Gabriel García Márquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Gabriel García Márquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Hardback
4.32

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
507
Price
9.96 €

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1
All
3.5

!Trigger-Warnung und Spoiler-Alert! Ein literarischer Klassiker, den ich als ehemalige Spanisch-Schülerin immer mal lesen wollte. Das kam so: Der Autor selbst ist Kolumbianer und als wir in der 10ten im Spanisch-Unterricht über die Literatur Südamerikas sprachen, viel sein Name in fast jeder Stunde mindestens ein Mal. Das machte mich neugierig. Jetzt habe ich die Chance gehabt und unter den Büchern meines Opas dieses Buch von Garcia Marquez entdeckt. Ein hübscher Einband, der gut zur Story passt. Die Story selbst ist sehr gut gemacht und schildert den Zeitgeist der die Geschichte maßgeblich beeinflusst ungemein plastisch. Gesellschaftliche Konventionen werden spürbar, auch wenn man merkt, dass dieses Buch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Wer mir eine Zeit lang überhaupt nicht mehr gefiel war der Protagonist Florentino, der sich über den zeitweisen Verlust der Geliebten in sexuelle Abenteuer stürzt, um den Schmerz zu dämpfen. Dazu aber später unter ausgesprochener Trigger-Warnung genaueres, für diejenigen, die gewarnt werden wollen. Das Ende hat etwas seltsam Berührendes, mich aber nur zu einem gewissen Grad versöhnt, daher kann ich keine 5 Sterne geben. Ich denke das Buch verdient seinen Kult-Status, wäre aber heute glaube ich nur bedingt so machbar. !Trigger-Warnung und Spoiler-Alert! ~ einvernehmlicher Sex mit einer Minderjährigen ~ Suizid einer Minderjährigen ~ Femizid 2 von Florentinos Affären haben mich ziemlich angewidert. Bei der Ersten wird seine Geliebte von ihrem eifersüchtigen Mann ermordet, da sie ja alleine die Schuld an der Affäre trägt. 🤢 Dann fängt er auch noch was mit einer 14-Jährigen an, was zwar einvernehmlich läuft, aber nach der von ihm ausgehenden Trennung, begeht die emotional zerstörte Kleine prompt Selbstmord. Ich war bedient.

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