Für den Rest des Lebens

Für den Rest des Lebens

Hardback
3.110
GemäldeGerhard SchröderIntrigenAdoption

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Description

Chemda Horovitz liegt in ihrem Bett und blickt mit schwindendem Bewusstsein auf ihr Leben zurück. Sie denkt an ihre Kindheit im Kibbuz, an ihre Ehe und ihre zwei Kinder, von denen sie eines zu sehr und das andere zu wenig liebte. Ihr geliebter Sohn Avner ist zu einem Mann herangewachsen, dessen Erfolg als Anwalt ihn nicht von seiner tiefen Verbitterung erlösen kann. Er verfällt einer geheimnisvollen Frau, die seine Liebe nicht erwidert. Chemdas Tochter schenkt alle Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Tochter. Als diese sich immer weiter von ihr entfernt, entsteht in ihr das mächtige Verlangen, ein Kind zu adoptieren und noch einmal von vorne zu beginnen. Doch der Widerstand ihrer Familie treibt sie in eine Sackgasse. Sie kann den Traum nicht überwinden, der das zu sprengen droht, was er eigentlich retten soll: ihre Familie. In Für den Rest des Lebens erzählt Zeruya Shalev von den elementaren Kräften zwischen Eltern und Kindern, von Wut, Enttäuschung und Sehnsucht, von Verletzungen und Liebe und davon, wie sich die Familienbande als stärker und beständiger erweisen als alles Sehnen und Streben, diese zu zerschneiden, und stärker als alle Kräfte, die uns trennen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
528
Price
23.60 €

Author Description

Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Jerusalem. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – 'Liebesleben', 'Mann und Frau', 'Späte Familie' – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen. Zeruya Shalev gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit.

Posts

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Die Großmutter liegt im Sterben, ihre Kinder drehen am Rad, die Tochter mit unerfüllten späten Kinderwunsch, der Sohn mit einer irrealen Liebe. Der Roman beginnt relativ gemächlich und fasert schließlich gegen Ende ziemlich aus. Wer sowas mag ...

Sind die Juden in Israel, die Frau Shalev hier beschreibt, wirklich alle leicht irre, ist ihr Verhalten eine Spätfolge der Shoa, der Hitze oder der angespannten politischen Lage, oder gibt es vielleicht doch ein paar normale jüdische Bürger, über die es sich nur nicht lohnt zu schreiben? Schwer einzuordnen.

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