Glasgow RAIN: Küsse im Regen

Glasgow RAIN: Küsse im Regen

Ebook
3.722

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Book Information

Main Genre
N/A
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N/A
Format
Ebook
Pages
300
Price
3.45 €

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11
All
2

Leider, leider musste ich das Buch abbrechen. Nach über 50% musste ich für mich einfach feststellen, dass diese Geschichte nichts für mich ist. Das Cover ist wirklich wunderschön und auch der Einstieg in die Geschichte ist gelungen. Jedoch fand ich die Liebesgeschichte nicht überzeugend genug und auch der Schreibstil hat mich leider nicht umgehauen. Wirklich sehr schade, aber manchmal gehen die Meinungen eben auseinander. Eine genauere Rezension folgt noch...

5

*-* <3 Gibt's einen zweiten Teil, bitte?? Meine Rezension zu Glasgow Rain gibt es auf: http://www.ninespo.de/2014/03/24/rezension-zu-glasgow-rain/

5

Inhalt Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz. Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt. (Quelle: Martina Riemer) Cover Hach, zu diesem Cover brauche ich, glaube ich, nicht mehr viel sagen! Ich finde es super schön und dieses Buch ist sofort, als ich es gesehen habe, auf meine Wunschliste gewandert. Meinung Wie schon oben erwähnt, hat mich schon alleine das Cover überzeugt, sodass "Glasgow Rain" ziemlich schnell auf meiner Wunschliste gelandet ist, OHNE dass ich überhaupt den Klappentext gelesen hatte^^ Ich muss gestehen, dass ich das auch erst sehr viel später gemacht habe ;) Aber der war dann auch sehr ansprechend und letzte Woche habe ich es mir dann gekauft. Und ich habe es nicht bereut, denn ich bin wirklich begeistert. "Glasgow Rain" bietet eine tolle Mischung aus Spannung und Liebe. Der Schreibstil ich einfach, die Sprache sehr leicht zu lesen. Das lässt einen schnell in der Story voran kommen. Aber die Handlung an sich ist auch einfach super packend, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. So habe ich es an einem Tag durchgelesen. Ich steckte einfach mitten in der Story und konnte nicht mehr fliehen. Dass die Story aus Vics Sicht geschrieben ist, ließ mich nur noch mehr mitfiebern. So habe ich ihre Gefühle hautnah miterleben können. Ich spürte ihre Angst, ihre Wut, Verwirrung und Liebe. Sie hat auch in mir all diese Emotionen geweckt. Die Handlung war etwas vorhersehbar, ich wusste ziemlich bald, wohin das ganze ungefähr führen würde bzw. wer hier der "Böse" ist. Aber das tat der Spannung und dem Lesevergnügen überhaupt keinen Abbruch, denn es stecke dann natürlich noch viel mehr dahinter, was man so nicht mal ansatzweise ahnen konnte. Die Charaktere sind total toll dargestellt, sie sind authentisch und sehr sympathisch. Rafael fand ich sofort super und auch Vic ist eine tolle Protagonistin. Ab und zu hat es mich etwas gestört, wie sie in manchen Situationen reagiert hat. Aber das war nicht immer der Fall, sodass sie mir trotzdem sehr sympathisch war. So liebenswert, wie Vic und Rafael waren, so fies waren hingegen auch die "Bösewichte" in dieser Story. Herrje, manchmal wollte ich ins Buch reinkriechen und jemandem eine scheuern. Wie fies, egoistisch und ignorant kann man sein?? Das passte zwar alles super in die Geschichte und zu den betreffenden Charakteren, aber mich hat ihr Gehabe trotzdem unendlich wütend gemacht. So hat dieses Buch wirklich die ganze Palette meiner Emotionen gefordert ;) Fazit "Glasgow Rain" ist eine wundervolle Story mit einer guten Mischung aus Liebe und Spannung.

4

Ein toller Debütroman Ich durfte die Entstehung dieses Buches in Teilen begleiten und habe das Buch dann im Rahmen der Leserunde mit Autoren in der Goodreads-Gruppe "Bücherwelt & Leserausch" gewonnen. Vielen Dank dafür, liebe Martina. :) Das Buch hat mich richtig gut unterhalten. Vic ist eine toughe und sympathische Heldin, die auch mal handelt und sich nicht wie ein kleines Mäuschen hinter dem starken Helden versteckt. Das hat mir sehr gut gefallen. Zu Rafael braucht man eigentlich nicht viel sagen: *zisch* *book boyfriend material* Von den Äußerlichkeiten abgesehen ist ein sehr symapthischer Charakter. Vic & Rafael haben mir zusammen super gefallen. Die Chemie zwischen den beiden war klasse. Der Humor und die Direktheit der beiden ist mir besonders postiv aufgefallen. Die passenden Portion an Funken und Sexiness hat auch nicht gefehlt. Ich habe lange gegrübelt, was es mit den Morden und der mythischen Stimmung auf sich hat und hatte erst im letzten Drittel eine Ahnung in welche Richtung es gehen könnte. Zum Teil war es mir etwas zu klischeehaft, daher gibt es hier kleine Pünktchen Abzug. Auch Vic's Tante Shona kam mir etwas zu kurz. Bei den Zwilligen Stew und Aimee und ihrer Freundschaft mit Vic fehlte mir etwas Tiefe. Das Cover ist einfach nur großartig und passt super zur Handlung. Mit lila hat man mich meistens aber eh schon. ;) Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.

5

♡♥♡ Euch ist hoffentlich klar, dass ich hier gar nicht anders kann, als 5 Punkte zu vergeben. *verdammt* - DAS ist mein Buch und da bin ich dann doch etwas unobjektiv. ^^ :D ♡♥♡

4

Glasgow Rain ist eigentlich nicht so mein Beuteschema. Als Martina Riemer mich gefragt hat, ob ich ihr Buch rezensieren würde, hab ich deswegen erstmal überlegt. Denn bei vielen Autoren ohne „richtige“ Verlage hab ich folgende Erfahrung gemacht: Lieblose Anfrage, Falsche Namen in der Anrede, Millionen Rechtschreib und Grammatik Fehler, Schreibstil unter aller Sau und Geschichten ohne roten Faden. Natürlich gibt es auch immer mal wieder Ausnahmen, doch genanntes ist leider die Mehrheit. Und dann reagieren genannte Autoren auf schlechte Bewertungen nicht gerade versöhnlich. Martina aber hat mich so lieb gefragt und auch viel Verständnis gehabt, dass ich einfach nicht sofort Zeit habe, ihr Buch zu lesen – habe es im April bekommen (aber schon gesagt, das das vor Juni nichts wird!). Jetzt aber bin ich froh, das Angebot angenommen zu haben. Victorias Vater ist reich, doch reich macht nicht automatisch glücklich. Sie verlor ihre Mutter bei einem Autounfall, ihr Vater ist wenig herzlich und so hat Victoria sich eine harte Schale angeeignet. Die Haushaltshilfe Mrs Rodriguez schafft es nicht mehr, das große Haus alleine sauber zu halten und so arbeitet ihr Sohn Rafael heimlich mit und hilft ihr. Eines Tages läuft er in Vic herein und von da an geraten die Ereignisse ins Rollen… Von der ersten Seite an hat man diesen bitteren Beigeschmack und das Gefühl, dass einen manchmal an verregneten Tagen überkommt. Vic selber mochte ich wirklich gerne, sie hat schon ein paar ganz schön coole Sprüche drauf. Ihr Vater dagegen – Arschloch hoch zehn. Rafael ist einer dieses „Wohlfühl“-Charaktere. In meiner Vorstellung hat er eine warme, herzliche Ausstrahlung und genau das bringt Martina auch sehr gut rüber. Teilweise ist der Schreibstil noch etwas „unelegant“, zum größten Teil aber angenehm und flüssig. Die Charaktere gewinnt man sehr schnell lieb und man fiebert mit Vic und Rafael mit – auch wenn es mir teilweise ein bisschen zu schnulzig war und ich es auch nicht mag, wenn die Freunde untereinander immer dieses „Süße“ benutzen. Ansonsten aber top. Die Spannungsebene wurde durch die Morde an den Frauen in Glasgow aufrecht erhalten, man versucht die ganze Zeit herauszufinden wer der Mörder ist, wer Vic verfolgt und wo das ganze hinführt. Teilweise ging das aber in der Liebesgeschichte etwas unter. Alles in allem, wer mit dem Gedanken daran geht, dass es eine Liebesgeschichte mit kleinem Thriller Anteil ist, wird hiermit seinen Spaß haben. Ein wirklich sehr gutes Debut! Vielen Dank liebe Martina 

2

Das war gut Schwierig. Mit der Liebesgeschichte hätte ich mich vielleicht noch anfreunden können, aber diese Szenen und die mit Vics und Rafaels Freunden (die ich allesamt viel interessanter als die Gegner fand) werden leider immer wieder von dem Mysteryteil des Plots unterbrochen. Schade. Das hat mir nicht gefallen Insta Love! Auf der einen Seite hassen die beiden Figuren sich, auf der nächsten ist es schon unsterbliche Liebe… Die künstlichen Missverständnisse und die übertriebene Eifersucht. Rafael unterhält sich mit einer gutaussehenden Freundin, schon ist Vic rasend eifersüchtig. Rafael beteuert, dass sie nur eine Freundin ist und trotzdem dreht Vic durch, als sie die beiden erneut reden sieht. Reden. Keine verfängliche Situation oder so. Sie kennt ihn da außerdem gerade mal ein paar Tage und ist schon so besitzergreifend. Ich will gar nicht davon anfangen, dass sie Rafael – eigentlich ein völlig Fremder – finanzielle Unterstützung anbietet und sich dann wundert, warum er diese nicht annehmen will. Die brutalen Umschreibungen. Ständig fühlt sich Vic, als würde ihr die Kehle zugeschnürt, in den Magen geboxt oder Eingeweide herausgerissen. Zudem wird ihr davon so schwindelig, dass sie sich mitunter am Tisch festhalten muss, um nicht zusammenzusacken. Und hier geht es nicht um Misshandlungen, sondern Vics Gefühlswelt. Ganz schön gefährlich. In Glasgow geht ein Frauenmörder um, der seine Opfer auf brutale Weise tötet. Das ist ja auch wirklich furchtbar, aber die Frauen sind alle 31 Jahre alt, also wieso bitte macht sich Vic Sorgen, sie könnte die Nächste sein? Dafür ist sie doch viel zu jung! Allgemein wirken viele Szenen wie aus einem B-Movie, einfach völlig überzogen. Da gibt es eine Figur, der eigentlich nur noch der Nadeleinstreifenanzug und Ringe an den Fingern fehlen, um zum schmierigen italienischen Mafiaboss zu werden, so wie er seine “Gefolgschaft” durch Fingerschnippen befehligt. Meiner Meinung nach passte diese Überspitztheit da einfach nicht rein. Und daraus folgt Mir hat die Geschichte leider überhaupt nicht gefallen. Es kam mir vor, als lese ich zwei unterschiedliche Bücher: auf der einen Seite die Liebesgeschichte zwischen dem reichen Mädchen und dem armen Sohn des Hauspersonals, auf der anderen Seite eine Art Verschwörungsthriller inklusive geheimer Bünde und düsterer Prophezeiungen. Und dazwischen High School Szenen mit eifersüchtigem Ex-Freund, der ganz offensichtlich sein Hirn in der Schublade zuhause vergessen hat. Das wollte sich für mich einfach nicht zu einem harmonischen Ganzen verbinden. Den zweiten Stern gibt es für die – bis auf die gewaltsamen Gefühlsdarstellungen – doch recht angenehme Erzählweise der Autorin. Ich kann mir gut vorstellen, dass Fans des New Adult Genres und einer Affinität für überdrehte Geschichten ihren Spaß mit Glasgow Rain haben werden. Für mich war es leider nichts.

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♡♥♡ Euch ist hoffentlich klar, dass ich hier gar nicht anders kann, als 5 Punkte zu vergeben. *verdammt* - DAS ist mein Buch und da bin ich dann doch etwas unobjektiv. ^^ :D ♡♥♡

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Ich war sehr gespannt auf Martina Riemers Debütroman Glasgow RAIN, musste aber bereits nach wenigen Seiten feststellen, dass es sich bei dieser Geschichte um etwas ganz anderes handelt, als ich anfangs erwartet hatte. Bevor ich aber zur Bewertung des Inhaltes, Schreibstils, etc. komme, möchte ich vorher noch anmerken, dass ich das Cover einfach wunderschön finde. Das Zusammenspiel von blau und lila ist einfach perfekt. Die Farben sind großartig gewählt und auch das Motiv passt sehr gut zum Titel des Romans. Ich bin sehr sehr begeistert von dem Cover und finde, dass die Autorin hier definitiv das perfekte Cover gefunden hat. Für mich spielt das Cover immer eine sehr große Rolle, weshalb ich mir dieses Buch auch auf jeden Fall als Printausgabe kaufen werde, sobald und falls es als eine solche auf den Markt kommt. Die Story an sich hat mir gut gefallen. Man findet sich gleich von der ersten Seite an sehr gut in der Geschichte zurecht. Man lernt Vic ein wenig kennen, erfährt etwas über ihre Vergangenheit und die schrecklichen Dinge, die ihr bereits als Kleinkind zugestoßen sind. Man lernt ihre besten Freunde Stew und Aimee kennen und auch ihren Vater, der häufiger ab- als anwesend ist und kein großes Interesse an seiner Tochter zu haben scheint. Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter scheint sehr gestört; die Gespräche beschränken sich auf diverse Oberflächlichkeiten, z. B. das Thema Schule, gute Noten, Geld. Vic ist kein Mensch, der ihre Gefühle offen Preis gibt, sondern lieber alles in sich hinein frisst. Sie hat Angst davor, verletzt zu werden und hat daher über all die Jahre ihrer Kindheit und Jugend eine massive undurchdringbare Mauer geschaffen, die niemanden an sie heran lässt, seien es jetzt irgendwelche Jungs, mit denen sie sich hin und wieder im Bett amüsiert, ihre besten Freunde oder ihre Familie - zumindest das, was noch davon übrig ist. Ich konnte Vic anfangs schwer einschätzen. Es war nicht einfach, sie zu durchblicken, allerdings kann man während des Verlaufs der Geschichte wunderschön mit ansehen, wie sie sich weiter entwickelt und lernt, sich den Menschen gegenüber die sie liebt, zu öffnen. Ich will nicht sagen, dass Vic mich als Charakter unglaublich beeindruckt hat. Sie war symphatisch, nett, aber mit Sicherheit niemand, der meine beste Freundin werden würde. An Rafael habe ich jedoch gleich von Anfang an Gefallen gefunden und das obwohl ich überhaupt keine Schwäche für diese südländischen Typen mit spanischem oder ähnlichem Akzent habe. Seine aufgeschlossene Art hat mir sehr gut gefallen. Er ist herausfordernd, offen - eigentlich das genau Gegenteil von der eher ruhigen Vic. Vielleicht ist es auch genau das, was die beiden zu einem solch guten Team macht. Aimee und Stew haben mir als Charaktere ebenfalls gut gefallen. Man erfährt leider nicht sehr viel über sie und ihre Geschichte spielt sich eher im Hintergrund ab, doch trotzdem war es nett, sie immer um sich zu haben. Sie lockern die Geschichte ein wenig auf und verleihen ihr auf jeden Fall Charme. Anfangs des Buches war ich mir nicht so ganz sicher, in welchem Genre ich mich befinde. Zuerst ging ich von einer Liebesgeschichte aus, dann von einer Liebesgeschichte in Verbindung mit einem Krimi oder Thriller und kurzzeitig war ich auch der Meinung, dass in der Geschichte auch ein wenig Fantasy bzw. Mystik mitschwingt. Ich muss ehrlich sagen, mit einem solchen Verlauf bzw. mit einem solchen Ende hatte ich nicht gerechnet. Es war überraschend und spannend, ganz anders als vielleicht erwartet bzw. vermutet. Leider gab es auch ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Zum Einen empfand ich Aimees Abneigung gegenüber Männern etwas übertrieben. Ich meine klar, man kann skeptisch sein; unsicher auch, aber die Tatsache, dass sie keinem Mann auch nur einen Schritt weit über den Weg traut, fand ich manchmal etwas störend. Auch haben mir die Dialoge zwischen Vic und Rafael hin und wieder nicht ganz so gut gefallen. Ich bin wirklich ein sehr leidenschaftlich und extrem romantisch angehauchter Mensch, solange es nicht kitschig wird. Hier gab es allerdings ein paar Stellen an denen ich dachte, dass manche Dinge doch eher ungesagt bleiben sollten. Es gibt Sachen; Gedanken und Gefühle, die - wie ich finde - nicht so einfach in Worte zu fassen sind, und die man nicht einfach so dahersagen sollte, einfach so zwischen Tür und Angel. Ich hätte ein paar der Gespräche zwischen Vic und Rafael ein wenig anders aussehen lassen und manches vielleicht eher in Vics Gedanken und Gefühlswelt gepackt, als sie auszusprechen. Aber das ist bekanntlich auch Geschmackssache. Was ich ebenfalls schade fand war, dass Shona, Vics Tante, doch eher eine kleine Rolle spielte und das, obwohl sie für die Geschichte eigentlich sehr wichtig war. An manchen Stellen hätte ich mir das Buch ein wenig tiefgründiger gewünscht; vielleicht einfach noch ein paar Seiten und Kapitel mehr in denen auf das ein oder andere mehr eingegangen worden wäre. Auch die Frauenmorde kamen mir ein wenig zu kurz, da diese doch ein wichtiger und großer Teil der Geschichte waren. Der Schreibstil hat mir wiederum sehr gut gefallen. Martina Riemer schreibt sehr flüssig; verstärkt Aussagen und Situationen mit bildlichen Be- und Umschreibungen. Auch die Gefühle sind sehr gut rüber gekommen und an manchen Stellen war ich wirklich ein wenig ergriffen. Glasgow RAIN ist eine hübsche Geschichte für zwischendurch und hat mir ein paar wirklich angenehme und schöne Lesestunden beschert. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen; es macht unglaublich viel Spaß und es ist sehr spannend herauszufinden, um wen es sich bei diesem geheimnisvollen angeblichen Verfolger handelt, vor dem Vic sich so fürchtet und der ihr jede Nacht Albträume beschert. Dieser Roman ist es auf jeden Fall Wert gelesen zu werden.

4

Vic ist noch ein kleines Mädchen, als ihre Mutter stirbt und sie, trotz des Einsatzes ihrer Tante, bei ihrem gefühlskaltem Vater lebt. Sie hat gelernt, ihre Gefühle nicht auszuleben, da ihr Vater sie auf der Beerdigung ihrer Mutter ermahnt hat, stark zu sein. Demnach sehen auch ihre Beziehungen aus. Bis sie auf Rafael trifft, dem Sohn der Haushaltshilfe. Erst kann sie ihn nicht ausstehen und es scheint, als würde er auf einmal überall auftauchen, wo sie auch ist. Nach und nach lernt sie Rafael besser kennen und verliebt sich in ihn. Alles wäre wunderbar, wenn Vic sich nicht die ganze Zeit beobachtet vorkommen würde und nicht auch noch seltsame Frauenmorde in Glasgow Schlagzeile machten. Hängen all diese Dinge zusammen? Die Inhaltsangabe hat mich bei dem Buch schon recht neugierig gemacht. Am Anfang hatte ich auch danach den Eindruck, dass es ein Buch aus dem Fantasy-Bereich ist ala Vampire oder dergleichen. Deswegen war ich dann doch ein wenig verwundert, als ich dann das Buch zu lesen anfing und auf nichts dergleichen traf. Trotzdem gefiel mir das, was ich da las, eigentlich ganz gut. An sich ist die Storyline schon gut durchdacht. Ich mag ja gern diese Klischee-Bücher, reich und arm verlieben sich, aber irgendwer ist soweiso dagegen. Deswegen war es für mich auch nicht verwunderlich, dass sich da was zwischen Vic und Rafael anbahnt. Ihre Liebesgeschichte ist sehr authentisch geschrieben: Vic, die sich in ihren Gefühlen sehr verschlossen hat und eher alles oberflächlich gesehen hat, lernt durch Rafael gefühlvoller zu sein und sich auch langsam auf eine andere Person mehr einzulassen. Da ist es auf jeden Fall nachvollziehbar, dass sie Angst um diese zarte Liebe zu Rafael hat und alles tut, um sie beschützen zu können. Der Thriller-Faktor war ein wenig seltsam, muss ich gestehen. Die Frauenmorde werden erwähnt, es gibt einen Zusammenhang zu allen Morden, da fragte ich mich, wie Vic drauf kam, dass sie dazu gehören könnte. Auch hab ich die Morde schnell wieder vergessen und bin erst wieder aufmerksam geworden, als sie durch den Zeitungsartikel wieder erwähnt wurden. Es war klar, dass die Liebesgeschichte zwischen Vic und Rafael im Vordergrund stehen würde, aber es war dann doch ein wenig seltsam und verwirrend, wieder von den Morden zu lesen. Was mir dennoch aber auch gut gefiel, war die Aufklärung des Ganzem. Ich empfand das Ende als sehr spannend und gut durchdacht. Insgesamt hätte ich mir schon gewünscht, dass alles mehr und mehr ineinander verstrickt gewesen wäre, sodass nicht scheinbar wichtige Details in den Hintergrund rücken und ich als Leser an sie gar nicht mehr denke. Trotz allem ist Glasgow RAIN ein sehr gelungenes Buch, was mir auch gut gefallen hat und ich habe es gern gelesen. Liegt wahrscheinlich auch am Schreibstil von Martina Riemer, der sehr flüssig zu lesen ist und selbst durch kleine Abschweifungen immer auf dem Punkt ist. Weitere Bücher der Autorin stehen auf jeden Fall auf meiner Liste und Glasgow RAIN kann ich gern für alle empfehlen, die sich nach einer zarten Romanze mit ein bisschen Thriller sehnen.

4

Erster Eindruck zum Buch: Der Regen, die Spiegelung und die Schrift sind toll auf einander abgestimmt. Farblich gefällt es mir sehr. Die Zitate haben es mir schnell angetan und auch der Prolog hat schon ein paar Fragen aufgeworfen. Den Schreibstil der Autorin kenne ich schon bereits und war gespannt, welche Entwicklung sich da erkennen lässt. Protagonisten: Rafael finde ich auf den ersten Blick sehr interessant. Er gehört zu denen, die nicht viel preisgeben um nicht leichtfertig zu handeln. Natürlich macht das neugierig darauf, mehr von ihm zu lesen. Vic ist anfangs etwas schwankhaft in ihrem Verhalten, vielleicht steckt da mehr dahinter. Unsicherheit oder Selbstschutz. Die Mauer, die man dadurch um sich herum aufbaut, ist nachvollziehbar, denn dahinter kann man sich als sehr verletzlich herausstellen. Cailean war so gar nicht mein Ding. Irgendetwas an ihm hat mir sofort missfallen. Ein ganz vager Charakter, bei dem man ein schlechtes Bauchgefühl hat. Meine Meinung: Ein paar Fragen blieben offen, die mich noch nach dem Lesen beschäftigt haben. Die Geschichte fand ich wirklich toll und ein gelungener Debütroman der Autorin. Manche Dinge zogen sich, andere hatten genau das richtige Tempo und somit war es eine guter Mix aus Spannung, süßen Momenten, frechen Dialogen, bei denen man lachen musste und Wendungen die an Fahrt aufgenommen haben.

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