Grundfarbe Deutsch
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Description
Dr. Umes ist Herzchirurg, erfolgreicher Autor, engagiertes Mitglied der deutschen Gesellschaft – und dunkelhäutig. Wie viele andere farbige Menschen erlebt er immer wieder diskriminierendes Verhalten seiner Umwelt. Mal ist es nur eine dumme Bemerkung, mal ein gravierender Verstoß gegen seine Würde als Mensch. Gleichzeitig gibt es eine Debatte darüber, was man »eigentlich noch sagen darf«, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Umes klagt nicht an, sondern klärt auf. Anhand seiner Biografie beschreibt er pointiert, mit welchen Schwierigkeiten farbige Menschen zu kämpfen haben. Doch er sieht sich nicht als Opfer, sondern als Streiter für ein Zusammenleben, in dem das Gemeinsame die Hauptrolle spielt: die Grundfarbe Deutsch eben. Dazu gehören die deutsche Sprache, die Freiheit zur Selbstentfaltung, Gleichberechtigung und einiges mehr. Es ist das, was diese Gesellschaft für die Deutschen aller Hautfarben ausmacht. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Rassismus diese Werte zerstört.
Book Information
Author Description
Umes Arunagirinathan wurde 1978 auf Sri Lanka geboren und kam als 13-jähriger, unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Nach dem Abitur in Hamburg studierte er in Lübeck Medizin und wurde an der Universität Hamburg promoviert. Er war Assistenzarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, außerdem tätig in der Klinik für Kardiochirurgie in Bad Neustadt an der Saale sowie an der Charité Berlin. Er ist Facharzt für Herzchirurgie und heute als Funktionsoberarzt im Klinikum Links der Weser in Bremen tätig.
Posts
Zwar enthält das Buch ein paar interessante Denkanstöße, die ich unterschreibe: etwa dass mehr Kommunikation sinnvoll ist (insbesondere mit denen, deren Standpunkte vom eigenen grundverschieden erscheinen), und dass von den hier lebenden Menschen ein Spracherwerb unbedingt gefordert werden sollte. Jedoch werden mir diese paar Ideen viel zu oft wiederholt, was mir zum einen zu viel Redundanz und zum anderen zu wenig Inhalt für die Anzahl der Buchseiten mitbringt. Gespickt sind die Ideen mit, meiner Meinung nach, zu viel persönlicher Biografie und zu vielen positiven Äußerungen über den Autor selbst. Es wirkt, als würde sich der Autor für einen ziemlich tollen Hecht halten. Insgesamt kommt das Gefühl auf, dass es zwar auch darum geht, einige sinnvolle Ideen zu vermitteln, jedoch vor allem darum, mit dem Buch viel Geld zu verdienen.
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Dr. Umes ist Herzchirurg, erfolgreicher Autor, engagiertes Mitglied der deutschen Gesellschaft – und dunkelhäutig. Wie viele andere farbige Menschen erlebt er immer wieder diskriminierendes Verhalten seiner Umwelt. Mal ist es nur eine dumme Bemerkung, mal ein gravierender Verstoß gegen seine Würde als Mensch. Gleichzeitig gibt es eine Debatte darüber, was man »eigentlich noch sagen darf«, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Umes klagt nicht an, sondern klärt auf. Anhand seiner Biografie beschreibt er pointiert, mit welchen Schwierigkeiten farbige Menschen zu kämpfen haben. Doch er sieht sich nicht als Opfer, sondern als Streiter für ein Zusammenleben, in dem das Gemeinsame die Hauptrolle spielt: die Grundfarbe Deutsch eben. Dazu gehören die deutsche Sprache, die Freiheit zur Selbstentfaltung, Gleichberechtigung und einiges mehr. Es ist das, was diese Gesellschaft für die Deutschen aller Hautfarben ausmacht. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Rassismus diese Werte zerstört.
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Umes Arunagirinathan wurde 1978 auf Sri Lanka geboren und kam als 13-jähriger, unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. Nach dem Abitur in Hamburg studierte er in Lübeck Medizin und wurde an der Universität Hamburg promoviert. Er war Assistenzarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, außerdem tätig in der Klinik für Kardiochirurgie in Bad Neustadt an der Saale sowie an der Charité Berlin. Er ist Facharzt für Herzchirurgie und heute als Funktionsoberarzt im Klinikum Links der Weser in Bremen tätig.
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Zwar enthält das Buch ein paar interessante Denkanstöße, die ich unterschreibe: etwa dass mehr Kommunikation sinnvoll ist (insbesondere mit denen, deren Standpunkte vom eigenen grundverschieden erscheinen), und dass von den hier lebenden Menschen ein Spracherwerb unbedingt gefordert werden sollte. Jedoch werden mir diese paar Ideen viel zu oft wiederholt, was mir zum einen zu viel Redundanz und zum anderen zu wenig Inhalt für die Anzahl der Buchseiten mitbringt. Gespickt sind die Ideen mit, meiner Meinung nach, zu viel persönlicher Biografie und zu vielen positiven Äußerungen über den Autor selbst. Es wirkt, als würde sich der Autor für einen ziemlich tollen Hecht halten. Insgesamt kommt das Gefühl auf, dass es zwar auch darum geht, einige sinnvolle Ideen zu vermitteln, jedoch vor allem darum, mit dem Buch viel Geld zu verdienen.





