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Manchmal stellt man fest, dass etwas nicht zu einem passt, und das ist in Ordnung.
Puh.. was soll ich sagen. Nach Kapitel 37 hab ich das Buch abgebrochen, weil ich einfach nicht mit Tobias und der Story klar gekommen bin. Zum Einen war es stellenweise ziemlich langweilig und zum Anderen hat mich der Protagonist in den Wahnsinn getrieben. Ich hatte ja irgendwie auf eine süße Selbstfindungsgeschichte gehofft, das mag ich echt gern - aber ich denke da ist hier Hopfen und Malz verloren. Ich kann mir das nicht länger antun, sonst klatsche ich meinen Kindle noch gegen die Wand. Tobias tritt nach seinem Studium eine Stelle als Assistenzarzt in einem großen Krankenhaus an - ganz so wie sein Vater es sich gewünscht hat. Mitspracherecht hatte Tobias da eher weniger. Den Klauen seines Vaters kann er sich bis heute nicht entziehen und so tut er das was von ihm erwartet wird und reißt sich zusammen. Als er seinen Kollegen das erste Mal begegnet, verguckt er sich sofort in Julian, der ihn auch künftig unterweisen soll. Doch dieser verhält sich ziemlich mies und ist ständig genervt. Fand das etwas seltsam, als die beiden dann plötzlich miteinander rum gemacht haben, aber gut. Generell geht das alles ziemlich schnell zwischen den beiden. Tobias würde sich am liebsten an Julian dran kleben um ihn ja nie wieder gehen zu lassen. Aber Julian stößt ihn dann wieder von sich, da er nicht geoutet werden möchte. Ein ewiges hin und her. Aber mal ganz ehrlich.. Tobias ist ein Luftkopf. Was anderes fällt mir zu ihm gar nicht ein. Er hantiert bei seiner Arbeit im Krankenhaus mit Menschenleben und führt sich dabei auf wie die Axt im Walde. Ständig driftet er mit seinen Gedanken ab. Mehr als nur einmal hatte ich Angst um die armen Patienten. Aber da ist ja nur Julian in seinem Kopf, den er unter keinen Umständen verlieren möchte. Und dazu rempelt er ständig Leute an oder fängt unvermittelt an zu heulen. Tollpatschigkeit hat doch auch seine Grenzen oder nicht? Durch die verkorkste Beziehung mit Julian kommt mir Tobias aber auch ziemlich toxisch vor. Außerdem vergrault er seinen einzigen Freund in der Klinik, weil er lieber einem Hirngespinst nachrennt. Julian wird sich sicher nie zu Tobias bekennen. Und eine Beziehung die nur hinter verschlossenen Türen geführt wird ist doch irgendwie daneben. Also hilft alles nichts... Tobias muss sich vor seinen Eltern outen, denn sonst kommt er nicht weiter. Er erzwingt es regelrecht, aber hat eigentlich keine Ahnung, ob er tatsächlich schwul ist. Aber eigentlich muss er das ja sein, oder? Und schwul sein bedeutet ja, dass er sich irgendwann auch noch schminken muss und nur noch in High Heels rum läuft. Also spätestens da ist es mir dann vergangen. Tobias ist einfach komplett weltfremd und wollte sich bisher nicht mal mit sich selbst und der Thematik auseinander setzen. Da schone ich lieber mich und meine Nerven und steige an dieser Stelle aus dem Buch aus.

3 days ago
Manchmal stellt man fest, dass etwas nicht zu einem passt, und das ist in Ordnung.
Puh.. was soll ich sagen. Nach Kapitel 37 hab ich das Buch abgebrochen, weil ich einfach nicht mit Tobias und der Story klar gekommen bin. Zum Einen war es stellenweise ziemlich langweilig und zum Anderen hat mich der Protagonist in den Wahnsinn getrieben. Ich hatte ja irgendwie auf eine süße Selbstfindungsgeschichte gehofft, das mag ich echt gern - aber ich denke da ist hier Hopfen und Malz verloren. Ich kann mir das nicht länger antun, sonst klatsche ich meinen Kindle noch gegen die Wand. Tobias tritt nach seinem Studium eine Stelle als Assistenzarzt in einem großen Krankenhaus an - ganz so wie sein Vater es sich gewünscht hat. Mitspracherecht hatte Tobias da eher weniger. Den Klauen seines Vaters kann er sich bis heute nicht entziehen und so tut er das was von ihm erwartet wird und reißt sich zusammen. Als er seinen Kollegen das erste Mal begegnet, verguckt er sich sofort in Julian, der ihn auch künftig unterweisen soll. Doch dieser verhält sich ziemlich mies und ist ständig genervt. Fand das etwas seltsam, als die beiden dann plötzlich miteinander rum gemacht haben, aber gut. Generell geht das alles ziemlich schnell zwischen den beiden. Tobias würde sich am liebsten an Julian dran kleben um ihn ja nie wieder gehen zu lassen. Aber Julian stößt ihn dann wieder von sich, da er nicht geoutet werden möchte. Ein ewiges hin und her. Aber mal ganz ehrlich.. Tobias ist ein Luftkopf. Was anderes fällt mir zu ihm gar nicht ein. Er hantiert bei seiner Arbeit im Krankenhaus mit Menschenleben und führt sich dabei auf wie die Axt im Walde. Ständig driftet er mit seinen Gedanken ab. Mehr als nur einmal hatte ich Angst um die armen Patienten. Aber da ist ja nur Julian in seinem Kopf, den er unter keinen Umständen verlieren möchte. Und dazu rempelt er ständig Leute an oder fängt unvermittelt an zu heulen. Tollpatschigkeit hat doch auch seine Grenzen oder nicht? Durch die verkorkste Beziehung mit Julian kommt mir Tobias aber auch ziemlich toxisch vor. Außerdem vergrault er seinen einzigen Freund in der Klinik, weil er lieber einem Hirngespinst nachrennt. Julian wird sich sicher nie zu Tobias bekennen. Und eine Beziehung die nur hinter verschlossenen Türen geführt wird ist doch irgendwie daneben. Also hilft alles nichts... Tobias muss sich vor seinen Eltern outen, denn sonst kommt er nicht weiter. Er erzwingt es regelrecht, aber hat eigentlich keine Ahnung, ob er tatsächlich schwul ist. Aber eigentlich muss er das ja sein, oder? Und schwul sein bedeutet ja, dass er sich irgendwann auch noch schminken muss und nur noch in High Heels rum läuft. Also spätestens da ist es mir dann vergangen. Tobias ist einfach komplett weltfremd und wollte sich bisher nicht mal mit sich selbst und der Thematik auseinander setzen. Da schone ich lieber mich und meine Nerven und steige an dieser Stelle aus dem Buch aus.
3 days ago







