Harz aber herzlich
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Description
Achtsamkeit und Mord im Harz: der Auftakt der fantastischen Krimiserie mit dem ungleichen Ermittlungsduo Ariane und Andreas: Gute Laune garantiert.
Ein durchbrochenes Geländer, eine seltsam verdrehte Leiche am Abhang. Dabei wollte Ariane an ihrem ersten Arbeitstag in Düsterode im Harz nur eine frauenfeindliche Kritzelei beseitigen, schließlich gehört auch das zu ihren Aufgaben beim Tourismusverband, wo sie für das Thema Diversity zuständig ist. Als Polizeihauptmeister Andreas mit seiner Hündin Frau Krause am Tatort ankommt, sind zwei Dinge schnell klar: Ariane und Andreas sind wie Feuer und Wasser, Stadt und Land, Tofu und Bratwurst. Und statt den Harz vielfältiger und wertschätzender für alle zu machen, hat Ariane es mit ganz neuen Herausforderungen zu tun – denn irgendjemand sorgt dafür, dass Menschen sterben. Der Tote im Wald wird jedenfalls nicht der letzte sein. Von wegen «Glück auf» im Harz.
Andreas und Ariane ermitteln. Und Frau Krause auch.
Harz, herzlich, humorvoll!
Book Information
Author Description
Peter Godazgar, geboren 1967, aufgewachsen in Hückelhoven, lebt in Halle (Saale). Nach vielen Jahren als Tageszeitungs-Redakteur arbeitet er nun als stellvertretender Pressesprecher der Saalestadt. Nebenher schreibt er Romane und Short Stories, von denen drei für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert wurden. Längst hätte er die Harzer Wandernadel in Gold verdient, aber leider vergisst er bei seinen Touren jedes Mal den Stempelpass.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wohlfühlkrimi mit tollen Figuren.
Inhalt: Ariane Höft von Holten bekommt eine Arbeitsstelle als Sensitivity Managerin im größten Harzer Tourismusverband. Dazu verlässt sie Hamburg und zieht in das kleine Dorf Düsterode. Sehr zum Missfallen ihrer Frau Katja, die in Hamburg zurück bleibt. Der Empfang in Düsterode ist nicht besonders herzlich. Trotzdem ist Ariane bei ihrem ersten Einsatz wild entschlossen das Beste daraus zu machen. Womit sie nicht rechnet: sie findet eine Leiche. Der herbeigerufene Dorfpolizist Andreas Anton legt sich schnell auf einen Unfall fest. Als dann noch weitere Unfälle passieren, sieht sich Ariane in der Pflicht, etwas zu unternehmen. So kommt es, dass das ungleiche Paar Andreas und Ariane dann doch noch ermitteln. Zumindest ein bisschen. Denn die Kripo hat keine Zeit. Die ist mit der Suche nach einem Mädchenmörder in Magdeburg beschäftigt...... Leseeindruck: "Harz aber herzlich" ist der erste Band mit Sensitivity Managerin Ariane Höft von Holten und dem Dorfpolizisten Andreas Anton. Der Kriminalroman ist dem Genre Cosy Crime zuzuordnen. Passend dazu ist der Schreibstil locker und leicht. Zudem ist die Geschichte humorvoll geschrieben und lebt von ihren Figuren. Besonders die Dialoge zwischen Ariane und Andreas haben mich ein ums andere Mal schmunzeln lassen. Insgesamt haben mir die vielschichtigen Charaktere gut gefallen. Da ist von jedem etwas dabei. Ob es nun um vegane Ernährung geht oder eben um das Gegenteil. Einem Verein, der leben möchte wie indigene Völker, aber dabei alles falsch macht. Oder auch um gleichgeschlechtliche Beziehungen sowie dem Hauptthema, der sensitiven Sprache. Durch viele Pro- und Kontrameinungen wurde ich zum Nachdenken angeregt, ohne meinen Lesefluss zu stören. Der Fall selbst ist erst einmal zweitrangig. Was mich nicht gestört hat. Vielmehr habe ich gerätselt wer denn nun die "Unfälle" verursacht haben könnte. Spannend fand ich zudem die Frage, was die Zeitungsausschnitte an den Kapitelanfängen, die sich mit Mädchenmorden in Magdeburg beschäftigen, denn nun mit den Vorfällen in Düsterode zu tun haben. Außer das dadurch die Kripo keine Zeit hatte sich die gehäuften Todesfälle in Düsterode anzuschauen. Auch das wurde am Ende geklärt. Genauso wer die Unfälle dort zu verantworten hatte. Fazit: Mir hat "Harz aber herzlich" gute Unterhaltung beschert. Es war ein Wohlfühlkrimi mit tollen Figuren, die mich von Anfang an mitten ins Geschehen katapultiert haben. Zugegeben, ein paar wenige Seiten habe ich gebraucht, aber dann war ich in der Geschichte gefangen. Der trockene Humor sowie die Themen, die von allen Seiten beleuchtet wurden, haben mir richtig gut gefallen. Mich hat es zum Nachdenken angeregt und gleichzeitig hatte ich kurzweilige Lesestunden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Leider komplett ohne Spannung und aus meiner Sicht auch kein Krimi
Inhalt: Ariane hat sich ihren ersten Arbeitstag als Sensitivity Manager im Harzer Ort Düsterrode definitiv anders vorgestellt. Bei einer Ortsbegehung findet sie nämlich eine männliche Leiche. Der Tote scheint bei einem Unfall den Abhang heruntergestürzt zu sein. Natürlich informiert sie sofort die Polizei und macht Bekanntschaft mit Polizeihauptkommissar Andreas und seiner Hündin Frau Krause. Er vermutet ebenfalls einen Unfall. Doch das ist nicht der einzige Fall mit dem Andreas sich beschäftigt: Im nahen Magdeburg verschwinden immer wieder Mädchen, die kurze Zeit später tot aufgefunden werden. Aber auch Ariane muss sich ihrem neuen Job erstmal stellen und macht sich dabei nicht nur Freunde. Als sie dann auch noch eine zweite Leiche findet, ist es mit der Ruhe im Ort auch erstmal vorbei. Meinung: Das Cover finde ich schon sehr passend zum Titel gestaltet und es hat mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Der Schreibstil der beiden Autoren war auch sehr angenehm und humorvoll zu lesen, allerdings ist die Spannung hierbei vollkommen untergegangen. Der Leser bekommt hier auch nicht wirklich einen Krimi geboten, sondern eher einen Spannungsroman. Mit Ariane haben wir hier eine taffe Hamburgerin, die in Düsterrode neue Aufgaben annimmt und zudem versucht ihre Ehe wieder auf Vordermann zu bringen. Andreas ist eher ein ruhiger Typ, der gerne Yoga macht und mit seiner Hündin Frau Krause Zeit verbringt. Außer den täglichen Problemen der beiden Protagonisten wurde leider kaum ermittelt. Die ersten Todesfälle wurden eher hingenommen, als ernst ermittelt. Auch die Fälle um die Mädchen hat eher Kommissar Zufall geklärt. Sehr schade, ich habe mehr erwartet.

Die Klischees vom Blocksberg und anderen Dingen Ariana hats bisher beruflich nicht weit gebracht, dementsprechend ist eine Karriere in weiter Ferne. Aus diesem Grund nutzt sie diese Tatsache aus und geht eben genau in diese Ferne. Als Sensitivity Managerin versucht sie es nun bei Harztouristik im beschaulichen Düsterode in Sachsen-Anhalt. Als solche stolpert sie von einem Toten zum anderen, erarbeitet sich in Düsterode einen speziellen Ruf und stänkert stets und ständig mit dem Regionalbereichsbeamten Andreas Anton. „Harz aber herzlich“ von Alexandra Kui und Peter Godazgar wird als Kriminalroman aus dem Genre Cosy Crime beworben. Ich habe mich wirklich schwer mit einer Bewertung des Romans getan. Von zwei bis vier Sternen hätte ich mir alles vorstellen können. Was spricht gegen den Roman? Der Schreibstil ist für mich völlig ungewöhnlich. Hier liegt ein großes Repertoire an Ironie und Sarkasmus vor, an die man sich erstmal gewöhnen muss. Des Weiteren wird viel mit Klischees gearbeitet. Speziell als jemand, der im Vorharz bzw. Südharz wohnt, hab ich manchmal überlegt, ob ich mich durch die Klischees, die hier mit den Düsteröder Einwohnern bedient werden, beleidigt fühlen muss. Auch der Aspekt des Krimis kommt sehr kurz. Lediglich auf den gefühlt letzten fünfzig Seiten wird es doch mal kriminalistisch, aber in gewisser Weise auch sehr dilettantisch. Was spricht für den Roman? Wenn man eben nicht alles ernst nimmt und versucht, die Ironie und des Sarkasmus zu verstehen, dann kann man sich die Klischees auch wegdenken. Ich hatte im Verlauf des Lesens eben das Gefühl, dass diese Klischees gewollt waren, um über eben diese nachzudenken und sie in Zukunft nicht mehr zu bedienen, sondern mal den eigenen Horizont zu erweitern. Es gibt viele heitere Momente und gerade die Zwischenüberschriften waren für mich kleine Highlights, weil sie dem Ganzen einen lustigen Aspekt vermittelt haben. Auch ist es Cosy Crime und kein typischer Thriller oder Krimi, weswegen man das Buch also nicht so extrem in die Krimischiene einordnen sollte. Was ist nun das Fazit? Nach langem Überlegen habe ich mich doch für vier Sterne entschieden. Denn die besondere Verbindung von Andreas und Ariane, ihres Zeichens HvD, macht den Roman zu einem interessanten Buch und lockert den geneigten Krimileser mal wieder auf. Wer also einen klassischen Krimi sucht, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Alle, die aber gern mal eine Abwechslung vom klassischen Krimi wollen, sind hiermit gut bedient.
KEIN Krimi im klassischen Sinn..
Harz aber herzlich ist KEIN Krimi im klassischen Sinn. Es ist ein Wohlfühl-Roman mit leichten „Krimi“ Anteilen, aber dies ist eher Detektivarbeit und nicht Mordkommission. Man kommt schnell rein und fühlt sich den Protagonisten so nahbar. Zwei normale Menschen, die mal „nichts besonderes“ sind - sondern einfach nur sie selbst. Schönes Buch für die kalten, grauen Tage. Ab und kann kann man auch mal lachen und schmunzeln. Schönes Ende!
Ganz ok
Den ersten Stern Abzug gibt es für mich schon, weil der Ort, in dem das Buch spielt, leider fiktiv ist. Ich hatte das Buch extra gekauft, weil es im Harz spielt. Den zweiten Stern Abzug gibt es, weil ich mir unter einem Kriminalroman, was anderes vorgestellt habe. Irgendwie dümpelt die Geschichte vor sich hin… Aber die letzten 70 Seiten sind toll. 🫣

Am Ende doch noch spannend…
Ich habe, bis zu den letzten 50 Seiten, dieses Buch verflucht. Ich fand es echt nicht gut. Mehrere Personen sterben und niemanden interessiert es. Stattdessen werden andere als Sündenbock vorgeschoben, was die Entwicklung des Harzes betrifft. Die letzten paar Seiten waren dann doch noch sehr lesenswert und mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, diese Person hatte ich nicht aufm Schirm. Und weil es doch noch so gut war, werde ich mir auch Band 2 noch besorgen…
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Achtsamkeit und Mord im Harz: der Auftakt der fantastischen Krimiserie mit dem ungleichen Ermittlungsduo Ariane und Andreas: Gute Laune garantiert.
Ein durchbrochenes Geländer, eine seltsam verdrehte Leiche am Abhang. Dabei wollte Ariane an ihrem ersten Arbeitstag in Düsterode im Harz nur eine frauenfeindliche Kritzelei beseitigen, schließlich gehört auch das zu ihren Aufgaben beim Tourismusverband, wo sie für das Thema Diversity zuständig ist. Als Polizeihauptmeister Andreas mit seiner Hündin Frau Krause am Tatort ankommt, sind zwei Dinge schnell klar: Ariane und Andreas sind wie Feuer und Wasser, Stadt und Land, Tofu und Bratwurst. Und statt den Harz vielfältiger und wertschätzender für alle zu machen, hat Ariane es mit ganz neuen Herausforderungen zu tun – denn irgendjemand sorgt dafür, dass Menschen sterben. Der Tote im Wald wird jedenfalls nicht der letzte sein. Von wegen «Glück auf» im Harz.
Andreas und Ariane ermitteln. Und Frau Krause auch.
Harz, herzlich, humorvoll!
Book Information
Author Description
Peter Godazgar, geboren 1967, aufgewachsen in Hückelhoven, lebt in Halle (Saale). Nach vielen Jahren als Tageszeitungs-Redakteur arbeitet er nun als stellvertretender Pressesprecher der Saalestadt. Nebenher schreibt er Romane und Short Stories, von denen drei für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert wurden. Längst hätte er die Harzer Wandernadel in Gold verdient, aber leider vergisst er bei seinen Touren jedes Mal den Stempelpass.
Posts
Wohlfühlkrimi mit tollen Figuren.
Inhalt: Ariane Höft von Holten bekommt eine Arbeitsstelle als Sensitivity Managerin im größten Harzer Tourismusverband. Dazu verlässt sie Hamburg und zieht in das kleine Dorf Düsterode. Sehr zum Missfallen ihrer Frau Katja, die in Hamburg zurück bleibt. Der Empfang in Düsterode ist nicht besonders herzlich. Trotzdem ist Ariane bei ihrem ersten Einsatz wild entschlossen das Beste daraus zu machen. Womit sie nicht rechnet: sie findet eine Leiche. Der herbeigerufene Dorfpolizist Andreas Anton legt sich schnell auf einen Unfall fest. Als dann noch weitere Unfälle passieren, sieht sich Ariane in der Pflicht, etwas zu unternehmen. So kommt es, dass das ungleiche Paar Andreas und Ariane dann doch noch ermitteln. Zumindest ein bisschen. Denn die Kripo hat keine Zeit. Die ist mit der Suche nach einem Mädchenmörder in Magdeburg beschäftigt...... Leseeindruck: "Harz aber herzlich" ist der erste Band mit Sensitivity Managerin Ariane Höft von Holten und dem Dorfpolizisten Andreas Anton. Der Kriminalroman ist dem Genre Cosy Crime zuzuordnen. Passend dazu ist der Schreibstil locker und leicht. Zudem ist die Geschichte humorvoll geschrieben und lebt von ihren Figuren. Besonders die Dialoge zwischen Ariane und Andreas haben mich ein ums andere Mal schmunzeln lassen. Insgesamt haben mir die vielschichtigen Charaktere gut gefallen. Da ist von jedem etwas dabei. Ob es nun um vegane Ernährung geht oder eben um das Gegenteil. Einem Verein, der leben möchte wie indigene Völker, aber dabei alles falsch macht. Oder auch um gleichgeschlechtliche Beziehungen sowie dem Hauptthema, der sensitiven Sprache. Durch viele Pro- und Kontrameinungen wurde ich zum Nachdenken angeregt, ohne meinen Lesefluss zu stören. Der Fall selbst ist erst einmal zweitrangig. Was mich nicht gestört hat. Vielmehr habe ich gerätselt wer denn nun die "Unfälle" verursacht haben könnte. Spannend fand ich zudem die Frage, was die Zeitungsausschnitte an den Kapitelanfängen, die sich mit Mädchenmorden in Magdeburg beschäftigen, denn nun mit den Vorfällen in Düsterode zu tun haben. Außer das dadurch die Kripo keine Zeit hatte sich die gehäuften Todesfälle in Düsterode anzuschauen. Auch das wurde am Ende geklärt. Genauso wer die Unfälle dort zu verantworten hatte. Fazit: Mir hat "Harz aber herzlich" gute Unterhaltung beschert. Es war ein Wohlfühlkrimi mit tollen Figuren, die mich von Anfang an mitten ins Geschehen katapultiert haben. Zugegeben, ein paar wenige Seiten habe ich gebraucht, aber dann war ich in der Geschichte gefangen. Der trockene Humor sowie die Themen, die von allen Seiten beleuchtet wurden, haben mir richtig gut gefallen. Mich hat es zum Nachdenken angeregt und gleichzeitig hatte ich kurzweilige Lesestunden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Leider komplett ohne Spannung und aus meiner Sicht auch kein Krimi
Inhalt: Ariane hat sich ihren ersten Arbeitstag als Sensitivity Manager im Harzer Ort Düsterrode definitiv anders vorgestellt. Bei einer Ortsbegehung findet sie nämlich eine männliche Leiche. Der Tote scheint bei einem Unfall den Abhang heruntergestürzt zu sein. Natürlich informiert sie sofort die Polizei und macht Bekanntschaft mit Polizeihauptkommissar Andreas und seiner Hündin Frau Krause. Er vermutet ebenfalls einen Unfall. Doch das ist nicht der einzige Fall mit dem Andreas sich beschäftigt: Im nahen Magdeburg verschwinden immer wieder Mädchen, die kurze Zeit später tot aufgefunden werden. Aber auch Ariane muss sich ihrem neuen Job erstmal stellen und macht sich dabei nicht nur Freunde. Als sie dann auch noch eine zweite Leiche findet, ist es mit der Ruhe im Ort auch erstmal vorbei. Meinung: Das Cover finde ich schon sehr passend zum Titel gestaltet und es hat mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Der Schreibstil der beiden Autoren war auch sehr angenehm und humorvoll zu lesen, allerdings ist die Spannung hierbei vollkommen untergegangen. Der Leser bekommt hier auch nicht wirklich einen Krimi geboten, sondern eher einen Spannungsroman. Mit Ariane haben wir hier eine taffe Hamburgerin, die in Düsterrode neue Aufgaben annimmt und zudem versucht ihre Ehe wieder auf Vordermann zu bringen. Andreas ist eher ein ruhiger Typ, der gerne Yoga macht und mit seiner Hündin Frau Krause Zeit verbringt. Außer den täglichen Problemen der beiden Protagonisten wurde leider kaum ermittelt. Die ersten Todesfälle wurden eher hingenommen, als ernst ermittelt. Auch die Fälle um die Mädchen hat eher Kommissar Zufall geklärt. Sehr schade, ich habe mehr erwartet.

Die Klischees vom Blocksberg und anderen Dingen Ariana hats bisher beruflich nicht weit gebracht, dementsprechend ist eine Karriere in weiter Ferne. Aus diesem Grund nutzt sie diese Tatsache aus und geht eben genau in diese Ferne. Als Sensitivity Managerin versucht sie es nun bei Harztouristik im beschaulichen Düsterode in Sachsen-Anhalt. Als solche stolpert sie von einem Toten zum anderen, erarbeitet sich in Düsterode einen speziellen Ruf und stänkert stets und ständig mit dem Regionalbereichsbeamten Andreas Anton. „Harz aber herzlich“ von Alexandra Kui und Peter Godazgar wird als Kriminalroman aus dem Genre Cosy Crime beworben. Ich habe mich wirklich schwer mit einer Bewertung des Romans getan. Von zwei bis vier Sternen hätte ich mir alles vorstellen können. Was spricht gegen den Roman? Der Schreibstil ist für mich völlig ungewöhnlich. Hier liegt ein großes Repertoire an Ironie und Sarkasmus vor, an die man sich erstmal gewöhnen muss. Des Weiteren wird viel mit Klischees gearbeitet. Speziell als jemand, der im Vorharz bzw. Südharz wohnt, hab ich manchmal überlegt, ob ich mich durch die Klischees, die hier mit den Düsteröder Einwohnern bedient werden, beleidigt fühlen muss. Auch der Aspekt des Krimis kommt sehr kurz. Lediglich auf den gefühlt letzten fünfzig Seiten wird es doch mal kriminalistisch, aber in gewisser Weise auch sehr dilettantisch. Was spricht für den Roman? Wenn man eben nicht alles ernst nimmt und versucht, die Ironie und des Sarkasmus zu verstehen, dann kann man sich die Klischees auch wegdenken. Ich hatte im Verlauf des Lesens eben das Gefühl, dass diese Klischees gewollt waren, um über eben diese nachzudenken und sie in Zukunft nicht mehr zu bedienen, sondern mal den eigenen Horizont zu erweitern. Es gibt viele heitere Momente und gerade die Zwischenüberschriften waren für mich kleine Highlights, weil sie dem Ganzen einen lustigen Aspekt vermittelt haben. Auch ist es Cosy Crime und kein typischer Thriller oder Krimi, weswegen man das Buch also nicht so extrem in die Krimischiene einordnen sollte. Was ist nun das Fazit? Nach langem Überlegen habe ich mich doch für vier Sterne entschieden. Denn die besondere Verbindung von Andreas und Ariane, ihres Zeichens HvD, macht den Roman zu einem interessanten Buch und lockert den geneigten Krimileser mal wieder auf. Wer also einen klassischen Krimi sucht, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Alle, die aber gern mal eine Abwechslung vom klassischen Krimi wollen, sind hiermit gut bedient.
KEIN Krimi im klassischen Sinn..
Harz aber herzlich ist KEIN Krimi im klassischen Sinn. Es ist ein Wohlfühl-Roman mit leichten „Krimi“ Anteilen, aber dies ist eher Detektivarbeit und nicht Mordkommission. Man kommt schnell rein und fühlt sich den Protagonisten so nahbar. Zwei normale Menschen, die mal „nichts besonderes“ sind - sondern einfach nur sie selbst. Schönes Buch für die kalten, grauen Tage. Ab und kann kann man auch mal lachen und schmunzeln. Schönes Ende!
Ganz ok
Den ersten Stern Abzug gibt es für mich schon, weil der Ort, in dem das Buch spielt, leider fiktiv ist. Ich hatte das Buch extra gekauft, weil es im Harz spielt. Den zweiten Stern Abzug gibt es, weil ich mir unter einem Kriminalroman, was anderes vorgestellt habe. Irgendwie dümpelt die Geschichte vor sich hin… Aber die letzten 70 Seiten sind toll. 🫣

Am Ende doch noch spannend…
Ich habe, bis zu den letzten 50 Seiten, dieses Buch verflucht. Ich fand es echt nicht gut. Mehrere Personen sterben und niemanden interessiert es. Stattdessen werden andere als Sündenbock vorgeschoben, was die Entwicklung des Harzes betrifft. Die letzten paar Seiten waren dann doch noch sehr lesenswert und mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, diese Person hatte ich nicht aufm Schirm. Und weil es doch noch so gut war, werde ich mir auch Band 2 noch besorgen…













