Invisible Man
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Description
Invisible Man is a milestone in American literature, a book that has continued to engage readers since its appearance in 1952. A first novel by an unknown writer, it remained on the bestseller list for sixteen weeks, won the National Book Award for fiction, and established Ralph Ellison as one of the key writers of the century. The nameless narrator of the novel describes growing up in a black community in the South, attending a Negro college from which he is expelled, moving to New York and becoming the chief spokesman of the Harlem branch of "the Brotherhood," and retreating amid violence and confusion to the basement lair of the Invisible Man he imagines himself to be. The book is a passionate and witty tour de force of style, strongly influenced by T.S. Eliot's The Waste Land, Joyce, and Dostoevsky.
Book Information
Posts
„Der unsichtbare Mann“ lag schon über ein Jahr auf unserem SuB. Ich habe es dann hier erwürfelt. 😉 Ehrlich gesagt tue ich mich immer ein bisschen schwer mit älteren Texten. (Jetzt lese ich schon wieder einen. Warum mache ich das?) Kennt das noch jemand? Der Text wirkt durch die vergangene Ausdrucksweise irgendwie sperrig. Dieser Text 80 Jahre alt, ob das für die Übersetzung auch gilt, kann ich nicht genau sagen. Hinzu kommt, dass der Roman quasi in den „schwarzen“ USA spielt. Ich muss gestehen, dass ich so einiges auch nicht verstanden habe. Und doch…das Lesen fiel mir trotz allem sehr leicht. Einmal zur Hand genommen, flogen die Seiten dahin und in der Summe ist es eine Bereicherung.

Wusstet ihr eigentlich, dass es auch eine Bloggerapp gibt? Nein? Nichts verpasst! Die App ist hässlich, kann fast nichts und hat mir diese Rezension gelöscht, bevor ich sie online stellen konnte. Grrr! Na dann muss ich jetzt wohl ALLES noch mal schreiben. Juhu! Dieses Buch habe ich gelesen, da es auf meiner Leseliste für Amerikanische Literatur stand. Auch in früheren Vorlesungen haben die ProfessorInnen immer mal wieder von Ralph Ellison geschwärmt, also war ich mir sicher, dass das gut wird. Und was soll ich sagen. Ich kann sehen, warum das ein Klassiker ist. Und dieser Klassiker ist unglaublich aktuell, gerade mit Blick auf die Black-Lives-Matter-Bewegung. Es geht um Rassismus und den Kampf dagegen, es geht um Weiße, die glauben am besten zu wissen, was POC brauchen und wollen. (=People of Colour, dieser Begriff scheint im Moment der zu sein, den man am ehesten verwenden sollte, wenn man über nicht-weiße Menschen schreibt.) Es geht um Bevormundung, um Polizeigewalt, um Vorurteile. Hab ich nicht gesagt, dass dieser Roman super aktuell ist? Keines der Themen wird hier beschönigt, der Frust des Protagonisten war zumindest für mich total gut nachvollziehbar. Über den Protagonisten kann ich leider nicht besonders viel sagen, ohne dass ich euch schon die Hälfte des Buches verrate. Ihr dürft zumindest wissen, dass er ein junger Mann in Amerika ist, ein toller Redner, sehr intelligent, der es am liebsten allen Leuten recht machen möchte. Kann er aber nicht, denn er ist ein Afroamerikaner. Und das allein reicht schon aus, dass er in den Augen mancher Menschen einfach nichts wert ist und sowieso alles nur falsch machen kann. Ich fand dieses Buch total spannend, auch wenn es natürlich keine einfache Lektüre war. Manche Stellen musste ich öfters lesen, um sie zu verstehen, gerade wenn die Handlung mal wieder ins Surreale abgerutscht ist. Aber alles in allem? Total interessant, kann ich euch wirklich empfehlen!
Description
Invisible Man is a milestone in American literature, a book that has continued to engage readers since its appearance in 1952. A first novel by an unknown writer, it remained on the bestseller list for sixteen weeks, won the National Book Award for fiction, and established Ralph Ellison as one of the key writers of the century. The nameless narrator of the novel describes growing up in a black community in the South, attending a Negro college from which he is expelled, moving to New York and becoming the chief spokesman of the Harlem branch of "the Brotherhood," and retreating amid violence and confusion to the basement lair of the Invisible Man he imagines himself to be. The book is a passionate and witty tour de force of style, strongly influenced by T.S. Eliot's The Waste Land, Joyce, and Dostoevsky.
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„Der unsichtbare Mann“ lag schon über ein Jahr auf unserem SuB. Ich habe es dann hier erwürfelt. 😉 Ehrlich gesagt tue ich mich immer ein bisschen schwer mit älteren Texten. (Jetzt lese ich schon wieder einen. Warum mache ich das?) Kennt das noch jemand? Der Text wirkt durch die vergangene Ausdrucksweise irgendwie sperrig. Dieser Text 80 Jahre alt, ob das für die Übersetzung auch gilt, kann ich nicht genau sagen. Hinzu kommt, dass der Roman quasi in den „schwarzen“ USA spielt. Ich muss gestehen, dass ich so einiges auch nicht verstanden habe. Und doch…das Lesen fiel mir trotz allem sehr leicht. Einmal zur Hand genommen, flogen die Seiten dahin und in der Summe ist es eine Bereicherung.

Wusstet ihr eigentlich, dass es auch eine Bloggerapp gibt? Nein? Nichts verpasst! Die App ist hässlich, kann fast nichts und hat mir diese Rezension gelöscht, bevor ich sie online stellen konnte. Grrr! Na dann muss ich jetzt wohl ALLES noch mal schreiben. Juhu! Dieses Buch habe ich gelesen, da es auf meiner Leseliste für Amerikanische Literatur stand. Auch in früheren Vorlesungen haben die ProfessorInnen immer mal wieder von Ralph Ellison geschwärmt, also war ich mir sicher, dass das gut wird. Und was soll ich sagen. Ich kann sehen, warum das ein Klassiker ist. Und dieser Klassiker ist unglaublich aktuell, gerade mit Blick auf die Black-Lives-Matter-Bewegung. Es geht um Rassismus und den Kampf dagegen, es geht um Weiße, die glauben am besten zu wissen, was POC brauchen und wollen. (=People of Colour, dieser Begriff scheint im Moment der zu sein, den man am ehesten verwenden sollte, wenn man über nicht-weiße Menschen schreibt.) Es geht um Bevormundung, um Polizeigewalt, um Vorurteile. Hab ich nicht gesagt, dass dieser Roman super aktuell ist? Keines der Themen wird hier beschönigt, der Frust des Protagonisten war zumindest für mich total gut nachvollziehbar. Über den Protagonisten kann ich leider nicht besonders viel sagen, ohne dass ich euch schon die Hälfte des Buches verrate. Ihr dürft zumindest wissen, dass er ein junger Mann in Amerika ist, ein toller Redner, sehr intelligent, der es am liebsten allen Leuten recht machen möchte. Kann er aber nicht, denn er ist ein Afroamerikaner. Und das allein reicht schon aus, dass er in den Augen mancher Menschen einfach nichts wert ist und sowieso alles nur falsch machen kann. Ich fand dieses Buch total spannend, auch wenn es natürlich keine einfache Lektüre war. Manche Stellen musste ich öfters lesen, um sie zu verstehen, gerade wenn die Handlung mal wieder ins Surreale abgerutscht ist. Aber alles in allem? Total interessant, kann ich euch wirklich empfehlen!





