In den Häusern der anderen
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Description
Poniemieckie heißt in Polen das ehemals Deutsche : Orte, Gebäude, Gegenstände, die von Millionen Deutschen zurückgelassen wurden, als sie am Ende des Zweiten Weltkriegs gen Westen flüchteten. Die neuen Besitzer waren Polen, oft selbst Vertriebene oder Umgesiedelte. Was den einen Verlust der Heimat, war den anderen Neubeginn im Fremden. Zwei Enden einer Geschichte, die zeigt, wie Biografien und Dinge über Zeiträume, Landesgrenzen und Generationen hinweg bis heute miteinander verwoben sind. Wer das Verhältnis von Polen und Deutschen in der jüngeren Geschichte verstehen will, dem hilft dieses Buch: tiefgründig recherchiert, sensibel und klug.
»Ein überfälliges Buch - und dazu noch schön!«
Christiane Hoffmann
Book Information
Author Description
Karolina Kuszyk, geboren 1977 in Legnica, lebt in Berlin und Niederschlesien. Sie arbeitet als Autorin, Literaturübersetzerin und Lehrbeauftragte. »In den Häusern der anderen« (»Poniemieckie«, Czarne Verlag 2019) löste in Polen eine lebhafte Diskussion über den Umgang mit den deutschen Hinterlassenschaften aus und wurde in Deutschland zum Spiegel-Bestseller. 2020 erhielt Karolina Kuszyk den Arthur-Kronthal-Preis, 2023 den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen und 2024 den Georg Dehio-Buchpreis.
Posts
Ein kleiner Einblick
Was man alles unternimmt in der Hoffnung die alte Heimat wiederzusehen. Ja man vergräbt sogar sein Eingemachtes im Garten, dass man im Fall des Falles was zu essen hat. Das Buch geht aber genauso darum, dass die Ostpolen, auch immer die Hoffnung hatten in ihre alte Heimat zurück zu dürfen.
Dieses Buch hat mich sofort im Buchladen angesprochen. Dennoch wollte ich es nicht gleich kaufen. Jetzt bin ich froh das ich es mitgenommen habe. Die Autorin schreibt über das was bleibt, wenn Menschen plötzlich aus ihrem Leben ihrer Heimat gerissen und vertrieben werden. In diesem Fall die Vertreibung der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg aus Polen. Mein Opa wurde als Kind aus Schlesien vertrieben, somit bin ich die dritte Generation, während die Autorin die dritte Generation derjenigen Polen ist, die aus Ostpolen nach Westpolen teils zwangsweise umgesiedelt wurde. Und sie schreibt was bleibt und wie die Polen mit dem Erbe der Deutschen umgeht. Und was soll ich sagen sie tut das in einer feinfühligen und rücksichtsvollen Art und Weise, die mich selbst zum fragen animiert. Sie schreibt über die Menschen auf beiden Seiten als Menschen, die in eine Situation hineingezwungen wurden und deren Reaktionen darauf. Sowohl die guten als auch die schlechten Reaktionen, aber niemals wertend. Sie schreibt über Menschen als Opfer ihrer Umstände und nicht als Täter. Sie sieht was passiert ist und bringt es zu Papier. Ein Buch, das mich zum Handy greifen ließ, um mit meinen Opa zu telefonieren und zu fragen wie war es in Schlesien. Wie war deine Vertreibung. Opa erzähl davon bevor es zu spät ist. Es ist wahnsinnig lesenswert um gegen das Vergessen anzukämpfen.
Dieses Buch hat mich sofort im Buchladen angesprochen. Dennoch wollte ich es nicht gleich kaufen. Jetzt bin ich froh das ich es mitgenommen habe. Die Autorin schreibt über das was bleibt, wenn Menschen plötzlich aus ihrem Leben ihrer Heimat gerissen und vertrieben werden. In diesem Fall die Vertreibung der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg aus Polen. Mein Opa wurde als Kind aus Schlesien vertrieben, somit bin ich die dritte Generation, während die Autorin die dritte Generation derjenigen Polen ist, die aus Ostpolen nach Westpolen teils zwangsweise umgesiedelt wurde. Und sie schreibt was bleibt und wie die Polen mit dem Erbe der Deutschen umgeht. Und was soll ich sagen sie tut das in einer feinfühligen und rücksichtsvollen Art und Weise, die mich selbst zum fragen animiert. Sie schreibt über die Menschen auf beiden Seiten als Menschen, die in eine Situation hineingezwungen wurden und deren Reaktionen darauf. Sowohl die guten als auch die schlechten Reaktionen, aber niemals wertend. Sie schreibt über Menschen als Opfer ihrer Umstände und nicht als Täter. Sie sieht was passiert ist und bringt es zu Papier. Ein Buch, das mich zum Handy greifen ließ, um mit meinen Opa zu telefonieren und zu fragen wie war es in Schlesien. Wie war deine Vertreibung. Opa erzähl davon bevor es zu spät ist. Es ist wahnsinnig lesenswert um gegen das Vergessen anzukämpfen.
Wirklich spannender Einblick in die deutschen Hinterlassenschaften in Westpolen. Leider liest es sich nicht so gut am Stück, da keine einheitliche Geschichte, sondern eher viele kleine Schicksale beschrieben werden. Das ist auch gut, aber für den Moment, in dem ich es gelesen habe, hat es sich leider teilweise sehr gezogen.
Description
Poniemieckie heißt in Polen das ehemals Deutsche : Orte, Gebäude, Gegenstände, die von Millionen Deutschen zurückgelassen wurden, als sie am Ende des Zweiten Weltkriegs gen Westen flüchteten. Die neuen Besitzer waren Polen, oft selbst Vertriebene oder Umgesiedelte. Was den einen Verlust der Heimat, war den anderen Neubeginn im Fremden. Zwei Enden einer Geschichte, die zeigt, wie Biografien und Dinge über Zeiträume, Landesgrenzen und Generationen hinweg bis heute miteinander verwoben sind. Wer das Verhältnis von Polen und Deutschen in der jüngeren Geschichte verstehen will, dem hilft dieses Buch: tiefgründig recherchiert, sensibel und klug.
»Ein überfälliges Buch - und dazu noch schön!«
Christiane Hoffmann
Book Information
Author Description
Karolina Kuszyk, geboren 1977 in Legnica, lebt in Berlin und Niederschlesien. Sie arbeitet als Autorin, Literaturübersetzerin und Lehrbeauftragte. »In den Häusern der anderen« (»Poniemieckie«, Czarne Verlag 2019) löste in Polen eine lebhafte Diskussion über den Umgang mit den deutschen Hinterlassenschaften aus und wurde in Deutschland zum Spiegel-Bestseller. 2020 erhielt Karolina Kuszyk den Arthur-Kronthal-Preis, 2023 den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen und 2024 den Georg Dehio-Buchpreis.
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Ein kleiner Einblick
Was man alles unternimmt in der Hoffnung die alte Heimat wiederzusehen. Ja man vergräbt sogar sein Eingemachtes im Garten, dass man im Fall des Falles was zu essen hat. Das Buch geht aber genauso darum, dass die Ostpolen, auch immer die Hoffnung hatten in ihre alte Heimat zurück zu dürfen.
Dieses Buch hat mich sofort im Buchladen angesprochen. Dennoch wollte ich es nicht gleich kaufen. Jetzt bin ich froh das ich es mitgenommen habe. Die Autorin schreibt über das was bleibt, wenn Menschen plötzlich aus ihrem Leben ihrer Heimat gerissen und vertrieben werden. In diesem Fall die Vertreibung der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg aus Polen. Mein Opa wurde als Kind aus Schlesien vertrieben, somit bin ich die dritte Generation, während die Autorin die dritte Generation derjenigen Polen ist, die aus Ostpolen nach Westpolen teils zwangsweise umgesiedelt wurde. Und sie schreibt was bleibt und wie die Polen mit dem Erbe der Deutschen umgeht. Und was soll ich sagen sie tut das in einer feinfühligen und rücksichtsvollen Art und Weise, die mich selbst zum fragen animiert. Sie schreibt über die Menschen auf beiden Seiten als Menschen, die in eine Situation hineingezwungen wurden und deren Reaktionen darauf. Sowohl die guten als auch die schlechten Reaktionen, aber niemals wertend. Sie schreibt über Menschen als Opfer ihrer Umstände und nicht als Täter. Sie sieht was passiert ist und bringt es zu Papier. Ein Buch, das mich zum Handy greifen ließ, um mit meinen Opa zu telefonieren und zu fragen wie war es in Schlesien. Wie war deine Vertreibung. Opa erzähl davon bevor es zu spät ist. Es ist wahnsinnig lesenswert um gegen das Vergessen anzukämpfen.
Dieses Buch hat mich sofort im Buchladen angesprochen. Dennoch wollte ich es nicht gleich kaufen. Jetzt bin ich froh das ich es mitgenommen habe. Die Autorin schreibt über das was bleibt, wenn Menschen plötzlich aus ihrem Leben ihrer Heimat gerissen und vertrieben werden. In diesem Fall die Vertreibung der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg aus Polen. Mein Opa wurde als Kind aus Schlesien vertrieben, somit bin ich die dritte Generation, während die Autorin die dritte Generation derjenigen Polen ist, die aus Ostpolen nach Westpolen teils zwangsweise umgesiedelt wurde. Und sie schreibt was bleibt und wie die Polen mit dem Erbe der Deutschen umgeht. Und was soll ich sagen sie tut das in einer feinfühligen und rücksichtsvollen Art und Weise, die mich selbst zum fragen animiert. Sie schreibt über die Menschen auf beiden Seiten als Menschen, die in eine Situation hineingezwungen wurden und deren Reaktionen darauf. Sowohl die guten als auch die schlechten Reaktionen, aber niemals wertend. Sie schreibt über Menschen als Opfer ihrer Umstände und nicht als Täter. Sie sieht was passiert ist und bringt es zu Papier. Ein Buch, das mich zum Handy greifen ließ, um mit meinen Opa zu telefonieren und zu fragen wie war es in Schlesien. Wie war deine Vertreibung. Opa erzähl davon bevor es zu spät ist. Es ist wahnsinnig lesenswert um gegen das Vergessen anzukämpfen.
Wirklich spannender Einblick in die deutschen Hinterlassenschaften in Westpolen. Leider liest es sich nicht so gut am Stück, da keine einheitliche Geschichte, sondern eher viele kleine Schicksale beschrieben werden. Das ist auch gut, aber für den Moment, in dem ich es gelesen habe, hat es sich leider teilweise sehr gezogen.






