Harvestine: Sieben Jahre und vier Sommer

Harvestine: Sieben Jahre und vier Sommer

Softcover
4.233

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Description

Was, wenn es nur eine wahre Liebe für dich gibt? Was, wenn deine Herkunft und deine eigene Familie das größte Hindernis sind?Für Emma gab es nie einen anderen als Leon. Schon als junges Mädchen hat sie nur ihn geliebt. Doch Eifersucht und Habgier führen zu einer Tragödie, die beide auseinanderreißt und sie alles verlieren lässt, woran sie glauben.Jahre später begegnen sich Emma und Leon wieder.Er ist zu einem reichen, frauenverachtenden Kotzbrocken geworden. Sie ist schöner denn je aber geheimnisvoll und unnahbar.Ihre Liebe von einst hat sich in Verbitterung und Hass verwandelt. Das glauben die beiden zumindest, bis zu dem Moment, wo sie sich wieder gegenüberstehen. Harvestine ist eine romantische Liebesgeschichte, eine kleine Familiensaga, mit einem Hauch von Krimi und wohl dosierter, aber expliziter Erotik. Es ist ein bisschen traurig, ein bisschen witzig, ein bisschen ironisch und manchmal auch ziemlich unverblümt.*Leseprobe*„Du hast auf mich gewartet? Als wären wir verlobt, oder so? Das ist doch verrückt. Wir haben sieben Jahre lang nichts voneinander gehört. Ich könnte … ich könnte längst verheiratet sein!“ „Ich habe mich nie in einen anderen verliebt.“„Und jetzt bildest du dir wohl ein, wir treten zusammen vor den Altar, oder was?“ Er konnte es nicht verhindern, dass seine Stimme aggressiv und vorwurfsvoll klang, aber er war so wütend. Wütend auf die ganze Welt und noch wütender auf Max und am meisten auf sich selbst. Was stimmte da nicht? Wer hatte damals eigentlich gelogen? Vanessa? Max? Emma? Oder er selbst? Hatte er alles, was er damals gesehen hatte, wirklich so falsch interpretiert?„Nein! Das bilde ich mir nicht ein.“ „Natürlich denkst du das. Lüg mich nicht an. Ich weiß doch, wie du tickst in deinem Kopf, der voll ist mit romantischem Unsinn.“

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
509
Price
14.99 €

Posts

4
All
5

5 🌟 Mein Verstand so: „Nein!“ Mein Herz so: „Fresse halten, weiterlesen!“

Lasst uns über ein Buch reden, das meinen moralischen Kompass und mich in einen absoluten Reread gezwungen hat. ​Ich muss ganz ehrlich sein, nach ein paar meiner letzten Reads (ich gucke dich an, Bad Bishop, und ja, auch die Schwarzen Juwelen haben meine Augenbrauen in die Stratosphäre wandern lassen) hatte ich plötzlich fiese Zweifel. Ich dachte mir: „Sag mal Anna, warst du damals eigentlich völlig blind oder warum hat dich dieser kranke Age Gap nicht komplett angewidert?“ Also habe ich Harvestine noch mal aufgeschlagen. Für die Wissenschaft! Und für mein eigenes Gewissen! 🫡 ​Das Ergebnis nach dem Durchlesen? Es war keine Ignoranz. Clannon Miller baut hier einfach psychologisch etwas völlig anderes auf als die typische „Dominanter Alpha formt naives Kind“ Fantasie. ​Machen wir uns nichts vor, denn auf dem Papier schlägt der moralische Zeiger hier im tiefroten Bereich aus. Emma ist in einer Szene gerade mal frisch 15 geworden, Leon ist 23. Und Clannon Miller ist absolut nicht die Autorin, die das Ganze in Blümchensex und weichgespülte Metaphern verpackt. Wer sich an kreativen Bezeichnungen für die männliche Anatomie eschauffiert, ist hier definitiv im falschen Buch! Wenn die Biologie kickt, dann so richtig. Inklusive Feuerwehrschlauch unter Überdruck oder die berühmte dorische Säule. ​ABER (und das ist das größte Aber der Buchgeschichte) es ist eben kein plumper Dirty Talk. ​Clannon Miller speist uns hier nicht mit einer billigen Wohlfühl-Fantasie ab, sondern zeigt uns die Natur dieses Tabus psychologisch perfekt auf. Es funktioniert, weil wir als Leser die Zerrissenheit der Figuren eins zu eins miterleben. Es ist die ungeschönte, rohe Realität zweier zutiefst einsamer Seelen. ​Bei anderen Büchern hat mich diese Dynamik oft extrem unvorbereitet getroffen und genervt. Warum? Weil dort erwachsene Männer oft die Unreife junger Mädchen eiskalt ausnutzen, um ihr Ego zu füttern und/oder Besitzansprüche zu demonstrieren. Das fühlt sich beim Lesen einfach nur falsch an. ​In Harvestine sehen wir das genaue Gegenteil. Leon ist kein kühl kalkulierender Jäger. Er kämpft gegen seine eigenen Instinkte. Er lügt Emma an, er stößt sie panisch weg, er kocht vor Selbsthass und zittert vor schlechtem Gewissen, weil er ganz genau weiß, dass er hier eine Grenze überschreitet, die er niemals anfassen dürfte. Emma wird nicht künstlich dümmlich oder kindlich gehalten. Sie lebt in einer emotionalen, verwahrlosten Hölle voller Missbrauch. Ihr Griff nach Leon ist nackter, emotionaler Überlebensinstinkt. Sie sucht einfach nur den einzigen sicheren Hafen, den sie je hatte. ​Das macht die verbotenen Szenen im eingeschneiten Auto oder am See nicht legaler, aber es macht sie zu einer herzzerreißenden, tragischen Naturgewalt statt zu einer glorifizierten Manipulation. ​Clannon Miller weiß eben ganz genau, wie man die Daumenschrauben anzieht. Die Ereignisse spitzen sich im ersten Teil so unheilvoll und dramatisch zu, bis die Situation komplett eskaliert und uns mit einem absoluten Schockmoment und einem harten Schnitt fassungslos zurücklässt. ​Und ab da wird es einfach nur noch herrlich, sexy, gefühlvoll und... eine emotionale Achterbahnfahrt! Wenn Leon Emma nach sieben Jahren wiedersieht, sein Gehirn wegen akuter Blutunterspülung komplett aussetzt und er vor lauter besitzergreifender Schnappatmung ihren Begleiter für ihren älteren Macker hält, möchte man vor köstlicher Schadensfreude einfach nur im Dreieck springen. ​Harvestine bleibt ein hochgradig kontroverses Buch, das einen emotional komplett durch den Wind schießt. Aber Miller beweist, dass man ein Tabu mit psychologischer Tiefe, roher Ehrlichkeit und genau der richtigen Prise Humor erzählen kann, ohne die Würde der Figuren zu verkaufen. Hand aufs Herz nach dieser Beschreibung, schüttelt ihr gerade völlig angewidert den Kopf oder ruft nach der Polizei und wollt mir wegen Sittenverfall entfolgen? Oder habt ihr heimlich schon euer Kindle gezückt, weil ihr wissen wollt, wie das Drama wohl ausgeht?

5 🌟 Mein Verstand so: „Nein!“ Mein Herz so: „Fresse halten, weiterlesen!“
4

Eine schöne Geschichte, über die erste und einzige Liebe, Anschuldigungen, Hass, Verrat und vieles mehr

3

Stark angefangen

Teil 1 war wunderschön und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Habe mit Emma richtig mit gefühlt und auch Leon hatte etwas an sich. Leider hat Teil 2 für mich extrem nachgelassen. Es ging nur noch um deren Triebe. "Oh sie betritt den Raum “ Ständer. "Oh sie atmet" Ständer. Echt wer findet so etwas erotisch. Auch von den früheren Charakterzügen der Protagonisten war kaum noch etwas da. Die Story war total genial und zum Ende war es nochmal richtig spannend. Clannon Millers Schreibstil ist auch wahnsinnig gut. Wenn das mit dem Sextalk weniger und sinnlicher wäre. Perfekt

5

Meisterhaft verzaubert und im Herzen erleuchtet

Emma hat das schlechte Los gezogen in einer grausamen Familie aufzuwachsen, die Mutter ist Alkoholikerin, die Schwestern sind grausam. Wegen des neuen Jobs der Mutter ziehen sie aus Berlin nach Schwarzmühle in ein Torhaus, nebst Schloss, Wald, einen Bach und viel Natur. Hier, in der Natur, blüht Emma auf, entdeckt ihre Phantasie und erträumt sich ein Leben mit dem Drachensohn. Der vom Kopf ab gelähmte Baron hat zwei Söhne, Max den eingebildeten Schönling und Leon, die korpulenten Computernerd. Und mit ihnen bahnt sich das Drama an. Während Emmas Schwestern Max Herz erobern wollen, knüpft Emma eine leichte freundschaftliche Beziehung zu Leon. Und damit beginnt das Drama bestehend aus Gewalt, psychischer Grausamkeit, sexuellen Wahnsinn um ein 15jähriges Mädchen, dessen Traum es ist in Schwarmühle zu bleiben, bei der Natur und ihren Phantasiewesen. Ich habe das Buch vor 15 Jahren schon gelesen und geliebt. Auch heute hat mich die Story wieder gefesselt. Die Story ist absoluter Wahnsinn, sie nimmt dich mit und zerreißt dich innerlich. Würde ich immer wieder mal lesen

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