Gevatter Tod

Gevatter Tod

Softcover

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Description

Irgendwann, im siebenten Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts, irgendwo am Rande Europas und der Banater Tiefebene erblickt ein Knabe, als dreizehntes Kind eines Schreinermeisters, das Licht der Welt. Der Tradition verpflichtet, ist der vielfache Vater auf der Suche nach einem Taufpaten, doch findet sich, in der sich nach den Wirren des Krieges, der Deportation, der Vetreibung und der Einführung des Komunismus neu zu bildenden Dorfgemeinschaft niemand, der sich dazu bereit erklären würde. Also erbarmt sich der liebe Gott und der Teufel seiner und bieten ihm ihre Dienste an. Das Rennen jedoch macht letztendlich Gevatter Tod, weil er in seiner Unbeirrbarkeit, dem ungebrochenen Lebenswille und dem unstillbaren Bedürfnis nach Eigenständigkeit des Schreinermeisters am nächsten kam. Die Tragikomödie Gevatter Tod spannt einen weiten Bogen deutscher Siedlungsgeschichte, aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, über zwei Generationen hinweg, bis in die unmittelbare Gegenwart der heutigen Deutschen Bundesrepublik, in der sie nun ein stilles Ende findet.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
128
Price
9.90 €

Author Description

Walter Roth ist ein 1959 in Bruckenau (rum. Pișchia), Volksrepublik Rumänien, geborener deutscher Schauspieler, Autor und Verleger. Von 1981 bis zu seiner Flucht 1987 aus dem kommunistischen Rumänien war er Ensemblemitglied des Deutschen Staatstheaters Temeswar. Als anerkannter Spätaussiedler arbeitete er in der BRD zunächst als Sanitär- und Heizungsinstallateur, ehe er, nach einem abgebrochenen Architekturstudium, zunächst eine Tätigkeit als Bauzeichner und dann als CAD-Trainee aufnehmen konnte. Noch in München lebend, gründete er am 13.09.2004 den WaRo-Verlag. Kurze Zeit nach seinem Umzug nach Heidelberg nahm er seine schauspielerische Tätigkeit am Sandkorn-Theater Karlsruhe mit der Uraufführung des Stückes Die Nacht davor von C. D. Florescu in der Regie von Victor Carcu wieder auf, ohne seine Tätigkeit als Verleger aufzugeben, vielmehr wurde diese durch die Aufnahme von Autoren aus dem Umfeld des Sandkorn-Theaters in das Verlagsprogramm erweitert. Außerdem begann er den so genannten Alten-Weinberg seiner Frau Monika zu einem Veranstaltungsort umzubauen – der Anbau von Wein resultierte als logische Konsequenz daraus.