefängnis. Seitdem ist das Verhältnis der Brüder ein Spiel mit Rollen und Masken, aus dem im Krieg tödlicher Ernst wird.
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Najem Wali, geboren 1956 in Basra/Irak, erlitt als Regierungsgegner Haft und Folter. 1980, nach Ausbruch des Iran-Irakkriegs, ist er nach Europa emigriert, studierte Deutsche und Spanische Literatur in Hamburg und Madrid und lebt heute als Schriftsteller und Kulturkorrespondent der arabischen Zeitung ›Al-Hayat‹ in Berlin. Wali ist die Stimme des aufgeklärten Irak in Deutschland. Sein Denken und Wirken zielt auf Verständigung und friedlicher Koexistenz zwischen westlicher und arabischer Welt. Für den Roman ›Bagdad Marlboro‹ erhielt er den Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2014.



