Grave Mercy (His Fair Assassin, Band 1)
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Bretagne 1485. Die junge Ismae ist seit ihrer Geburt durch eine schreckliche Narbe auf ihrem Rücken als Tochter des Todes selbst gezeichnet. Das führt dazu, dass sie keine Akezptanz findet, weder durch ihren weltlichen Vater, noch durch den Mann, mit dem sie verheiratet werden soll. Doch die Anhänger des alten Todesgottes Mortain, der sich mit mit der Gestalt eines katholischen Heiligen vermischt hat, verhelfen ihr zur Flucht in ein Kloster. Ein ganz besonderes Kloster, denn die Frauen dort sind alle Mortains Töchter und – Attentäterinnen. Gemeinsam mit Teilen des bretonischen Adels kämpfen sie für den Erhalt der Unabhängigkeit des Herzogtums Bretagne. Ismae erhält einen brisanten Auftrag – sie soll zusammen mit dem jungen Adligen Duval an den Hof reisen und dort die töten, die sich als Verräter herausstellen. Doch Duval selbst ist nicht frei von Verdacht… Ich hatte zugegebenermaßen ein wenig Zweifel ob der Konstellation, die dieses Buch laut dem Klappentext bietet. Eine Kloster mit mordenden Nonnen? Doch gleich zu Beginn an fühlte ich mich nicht nur bestens unterhalten, die Geschichte wirkt überraschend authentisch und kann wirklich fesseln. Ja, es gibt eine Liebesgeschichte, die steht jedoch lange nicht so im Vordergrund, wie ich erwartet hatte, und entwickelt sich eher beiläufig, sodass sogar ich sie romantisch finden konnte. Die Ränke am bretonischen Hof machen wirklich Spaß, das Buch ist erstaunlich politisch. Ich muss zugeben, ich wusste nicht, dass die Bretagne so lange relativ eigenständig war. Das ist ein weiteres Plus des Romans: mal ein ganz anderer Schauplatz, dessen Geschichte allgemein nicht so bekannt ist, was ihn umso spannender macht. Es gibt einige Mystery-Elemente, die sind jedoch nicht sehr stark ausgeprägt, sodass das Buch definitiv nicht nur etwas für Mystery- oder Fantasy-Fans ist. Die Charaktere sind nicht herausragend, aber vor allem mit Duval konnte ich mich richtig gut anfreunden. Es handelt sich zwar um den ersten Teil einer Trilogie, doch in den Folgebänden geht es wohl um andere Novizinnen aus dem Kloster. Nachdem mir dieser erste Band also wirklich gut gefallen hat, freue ich mich schon auf die Nachfolger.
"Grave Mercy" takes a little longer to draw me in than "Courting Darkness" did, but that can be attributed to the worldbuilding being explained in a way that the author did not feel needed in "Courting Darkness" (even though I did not feel like I missed worldbuilding then). As soon as we're over the worldbuilding introduction and actually get into Ismae's adventure, it's just as thrilling as I found the spin-off series. I love Robin LaFevers writing style, the way she portrays the intrigue at court, as well as character dynamics and romance. Ismae's character journey is also very compelling and it gives so much dimension to the worldbuilding that I saw echos of in the spin-off books, but wasn't aware of the whole influence they had. Can't wait to read Sybella's (first) and Annith's journey each!
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Bretagne 1485. Die junge Ismae ist seit ihrer Geburt durch eine schreckliche Narbe auf ihrem Rücken als Tochter des Todes selbst gezeichnet. Das führt dazu, dass sie keine Akezptanz findet, weder durch ihren weltlichen Vater, noch durch den Mann, mit dem sie verheiratet werden soll. Doch die Anhänger des alten Todesgottes Mortain, der sich mit mit der Gestalt eines katholischen Heiligen vermischt hat, verhelfen ihr zur Flucht in ein Kloster. Ein ganz besonderes Kloster, denn die Frauen dort sind alle Mortains Töchter und – Attentäterinnen. Gemeinsam mit Teilen des bretonischen Adels kämpfen sie für den Erhalt der Unabhängigkeit des Herzogtums Bretagne. Ismae erhält einen brisanten Auftrag – sie soll zusammen mit dem jungen Adligen Duval an den Hof reisen und dort die töten, die sich als Verräter herausstellen. Doch Duval selbst ist nicht frei von Verdacht… Ich hatte zugegebenermaßen ein wenig Zweifel ob der Konstellation, die dieses Buch laut dem Klappentext bietet. Eine Kloster mit mordenden Nonnen? Doch gleich zu Beginn an fühlte ich mich nicht nur bestens unterhalten, die Geschichte wirkt überraschend authentisch und kann wirklich fesseln. Ja, es gibt eine Liebesgeschichte, die steht jedoch lange nicht so im Vordergrund, wie ich erwartet hatte, und entwickelt sich eher beiläufig, sodass sogar ich sie romantisch finden konnte. Die Ränke am bretonischen Hof machen wirklich Spaß, das Buch ist erstaunlich politisch. Ich muss zugeben, ich wusste nicht, dass die Bretagne so lange relativ eigenständig war. Das ist ein weiteres Plus des Romans: mal ein ganz anderer Schauplatz, dessen Geschichte allgemein nicht so bekannt ist, was ihn umso spannender macht. Es gibt einige Mystery-Elemente, die sind jedoch nicht sehr stark ausgeprägt, sodass das Buch definitiv nicht nur etwas für Mystery- oder Fantasy-Fans ist. Die Charaktere sind nicht herausragend, aber vor allem mit Duval konnte ich mich richtig gut anfreunden. Es handelt sich zwar um den ersten Teil einer Trilogie, doch in den Folgebänden geht es wohl um andere Novizinnen aus dem Kloster. Nachdem mir dieser erste Band also wirklich gut gefallen hat, freue ich mich schon auf die Nachfolger.
"Grave Mercy" takes a little longer to draw me in than "Courting Darkness" did, but that can be attributed to the worldbuilding being explained in a way that the author did not feel needed in "Courting Darkness" (even though I did not feel like I missed worldbuilding then). As soon as we're over the worldbuilding introduction and actually get into Ismae's adventure, it's just as thrilling as I found the spin-off series. I love Robin LaFevers writing style, the way she portrays the intrigue at court, as well as character dynamics and romance. Ismae's character journey is also very compelling and it gives so much dimension to the worldbuilding that I saw echos of in the spin-off books, but wasn't aware of the whole influence they had. Can't wait to read Sybella's (first) and Annith's journey each!






