In the Name of the Family

In the Name of the Family

Softcover
4.05

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Description

Before the Corleones, before the Lannisters, there were the Borgias. One of history's notorious families comes to life in a captivating novel from the author of The Birth of Venus.

NAMED ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR BY COSMOPOLITAN (UK) AND THE TIMES (UK)

"In the end, what's a historical novelist's obligation to the dead? Accuracy? Empathy? Justice? Or is it only to make them live again? Dunant pays these debts with a passion that makes me want to go straight out and read all her other books."--Diana Gabaldon, The Washington Post

Bestselling novelist Sarah Dunant has long been drawn to the high drama of Renaissance Italy: power, passion, beauty, brutality, and the ties of blood. With In the Name of the Family, she offers a thrilling exploration of the House of Borgia's final years, in the company of a young diplomat named Niccolò Machiavelli.

It is 1502 and Rodrigo Borgia, a self-confessed womanizer and master of political corruption, is now on the papal throne as Alexander VI. His daughter Lucrezia, aged twenty-two--already three times married and a pawn in her father's plans--is discovering her own power. And then there is his son Cesare Borgia, brilliant, ruthless, and increasingly unstable; it is his relationship with Machiavelli that gives the Florentine diplomat a master class in the dark arts of power and politics. What Machiavelli learns will go on to inform his great work of modern politics, The Prince. But while the pope rails against old age and his son's increasingly erratic behavior, it is Lucrezia who must navigate the treacherous court of Urbino, her new home, and another challenging marriage to create her own place in history.

Sarah Dunant again employs her remarkable gifts as a storyteller to bring to life the passionate men and women of the Borgia family, as well as the ever-compelling figure of Machiavelli, through whom the reader will experience one of the most fascinating--and doomed--dynasties of all time.

"Enthralling . . . combines flawless historical scholarship with beguiling storytelling."--The Guardian

"Renaissance-rich details fill out the humanity of the Borgias, rendering them into the kind of relatable figures whom we would hope to discover behind the cold brilliance of The Prince."--NPR

"[Dunant] has an enviable command of this complex political scene, with its shifting alliances and subtle betrayals. . . . [She] has a special gift for attending to her female characters."--The New York Times

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
N/A
Price
17.50 €

Posts

2
All
3

Es fiel mir schwer in das Buch hineinzufinden, wahrscheinlich durch die vielen Charaktere und weil dies der zweite Teil ist, ich aber den ersten nicht kenne. Es ist durchaus interessant zu lesen, die Zeit damals war brutal und Italien gespalten. Ich hätte mir mehr Geschichten von Lukrezia gewünscht, sie war die sympathischste Figur im ganzen Buch. Die Sprache ist leider gestelzt und sprunghaft. Viele Absätze musste ich mehrmals lesen. Für Menschen, die sich für die Borgia interessieren sicher ein Muss , für mich leider nicht.

4

Die Zeit der Renaissance in Italien hat viele starke und geschichtsträchtige Charaktere hervorgebracht, die wir teilweise auch in diesem Buch antreffen dürfen oder zumindest erwähnt werden, jedoch fällt beim Familiennamen Borgia mein erster Gedanke nicht sofort auf Rodrigo, den späteren Papst Alexander VI., sondern eher auf Lucrezia. Sie ließ sich nicht nur von ihrem Vater als Instrument in all seinen machtsichernden Verstrickungen einsetzen, sondern machte sich auch selbst einen Namen als sehr einflussreiche Frau. Um mit der Geschichte gut klarzukommen ist es hilfreich und definitiv von Vorteil sich im allgemeinen Leben und Geschehen des anfänglichen 16. Jahrhunderts etwas auszukennen. Wer weiß, dass der Papst nicht von allen „angehimmelt“ wurde, sondern durchaus eine große Masse an Feinden hatte, wird es beim Lesen leichter haben. Bei historischen Romanen dieser Art, die vor allem im europäischen Raum platziert sind, gehe ich einmal davon aus. Dementsprechend sieht man die zu schließen notwendigen Bande, der sich auch Lucrezia unterwerfen muss, klarer. Mir gefällt es vor allem, diese klar zugeteilten und strukturierten Familienpositionen durch das Lesen noch näher zu durchschauen, jedoch die einzelnen und ganz individuellen Charaktere zu entdecken. Die Stärke jedes Einzelnen der Familie ist gefragt und wird auch eingefordert. Lucrezia ist in diesem Band nicht mehr das kleine Mädchen, sondern hat bereits zwei Ehen hinter sich. Ihr Wert als politisches Instrument ist trotzdem nicht zu unterschätzen, weshalb nun eine dritte Ehe ansteht. Die Autorin hat sich viel Mühe gemacht bei ihren Recherchen und die Charaktere und deren Eigenheiten meiner Meinung nach super eingefangen. Die Verruchtheit am Hof und deren intrigantes Spiel schaffen eine ideale „Spielfläche“ für die einzelnen Personen. Insgesamt hat mir auch sehr gut gefallen, dass das Zusammenspiel aller sozialen Einflüsse, also auch die Kunst der Zeit und auch deren Figuren sowie die anderen wichtigen „Häuser“ bzw. Familien, mit in die Geschichte eingebracht wurden. Den Erzählstil empfand ich als recht flüssig, jedoch muss man aufgrund der vielen Geschehnisse und auch geschichtlichen Anspielungen aufmerksam dabei sein, da man sonst unnötig interessante und auch relevante Details verpasst. Wie bereits erwähnt, bin ich der Meinung, dass man besonders durch bereits vorhandenes historisches Wissen, was die Familienverstrickungen, Feinde aber auch Künstler und damals herrschende Kirchenstrukturen betrifft, das Potential dieses Buches erkennen kann und auch den vollen Genuss beim Lesen hat. Die Anspielungen auf bestimmte Kunstgegenstände sind von der Autorin wahnsinnig gut gelöst und haben bei mir das ein oder andere Lachen ausgelöst. Lucrezia komplett gesondert von ihrer Familie zu betrachten, macht meiner Meinung nach wenig Sinn. Die Strukturen machen erst das aus, was diese Borgias so berühmt, interessant und geschichtsträchtig werden ließ. Die Einflüsse gegenseitig sind äußerst wichtig. Ohne einander würde dieser geschichtliche Abschnitt wohl ganz anders aussehen.

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