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Puh, ich weiß auch nicht. Klune’s Schreibstil war wieder einmal wunderschön und hat mit Emotionen um sich geschlagen, sodass ich nicht ohne Taschentücher durch das Buch gekommen bin. Meiner Meinung nach hat er die Trauer wundervoll in Worte gefasst. Hat gezeigt, was Verlust bedeutet und wie es sein kann, wenn man das Leben nicht mehr schafft zu leben. Genau hier hat sich unser Protagonist (Benji) leider auch sehr oft wiederholt und vor allem die Thematik seiner Depression und seiner „Selbstachtung“ wurden eher nervend vermittelt, als verständnisvoll. (Benjis’s Gedankengänge, die sich dahingehend einfach konstant wiederholt haben) Ich weiß nicht warum, aber das Buch hat sich unglaublich gezogen und ich bin einfach nicht reingekommen. Cal war ein unglaublich amüsanter Hauptcharakter (hat mich durch manche Beschreibungen oftmals an „The Green Mile“ erinnert) und ich denke, Benji und er waren eine schöne Konstellation. Allerdings ging mir ihre „Beziehung“ viel zu schnell – jedenfalls aus Benji’s Sicht –, aber vielleicht hat das auch einfach war mit Trauer und Verzweiflung zu tun. I dunno. Generell hat mich die ganze Stadt und vor allem auch Abe sehr stark an Klune’s „Green Creek“ Reihe (die nach „Into This River I Drown“ erschienen ist) erinnert und irgendwie hat mich das gestört. Natürlich ist es schön eine altruistische Gemeinschaft um sich herum zu haben, aber ... ja ... es war mir dann doch einfach alles zu gleich. Die Grundidee des Buches war spannend, allerdings war es mir am Ende (auch wenn es super emotional war und ich geheult hab wie ein Kleinkind) alles zu aufgebauscht (vor allem die Sache mit den Engeln). Es hat sich gelesen, als würden da so einige Plotstränge aufgemacht werden, die aber nie wieder aufgenommen wurden, da dieses Buch ja ein Stand-alone ist. Auch war mir das mit den Engeln und Cal und der Stadtgemeinschaft und Gott am Ende echt einfach zu viel. Zu verwirrend. Zu ... „göttlich“. Ich sage da jetzt mal nicht mehr zu, da ich nicht spoilern will, aber ja, ich bin nicht so gut drauf klargekommen, was aber voll okay ist. Mein Lieblingscharakter ist und bleibt Nina, (und ihre Beziehung zu Cal) die ich von Anfang an ins Herz geschlossen habe. <3 Ich denke, dass das Buch solide ist, aber es war einfach nicht ganz für mich. Ich habe es durchaus genossen und hatte so meine Momente, aber oft wollte ich auch einfach nur, dass es vorbei ist.
Sep 5, 2023
Puh, ich weiß auch nicht. Klune’s Schreibstil war wieder einmal wunderschön und hat mit Emotionen um sich geschlagen, sodass ich nicht ohne Taschentücher durch das Buch gekommen bin. Meiner Meinung nach hat er die Trauer wundervoll in Worte gefasst. Hat gezeigt, was Verlust bedeutet und wie es sein kann, wenn man das Leben nicht mehr schafft zu leben. Genau hier hat sich unser Protagonist (Benji) leider auch sehr oft wiederholt und vor allem die Thematik seiner Depression und seiner „Selbstachtung“ wurden eher nervend vermittelt, als verständnisvoll. (Benjis’s Gedankengänge, die sich dahingehend einfach konstant wiederholt haben) Ich weiß nicht warum, aber das Buch hat sich unglaublich gezogen und ich bin einfach nicht reingekommen. Cal war ein unglaublich amüsanter Hauptcharakter (hat mich durch manche Beschreibungen oftmals an „The Green Mile“ erinnert) und ich denke, Benji und er waren eine schöne Konstellation. Allerdings ging mir ihre „Beziehung“ viel zu schnell – jedenfalls aus Benji’s Sicht –, aber vielleicht hat das auch einfach war mit Trauer und Verzweiflung zu tun. I dunno. Generell hat mich die ganze Stadt und vor allem auch Abe sehr stark an Klune’s „Green Creek“ Reihe (die nach „Into This River I Drown“ erschienen ist) erinnert und irgendwie hat mich das gestört. Natürlich ist es schön eine altruistische Gemeinschaft um sich herum zu haben, aber ... ja ... es war mir dann doch einfach alles zu gleich. Die Grundidee des Buches war spannend, allerdings war es mir am Ende (auch wenn es super emotional war und ich geheult hab wie ein Kleinkind) alles zu aufgebauscht (vor allem die Sache mit den Engeln). Es hat sich gelesen, als würden da so einige Plotstränge aufgemacht werden, die aber nie wieder aufgenommen wurden, da dieses Buch ja ein Stand-alone ist. Auch war mir das mit den Engeln und Cal und der Stadtgemeinschaft und Gott am Ende echt einfach zu viel. Zu verwirrend. Zu ... „göttlich“. Ich sage da jetzt mal nicht mehr zu, da ich nicht spoilern will, aber ja, ich bin nicht so gut drauf klargekommen, was aber voll okay ist. Mein Lieblingscharakter ist und bleibt Nina, (und ihre Beziehung zu Cal) die ich von Anfang an ins Herz geschlossen habe. <3 Ich denke, dass das Buch solide ist, aber es war einfach nicht ganz für mich. Ich habe es durchaus genossen und hatte so meine Momente, aber oft wollte ich auch einfach nur, dass es vorbei ist.
Sep 5, 2023




