Ich habe sie geliebt
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Description
Book Information
Author Description
Anna Gavalda, 1970 geboren, ist eine der erfolgreichsten französischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie studierte Literatur in Paris und arbeitete als Lehrerin, bis sie mit ihrem ersten Buch schlagartig berühmt wurde. Bei Hanser erschienen Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet (Erzählungen, 2002), Ich habe sie geliebt (Roman, 2003), Zusammen ist man weniger allein (Roman, 2005), der auch als Verfilmung ein großes Publikum in ganz Europa erreichte, Alles Glück kommt nie (Roman, 2008), Ein geschenkter Tag (2010), Nur wer fällt, lernt fliegen (Roman, 2014) und Ab morgen wird alles anders (Erzählungen, 2017).
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Anna Gavaldas „Ich habe sie geliebt“ erzählt eine berührende Geschichte über Liebe und Verlust in zwei Generationen, verliert sich dabei aber mitunter in einer schlichten Sprache und klischeehaften Charakteren.
In „Ich habe sie geliebt“ steht Chloé im Mittelpunkt, die nach dem Weggang ihres Mannes mit ihren zwei kleinen Töchtern bei den Schwiegereltern Zuflucht sucht. Dort trifft sie auf Pierre, den kalten Schwiegervater mit einer eigenen, bewegten Liebesgeschichte. Der Roman spielt mit den Gegensätzen zweier Generationen und ihrem Umgang mit Liebe und Trennung. Gavaldas Stil ist lakonisch und pointiert, aber die Sprache wirkt oft zu einfach und repetitiv, und die Charaktere geraten teilweise ins Klischeehafte. Die Dialoge sind nicht immer klar strukturiert, was das Lesevergnügen trübt. Die Geschichte bietet emotionale Einblicke in Schmerz und Hoffnungen der Figuren, bleibt aber auf der Oberfläche vieler Themen. Die Darstellung von Liebe und Verlust gelingt mitfühlend, doch das Werk wirkt wie ein Kammerspiel, das mit bekannten Motiven spielt und nicht immer neue Perspektiven bietet. Insgesamt ist es eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für Familien- und Liebesgeschichten mit melancholischer Haltung interessieren, allerdings ohne literarische Tiefenschärfe.
Hat man das Recht, sich zu irren? Chloe wird von ihrem Ehemann Adrian verlassen und ist am Boden zerstört. Ausgerechnet Pierre, ihr gefühlskalter und wortkarger Schwiegervater, läd sie und ihre Töchter übers Wochenende zu sich und seiner Frau ein. Chloe und Pierre stehen sich nicht besonders nahe und haben sich nicht viel zu sagen, trotzdem sind sie irgendwie froh über die Gesellschaft des anderen. Eines Abends, bei einer Flasche Wein, fängt der sonst so verschlossene Schwiegervater an, Chloe von seiner verlorenen wahren Liebe zu erzählen. Wie feige er damals war und dass sein Sohn es besser gemacht habe, als er. „Das Recht, sich geirrt zu haben, nach langen Jahren Ehe, wer gesteht es einem zu?“ Ein wunderbares Buch über den Mut, sich für etwas zu entscheiden, dass man begehrt und liebt und zeitgleich einem anderen den Boden unter den Füßen wegzieht.
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Anna Gavalda, 1970 geboren, ist eine der erfolgreichsten französischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie studierte Literatur in Paris und arbeitete als Lehrerin, bis sie mit ihrem ersten Buch schlagartig berühmt wurde. Bei Hanser erschienen Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet (Erzählungen, 2002), Ich habe sie geliebt (Roman, 2003), Zusammen ist man weniger allein (Roman, 2005), der auch als Verfilmung ein großes Publikum in ganz Europa erreichte, Alles Glück kommt nie (Roman, 2008), Ein geschenkter Tag (2010), Nur wer fällt, lernt fliegen (Roman, 2014) und Ab morgen wird alles anders (Erzählungen, 2017).
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Anna Gavaldas „Ich habe sie geliebt“ erzählt eine berührende Geschichte über Liebe und Verlust in zwei Generationen, verliert sich dabei aber mitunter in einer schlichten Sprache und klischeehaften Charakteren.
In „Ich habe sie geliebt“ steht Chloé im Mittelpunkt, die nach dem Weggang ihres Mannes mit ihren zwei kleinen Töchtern bei den Schwiegereltern Zuflucht sucht. Dort trifft sie auf Pierre, den kalten Schwiegervater mit einer eigenen, bewegten Liebesgeschichte. Der Roman spielt mit den Gegensätzen zweier Generationen und ihrem Umgang mit Liebe und Trennung. Gavaldas Stil ist lakonisch und pointiert, aber die Sprache wirkt oft zu einfach und repetitiv, und die Charaktere geraten teilweise ins Klischeehafte. Die Dialoge sind nicht immer klar strukturiert, was das Lesevergnügen trübt. Die Geschichte bietet emotionale Einblicke in Schmerz und Hoffnungen der Figuren, bleibt aber auf der Oberfläche vieler Themen. Die Darstellung von Liebe und Verlust gelingt mitfühlend, doch das Werk wirkt wie ein Kammerspiel, das mit bekannten Motiven spielt und nicht immer neue Perspektiven bietet. Insgesamt ist es eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für Familien- und Liebesgeschichten mit melancholischer Haltung interessieren, allerdings ohne literarische Tiefenschärfe.
Hat man das Recht, sich zu irren? Chloe wird von ihrem Ehemann Adrian verlassen und ist am Boden zerstört. Ausgerechnet Pierre, ihr gefühlskalter und wortkarger Schwiegervater, läd sie und ihre Töchter übers Wochenende zu sich und seiner Frau ein. Chloe und Pierre stehen sich nicht besonders nahe und haben sich nicht viel zu sagen, trotzdem sind sie irgendwie froh über die Gesellschaft des anderen. Eines Abends, bei einer Flasche Wein, fängt der sonst so verschlossene Schwiegervater an, Chloe von seiner verlorenen wahren Liebe zu erzählen. Wie feige er damals war und dass sein Sohn es besser gemacht habe, als er. „Das Recht, sich geirrt zu haben, nach langen Jahren Ehe, wer gesteht es einem zu?“ Ein wunderbares Buch über den Mut, sich für etwas zu entscheiden, dass man begehrt und liebt und zeitgleich einem anderen den Boden unter den Füßen wegzieht.










