Jews Don’t Count
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Description
It is the comedian and writer David Baddiel’s contention that one type of racism has been left out of this fight. In his unique combination of reasoning, polemic, personal experience and jokes, Baddiel argues that those who think of themselves as on the right side of history have often ignored the history of anti-Semitism. He outlines why and how, in a time of intensely heightened awareness of minorities, Jews don’t count as a real minority.
Book Information
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Ich habe mich entschieden, hier keine Sternebewertung zu vergeben, denn es fühlt sich nicht so an, als würde es mir zustehen. Ich habe das Buch gelesen und bin sehr froh darüber und gleichzeitig bedauere ich, dass das Buch sehr viel mehr hätte sein können, wenn es weniger Twitter-Streits und mehr auch außerhalb Großbritanniens nachvollziehbare Anekdoten beinhaltet hätte. Die Stärke des Buchs, das auf Deutsch "Und die Juden" heißt, ist das klare Aufzeigen, dass Jüdinnen*Juden eben nicht "weiß" sind, wie es häufig von Anti-Rassist*innen dargestellt wird. Baddiel macht klar, dass Antisemitismus als eine Form des Rassismus auch deshalb besonders perfide wirkt, weil Jüdinnen*Juden gleichzeitig als "minderwertig" und "übermächtig" hingestellt werden. Das führt dazu, dass sie auch (und insbesondere) in progressiven, linken, Kreisen als weniger schützenswert gelten als andere von Rassismus betroffene Personen. Was mich sehr gestört hat beim Lesen waren die permanenten Seitenhiebe auf andere marginalisierte Gruppen (auffällig oft trans Personen), deren Diskriminierung laut Baddiel angeblich verpönt sei und dafür sorgen würde, dass den Diskriminierenden die Unterstützung entzogen würde (bspw. J.K. Rowling). Baddiel behauptet, dass jede Form von Menschenfeindlichkeit geächtet sei, außer der Antisemitismus und das ist erstens so nicht richtig und zweitens rückt es den richtigen und wichtigen Punkt (dass Antisemitismus vielen viel zu egal ist) hinter diese aufrechnende Spalterei zurück. Es ist vollkommen legitim, dass Baddiel ein Buch schreibt, in dem er einfach mit "den Linken" abrechnen will. Aber leider kommt das bei mir so an, als würde der herrschende Antisemitismus in der Dominanzgesellschaft letztlich weniger schaden, als der in progressiven Kreisen.
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It is the comedian and writer David Baddiel’s contention that one type of racism has been left out of this fight. In his unique combination of reasoning, polemic, personal experience and jokes, Baddiel argues that those who think of themselves as on the right side of history have often ignored the history of anti-Semitism. He outlines why and how, in a time of intensely heightened awareness of minorities, Jews don’t count as a real minority.
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Ich habe mich entschieden, hier keine Sternebewertung zu vergeben, denn es fühlt sich nicht so an, als würde es mir zustehen. Ich habe das Buch gelesen und bin sehr froh darüber und gleichzeitig bedauere ich, dass das Buch sehr viel mehr hätte sein können, wenn es weniger Twitter-Streits und mehr auch außerhalb Großbritanniens nachvollziehbare Anekdoten beinhaltet hätte. Die Stärke des Buchs, das auf Deutsch "Und die Juden" heißt, ist das klare Aufzeigen, dass Jüdinnen*Juden eben nicht "weiß" sind, wie es häufig von Anti-Rassist*innen dargestellt wird. Baddiel macht klar, dass Antisemitismus als eine Form des Rassismus auch deshalb besonders perfide wirkt, weil Jüdinnen*Juden gleichzeitig als "minderwertig" und "übermächtig" hingestellt werden. Das führt dazu, dass sie auch (und insbesondere) in progressiven, linken, Kreisen als weniger schützenswert gelten als andere von Rassismus betroffene Personen. Was mich sehr gestört hat beim Lesen waren die permanenten Seitenhiebe auf andere marginalisierte Gruppen (auffällig oft trans Personen), deren Diskriminierung laut Baddiel angeblich verpönt sei und dafür sorgen würde, dass den Diskriminierenden die Unterstützung entzogen würde (bspw. J.K. Rowling). Baddiel behauptet, dass jede Form von Menschenfeindlichkeit geächtet sei, außer der Antisemitismus und das ist erstens so nicht richtig und zweitens rückt es den richtigen und wichtigen Punkt (dass Antisemitismus vielen viel zu egal ist) hinter diese aufrechnende Spalterei zurück. Es ist vollkommen legitim, dass Baddiel ein Buch schreibt, in dem er einfach mit "den Linken" abrechnen will. Aber leider kommt das bei mir so an, als würde der herrschende Antisemitismus in der Dominanzgesellschaft letztlich weniger schaden, als der in progressiven Kreisen.




