Hunkeler und die goldene Hand
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Description
Book Information
Author Description
Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Aarau, arbeitete als Lehrer und als Journalist. Mit seinen Theaterstücken, darunter ›Sennentuntschi‹ und ›Der liebe Augustin‹, war er einer der meistaufgeführten deutschsprachigen Dramatiker, seine ›Hunkeler‹-Krimis führen regelmäßig die Schweizer Bestsellerliste an. 2005 wurde er mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Er lebt als freier Schriftsteller in Basel.
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Hunkeler und die goldene Hand hat mich am Anfang echt verwirrt. Diese Mischung aus melancholisch, schräg und leicht theatralisch hat mich immer wieder an Brügge sehen und sterben erinnert – einen Film, den ich sehr schätze. Das Buch hat genau diesen seltsamen Vibe, bei dem man sich manchmal fragt, was das alles soll. Dadurch fühlte sich das Lesen zwischendurch eher wie Arbeit an. Aber gegen Ende wird es deutlich klarer und auch richtig spannend, sodass ich dann doch wieder gut reingekommen bin. Hunkeler selbst ist oft nicht leicht auszuhalten: mürrisch, kantig, eher unsympathisch. Aber genau deshalb fallen die Momente so auf, in denen er mit seiner Freundin spricht oder in Gedanken bei ihr ist. Und wenn er dann über seine Vorstellung von der Rente nachdenkt, blitzt plötzlich etwas Menschliches durch, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Das macht ihn zwar nicht sofort sympathisch, aber es gibt ihm eine Tiefe, die man am Anfang nicht kommen sieht. Unterm Strich ist es ein sehr spezieller Krimi: manchmal sperrig, manchmal echt schön atmosphärisch, am Ende dann doch packend genug, um dranzubleiben. Wenn man etwas Eigenwilliges sucht und sich auf den Ton einlässt, kann man hier durchaus etwas finden.
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Hansjörg Schneider, geboren 1938 in Aarau, arbeitete als Lehrer und als Journalist. Mit seinen Theaterstücken, darunter ›Sennentuntschi‹ und ›Der liebe Augustin‹, war er einer der meistaufgeführten deutschsprachigen Dramatiker, seine ›Hunkeler‹-Krimis führen regelmäßig die Schweizer Bestsellerliste an. 2005 wurde er mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Er lebt als freier Schriftsteller in Basel.
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Hunkeler und die goldene Hand hat mich am Anfang echt verwirrt. Diese Mischung aus melancholisch, schräg und leicht theatralisch hat mich immer wieder an Brügge sehen und sterben erinnert – einen Film, den ich sehr schätze. Das Buch hat genau diesen seltsamen Vibe, bei dem man sich manchmal fragt, was das alles soll. Dadurch fühlte sich das Lesen zwischendurch eher wie Arbeit an. Aber gegen Ende wird es deutlich klarer und auch richtig spannend, sodass ich dann doch wieder gut reingekommen bin. Hunkeler selbst ist oft nicht leicht auszuhalten: mürrisch, kantig, eher unsympathisch. Aber genau deshalb fallen die Momente so auf, in denen er mit seiner Freundin spricht oder in Gedanken bei ihr ist. Und wenn er dann über seine Vorstellung von der Rente nachdenkt, blitzt plötzlich etwas Menschliches durch, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Das macht ihn zwar nicht sofort sympathisch, aber es gibt ihm eine Tiefe, die man am Anfang nicht kommen sieht. Unterm Strich ist es ein sehr spezieller Krimi: manchmal sperrig, manchmal echt schön atmosphärisch, am Ende dann doch packend genug, um dranzubleiben. Wenn man etwas Eigenwilliges sucht und sich auf den Ton einlässt, kann man hier durchaus etwas finden.




