Gabriel
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Description
»Die Frau! Die Frau, ich weiß nicht, weshalb Sie mir immer von der Frau anfangen. Ich jedenfalls habe nicht das Gefühl, dass meine Seele ein Geschlecht hat, wie Sie es mir so oft beweisen wollen.«
George Sand lebte mit Verve gegen die Konventionen ihrer Zeit an: Sie trug oft Männerkleidung, ließ sich früh scheiden und hatte Liebesbeziehungen mit Männern und Frauen. In keinem ihrer Werke hat sie sich mit Geschlechterrollen und -normen so persönlich und unkonventionell auseinandergesetzt wie in »Gabriel«. Sie nannte den Text einen »Dialogroman« oder auch eine »Phantasie«: Gabriel, Enkel und Alleinerbe des Fürsten von Bramante, erfährt erst als Jugendlicher, dass er eine Frau ist – der Fürst hat ihn fernab von der Welt mit nur zwei ins Geheimnis eingeweihten Bediensteten als Jungen aufwachsen lassen, damit Titel und Vermögen nicht Gabriels Cousin Astolphe zufallen. Als Gabriel sich gegen seinen Großvater auflehnt und Kontakt zu Astolphe sucht, bahnt sich eine Katastrophe an.
Die Herausforderungen, vor denen Gabriel steht, sind bis heute existenziell: Wie lassen sich Liebe und Emanzipation miteinander vereinbaren? Schließen Freiheit und Treue einander aus? Eine Lektüre von aktueller wie zeitloser Relevanz, die derzeit in Frankreich und Deutschland wiederentdeckt wird.
Book Information
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Dieser Dialogroman hat mir mein Herz erwärmt. George Sand schreibt einen Roman über die (Un)Gleichheit der Geschlechter, der Liebe, Eifersucht, Freundschaft und Selbstfindung. Gabriel(le), als Frau geboren und zum Mann erzogen, lehnt sich gegen die traditionellen Geschlechterrollen des 19. Jahrhunderts auf. Sie entflieht dem Hause ihres Vaters nach Italien zusammen mit ihrem Cousin, in den sie sich verliebte und der ihr Geheimnis um ihr Geschlecht kennt. Als gebildete Frau mit verschiedensten Interessen lässt sie sich nicht von anderen Normen und Regeln einschränken. Bzw. Sie versucht es. Sie gibt alles, um ihre Interessen auszuleben. Sie ist poetisch,fasziniert von der Natur und Gesellschaft, jagt und reitet, geht mit dem Dolch besser um als mancher Mann. Doch Astolphe (ihr Cousin) wird zu seiner Zeit eifersüchtig. Gabriel(le) will sich nicht von ihm einschränken und flieht in die (vermeintliche) Freiheit. Ein Plädoyer an die Gleichstellung der Geschlechter. Warm, tragisch und einfach großartig. Auch das Nachwort von Walburga Hülk hat diesen Roman perfekt abgerundet! Es wird das erste aber garantiert nicht das letzte Buch sein, das ich von George Sand lesen werde!
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»Die Frau! Die Frau, ich weiß nicht, weshalb Sie mir immer von der Frau anfangen. Ich jedenfalls habe nicht das Gefühl, dass meine Seele ein Geschlecht hat, wie Sie es mir so oft beweisen wollen.«
George Sand lebte mit Verve gegen die Konventionen ihrer Zeit an: Sie trug oft Männerkleidung, ließ sich früh scheiden und hatte Liebesbeziehungen mit Männern und Frauen. In keinem ihrer Werke hat sie sich mit Geschlechterrollen und -normen so persönlich und unkonventionell auseinandergesetzt wie in »Gabriel«. Sie nannte den Text einen »Dialogroman« oder auch eine »Phantasie«: Gabriel, Enkel und Alleinerbe des Fürsten von Bramante, erfährt erst als Jugendlicher, dass er eine Frau ist – der Fürst hat ihn fernab von der Welt mit nur zwei ins Geheimnis eingeweihten Bediensteten als Jungen aufwachsen lassen, damit Titel und Vermögen nicht Gabriels Cousin Astolphe zufallen. Als Gabriel sich gegen seinen Großvater auflehnt und Kontakt zu Astolphe sucht, bahnt sich eine Katastrophe an.
Die Herausforderungen, vor denen Gabriel steht, sind bis heute existenziell: Wie lassen sich Liebe und Emanzipation miteinander vereinbaren? Schließen Freiheit und Treue einander aus? Eine Lektüre von aktueller wie zeitloser Relevanz, die derzeit in Frankreich und Deutschland wiederentdeckt wird.
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Dieser Dialogroman hat mir mein Herz erwärmt. George Sand schreibt einen Roman über die (Un)Gleichheit der Geschlechter, der Liebe, Eifersucht, Freundschaft und Selbstfindung. Gabriel(le), als Frau geboren und zum Mann erzogen, lehnt sich gegen die traditionellen Geschlechterrollen des 19. Jahrhunderts auf. Sie entflieht dem Hause ihres Vaters nach Italien zusammen mit ihrem Cousin, in den sie sich verliebte und der ihr Geheimnis um ihr Geschlecht kennt. Als gebildete Frau mit verschiedensten Interessen lässt sie sich nicht von anderen Normen und Regeln einschränken. Bzw. Sie versucht es. Sie gibt alles, um ihre Interessen auszuleben. Sie ist poetisch,fasziniert von der Natur und Gesellschaft, jagt und reitet, geht mit dem Dolch besser um als mancher Mann. Doch Astolphe (ihr Cousin) wird zu seiner Zeit eifersüchtig. Gabriel(le) will sich nicht von ihm einschränken und flieht in die (vermeintliche) Freiheit. Ein Plädoyer an die Gleichstellung der Geschlechter. Warm, tragisch und einfach großartig. Auch das Nachwort von Walburga Hülk hat diesen Roman perfekt abgerundet! Es wird das erste aber garantiert nicht das letzte Buch sein, das ich von George Sand lesen werde!





