Heiliger Zorn

Heiliger Zorn

Softcover
3.99
Verfolgung AndersgläubigerAntikeRömisches ReichChristentum

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Description

Die frühen Christen als die wahren Barbaren: Nixeys neuer Blick auf die Anfänge des Christentums

Im Römischen Reich war das religiöse Leben vielfältig – bis unter den ersten christlichen Kaisern alles anders wurde: Mit aller Macht versuchten die frühen Christen, Andersgläubige zu bekehren, und erwiesen sich dabei nicht nur als extrem intolerant, sondern auch als äußerst gewalttätig. In ihrem hochgelobten und preisgekrönten Buch »Heiliger Zorn« zeichnet die britische Altphilologin und Journalistin Catherine Nixey ein gänzlich neues und zutiefst erschütterndes Bild der frühen Christen als die wahren Barbaren. Packend enthüllt sie die Gräueltaten, die hinter dem Triumph des Christentums stecken und mit zum Untergang der Antike führten.

Mit zahlreichen Farbabbildungen.

Ausstattung: mit 2 Farbbildteilen

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Religion & Belief
Format
Softcover
Pages
400
Price
18.50 €

Author Description

Catherine Nixey hat an der Cambridge University Altphilologie studiert und mehrere Jahre lang unterrichtet, bevor sie in London Journalistin für The Times wurde. »Heiliger Zorn« ist ihr erstes Buch. Es wurde wiederholt ausgezeichnet und war in mehreren Ländern ein Bestseller.

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Dieses Buch hat mich sehr umgetrieben, allerdings auf eine gute Art und Weise. Für jemanden wie mich, der christlich aufgewachsen war und demnach auch den Beginn des Christentums durch die Linse des "Siegers" kennenlernte, war dieses Buch etwas Neues. Zwar wusste ich schon von den Ausschreitungen und Repressalien, denen die damaligen "Heiden" ausgesetzt waren, allerdings nie in diesem Ausmaß. Blinder Eifer und Zerstörungswut, Intoleranz und Ignoranz beerdigten die vielfältige und fortschrittliche antike Welt, und eine Religion der Selbstpeiniger, Martyriumsfanatiker und Weltuntergangspropheten diktierte das Leben der römischen Bürger bis ins kleinste Detail, vom öffentlichen Leben bis hinein ins Schlafzimmer. Ungebildete Tölpel rissen Tempel ein, verstümmelten Kunstwerke, folterten Philosophen, verbrannten ganze Bibliotheken, schlossen die Thermen, denunzierten Familie und Nachbarn, verboten Spaß und Vergnügen jeglicher Art und "erlösten" die Ungläubigen mit Schwert und Feuer. Klingt übertrieben? Nicht ganz. Selbstverständlich berichtet dieses Buch unter Anderem von Einzelfällen, doch die Schilderung der allgemein vorherrschenden Angst und erzwungenen Anpassung eines Großteils der "närrischen Götzendiener" trifft zweifelsohne zu. Catherine Nixeys Worte triefen mancherorts nur vor Verachtung gegenüber der frühen Christen, und meiner Meinung nach zurecht. Was jene erleuchteten Propheten aus der Wüste damals in blindem Eifer zerstörten, ist schmerzhaft viel und bedeutsam. Einmal ganz davon abgesehen welche Werte das Christentum "eigentlich" vertritt, war das Christentum nicht weniger als ein Kopfschuss für Kultur, Wissenschaft, Philosophie und Vielfalt. Unironischerweise lässt sich das heute auch noch beobachten.

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