Gold in den roten Bergen

Gold in den roten Bergen

Ebook
4.02

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Description

In seiner Heimat Deutschland ist der Geologiestudent Wolf Herbarth gescheitert. Als Truckerfahrer in der endlosen Weite Australiens will er sich nun ein neues Leben aufbauen. Zusammen mit seinem Beifahrer Chick durchreist er das unermessliche, menschenfeindliche Land, bis die beiden eines Tages einen sterbenden Ureinwohner finden, der eine Skizze mit der verheißungsvollen Aufschrift „Gold“ bei sich trägt. Chick und Wolf wittern die Chance ihres Lebens – zusammen mit Sally und Cher, den beiden mutigen Frauen, die sie lieben, machen sie sich auf, um das Gold der roten Berge für sich zu gewinnen. Nachwort der Herausgeberin Dagmar Konsalik zu »Gold in den roten Bergen« Seine Reisen waren immer sein Hobby, da verband mein Vater Vergnügen und Recherche. Ich glaube, er kannte fast die ganze Welt. Für Das Regenwald-Komplott fuhr er zweimal nach Brasilien, für den Jade-Pavillon tourte er durch China und für Die Öl-Connection recherchierte er in Alaska, Spanien und auf den Shetland-Inseln. Ein Reisejournalist, der nach seinem Roman Transsibirien-Express seine Reiseroute festlegte, schrieb ihm, es habe jedes Details gestimmt. „Ich weiß, dass ich nie so alt werden kann, um all das zu schreiben, was an Ideen gesammelt ist, außerdem kommen immer mehr Ideen hinzu, wenn ich diese herrliche Welt bereise, um von ihren Menschen und Schicksalen zu erzählen“, hat er einmal gesagt. Auf einigen seiner unzähligen Schiffsreisen mit der MS Europa habe ich ihn begleitet und dadurch viel Spannendes von dieser Welt gesehen. Bevor mein Vater an die Handlungsorte gereist ist, hat er zunächst alles, was über das angestrebte Romanthema greifbar war, zusammengetragen: Presseausschnitte, Bücher, Filme. Er sagte oft, „das kann man eigentlich alles wegwerfen, wenn man vor Ort ist und die Wirklichkeit sieht und beschreiben kann; den eigenen Eindruck kann kein Foto der Welt ersetzen“. Auch seine Fotos hat er lieber selbst geschossen. Auf seinen Reisen bot sich immer dasselbe Bild: Er trug einen Spezialhut mit Tarnfarben und Sonnenschutzkrempe sowie halbhohe Stiefel gegen Schlangenbisse, wenn es in den Urwald oder durch Australien ging. Zwei Leicas hatte er noch umhängen, eine große Videokamera auf der Schulter und viele Filme in der Tasche. Meine Mutter schleppte eine kleine Videokamera, einen Fotoapparat und ein Tonband mit. Einmal habe ich diesen Part übernommen. Mit der MS Europa umrundeten wir Australien und entdeckten entlegene Stämme der Aborigines in den endlosen Weiten des Landes. Daraus entstand der Auswanderer-, und Abenteuerroman Gold in den roten Bergen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Ebook
Pages
N/A
Price
5.99 €

Author Description

Heinz G. Konsalik, Jahrgang 1921, stammte aus Köln. Nach dem Abitur studierte er in Köln, München und Wien Theaterwissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er an der Ostfront schwer verwundet. Nach 1945 arbeitete Konsalik zunächst als Dramaturg und Redakteur, seit 1951 war er als freier Schriftsteller tätig. Seit dem »Arzt von Stalingrad« wurde jedes seiner Bücher ein Bestseller. Bis zu seinem plötzlichen Tod am 5. Oktober 1999 schrieb Heinz G. Konsalik 154 Romane, die in 46 Sprachen übersetzt und mehr als 88 Millionen Mal verkauft wurden. Damit ist Konsalik der national und international meistgelesene deutschsprachige Schriftsteller der Nachkriegszeit.

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Alt, auf seine Art sicherlich gut, aber mich hat es nicht so ganz zufrieden stellen können.

Die Story hätte recht interessant sein können, wenn sie zu einem wirklichen Ende gekommen wäre. Stattdessen liest man hier ein Mischmasch aus Pandemie durch unbekannte Krankheit und einem verhinderten Goldrausch. Gerade die indigene Bevölkerung kommt hier alles andere als gut weg, denn im Prinzip wird lediglich deren Unterdrückung in den Vordergrund gestellt und die Tatsache, dass sie sich durch billige Rauschmittel einfach nur noch die Birne wegballern wollen. Konsalik hat seinen ganz eigenen Stil, dem er hier auch gut treu geblieben ist. Fast kam es mir so vor, als wenn er die Gegend, in der das alles hier spielt, wie seine Westentasche kennt. Auch was den Umgang mit der indigenen Bevölkerung angeht, hat er wirklich sehr gut recherchiert. Trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich zufrieden stellen können. Ich hätte gern mehr über die Krankheit erfahren. Um was es sich denn nun genau gehandelt hat und ob man etwas gegen sie hat finden können. Und das Ding mit dem Goldrausch war zwar zwischenzeitlich ganz gut aufgezogen, verschwindet dann aber leider komplett in der Versenkung. Es ist ein altes Buch, aus einer Erbmasse, wenn man so will. – Als alter Fan von Konsalik war es mal eine nette Rückkehr in alte Zeiten. Aber so wirklich den Hype von damals hab eich nicht verstanden. Habe ich sowas echt mal förmlich verschlungen? Oweia.

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