Jene Tage in St. Germain

Jene Tage in St. Germain

Softcover
4.73

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
294
Price
9.98 €

Posts

3
All
4

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit, im Jahr 1955, begleiten wir die junge Goldschmiedin Marie-Luise auf ihrer ersten Reise nach Paris. In der Stadt der Liebe möchte Malu, wie sie von ihrer Familie liebevoll genannt wird, Inspirationen für neue Schmuckkreationen sammeln und nach Möglichkeit Pariser Goldschmiede kennenlernen, um sich mit ihnen auszutauschen. Schon am ersten Tag ihres Aufenthalts begegnet Malu den attraktiven Sébastien. Es entwickelt sich eine Liebelei, denn die beiden fühlen sich stark zueinander hingezogen. Allerdings ist Sébastien gebunden und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft sehr gering. Malu muss eine schwere Entscheidung treffen. In der Gegenwart freut sich die junge Reisekauffrau Lara, dass sie endlich einmal die Gelegenheit erhält, eine eigene Reisegruppe nach Paris zu begleiten. Lara möchte gerne ihre geliebte Großmama mitnehmen. Doch die alte Dame, die sonst bei jeder Reise dabei war, sträubt sich plötzlich vehement dagegen, ihre Enkelin nach Paris zu begleiten. Lara erfährt, dass ihre Großmama in ihrer Jugend schon einmal in Paris war. Zudem gibt es ein altes Foto, das Oma Marie-Luise als junge Frau vor dem Eiffelturm zeigt. Was mag nun hinter ihrer Weigerung stecken, Lara jetzt zu begleiten? Die junge Frau gibt nicht auf, sondern versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Schon mit ihrer Blütenträume-Trilogie konnte mich Annette Hennig fesseln, und so war ich sehr gespannt auf diesen neuen Roman, bei dem es sich um den ersten von zwei Teilen handelt. Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm und kurzweilig. Sehr schön hat die Autorin die Atmosphäre eingefangen und die Pariser Schauplätze wunderbar beschrieben. Besonders gefallen mir die liebevoll gezeichneten Charaktere, allen voran die lebenslustige Marie-Luise, die ich gleich ins Herz geschlossen habe. Sie ist noch jung und unerfahren und wirkt anfangs auch ein wenig naiv, aber wenn es darauf ankommt, beweist die sympathische, geradlinige Frau bewundernswerte Stärke. Der smarte Sébastien ist in meinen Augen nicht so gut weggekommen, denn ihm fehlt es an Willenskraft. Er vermeidet es, sich schwierigen Situationen zu stellen und geht meiner Meinung nach gerne den leichtesten Weg. Die gut ausgearbeiteten Nebencharaktere verleihen dem Roman seinen besonderen Charme, so mochte ich beispielsweise im Erzählstrang von 1955 Marie-Luises Vater sehr gerne. Aber auch ihre Mutter, die sich nach außen hin immer ein wenig nörglerisch und unzufrieden gibt und die es gar nicht gut findet, dass ihre Tochter nach Paris fährt, beweist ihre Liebe zur rechten Zeit und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Dann gibt es da noch Marie-Luises beste Freundin Hanna, die immer für Malu da und ihr in all den Jahren eine treue Verbündete ist. Da wäre auch noch Valérie, die Inhaberin des Hotels, in dem Malu in Paris ein Zimmer mietet und die ihr im Lauf der Zeit zur Freundin wird. In den Abschnitten, die in der Gegenwart in Leipzig spielen, ist die junge und unternehmungslustige Lara das Herz der Geschichte. Wenn sie sich etwas in den Kopf setzt, lässt sie so schnell nicht locker, und ich musste des öfteren schmunzeln, was sie sich alles so einfallen lässt, um ihre geliebte Oma aus der Reserve zu locken. Soweit ist alles perfekt. Es gibt nur einen Punkt, der mich stört, und das ist, wie auch schon bei der Blütenträume-Trilogie, der gewaltige Cliffhanger am Ende. Dann heißt es wieder, auf die Fortsetzung warten, und das fällt mir immer besonders schwer, gerade wenn mir ein Roman so gut gefällt. Dieser erste Teil ist bereits im Februar erschienen, und Teil 2 folgt in den nächsten Tagen. Wohlweislich habe ich mit dem Lesen dieses ersten Teils so lange gewartet, damit meine Geduld nicht allzu sehr strapaziert wird, denn ich möchte natürlich nun möglichst bald wissen, wie es mit Malu und Lara weiter geht.

5

Ich bedanke mich bei der Autorin für dieses Rezensionsexemplar, welches mir wirklich gut gefallen hat. Da ich länger keine Familiensaga mehr gelesen habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch und was soll ich sagen, es war einfach nur schön die Geschichte von Marie- Luise mitzuverfolgen. Dieser erste Band spielt Hauptsächlich 1955, macht aber auch teils einen Sprung in die heutige Zeit. Obwohl ich zu dieser Zeit noch nicht geboren war, konnte ich mir die Zeit um 19955, Orte und Menschen sehr gut vorstellen, denn die Autorin beschreibt alles sehr gut und versetzte mich ohne Probleme in diese Zeit. Nur in der heutigen Zeit, hatte ich erst etwas Probleme die Protagonisten, die damals noch nicht geboren waren, zuzuordnen. Dies legte sich aber recht schnell. Es war einfach nur schön zu lesen, was Marie- Luise erlebte. Bei ihrem Aufenthalt in Paris hatte ich das Gefühl die Stadt vor mir zu sehen, obwohl ich selbst noch nie dort war. Die Geschichte gefiel mir wirklich gut und bescherte mir ein paar schöne Lesestunden zum entspannen. Es ist keine Geschichte, die starke Emotionen hervorruft, sondern eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die einem auch Hintergründe und Empfindungen der damaligen Zeit rüberbringt. Ich habe diese Geschichte absolut genossen und freue mich auf Teil zwei der Geschichte. Auch der Schreibstil hat mich überzeugt, auch wenn ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen hatte. Sie schreibt sehr flüssig, baut die Geschichte langsam, aber nicht langatmig auf und baut ausreichende Beschreibungen von Orten, Menschen und Zeiten ein, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Die Protagonisten mochte ich alle gerne, jeden auf seine Art, auch wenn ich am Anfang über den Namen Rufus lächeln musste, da er für mich nicht zu einem Jungen passt. Aber auch dies gibt der Geschichte einen gewissen Charme. Jeder der Protagonisten hat so seine Eigenarten, sonst wäre es auch langweilig und unterhielt mich wirklich gut. Am meisten Sympathie und Verständnis hatte ich allerdings für Marie-Luise, was bis in ihr hohes Alter so geblieben ist. Fazit Eine wirklich schöne Geschichte, die mir schöne Lesestunden bescherte. Ich kann diese Familiensaga wirklich jedem empfehlen, der gerne romantische Liebesgeschichten oder Familiensagen liest, auch wenn sie in der Vergangenheit spielen. Mich hat dies Überhaut nicht gestört sondern hatte meinen spaß und ich konnte mir alles gut vorstellen. Da Teil 2 wohl im Juni erscheint, bin ich sehr neugierig, wie die Geschichte weitergeht. Absolute Leseempfehlung

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Ich bedanke mich bei der Autorin für dieses Rezensionsexemplar, welches mir wirklich gut gefallen hat. Da ich länger keine Familiensaga mehr gelesen habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch und was soll ich sagen, es war einfach nur schön die Geschichte von Marie- Luise mitzuverfolgen. Dieser erste Band spielt Hauptsächlich 1955, macht aber auch teils einen Sprung in die heutige Zeit. Obwohl ich zu dieser Zeit noch nicht geboren war, konnte ich mir die Zeit um 19955, Orte und Menschen sehr gut vorstellen, denn die Autorin beschreibt alles sehr gut und versetzte mich ohne Probleme in diese Zeit. Nur in der heutigen Zeit, hatte ich erst etwas Probleme die Protagonisten, die damals noch nicht geboren waren, zuzuordnen. Dies legte sich aber recht schnell. Es war einfach nur schön zu lesen, was Marie- Luise erlebte. Bei ihrem Aufenthalt in Paris hatte ich das Gefühl die Stadt vor mir zu sehen, obwohl ich selbst noch nie dort war. Die Geschichte gefiel mir wirklich gut und bescherte mir ein paar schöne Lesestunden zum entspannen. Es ist keine Geschichte, die starke Emotionen hervorruft, sondern eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die einem auch Hintergründe und Empfindungen der damaligen Zeit rüberbringt. Ich habe diese Geschichte absolut genossen und freue mich auf Teil zwei der Geschichte. Auch der Schreibstil hat mich überzeugt, auch wenn ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen hatte. Sie schreibt sehr flüssig, baut die Geschichte langsam, aber nicht langatmig auf und baut ausreichende Beschreibungen von Orten, Menschen und Zeiten ein, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Die Protagonisten mochte ich alle gerne, jeden auf seine Art, auch wenn ich am Anfang über den Namen Rufus lächeln musste, da er für mich nicht zu einem Jungen passt. Aber auch dies gibt der Geschichte einen gewissen Charme. Jeder der Protagonisten hat so seine Eigenarten, sonst wäre es auch langweilig und unterhielt mich wirklich gut. Am meisten Sympathie und Verständnis hatte ich allerdings für Marie-Luise, was bis in ihr hohes Alter so geblieben ist. Fazit Eine wirklich schöne Geschichte, die mir schöne Lesestunden bescherte. Ich kann diese Familiensaga wirklich jedem empfehlen, der gerne romantische Liebesgeschichten oder Familiensagen liest, auch wenn sie in der Vergangenheit spielen. Mich hat dies Überhaut nicht gestört sondern hatte meinen spaß und ich konnte mir alles gut vorstellen. Da Teil 2 wohl im Juni erscheint, bin ich sehr neugierig, wie die Geschichte weitergeht. Absolute Leseempfehlung

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