«Ich als Feminist ...»: 70 Dinge, die wir bei Männern nicht mehr ertragen | Emanzipation und Dating: Das Buch von Influencerin Lensi Schmidt

«Ich als Feminist ...»: 70 Dinge, die wir bei Männern nicht mehr ertragen | Emanzipation und Dating: Das Buch von Influencerin Lensi Schmidt

Ebook
3.713

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
N/A
Price
13.99 €

Posts

4
All
5

Eine so lustige Abrechnung mit toxischer Männlichkeit, wie ich sie lang nicht mehr gelesen habe! Gesamt: ⭐️ 5/5 Schreibstil: ⭐️ 5/5 Hilfreich: ⭐️ 5/5 Humor: ⭐️10/5

In ihrem Debüt '»Ich als Feminist…« - 70 Dinge, die wir an Männern nicht mehr ertragen', rechnet Lensi Schmidt auf unglaublich humorvolle Weise mit der toxischen Männlichkeit ab. In 70 Kapiteln reagiert sie auf 70 typische Aussagen, die so gut wie jede* von uns bislang schonmal gehört hat. Sätze die wir am Stammtisch, beim Daten, in einer Beziehung oder beim Sex einfach nicht mehr hören können. Die Kapitel sind kurze Ansagen, die sich mal eben zwischen durch lesen oder (weil Achtung, Suchtpotenzial) eine nach dem anderen das Buch weg atmen lassen. Auch wenn die primäre Zielgruppe des Buches wohl Frauen* sind, richten sich die Kapitel auch an Männer und spricht diese explizit an. Also lest es denkt euch „Yes Girl, you got it!“ und gebt es dann an euren Typen zuhause weiter. Beim lesen habe ich mich endlich wahrgenommen und weniger alleine gefühlt. Der Wut die in einem schlummert, bei all dem Bullshit den man als Frau* durchmachen muss, wurde hier ein Ventil geboten. In Form von herzhaftem Lachen. Und ich habe gelacht. Fast durchgehend. Und ja, es macht die Welt kein Stück besser, fühlt sich für einen Moment aber befreiend an. Lensi Schmidt hat damit etwas geschaffen, was ich bei kaum einem anderen feministischen Buch so empfunden habe: All die Themen die mich als Frau und Feministin traurig, sprachlos und vor allem wütend machen, so humoristisch zu verpacken, dass ich mich gleichzeitig wirklich verstanden fühle, ohne mich jedoch von der Schwere des Thema erdrücken zu lassen oder sie zu bagatellisieren. Im Nachwort wurde die Stimmung dann doch kurz ernst und da floßen bei mir auch die Tränen. Mit ihren eigenen Erfahrungen veranschaulicht Lensi Schmidt, dass Humor als eine cooping Strategie herhält aber keines Wegs ausreicht um zu bewältige, was der facettenreichen Missbrauch durch Männer anrichtet. Schlussendlich hat dieses Kapitel das Buch für mich rund gemacht. Kritikpunkt? Das Buch fühlt sich an wie ein solidarischer Händedruck, aber eben eher für weiße cis-Frauen die nicht doppelte Marginalisierung erfahren. Lensi Schmidt schreibt nunmal aus ihrer Perspektive und ich bleib da bei meiner Devise, wer z.B etwas über Feminismus aus Schwarzer Perspektive lesen will, sollte auch nach einer Schwarzen Autor*in schauen. Wer etwa über Feminismus aus queerer Perspektive erfahren möchte, lässt es sich von einer queeren Autor*in erklären. Männern bietet das Buch maximal den ersten Denkanstoß, aber keineswegs Lösungsansätze. Das Buch versucht hier garnicht zu seien, was es auch nicht ist. Deswegen kann ich dem Buch nur eine ehrliche Leseempfehlung aussprechen. Für mich gehört es zu den Jahreshighlights 2025. '»Ich als Feminist…«' wird dein Leben nicht verändern, aber dich kurze Zeit auffangen falls du das brauchst. Ansonsten hilft es wunderbar dem ein oder anderen Typen das Buch um die Ohren zu hauen. Verbal, versteht sich. Anzeige | Rezensionsexemplar über NetgalleyDE

Eine so lustige Abrechnung mit toxischer Männlichkeit, wie ich sie lang nicht mehr gelesen habe! 

Gesamt:                  ⭐️ 5/5
Schreibstil:             ⭐️ 5/5
Hilfreich:                 ⭐️ 5/5
Humor:                   ⭐️10/5
4

🥊🫡

Eine Abrechnung mit allen "Männers" die es eben immernoch nicht verstanden haben. Die Autorin nimmt sich mit viel Humor aber auch einer gerechtfertigten Portion Wut einige der Sprüche an die wir alle schonmal gehört haben. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas ist das Buch nicht trocken und theoretisch sondern absolut lebensbezogen. Eine Empfehlung für Frauen da draußen die lachen wollen und sich dabei gerne in Texten wiederfinden, sich solidarisieren wollen und nach Inspirationen suchen wie sie mit dem alltäglichen Sexismus umgehen können. Und auch und vorallem für Männer die auf der Suche einer anderen Perspektive sind und sich nicht zu fein sind einfach mal zuzuhören und zu lernen.

3.5

70 Mini Rants mit Wiedererkennungswert

📚 Rezension: »Ich als Feminist ...«: 70 Dinge, die wir bei Männern nicht mehr ertragen 👥Lensi Schmidt 📖 Rezensionsexemplar über NetGalley In »Ich als Feminist ...« nimmt Lensi Schmidt 70 Aussagen von Männern auseinander, mit viel Witz, Sarkasmus und und einem starken Alltagsbezug. Ich habe oft genickt, geschmunzelt oder laut gelacht. Wirklich jede Frau wird hier Beispiele finden, die ihr nur allzu bekannt vorkommen. Der Schreibstil ist locker und unterhaltsam, als würde man bei einem Glas Wein mit einer Freundin über die absurdesten Männergeschichten plaudern. Was mir gut gefallen hat: Viele Szenarien kennt man (leider) nur zu gut, und es tut gut, sich darin wiederzufinden, gerade wenn man merkt, dass man mit diesen Erfahrungen nicht allein ist. Das Buch schafft ein Gemeinschaftsgefühl und trifft mit seiner Ironie oft einen Nerv. Was mir gefehlt hat: Tiefergehende Einordnung: Die Kapitel sind sehr kurz, meist eher pointenhaft als analytisch. Oft bleibt es beim Aufregenohne eine wirklich konstruktive Perspektive oder neue Denkansätze. So verständlich die Wut auch ist, ich hätte mir mehr Reflexion gewünscht. Umgang mit ADHS: Besonders der Abschnitt zu ADHS hat mich gestört. Hier fehlte die nötige Differenzierung, und leider rutscht der Text an einigen Stellen in ableistische Denkmuster ab. Feminismus braucht auch Intersektionalität, nicht nur Pointen. Ausgrenzung von Männern: In vielen Passagen hatte ich das Gefühl, dass Männer eher ausgeschlossen als einbezogen werden. Teilweise wird sogar explizit gesagt, dass Männer den Feminismus den Frauen überlassen sollten. Für mich bedeutet Feminismus aber auch, Männer mitzunehmen, als echte Allies, gerade dann, wenn sie bereit sind zuzuhören und sich weiterzuentwickeln. Eindimensionale Lösungsvorschläge: Häufig wird als „Lösung“ einfach nur geraten, sich zu trennen. So nachvollziehbar das manchmal sein mag, es ist nicht immer zielführend oder realistisch. Komplexe Beziehungskonflikte brauchen oft mehr als nur ein Schwarz-Weiß-Denken. Hier hätte ich mir differenziertere Handlungsmöglichkeiten oder zumindest ein paar alternative Impulse gewünscht. Fazit: Unterhaltsam, stellenweise sehr treffend, aber kein feministischer Gamechanger. Ein Buch, das vor allem zum Dampf ablassen und sich verstanden fühlen einlädt. Und vielleicht ist genau das für viele Leser*innen gerade das Richtige.

0.5

Gefiel mir überhaupt nicht. Ich konnte aus dem Buch rein gar nichts mitnehmen. Die Autorin zitiert angeblich typische Sätze von cis Männern, doch statt diese ein wenig zu analysieren schlägt sie ledigliche schnippische Antworten vor. Zudem mochte ich nicht, wie sie Männer immer wieder „Bro/Junge/Boys/…“ nannte, und Frauen bzw. Lesende als „Ladies/Schwester…“ Find ich wirkte sehr unnatürlich und auf Dauer nervig. Würde ich nicht empfehlen.

Create Post